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Rahelia

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2026

Wie die Sprache unser Leben verändert

33 Wörter, die dein Leben verändern
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«Mit einem einzelnen Wort kannst viel erreichen, sogar dein Leben verändern.» Dies schreibt Doris Lind in ihrem Buch «33 Wörter die dein Leben verändern». Es erschien 2025 beim Knesebeck Verlag. Das Thema ...

«Mit einem einzelnen Wort kannst viel erreichen, sogar dein Leben verändern.» Dies schreibt Doris Lind in ihrem Buch «33 Wörter die dein Leben verändern». Es erschien 2025 beim Knesebeck Verlag. Das Thema ganz klar, die deutsche Sprache fokussiert auf einzelne Wörter, die, wenn sie richtig verwendet werden, Wunder wirken können.
Ob sie Gefühle beschreiben, uns beim ausdrücken helfen oder anderen Menschen etwas mitteilen sollen, die 33 Wörter, ausgewählt von Lind, haben für alle etwas dabei. Jedes Wort wird mit einer Geschichte, Situation oder einem Beispiel eingeleitet. Danach folgen Beispiele, wie das Wort bewusst verwendet werden kann und wie man es besser nicht macht. Ausserdem bietet Lind immer wieder Alternativen für Wörter, die einen eher negativen Einfluss auf unsere Wahrnehmung haben.
Das Buch ist schön in die einzelnen Wort-Kategorien gegliedert – es biete einen übersichtlichen Blick über das ganze Geschehen. Ausserdem kommen einzelne Wörter auch in mehreren Kategorien vor, was nochmals etwas Spannung mit sich bringt, da in der einen Kategorie das Wort positiv sein kann und in der nächsten Kategorie ist es plötzlich negativ.
Es lohnt sich, beim Lesen genug Zeit zu nehmen, damit man sich gut auf die einzelnen Wörter konzentrieren kann. Meist muss das Gelesene zuerst verarbeitet werden, damit man es dann in seinen Alltag integrieren kann. Für mich eignet sich ein solches Buch nicht ganz so gut, da ich lieber vieles am Stück lese. Trotzdem konnte ich einige neue Sichtweisen auf unsere Sprache mitnehmen, auch wenn ich nicht immer ganz mit Lind und den Wortbeschreibungen einverstanden war. Dieses nicht Übereinstimmen treffen wir aber auch im Alltag immer wieder an, da alle Menschen ihre eigenen Geschichten mit gewissen Worten verbinden, weshalb es sich trotzdem lohnt, das Buch zu lesen, um auch mal eine andere Perspektive auf die Sprache zu erhalten.

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Veröffentlicht am 05.01.2025

Leichte Lektüre für zwischendurch

Wenn ich nicht Urlaub mache, macht es jemand anderes
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Das neue Buch von Giulia Becker „Wenn ich nicht Urlaub mache, macht es jemand anderes“ erschien 2024 im Rowohlt Verlag. Mit ihren Kurzgeschichten, die jegliche Situationen aus dem Leben beschreiben, begeistert ...

Das neue Buch von Giulia Becker „Wenn ich nicht Urlaub mache, macht es jemand anderes“ erschien 2024 im Rowohlt Verlag. Mit ihren Kurzgeschichten, die jegliche Situationen aus dem Leben beschreiben, begeistert sie ihre Leserinnen. Jede ihrer Geschichte stammt direkt aus dem Leben, weshalb man sich wirklich sehr gut damit identifizieren kann. Beim Lesen wird es also nie langweilig.
Giulia Becker behandelt in ihrem Werk wichtige und aktuelle Themen. Jedoch sind diese mit viel Humor und Sarkasmus beschrieben. Sie schafft es aber auch die ernsteren Themen wie Tod oder Therapie so zu beschreiben, dass sie die Leser
innen zum Nachdenken anregen.
Ich würde das Buch allen empfehlen, die gerne eine leichte Lektüre für zwischendurch haben. Mit den Kurzgeschichten und der einfachen Sprache liest sich das Werk sehr gut. Alle die gerne etwas lesen, was humorvoll und nicht immer ganz erst ist, sollten dieses Buch unbedingt lesen. Es ist auch sehr gut möglich, dass man einfach eine oder zwei Geschichten liest und dann das Buch wieder für einen Weile beiseitelegt und erst später den Rest liest, da die verschiedenen Geschichten nicht zusammenhängen.

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Veröffentlicht am 14.02.2024

Second-Chance Romance auf Sylt

Kein Horizont zu weit (Tales of Sylt, Band 1)
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Ein Schicksalsschlag hat Raffael und Helena auf tragische Weise getrennt. Jetzt, fünf Jahre später ist Raffael zurück auf Sylt, zurück bei Helena und zurück bei dem Ort, mit dem er so viele schlimme Erinnerungen ...

