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Veröffentlicht am 14.02.2026

Comic-Detektivgeschichte mit Lerneffekt

Ivy und Bärlock Holmes. Fall 1: Die rätselhafte Blume
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Ivy und ihr Großvater Bärlock Holmes sind ein eingespieltes Detektivteam, das in diesem Fall eine seltene verschwundene Blume wiederfinden muss. Dabei werden sie durch zahlreiche Indizien an verschiedene ...

Ivy und ihr Großvater Bärlock Holmes sind ein eingespieltes Detektivteam, das in diesem Fall eine seltene verschwundene Blume wiederfinden muss. Dabei werden sie durch zahlreiche Indizien an verschiedene Orte in der Stadt geschickt, wo sie (zusammen mit dem kleinen Leser) Rätsel lösen müssen.

Die Geschichte wird im Comic-Stil erzählt und enthält zudem umfangreiche detaillierte Illustrationen, bei denen der Leser beim Betrachten immer wieder neue Details entdeckt. Insgesamt gibt es außerdem 15 Rätsel (z.B. Irrgarten, Suchbild), die man nebenbei lösen muss, um somit beim Lösen des Falls weiterzukommen.
Besonders gut hat mir gefallen, dass neben der Detektivgeschichte auch Wissen über Bienen, Blütenbestäubung und Honigherstellung vermittelt wird.
Zu bemängeln wäre allerdings die Schriftgröße bei den Zusatzinformationen. Diese war mir eindeutig zu klein und hat ein entspanntes Lesen doch etwas erschwert.

Ich empfehle dieses Buch Kindern, die nicht nur eine Comicgeschichte lesen wollen, sondern auch gern miträtseln und noch etwas dazulernen möchten

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Veröffentlicht am 08.12.2025

Magisches Weihnachtsabenteuer zum Träumen

Der Wunschzetteldieb
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Worum geht`s?
Weihnachten steht vor der Tür und die Zwillinge Anni und Tim schreiben noch schnell ihre Wunschzettel. Doch dann müssen sie mit ansehen, wie irgendjemand mit kleinen roten Handschuhen tatsächlich ...

Worum geht`s?
Weihnachten steht vor der Tür und die Zwillinge Anni und Tim schreiben noch schnell ihre Wunschzettel. Doch dann müssen sie mit ansehen, wie irgendjemand mit kleinen roten Handschuhen tatsächlich ihre Wunschzettel stibitzt. Die Zwillinge machen sich auf die Jagd nach dem Dieb und geraten in ein magisches Weihnachtsabenteuer voller wundersamer Überraschungen, die mit Sicherheit jedes Kind auch gern erleben würde.


Meine Meinung
„Der Wunschzetteldieb“ war für uns das erste Buch von Amelie Benn, das wir gelesen haben, und es wird mit Sicherheit nicht das letzte gewesen sein.

Das Buch ist in 24 kurze Kapitel unterteilt, die entsprechend einem Adventskalender Tag für Tag bis Weihnachten gelesen werden können. Der Schreibstil ist sehr leicht und einfach zu lesen, was dem empfohlenen Lesealter von 8 Jahren aus meiner Sicht nicht wirklich gerecht wird. Das Buch ist vom Schreibstil her eher für 6-7-Jährige geeignet. Meiner Meinung nach kann das Buch aber auch bereits 4-jährigen Kindern vorgelesen werden. Da die Kapitel teils sehr kurz sind und natürlich immer an einer spannenden Stelle aufhören, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass der ein oder andere Bücherwurm nicht mit dem Weiterlesen bis zum nächsten Tag warten kann.

In meinen Augen eignet sich dieses Buch auch sehr gut für Geschwisterkinder, da sich die beiden Zwillinge Anni und Tim immer wieder gegenseitig anspornen und Mut machen. Diese Harmonie und der Zusammenhalt zwischen den beiden haben mir ausgesprochen gut gefallen.

Obwohl bereits sehr schnell klar ist, wer der Wunschzetteldieb wohl sein mag und auch aus welchem Grund er die Wunschzettel stibitzt, hat die Geschichte doch die ein oder andere magische Wendung, die mich immer wieder zum Lächeln gebracht hat.


Fazit
„Der Wunschzetteldieb“ von Amelie Benn ist ein in 24 Kapiteln unterteiltes Adventskalenderbuch für lesefreudige Grundschulkinder. Die Geschichte fesselt durch eine magische Weihnachtswunderwelt kombiniert mit einem spannenden Detektivfall für die Zwillinge Anni und Tim. Die größte Herausforderung ist allerdings, tatsächlich jeden Tag nur 1 Kapitel zu lesen und nicht einfach alle auf einmal.
Von mir gibt es eine klare Lese- und Vorleseempfehlung!


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Veröffentlicht am 02.12.2025

Spannend, ergreifend, schockierend

Eine bittere Wahrheit
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Nicci French (dahinter verbirgt sich das Bestseller-Ehepaar Nicci Gerrard und Jean French) überzeugt mit diesem Psychothriller mal wieder von ihrem unfassbaren Talent, den Leser über knapp 500 Seiten konstant ...

Nicci French (dahinter verbirgt sich das Bestseller-Ehepaar Nicci Gerrard und Jean French) überzeugt mit diesem Psychothriller mal wieder von ihrem unfassbaren Talent, den Leser über knapp 500 Seiten konstant zu fesseln.

