Die Einführung in veganes Backen und die Übersicht, wie man Eier austauschen kann finde ich sehr gut. Die Rezepte haben mich aber nicht ganz überzeugt. Ich hätte mir mehr "einfache" Rezepte für Kuchen ...
Die Einführung in veganes Backen und die Übersicht, wie man Eier austauschen kann finde ich sehr gut. Die Rezepte haben mich aber nicht ganz überzeugt. Ich hätte mir mehr "einfache" Rezepte für Kuchen und Kekse gewünscht als aufwändige Rezepte oder Rezepte mit ungewöhnlichen Zutaten. Diese backe ich im Alltag eher nicht. Irritiert hat mich, dass in manchen Rezepten Fertigteig verwendet wird. Da hätte man doch lieber noch ein paar Rezepte ohne Blätterteig mit aufnehmen sollen. Aus meiner Sicht gibt es bessere vegane Backbücher.
Mich konnte das Buch leider nicht fesseln. Für mich war nicht ganz nachvollziehbar, warum Jo zum Punk wird. Ich hätte mir mehr Einblicke in ihr Innenleben gewünscht. Die Reaktionen des Staates und der ...
Mich konnte das Buch leider nicht fesseln. Für mich war nicht ganz nachvollziehbar, warum Jo zum Punk wird. Ich hätte mir mehr Einblicke in ihr Innenleben gewünscht. Die Reaktionen des Staates und der Umgang mit den Punks und anderen Personen, die nicht der Staatslinie folgen, erschreckt mich immer wieder. Aber auch hier fehlte mir eine genauere Auseinandersetzung mit den Emotionen von Jo und anderen Figuren. Man muss vor allem zwischen den Zeilen lesen und dadurch hatte ich bis zum Schluss eine Distanz zu Jo und konnte kaum mit ihr fühlen.
Den Schreibstil fand ich stellenweise schwierig. Er wirkt manchmal etwas abgehackt und hat mit dazu geführt, dass ich nicht so richtig in die Geschichte eintauchen konnte.
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Rezension zu Das brennende Mädchen von Claire Messud
Freundschaft und Verlust
von Mirja103 vor ein paar Sekunden
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Mirja103vor ein paar Sekunden
Der Roman hat drei Teile. Im ersten wird die Freundschaft der beiden Mädchen beschrieben, im zweiten Teil wie sie sich auseinanderleben und im letzten Teil und im letzten Teil stellt sich die Frage, wie gut man jemanden kennen kann.
Der erste Teil hat mich gefesselt, weil die Freundschaft intensiv beschrieben wird und man fühlen kann, wie nah sich die beiden sind. Im zweiten Teil kamen bei mir zunächst Erinnerungen hoch, wie sich in meiner Teenager-Zeit Freundschaften verändert haben. Insgesamt war er mir aber zu lang. Es wurden zu viele Situationen geschildert, in denen gezeigt wurde, dass die Freundschaft eigentlich nicht mehr besteht und nur die Erzählerin sich wünscht, dass es wieder anders wird. Auch die Ereignisse im letzten Abschnitt fand ich vom Stil her etwas anstrengend. Es wird mehrfach darauf hingewiesen, dass Cassie Peter etwas erzählt hat und dieser es an die Erzählerin weitergegeben hat. So oft war das nicht nötig. Außerdem wird nicht aufgeklärt, was wirklich Realität war und was Cassie sich nur ausgemalt hat.
Zu Beginn konnte mich die Geschichte noch fesseln, aber dann hatte sie aus meiner Sicht zunehmend Längen. Ich hatte erwartet, dass man Hannah hautnah durch ihr Leben begleitet und dabei auch die geschichtlichen ...
Zu Beginn konnte mich die Geschichte noch fesseln, aber dann hatte sie aus meiner Sicht zunehmend Längen. Ich hatte erwartet, dass man Hannah hautnah durch ihr Leben begleitet und dabei auch die geschichtlichen Entwicklungen miterzählt werden. Mir ist Hannah aber bis zum Ende fremd geblieben. Da ihre Gedanken und Gefühle kaum beschrieben werden, konnte ich nicht mit ihr fühlen. Auch der Weg zur Krankführerin wird nur angerissen. Häufig wird eingestreut, was in der Zukunft passieren wird. Das fand ich zunehmend störend. Die geschichtlichen Entwicklungen werden auch nur am Rande erwähnt. Ich hatte nach dem Klappentext mehr von dem Buch erwartet.
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Rezension zu Furye von Kat Eryn Rubik
Stellenweise zäh
von Mirja103 vor ein paar Sekunden
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Mirja103vor ein paar Sekunden
Nach dem Klappentext hatte ich erwartet, dass es in dem Buch vor allem um die Furien gehen wird. Stattdessen begleiten wir Alec in der Gegenwart als gestresste Musikmanagerin, die nur für die Arbeit lebt und in der Vergangenheit bei ihrer ersten Liebe, die nicht positiv endet. Die Furien entwickeln sich erst im Laufe des Buches und spielen eher eine nebensächliche Rolle.
Aus meiner Sicht hat das Buch immer wieder Längen, wenn Szenen geschildert werden, die für den Verlauf der Geschichte nicht wirklich wichtig sind und oft bleibt es eher oberflächlich.
Die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind ziemlich abrupt und haben meinen Lesefluss zu sehr unterbrochen. Alec ist mir bis zum Schluss unsympathisch geblieben und auch die anderen Figuren fand ich eher schwierig.