So ein Pageturner!
The Mother – Sie hat den Mord nicht begangen. Doch wie soll sie es beweisen?Für alle, die T.M. Logan noch nicht kennen: wenn ihr Joy Fielding oder Harlan Coben gerne mögt, dann seid ihr hier richtig. Zumindest die Erzählweise finde ich sehr ähnlich. Die Thriller sind nicht super ...
Für alle, die T.M. Logan noch nicht kennen: wenn ihr Joy Fielding oder Harlan Coben gerne mögt, dann seid ihr hier richtig. Zumindest die Erzählweise finde ich sehr ähnlich. Die Thriller sind nicht super rasant, machen aber allein durch den Schreibstil sehr viel Spaß. Auch „The Mother“ ließ sich sehr flüssig lesen und war für mich durchgängig interessant.
Heather kommt nach 10 Jahren aus dem Gefängnis und will nur eins - ihre Söhne wieder zurückbekommen. Sie wurde wegen Mordes an ihrem Mann Liam verhaftet, ist aber überzeugt, dass sie es nicht getan hat, obwohl sie sich nicht an besagte Nacht erinnern kann. Sie setzt alles daran, um ihre Unschuld auch nach all den Jahren zu beweisen. Es beginnt eine spannende Jagd nach der Wahrheit und unterwegs findet sich rund um Heather eine kleine Truppe von Menschen zusammen, die sie bei ihrem Vorhaben unterstützen. Teils aus Eigennutz, teils weil sie zu Freunden werden. Ich habe alle Charaktere liebgewonnen und gleichzeitig die ganze Zeit im Hinterkopf gehabt, dass vielleicht doch einer oder eine von ihnen hinter alldem stecken könnte. Bis zum Schluss war mir nicht klar, wo die Auflösung hinführen wird. Am Ende fand ich zwar alles schlüssig, nur hat mir das Endergebnis nicht komplett gefallen. Deswegen gabs auch ein Minipünktchen Abzug in der Gesamtwertung. Ansonsten finde ich aber nichts, was mich sonst gestört hätte. Ich habe das Geschehen gerne verfolgt und ab einem bestimmten Punkt wird Heather auch zu einer richtigen Badass-Protagonistin. Ich fand sie und auch ihre neue beste Freundin extrem cool und kann deswegen nur eine dicke Empfehlung aussprechen! 4,5 ⭐️