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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2025

Interessant

Die Gabe
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haben sie es alle. Es verbreitet sich wie ein Virus. Über Nacht werden Frauen zum stärkeren Geschlecht. Doch ist eine Welt unter der Herrschaft von Frauen auch eine bessere Welt? Auf ein Mal haben Frauen ...

haben sie es alle. Es verbreitet sich wie ein Virus. Über Nacht werden Frauen zum stärkeren Geschlecht. Doch ist eine Welt unter der Herrschaft von Frauen auch eine bessere Welt? Auf ein Mal haben Frauen die Macht durch ihre Finger Stromschläge zu verteilen. Sie nennen es die Gabe. Die Frauen erheben sich auf der ganzen Welt, doch nicht alle sind friedlich..

Die Grundidee hat mich sehr angesprochen. Ich hatte einen Dystopische Roman erwartet und dieser wurde auch geliefert. Dennoch hatte ich große Schwierigkeiten eine Bezug zu den Characteren auf zu bauen. Durch die vielen Perspektiven und Sprünge war ich häufig etwas verwirrt, was meinen Lesefluss etwas gestört hat. Auch haben sehr viele Charactere nicht einmal daran gedacht mit dieser Gabe etwaas gutes zu tun. Viele von ihen wurden einafach nur zu Vrgewaltigerinnen und mörderinnen. Ich denke dieser Teil des Buches war der, der mich am meisten schokiert hat. Denn dieses Buch hat einen sehr grausamen Anteil und ich denke dieser schokiert einige sehr. Dennoch darf man nicht vergessen, dass einigen Frauen (Achtung, ich müöchte nichts veralgemeinern.) dieses Schiksal erfahren.



Fazit:

Ein interessantes Buch über die Abgründe der Macht. Eine durchaus spannende, wenn auch grausame Dystopie mit eingen Schwachstellen.

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Veröffentlicht am 05.06.2025

Leider mehr erwartet

25 letzte Sommer
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Der Erzähler dieses Buches führt ein gesetztes Leben. Zwischen seinem Job und immer vollen To-do-Listen findet er keine Zeit mehr für sich selbst, geschweige denn für seine Familie. Ganz anders geht es ...

Der Erzähler dieses Buches führt ein gesetztes Leben. Zwischen seinem Job und immer vollen To-do-Listen findet er keine Zeit mehr für sich selbst, geschweige denn für seine Familie. Ganz anders geht es dem Kartoffelbauern Karl. Er nimmt sich Zeit für seine Familie und denkt dabei über die großen Fragen des Lebens nach. Als eines Tages an einem See ihre Welten kollidieren und Karl unserern Erzähler mit der Tatsache konfrontiert,dass ihm noch ungefähr 25 Sommer bleiben, kommen sie ins Gespräch und eine starke Freundschaft entsteht. Ich fand die Idee des Buches sehr schön und habe auf eine Neuinterpretation gehofft, da diese Idee vom Grundprinzip her, ja nicht wirklich neu ist. Die ersten 60 Seiten gefielen mir persönlich auch sehr gut, der Schreibstil ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber das legt sich im Laufe des Buches. Der Autor arbeitet sehr viel mit Metapher, was ich so tatsächlich noch nicht gelesen habe. Allerdings muss ich sagen,dass die Idee leider keineswegs neu war und auch die Charaktere wirkten mir leider etwas zu gestellt. Ihnen fehlte meiner Meinung nach einfach die Tiefe. So erfahren wir von Karl fast nur positives, wodurch er sehr einseitig wirkt. Unser Erzähler hingegen erlebt Tiefschlag um Tiefschlag, wobei es ihm durch Karl und seine Lebensphilosophie schlagartig besser geht. Dieses Buch war leider nichts für mich, aber das ist Geschmackssache

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Wollte es lieben

The Nightmare Before Kissmas
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Coal ist der Prinz von Weihnachten, wobei er dieses Jahr gut darauf verzichten könnte. Denn seine Position bringt auch Probleme mit sich. Und sein Hauptproblem? Sein Vater, der herrschende Santa und somit ...

Coal ist der Prinz von Weihnachten, wobei er dieses Jahr gut darauf verzichten könnte. Denn seine Position bringt auch Probleme mit sich. Und sein Hauptproblem? Sein Vater, der herrschende Santa und somit das Oberhaupt von Weihnachten und König Nero, das Oberhaupt von Ostern, denn die beiden wollen aus Coal und seiner besten Freundin Iris, der Prinzessin von Ostern, eine PR Kampagne machen um das Bündnis zwischen den Feiertagen zu stärken. Doch Coal ist nicht der Einzige der Iris heiraten soll, auch der charmante Prinz Hex von Halloween soll das Bündnis zwischen den Feiertagen stärken. Aber Hex ist Coal nicht fremd, denn vor 2 Jahren haben sich beide schon einmal betrunken hinter einer Bar geküsst. Doch obwohl Coal sich zwingt ihn zu vergessen will es ihm nicht gelingen. Als es zwischen ihnen wieder zu knistern beginnt ist ihnen beiden klar, dass dies ihre Feiertage ins Unglück stürzen könnte. Doch lässt sich Liebe verhindern?



Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut und wollte es wirklich lieben. Mir gefällt die Aufmachung sehr, die kleinen Symbole auf dem Buchrücken haben es mir sehr angetan. Auch der Klappentext wirkte sehr ansprechend. Leider muss ich sagen, dass das Buch schlussendlich nicht meinen Geschmack getroffen hat.

Angefangen hat es schon mit dem Humor des Buches. Diesen empfand ich als sehr sexuell, was einfach nicht das war was ich erwartet hatte. Das war für mich einfach unangenehm zu lesen. Mir fehlte vor allem am Anfang eine gute Kommunikation, ihr zweiter Kuss zum Beispiel kam für mich total aus dem Nichts. Ein Glück hat sich das im Laufe des Buches noch gebessert.

Auch der Schreibstil hat sich für ich leider nicht besonders flüssig lesen lassen, wobei es auch an der Übersetzung liegen könnte. Dadurch wurde es für mich auch schwierig mit den Charakteren mitzufühlen.

Für mich kam zum Beispiel die Freundschaft zwischen Coal, Kris und Iris nicht besonders gut rüber. Auf mich wirkte ihre Freundschaft sehr oberflächlichlich.

Vor allem mit Coal hatte ich ziemliche Probleme. Wir lernen ihn am Anfang des Buches als ziemlichen Spaßvogel und Unruhestifter kennen, der jede Situation mit einem Witz zu entschärfen zu versucht. Im Laufe des Buches findet seine Entwicklung hauptsächlich durch Hex statt, was ich nicht besonders authentisch finde. Hierbei klammert er sich zu Beginn nämlich an einen Satz, den Hex ihm vor zwei Jahren gesagt hat.

Leider hat Coal, meiner Meinung, ziemlich mit dem Unterleib gedacht, was mich auch ziemlich gestört hat. Coal wird hier als bi dargestellt, was ich sehr schön finde, allerdings ist auch sein Bruder Kris bi, hier finde ich hätte man ein wenig variieren können.

Eine weitere Sache die mich gestört hat waren die Plotholes, von denen es leider sehr viele gab.

Was mir sehr gut gefallen hat, war der Konsens in allen spicy Szenen. Obwohl Coal sich teilweise benommen hat wie ein pubertierender Teenager war er hier sehr respektvoll und hat sehr auf Hex geachtet.

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