Tabitha Hardy sitzt wegen Mordes im Gefängnis und versucht, ihre Unschuld zu beweisen. Da sie sich allerdings an nichts erinnern kann, nagen an ihr nicht nur Zweifel hinsichtlich ihrer eigenen Unschuld, sondern sie stellt sich auch die Frage nach dem wahren Täter.

Mich hat dieser Psychothriller durchgehend gefesselt. Ich schwankte zwischen Mitgefühl für die Protagonistin, gleichzeitig aber auch Zweifel, ob sie nun schuldig war oder nicht. Ihre seelische Verfassung bedingt durch ihre Vorgeschichte, den Gefängnisalltag und die Anspannung während des Gerichtsprozesses wurde schockierend autentisch geschildert, was mir immer wieder eine Gänsehaut bereitet hat.
Das Ende fand ich allerdings dann zu aprubt. Hier hätte man ein bisschen umfangreicher ausholen können. Ich habe mit mehreren möglichen finalen Szenarien gerechnet. Im Grunde genommen war aus meiner Sicht alles möglich. Insofern war das Ende auch sehr gut durchdacht, nur leider zu kurz verglichen mit dem Rest der Story.

Insgesamt ist „Eine bittere Wahrheit“ ein Psychothriller, der definitiv vom Anfang bis zum Ende den Leser in seinen Bann schlägt.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Teils gute, hilfreiche Tipps

Schule Backstage
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Der Untertitel dieses Ratgebers lautet „Was Jugendliche und Schule wirklich brauchen und wie Eltern sie dabei unterstützen können“. Dieser Untertitel fasst eigentlich schon ganz gut den Inhalt des Buches ...

Der Untertitel dieses Ratgebers lautet „Was Jugendliche und Schule wirklich brauchen und wie Eltern sie dabei unterstützen können“. Dieser Untertitel fasst eigentlich schon ganz gut den Inhalt des Buches zusammen.
Es wird beschrieben, was die Probleme an Schulen sind, bzw. werden diese Probleme ja eher durch die Politik und die Bildungsminister verursacht: zu hohe Anforderungen an die Schüler, zu viel Arbeitspensum der Lehrer, zu starker Leistungsdruck, zu starker Fokus auf Noten und leider zu wenig Berücksichtigung der speziellen Stärken der Schüler.
Matthias Zeitler gibt Tipps, wie man trotzdem seinen Jugendlichen zu Hause besser unterstützen und ihn in seinem Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein bestärken kann. Einige dieser Tipps und Hinweise verstehen sich meiner Meinung nach von selbst (z.B. ein offenes Ohr für das Kind haben, sich nicht von dem Statussymbol „Gymnasium“ mitreißen zu lassen, seine eigenen Wünsche bzgl. Praktikumsplatz nicht auf das Kind übertragen), dennoch fand ich so manchen Tipp doch ganz hilfreich. Das Buch erinnert uns Eltern nochmal daran, dass jedes Kind individuelle Stärken und auch Interessen hat und dass wir Eltern uns leider allzu oft von der Meinung des Umfelds beeinflussen lassen, was denn am besten für unsere Sprösslinge für die spätere Karriere wäre. Zudem sind einige Lernhilfen des Autors auch spannend kreativ, sodass wir diese zu Hause auch gleich mal ausprobiert haben.

Da also vieles in diesem Buch mir nichts Neues erzählt hat, würde ich den Ratgeber somit nur bedingt empfehlen.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Sehr seichter Thriller

Die Witwe
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Als Nicole und ihr Ehemann Tom im Lotto gewinnen und sich von dem Geld ihr Traumhaus bauen, denken sie, dass sie das Ziel ihrer Träume erreicht haben. Doch dann wird Tom ermordet und Nicole sucht Hilfe ...

Als Nicole und ihr Ehemann Tom im Lotto gewinnen und sich von dem Geld ihr Traumhaus bauen, denken sie, dass sie das Ziel ihrer Träume erreicht haben. Doch dann wird Tom ermordet und Nicole sucht Hilfe und Unterstützung bei ihren Nachbarn. Doch kann sie dem reichen Ehepaar und der merkwürdigen Haushälterin glauben? Und welche Rolle spielen der plötzlich wieder aufgetauchte Jugendfreund ihres Mannes und der Landstreicher bei der Geschichte?

Die Geschichte fängt bereits sehr spannend an und ich hatte gehofft, dass sich diese Spannung auch auf den knapp 500 Seiten fortsetzen würde. Es gibt immer wieder Hinweise zum Geschehen und zur Vergangenheit der Protagonisten, sodass sich eigentlich eine entsprechende Spannung hätte aufbauen können. Allerdings war aus meiner Sicht sehr schnell klar, wer Nicoles Ehemann umgebracht hat und auch die verschiedenen Hintergrundsgeschichten waren zwar interessant, aber nicht spektakulär. Das Buch habe ich eigentlich nur fertiggelesen, weil ich mir ein fulminatnes Ende erhofft hatte. Dieses war zwar nicht schlecht und auch originell durchdacht, dennoch hat es mich nicht wirklich umgehauen.

Fazit:
Ich war doch sehr enttäuscht von diesem Buch, da mir das Geschehen zu sehr vorhersehbar war und keine spektakulären Überraschungselemente oder Wendungen aufwies.

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