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Veröffentlicht am 15.08.2025

Auf zu neuen Ufern

Ostseeliebe mit Leuchtturmblick: Zweite Liebe
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Helens Leben läuft in immer gleichen Bahnen. Die Tochter ist erwachsen, hat ihre eigene Familie, wäre aber ohne Helen aufgeschmissen.

Jochen ihr Mann lebt seinen zweiten Frühling, geht insFittnessstudio ...

Helens Leben läuft in immer gleichen Bahnen. Die Tochter ist erwachsen, hat ihre eigene Familie, wäre aber ohne Helen aufgeschmissen.

Jochen ihr Mann lebt seinen zweiten Frühling, geht insFittnessstudio und ist oft dienstlich unterwegs. Sie ist Im Dauerstress. 51, Wechseljahre, täglich bis auf sonntags die Enkel betreuen und für die Tochter einkaufen.

Aber zum Reden hat sie niemanden. Als ihr alles zu viel wird bricht sie mit Hilfe des Wohnmobils ihrer Eltern aus. Sie fährt zu einer Freundin ihrer Mutter nach Warnemünde, um zu sich selbst zu finden.



In diesem Roman erfahren wir viel über Helen, deren anfängliche Bilderbuchehe zu zerbrechen droht. Diese Protagonistin hätte ich manchmal schütteln mögen. Da bekommt sie Situationen, die eigentlich klarer nicht sein könnten, präsentiert und zweifelt dennoch an ihrer Wahrnehmung.

Und immer wieder tappt sie mit ihrem Helfersyndrom in die Abhängigkeitsfalle.

Ausserdem geht es mit den Bewohnern von Warnemünde, die ich schon aus dem ersten Band kannte weiter. Auch bei ihnen ist nicht alles eitel Sonnenschein.

Gerne war ich wieder in Warnemünde zu Gast und habe auch die Episode mit Helen, ihrer Familie , Bärbel und Philip genossen.

Jetzt bin ich gespannt wie es für Luise, Fabian, Kai, Svantje und so manch anderen dort weiter geht.

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Veröffentlicht am 13.08.2025

Die Anna Amalia

Die Goldene Schreibmaschine
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Emily liebt die Bibliothek. Das mag daran liegen, das ihre Großmutter Rose dort arbeitet und dort ein Ohrensessel steht, dem Mädchen zum Rückzugsort wurde. Da sie bei ihren Großeltern und in den Geschichten ...

Emily liebt die Bibliothek. Das mag daran liegen, das ihre Großmutter Rose dort arbeitet und dort ein Ohrensessel steht, dem Mädchen zum Rückzugsort wurde. Da sie bei ihren Großeltern und in den Geschichten ihrer geliebten Bücher lebt ist sie eher eine Außenseiterin.

Allerdings hat sie zwei Freunde. Zum einen Frederik, der als Nerd verschrieen ist und besonders gerne Science Fiction liest und schaut, und praktischer Weise gegenüber den Großeltern wohnt. Zum anderen Charly, die Gefühle schmecken kann.

Ihr tierischer Freund ist Wolke, in Vogel, der etwas sprechen kann und dem sie alles erzählen kann, was die bedrückt.

Ihre Eltern leben zum arbeiten gerade in Dubai und als Emily durch Zufall in der Anna Amalia auf eine goldene Schreibmaschine stößt, mit der man Roman umschreiben kann, versucht sie sich ihre geheimsten Wünsche zu erfüllen.

Das kann natürlich nicht lange gut gehen, vor allen Dingen nicht, wenn man einen Lehrer besitzt, der einen auf dem Kieker hat und selbst nach dieser Möglichkeit sucht.

Zum Glück hat Emily in Rosé und Martin tolle Großeltern, auch wenn Martin hin und wieder gedanklich die Wirklichkeit verlässt.

Die Moral der Geschichte für Leser ab 10 Jahren kommt gut rüber. Man sollte die Welt nicht versuchen zu ändern, denn eine Kleinnigkeit kann Dimensionen von Veränderungen mit sich bringen, die man vorher nie alle berücksichtigen konnte.

Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es an Der Buchspazierer nicht heranreichen konnte.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Die Ermittlerin Fidelma

Die Tote im Klosterbrunnen
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In einer Abteil in Irland, im Jahr 666, findet man zwei tote, kopflose Frauenleichen. Schwester Fidelma, die Schwester einer der Könige, und Rechtsgelehrte wird zur Aufklärung des Falls in die Abtei geschickt.

Das ...

In einer Abteil in Irland, im Jahr 666, findet man zwei tote, kopflose Frauenleichen. Schwester Fidelma, die Schwester einer der Könige, und Rechtsgelehrte wird zur Aufklärung des Falls in die Abtei geschickt.

Das Cover des Hörbuchs hat mich gelockt, da es mich an Mittelalterromane erinnerte.

Das Hörbuch wurde in getragen langsamen Worten gesprochen, so dass ich mir die Geschwindigkeit am iPad erhöht habe, da es sonst für mi h einschläfernde Wirkung hatte, Ich es aber bei der Hausarbeit hören wollte.

Die Protagonistin fand ich sehr angenehm und direkt. Sie ging die Ermittlugen furchtlos an und ließ sich auch nicht einschüchtern.

