Cover-Bild The Factory – Es gibt kein Entkommen
Band 1 der Reihe "Factory-Dilogie"
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Fischer Sauerländer
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 26.01.2026
  • ISBN: 9783733609771
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Catherine Egan

The Factory – Es gibt kein Entkommen

Fesselnde Action-Dystopie ab 12 Jahren
Leo H. Strohm (Übersetzer)

Deine Zukunft beginnt hier. Oder endet sie?
Asher, 13, hat das große Los gezogen: Er nimmt mit anderen Jugendlichen für ein Jahr an einem Experiment in der geheimnisvollen »Factory« teil. Angeblich eine Forschungseinrichtung für saubere Energie, die gute Bildung und großzügige Bezahlung verspricht – ein wahrer Luxus in der vom Klimawandel geschädigten Welt. Doch stattdessen findet Asher in der futuristischen Anlage Stacheldraht, schwer bewaffnete Wachen und totale Kontrolle vor. Die Experimente in der Factory sind nicht nur lebensgefährlich, sondern dienen auch ganz anderen Zwecken. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden Vi, Faith und Troy versucht Asher, die schockierenden Machenschaften aufzudecken: Was genau geschieht mit den Jugendlichen in den Extraktions-Containern? Und welche Rolle spielt Ashers eigener Vater in diesem perfiden Plan? 
Tauche ein in »The Factory – Es gibt kein Entkommen«, einen packenden dystopischen Jugendbuch-Thriller, der dich bis zur letzten Seite fesselt. Ein atemloses Abenteuer über Freundschaft, Verrat und den Kampf um die eigene Zukunft.




- Ein rasanter Mix aus Sci-Fi-Abenteuer und Pageturner-Thriller, der selbst Lesemuffel ab 12 Jahren bei der Stange hält.

- Asher bietet als Identifikationsfigur viel Tiefe – es geht um den Wert von echter Freundschaft und das Erwachsenwerden in einer komplexen Welt.

- Greift spielerisch wichtige Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz und Überwachung auf – ideal, um Medienkompetenz und kritisches Denken anzuregen.

Die Factory-Dilogie:
Band 1: The Factory – Es gibt kein Entkommen
Band 2: The Experiment – Die Zeit kennt keine Gnade

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2026

Ein Verbrechen an der Menschheit?

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Zum Inhalt:
Asher wurde für die Factory angemeldet, - ein Projekt in der Wüste, welches Kindern eine gute Ausbildung bei zusätzlich exorbitanter Entlohnung dafür verspricht, dass sie an einem wissenschaftlichen ...

Zum Inhalt:
Asher wurde für die Factory angemeldet, - ein Projekt in der Wüste, welches Kindern eine gute Ausbildung bei zusätzlich exorbitanter Entlohnung dafür verspricht, dass sie an einem wissenschaftlichen Experiment teilnehmen. Doch die Ausbildung ist zweifelhaft, die Überwachung vollständig, die Experimente sind körperlich mehr als grenzwertig und ein Entkommen scheint unmöglich.

Mein Eindruck:
Wie ihr Protagonist und seine Freunde tappen die Leser lange im Dunkeln, was die Factory wirklich mit den ihr ausgelieferten Kindern anstellt. Dabei zeigt sich, dass die Motive (wenigstens in Teilen) edel sind und durchaus Gutes aus der Forschung entstehen könnte. Wie Ehrgeiz die Menschlichkeit frisst und der Wille zum Erfolg und/oder die Angst vor Repressalien jeden zweifeln lassen kann, sind zusätzliche Aspekte der Geschichte. Die Charaktere sind zum größten Teil ambivalent gezeichnet, auch die Helden haben Schwächen und die Schurken guten Seiten. so dass zwar die Sympathie eindeutig verteilt werden kann, man jedoch die "Bösen" nicht vollständig verurteilen muss. Das Ende ist der perfekte Cliffhanger, - wie es sich für eine Dilogie gehört.

Mein Fazit:
Lässt einen gespannt auf die Auflösung warten

Veröffentlicht am 27.01.2026

Düstere Zukunft

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"The Factory – Es gibt kein Entkommen" von Catherine Egan, von Leo H. Strohm aus dem Englischen übersetzt, erschienen im Januar im Fischer Sauerländer Verlag

In einer Welt, die vom Klimawandel gezeichnet ...

"The Factory – Es gibt kein Entkommen" von Catherine Egan, von Leo H. Strohm aus dem Englischen übersetzt, erschienen im Januar im Fischer Sauerländer Verlag

In einer Welt, die vom Klimawandel gezeichnet ist und Armut zum Alltag gehört, scheint der 13-jährige Asher Doyle das große Los gezogen zu haben. Er wird ausgewählt, an einem Forschungsprojekt für saubere Energie teilzunehmen. Die Versprechen: erstklassige Bildung, Luxus und eine Bezahlung, die seine Familie aus der Not retten könnte.
Doch kaum in der futuristischen Anlage angekommen, schlägt das anfängliche Staunen in beklemmendes Misstrauen um.

Es handelt sich nicht um harmlose Forschungsstationen. In Containern findet eine Form von Energie-Extraktion statt, bei der den Jugendlichen etwas entzogen wird.

