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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.08.2025

Willkommen in der Hölle

Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe
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War mir erst nicht ganz sicher, ob diese Geschichte nicht vielleicht ein bisschen klischeehaft ist, aber ich wurde sogar positiv überrascht.
Mir hat das Konzept der Geschichte rund um Phantasma und die ...

War mir erst nicht ganz sicher, ob diese Geschichte nicht vielleicht ein bisschen klischeehaft ist, aber ich wurde sogar positiv überrascht.
Mir hat das Konzept der Geschichte rund um Phantasma und die einzelnen Level des Spiels tatsächlich richtig gut gefallen.

Ophelia ist eine interessante Protagonistin, nicht zuletzt durch ihre besondere Gabe, die sie auch für das Phantom interessant macht. Ein bisschen gestört hat mich anfangs, dass die oft gar nicht erst versucht hat, die Aufgaben ohne Blackwell zu bestehen, das bessert sich jedoch ungefähr in der Hälfte der Handlung. Generell erkennt man bei Ophelia schon ein gewisses Wachstum im Verlauf der Handlung.

Die Schicksalhaftigkeit ihrer Allianz mit Blackwell fand ich durchaus gelungen dargestellt. Das Spice-Level ist allerdings so hoch, dass sie jegliche wahren Gefühle, die die beiden potentiell entwickelt haben könnten irgendwie überschattet?! So richtig glaubhaft wirkte das nicht auf mich, vor allem weil die beiden einfach auch konstant Spielchen miteinander spielen.

Dementsprechend fand ich das Ende schon etwas romantisch verklärt, aber ok. Mich hätte vor allem das Schicksal der anderen Figuren interessiert. Hoffe da stark auf Band 2, den ich aber ehrlich gesagt gar nicht unbedingt bräuchte..

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Göttererben-Mafia

Happy Meat – Der Geschmack der Liebe
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Ich mag die Food-Universe Reihe ja super gerne und obwohl Cavas Familie vom Business her gefühlt bisher am krassesten und gefährlichsten unterwegs ist, ist das eher ein passiver Handlungsstrang. Das Buch ...

Ich mag die Food-Universe Reihe ja super gerne und obwohl Cavas Familie vom Business her gefühlt bisher am krassesten und gefährlichsten unterwegs ist, ist das eher ein passiver Handlungsstrang. Das Buch kam mir im Vergleich zu den anderen Handlungstechnisch fast schon ruhig vor.

Natürlich steht aber wie in den anderen Büchern auch eine besondere Gabe und ein Komplott darum im Fokus, wobei um Cavas Gabe ein riesiges Geheimnis gemacht wird.

Ich mochte wie dialoglastig dieses Buch war. Dadurch lernt man die Protagonisten ziemlich gut kennen. Generell gibt es auch viele coole Nebencharaktere und einige, die ehrlich polarisieren. Selten Buchfiguren so sehr verabscheut wie Cavas Eltern

Im letzten Drittel kommt dann so richtig Tempo rein und endlich wird Cavas Fähigkeit offenbart

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Ganz toller Debütroman

Himmel ohne Ende
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Julia Engelmann war mit natürlich sofort ein Begriff. Ich war mal großer Fan der Poetry-Slammerin, habe auch einen ihrer Gedicht-Bände und war entsprechend neugierig auf ihr Romandebüt. Denn dass sie ein ...

Julia Engelmann war mit natürlich sofort ein Begriff. Ich war mal großer Fan der Poetry-Slammerin, habe auch einen ihrer Gedicht-Bände und war entsprechend neugierig auf ihr Romandebüt. Denn dass sie ein Gefühl für Sprache und Emotionen hat, hat sie ja bereits bewiesen.

Dieses Gefühl von Jugend, zwischen Verzweiflung und Verheißung wird hier gut eingefangen. Die Geschichte fühlt sich ehrlich und echt an und Charlies emotionales Chaos geht unter die Haut. Es geht viel um die ganz alltäglichen Sorgen von jugendlichen, darum auszufinden wer man ist und wo der eigene Platz im Leben ist. Es geht um Freundschaft und um Familie.

Julia Engelmann wählt nahbare Themen, die vermutlich jeder schonmal durchgemacht hat und dadurch nachempfinden kann. Es ist ein warmherziges Buch, auch wenn Charlie oft hart mit sich und anderen ins Gericht geht. Es geht ums Fehler machen und ums Verzeihen.