Ein Schicksalsschlag hat Raffael und Helena auf tragische Weise getrennt. Jetzt, fünf Jahre später ist Raffael zurück auf Sylt, zurück bei Helena und zurück bei dem Ort, mit dem er so viele schlimme Erinnerungen verbindet.
Mit „Kein Horizont zu weit“ hat Alexandra Flint den Auftakt einer bewegenden Trilogie geschrieben. In dem Buch, welches 2023 beim Loewe Verlag erschien, schreibt sie, wie es Helena, kurz Leni, ergeht, als diese erfährt, dass Raffael, ihre große Liebe, zurück auf der Insel ist. Für ihn muss es schlimm sein. Hier hat er seinen geliebten Bruder und Vater verloren und das alles für fünf Jahre zurückgelassen. Jetzt ist er zurück um zusammen mit seinem Cousin, die Renovierung des Familienhotels zu überwachen. Mit seinem „Bad Boy“ Charakter, fängt Raffael auch gerne kleine Streitigkeiten an. Doch wie er Leni auf dem Parkplatz bei einem Zusammenstoß sagt, ist er „Verletzt und das schon sehr lange“. Für schwache Nerven ist das nichts.
Das Buch hat sehr gut angefangen, mit Anspielungen auf den weiteren Verlauf und vielen schönen Settings. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, ich konnte sie mir richtig vorstellen. Leider wurde gegen Mitte des Buches immer etwas dasselbe geschrieben. Es war alles schön „heile Welt“ und man wusste, dass noch etwas kommen muss. Man hätte diesen Teil auch gut etwas abkürzen können. Gegen Ende hin wurde es mit einer Liebes-Kriese noch einmal sehr spannend. Das hat die Flaute im mittleren Teil wieder etwas gutgemacht.
Was sehr schön geschrieben ist, ist die Freundschaft zwischen Leni und ihren drei besten Freundinnen. Auch wenn die eine von ihnen am anderen Ende der Welt wohnt, hält ein Band sie fest zusammen. Dies zeigt auch schön, dass man nicht immer am selben Ort sein muss, um eine Freundschaft aufrecht zu halten.
Jeder der gerne schöne Settings und eine gute Liebesgeschichte hat, sollte dieses Buch lesen. Es ist nichts spezielles aber ein gutes Buch für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 13.01.2024

Weihnachten mit der "Queen of crime"

Weihnachten mit Agatha Christie
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Ob mit Miss Marple oder Hercule Poirot ein Verbrechen aufklären oder man in den tiefgründigen Geschichten zum Nachdenken angeregt wird, dieses Buch bietet etwas für jedermann.

Da es aus Kurzgeschichten ...

Ob mit Miss Marple oder Hercule Poirot ein Verbrechen aufklären oder man in den tiefgründigen Geschichten zum Nachdenken angeregt wird, dieses Buch bietet etwas für jedermann.

Da es aus Kurzgeschichten besteht, kann man auch einfach mal ein Kapitel aufschlagen und die Geschichte ganz unabhängig von den anderen lesen. Je nachdem wie einem gerade zumute ist. Jede einzelne Geschichte hat ihren ganz speziellen Charakter. In den einen geht es etwas mehr zur Sache, in den anderen wiederum liest man etwas ganz persönliches von Agatha Christie.

Es wird nicht allzu viel über Weihnachten geschrieben, weshalb man auch gut einfach mal zwischendurch etwas daraus lesen kann. Trotzdem ist es ein perfekter Einstieg in die Adventszeit. Es wird einem jedenfalls nicht langweilig beim Lesen.

Viel Spannung und Tiefgründigkeit sind auf jeden Fall garantiert.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Neue Familie auf Amrum

Die Inselfamilie
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Anne wohnt mit ihrem Freund Ben zusammen auf der schönen Nordseeinsel Amrum. Sie arbeitet Teilzeit als Krankenpflegerin und kümmert sich sonst um die Beziehung zu ihrer Mutter, die sie erst gerade kennengelernt ...

Anne wohnt mit ihrem Freund Ben zusammen auf der schönen Nordseeinsel Amrum. Sie arbeitet Teilzeit als Krankenpflegerin und kümmert sich sonst um die Beziehung zu ihrer Mutter, die sie erst gerade kennengelernt hat. Eines Tages tauch Bens Ex mit ihrer Tochter auf, die gleichzeitig auch Bens Tochter ist, von der er nichts gewusst hat. Somit dreht sich Annes und Bens Leben im Nu um 180 Grad. Sie kümmern sich nun liebevoll um die Tochter von Ben, während Nadja, Bens Ex in Hamburg operiert wird.

Geschrieben von Jette Hansen erschien Die Inselfamilie 2017 im Selbstverlag. Die Geschichte eignet sich als Lektüre für zwischendurch. Trotz des schweren Themas fand ich es eine leichte Lektüre, die man immer wieder in die Finger nehmen und dort weiterlesen kann, wo man aufgehört hat. Für ein gutes Buch fehlte mir aber die Handlung, die etwas wichtiges zur Geschichte beitragen würde. Mir fehlte somit Vorwissen über die Familie und Vergangenheit von Anne, wie z.b. ist sie auf Amrum gekommen und warum hat sie herausgefunden, dass Emma ihre Mutter ist?

Die Geschichte empfiehlt sich für Menschen, die gerne nichts Aufregendes lesen und somit entspannen können. Mir persönlich war es zu langweilig aber andere könnte es trotzdem sehr gefallen.

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