Der Roman entwickelt sich schnell von einer Dystopie zu einem rasanten Thriller, der zentrale Fragen aufwirft: Wie viel ist ein einzelnes Leben im Namen des „Fortschritts“ wert? Und welche Rolle spielt Ashers eigener Vater in diesem grausamen Spiel?

Was mir gut gefallen hat, ist die Freundschaft, die sich zwischen den Kindern entwickelt.
Gleichzeitig wächst das Misstrauen untereinander.
Die Autorin hat einen sehr guten Stil, der Aufbau der Geschichte und die Entwicklung der Figuren ist interessant und spannend.
Das Ende ist ein bisschen fies, es macht aber neugierig und erhöht die Spannung auf Band 2.

Mein Fazit:
Ein packender Pageturner für Fans von dystopischen Geschichten. Catherine Egan kombiniert Sci-Fi-Elemente mit einer Coming-of-Age-Geschichte. Besonders die Dynamik zwischen den Jugendlichen, die in der Isolation der Factory zueinander finden müssen, macht das Buch lesenswert.
Empfehlenswert ab 12 Jahren.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Dystopie für Leser ab 12

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Der 13.-jährige Asher nimmt für ein Jahr an einem Experiment in der geheimnisvollen Factory teil. Eine Forschungseinrichtung, die für saubere Energie, gute Bildung und großzügige Bezahlung verspricht. ...

Der 13.-jährige Asher nimmt für ein Jahr an einem Experiment in der geheimnisvollen Factory teil. Eine Forschungseinrichtung, die für saubere Energie, gute Bildung und großzügige Bezahlung verspricht. Asher braucht das Geld, doch hat er etwas Anderes erwartet, denn Stacheldraht, schwer bewaffnete Wachen und totale Kontrolle hat er nicht erwartet. Die Experimente sind nicht ungefährlich, doch zusammen mit seinen neuen Freunden Vi, Faith und Troy versucht er die Wahrheit herauszufinden.

Eine Welt die durch den Klimawandel gezeichnet ist und in der die Zukunft ungewiss ist. So ist die Factory eine Institution, die für Verbesserung steht. Die Kinder sind diejenigen, die hergenommen werden, um die Welt zu retten und noch dazu bekommt man dafür viel Geld. So landet Asher dort und soll ein Jahr dort verbringen. Doch die Experimente sind nicht ungefährlich und so stellt sich die Frage, was in den Kapseln tatsächlich extrahiert wird. Antworten auf ihre Fragen bekommen Asher und seine Freunde nicht und so fangen sie an, selbst nachzuforschen, was hinter der Factory tatsächlich steht, warum nur eine bestimmte Altersklasse benutzt wird und was mit den Kindern passiert, die mit Schwierigkeiten zu tun haben.
Asher war für mich ein sympathischer Junge, der zuverlässig, neugierig und nett ist. Die Factory ist ganz anders als Asher sie sich vorgestellt hat, denn mit Stacheldraht und bewaffneten Wachen hat er nicht gerechnet. Aber es gibt auch für ihn positive Seiten, denn er lernt dort echte Freunde kennen. Vi, die sehr selbstbewusst und taff ist, Faith, die neugierig, aber auch eher vorsichtig ist und Troy, der ein gutes Bindeglied zwischen den Freunden ist.
Die Autorin hat die „Extraktion“ sehr detailliert beschrieben und man wird mit jeder Seite neugieriger, was es mit dem Gerät auf sich hat. Auch die Welt rund um die Factory wird immer wieder etwas beschrieben, so erfährt man auch Dinge über das Leben und die Städte außerhalb der Factory und bekommt so ein gutes Gesamtbild.
Man fiebert mit, was hinter all dem steckt und ich mochte die geheimen nächtlichen Unternehmungen und abendlichen Treffen, das Geheimnisvolle und die Spannung.
Die Sprache fand ich eher einfach gehalten und so war es für mich einfach, durch die Seiten zu schmökern.

Ein guter Start in diese Dilogie, der mit einem gemeinen Cliffhanger endet. Ich bin gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergeht.

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Eine Hammer-Jugenddystopie, leider mit fiesem Cliffhanger

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Mit "The Factory - Es gibt kein Entkommen" hat Catherine Egan eine sehr spannende Dystopie geschrieben. Der Roman wird empfohlen für Jugendliche ab 13 Jahren. Ich stimme dieser Einschätzung zu.

Faszinierend ...

Mit "The Factory - Es gibt kein Entkommen" hat Catherine Egan eine sehr spannende Dystopie geschrieben. Der Roman wird empfohlen für Jugendliche ab 13 Jahren. Ich stimme dieser Einschätzung zu.

Faszinierend an Romanen wie "The Factory" ist, wie spannend Jugendliteratur sein kann. Selbst ich als Erwachsene habe mitgefiebert, wie es Asher und seinen FreundInnen wohl ergehen mag.