Ich fand die Geschichte richtig toll erzählt, mit Ecken und Kanten rund um die Schlaglichter und Fallstricke der Jugend. Es ist ein schönes Buch, das auch zum innehalten und rekapitulieren der eigenen Jugend einlädt. Mochte ich sehr

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Wissenschaftlicher Thriller mit Höhen und Tiefen

Eisfieber
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Der Start ins Buch war packend und brisant und deutete auf eine wirklich spannende Geschichte hin. Leider flaute dieser anfängliche Spannungsbogen im Handlungsverlauf ungefähr bis zur Hälfte des Buches ...

Der Start ins Buch war packend und brisant und deutete auf eine wirklich spannende Geschichte hin. Leider flaute dieser anfängliche Spannungsbogen im Handlungsverlauf ungefähr bis zur Hälfte des Buches erst mal merklich ab und auch das anfängliche Thema, das ich brisant und ansprechend fand, gerät erstmal gefühlt völlig aus dem Fokus. Stattdessen konzentriert sich die Handlung auf die zwischenmenschlichen Beziehungen rund um die Familie Oxenford. Kann man machen trägt aber nicht merklich zum Fortgang der Handlung bei.

Da ich die gesamte Familie auch eher super umsympathisch fand, hat das mein Interesse an der Handlung auch irgendwie abgemindert. Es geht viel um die klassischen Revierkämpfe unter Geschwistern, die jeweiligen Romanen Beziehungen und die Familienkonstellation insgesamt. Auch hier gab es Reibungen und Geheimnisse, aber so richtig packend fand ich das eher nicht.

Erst ab der Hälfte wird es dann wieder merklich spannender. Bis dahin waren die Motive und Hintergründe auch total schwammig und standen in keiner Relation zur geplanten Straftat. Tatsächlich tut sich aber ab der Hälfte des Buches super viel, es wird deutlich actionreicher und brutaler, sodass es schon an unrealistischer Übertreibung kratzt.
Gefallen hat mir aber, wie der Autor den überschaubaren Handlungsrahmen maximal ausgenutzt hat um seine Heldin Toni in Szene zu setzen.

Das Ende war gut geplottet, wenn auch schon wieder sehr unspektakulär. Für mich hatte das Buch deutliche Höhen und Tiefen. Definitiv nicht sein stärkstes Buch, aber ein solider Actionroman.

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Eine mystische, aber auch heilsame Geschichte

Die Geschichtensammlerin
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Bücher von Evie Woods haben immer diesen charmanten Touch von Folklore und Aberglaube, der ihnen etwas mythisches, übersinnliches verleiht. Anders als die Buchhandlung fand ich dieses Buch hier sogar noch ...

Bücher von Evie Woods haben immer diesen charmanten Touch von Folklore und Aberglaube, der ihnen etwas mythisches, übersinnliches verleiht. Anders als die Buchhandlung fand ich dieses Buch hier sogar noch einen Ticken realitätsnaher, eine Verknüpfung zweier Frauen, zweier Leben über die Zeiten hinweg, verbunden durch einen Ort, an dem sie erkennen wer sie sind.

Das Buch ist in zwei Zeitebenen geschrieben, wobei die Vergangenheit durch Tagebucheinträge wiedergegeben wird. Vor allem Annas Schicksal ist definitv keine Seltenheit, wirkt dadurch nahbar und berührend. Die Folklore rund um Feen fand ich sehr gelungen angelegt und die Erfahrungsberichte, die Anna zusammen mit Harold recherchiert wirken durchaus authentisch und dadurch mitreißend.

Ich mochte einfach das Setting richtig gern und dass dieses Buch mit seiner Familiengeschichte und Identitätssuche einen angenehmen Tiefgang hat. Für mich vielleicht nicht unbedingt ein Buch zum Mitfiebern, aber ich habe das Geschehen durchaus gerne verfolgt.

Was noch gesagt werden muss: ich liebe, dass das Ende nicht so klassisch weichgespült ist. Es ist schon ein sanftes Happy End mit hoffnungsvollem Ausblick. aber eben nicht so unrealistisch überstürzt. Und genau das finde ich so unfassbar gut.
Fands richtig toll

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