Die alten Namen der Personen forderten mich arg, da ich in der irischen Geschichte nicht bewandert bin und mich auch mit den Königshäusern der alten Gebiete nicht auskenne.

Somit war es schwer für mich der Geschichte außerhalb der Kriminalfälle in der Abtei zu folgen.

Erst durch Fidelmas Zusammenfassung am Ende, der zur Klärung der beiden Todesfälle beitrug, erschloss sich für mich das große Ganze.

Interessant. aber als Leseexemplar sicher einfacher zu verstehen, als als Hörbuch.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Der zweite Fall für das Ermittlerduo aus dem Hunsrück

Eierlikör und Giftmischerei
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Ein Schauspielkollege , wird von Loni und Anneliese, tot in dessen Wohnzimmer aufgefunden. Die beiden Freundinnen machen sich natürlich sofort wieder zu Ermittlungen bereit.

Das Cover hebt sich in seinem ...

Ein Schauspielkollege , wird von Loni und Anneliese, tot in dessen Wohnzimmer aufgefunden. Die beiden Freundinnen machen sich natürlich sofort wieder zu Ermittlungen bereit.

Das Cover hebt sich in seinem Stil ein wenig von anderen Krimicovern der heutige Zeit ab. Vielleicht soll es mit der altertümlichen Aufmachung auf das Alter der Ermittlerinnen hinweisen. Mein Geschmack ist es nicht wirklich und ich hätte mir das Hörbuch wohl nicht ausgewählt, wenn nicht im Klappentext des ersten Teils etwas von Hunsrück gestanden hätte.

Das hat mich gelockt, da der Hunsrück hier sehr nah ist.
Das gefällt mir auch bei dieser Geschichte gut, das immer mal wieder Orte und Plätze hier aus der Nähe benannt werden, die ich mir dann natürlich gut vorstellen kann, da ich sie kenne.

Ich mag auch Loni und Anneliese, die beiden rüstigen alten Damen. Loni ist die eher zurückhaltendere und Anneliese schiesst auch schon mal in ihrem Ermittlerdrang etwas übers Ziel hinaus.

Dieses Mal ermitteln sie im Ort und drum herum. Anneliese informiert sich über eine Partnervermittlung, indem sie sich als bekennenden Single gibt, der des Alleinseins müde ist.

Loni lernt mit Julius die Entspannung durch Yoga kennen.

Beides bringt den beiden Damen neue Erkenntnisse, nicht nur für ihr Leben.

Eine angenehme ,ruhige Art des Genre CosyCrime. Da werde ich mir auch gerne den nächsten Fall anhören.

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Traumatisch

Das Geschenk des Meeres
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Dorothy verliert ihren Sohn in einer rauen Gewitternacht. Vermutlich wurde er ins Meer gespült. Man hat ihn nie gefunden und so konnte Dorothy nie mit ihrer Trauer abschließen, da immer noch die Hoffnung ...

Dorothy verliert ihren Sohn in einer rauen Gewitternacht. Vermutlich wurde er ins Meer gespült. Man hat ihn nie gefunden und so konnte Dorothy nie mit ihrer Trauer abschließen, da immer noch die Hoffnung in ihr keimte, dass er eines Tages zurück kommt.
Als in einer kalten Winternacht ein kleiner Junge in Skerry angespült wird bricht Dorothys Trauma auf.
Sie erlebt alles erneut, sieht in dem Jungen ihren verloren geglaubten Sohn und doch realisiert sie immer wieder, dass es eigentlich nicht sein kann, denn ihr eigenes Kind müsste längst erwachsen sein.

Dorothy kommt als junge Lehrerin in das kleine Dorf Skerry. Sie ist anders als die anderen. Durch die Erziehung einer strengen Mutter ist sie sehr in sich gekehrt und zurückweisend. Sie wirkt auf andere eher arrogant und unnahbar.
Einzig Joseph scheint diese Unnahbarkeit durchbrechen zu können und erkennt die Frau die dahinter steckt.
Aber ihn darf sie nicht lieben. Er gehört einer anderen.

Das Dorf ist gut dargestellt.
Ein Pfarrer, der seine Seelen genau zu kennen scheint
Ein Dorfladen in dem es neben allerlei Käuflichem auch den besten Tratsch gibt.
Ein Fischer, dem die Frauenherzen zufliegen.
Eine Familie in der der Vater oft zu viel trinkt und dann Frau und Kinder in Angst und Schrecken versetzt.
Eine junge Frau, die dem erschreckenden Alltag durch Heirat entkommen will.
Ein junger Mann, der Männer liebt, dies aber in der Dorfgemeinschaft nicht ausleben darf.
Ein Junge der nicht spricht und aus dem Meer gekommen ist.

Alles sehr dramatisch und eher ein wenig düster geschrieben.
Die Zeitstränge springen zwischen Damals und Jetzt und die Kapitel zwischen einzelnen Charakteren, die in ihren Kapiteln immer in der Ich Form berichten.

Mich hat das Buch fasziniert und gleichzeitig auch ein bisschen runter gezogen, da es für die beiden jungen Frauen im Buch nie wirklich gut lief.

Das Ende hat mich dann aber ausgesöhnt mit Skerry, dem Verlust den Dorothy erleiden musste, den Querelen der Liebenden und ihrer bohrenden Eifersucht.

Ein schöner Abschluss und ein gelungenes Buch

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