Zum Inhalt:

Asher wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine Mutter gerät regelmäßig in Schwierigkeiten und hat einen Haufen Schulden angesammelt. Da kommt das Angebot, für viel Geld an scheinbar harmlosen Experimenten teilnehmen zu können, gerade recht. Zwar hat Ashs Großmutter Bedenken, allerdings bleibt ihnen keine andere Wahl, als das Angebot anzunehmen. In der Factory angekommen, stellt Asher fest, dass die Experimente bei weitem nicht so harmlos sind, wie sie in den verführerischen Katalogen dargestellt wurden. Gemeinsam mit seinen neuen FreundInnen versucht Asher nun, herauszufinden, was genau in der Factory vorgeht.

Meine Meinung:

Die Autorin hat entschieden, dass der 13jährige Asher die Erzählstimme sein soll. Dies ist ihr überzeugend gelungen. Asher ist ein Junge, der hohes Identifikationspotential bietet. Ich habe ihn als sympathisch empfunden und ich mochte seine Entwicklung innerhalb des Romans sehr. Ich habe ihn durchweg als glaubwürdig empfunden. Er und seine FreundInnen Faith, Vi und Troy sind mir schnell ans Herz gewachsen, so dass ich ab etwa der Mitte des Romans mitgefiebert und mitgerätselt habe, was in der Factory eigentlich genau mit den Kindern angestellt wird. Dieses Rätsel wird erfreulicherweise erst am Ende gelöst.

Die Charakterzeichnungen sind gelungen. Es gibt einige sehr einseitige Charaktere (Ashers Vater zum Beispiel), andere wiederum sind vielschichtig, was mir sehr gefallen hat.

Sehr gut gefallen hat mir aber auch, wie Catherine Egan nach und nach die Welt auferstehen lässt, in der die Menschen leben. Die Klimakatastrophe und ihre Auswirkungen werden realistisch und quasi nebenbei eingebunden. Das Leben außerhalb der Factory, der Aufbau der Städte, die Menschen, die dorthin fliehen, wo es noch halbwegs lebenswert ist - das alles sind Elemente, die nach und nach auftauchen, nie im Zentrum stehen, aber dennoch eine nachvollziehbare Welt entstehen lassen.

"The Factory - Es gibt kein Entkommen" richtet sich zwar vor allem an Jugendliche, ist aber auch für Erwachsene eine spannende Lektüre.

Ich hätte dem Roman gerne 5 Sterne gegeben, aber der Roman endet mit einem so fiesen Cliffhanger, dass er ohne die Fortsetzung nur wenig Sinn ergibt. Schade.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Asher und das dunkle Experiment

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Inhalt: Als sich der 13-jährige Asher für ein Jahr verpflichtet, an einem Experiment für saubere Energie in der sogenannten Factory teilzunehmen, tut er das aus einem einzigen Grund: Er will seiner Mutter ...

Inhalt: Als sich der 13-jährige Asher für ein Jahr verpflichtet, an einem Experiment für saubere Energie in der sogenannten Factory teilzunehmen, tut er das aus einem einzigen Grund: Er will seiner Mutter aus finanziellen Schwierigkeiten helfen. Gleichzeitig glaubt er, etwas Gutes für eine Welt zu tun, die vom Klimawandel schwer gezeichnet ist. Doch schon bald wird klar, dass in der Factory nicht alles so ist, wie es scheint. Das Gelände ist mit Stacheldraht gesichert, die Teilnehmer wirken nach den Experimenten zunehmend erschöpft – und Fragen sind offenbar nicht erwünscht. Gemeinsam mit neuen Freunden beginnt Asher, Nachforschungen anzustellen. Was sie dabei entdecken, ist weit beunruhigender, als sie es sich je hätten vorstellen können.

Meinung: Dies ist der Auftakt einer dystopischen Reihe rund um den jungen Asher, der in einer vom Klimawandel gezeichneten Zukunft lebt. Er ist fantasievoll, neugierig und lebt bei seiner geliebten Großmutter. Auch seine lebensfrohe, chaotische Mutter spielt eine zentrale Rolle in seinem Leben – so sehr, dass Asher ihretwegen den gefährlichen Schritt in die Factory wagt.
Doch die Factory entpuppt sich schnell als etwas völlig anderes als die erwartete Forschungseinrichtung für saubere Energie. Die strengen Sicherheitsmaßnahmen und die Auswirkungen der Experimente auf die sogenannten Probanden lassen nichts Gutes erahnen.
Neben den dunklen Seiten der Geschichte gibt es aber auch Lichtblicke: Mit der selbstbewussten Vi, dem freundlichen Troy und der klugen, neugierigen Faith findet Asher zum ersten Mal echte Freunde. Gemeinsam stellen sie sich Fragen, die offenbar niemand hören will. Welche Rolle spielt Ashers Vater in all dem? Und was wird in der Factory wirklich erforscht?
Die Handlung ist spannend aufgebaut und steckt voller Wendungen. Mit den Figuren bin ich persönlich nicht ganz warm geworden, dennoch hat mich die Geschichte gefesselt und zum Weiterlesen motiviert.

Fazit: Ein spannender dystopischer Auftakt mit interessanter Grundidee und vielen überraschenden Momenten – trotz kleiner Schwächen bei den Charakteren absolut lesenswert.

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