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Veröffentlicht am 24.02.2026

Packender 13. Fall

Matjes al dente
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Inhaltsangabe:

Meuchelmord und Mafia:
Ganz Neuharlingersiel steht unter Schock: Postbote Henner hat die Inhaberin der kleinen Reederei «Meeresglück» erschossen auf ihrem Schiff gefunden, inmitten der ...


Inhaltsangabe:

Meuchelmord und Mafia:
Ganz Neuharlingersiel steht unter Schock: Postbote Henner hat die Inhaberin der kleinen Reederei «Meeresglück» erschossen auf ihrem Schiff gefunden, inmitten der Blumendeko für eine Seebestattung. Sofort vermutet die Kripo in Wittmund einen Mafia-Mord, denn Tjalda war mit einem Italiener verheiratet und gehörte dem Vorstand des neuen Hanf-Vereins an. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, und obwohl man schon einige Mordfälle aufgeklärt hat – mit dem Organisierten Verbrechen hatten Polizist Rudi und seine Kollegen noch nie etwas zu tun. Lehrerin Rosa hält sich dieses Mal zurück und genießt die ersten Ferientage mit ihrer Flirt-Bekanntschaft vom Kitesurfing-Kurs. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, und als Henner unter Mordverdacht gerät, ist Rosa natürlich wieder mittenmang.


Leseeindruck:

Mit „Matjes al dente“ vom Autorinnen-Duo Christiane Franke & Cornelia Kuhnert liegt dem Leser nunmehr der 13. Band der Ostfriesland-Krimi-Reihe rund um dem Postboten Henner, Polizisten Rudi und Lehrerin und Schnüffelnase Rosa vor.

Als Postbote Henner gerade seine Post austrägt und auf dem Schiff der Seebestatterin Tjalda antrifft, findet er diese erschossen vor. Natürlich wieder Polizist Rudi sofort informiert und in Neuharlingersiel geht die Angst um. Motive müssen gefunden werden, was sich gar nicht so einfach gestaltet. Schließlich kursieren Verdachtsmomente eines Mafiamordes herum und sogar Henner selbst gerät unter Verdacht. Schnell muss der wahre Mörder gefunden werden und so sind wir wieder mittendrin in einem fesselnden und kurzweiligen Kriminalfall…

Ich habe bereits alle vorangegangenen Bände gelesen und war schnell wieder warm mit dem Lokalkolorit, der illustren Truppe und dem Schreibstill der Autorinnen.

Es gab wieder viel zu Schmunzeln und dennoch kommt die Spannung niemals zu kurz. Ich habe mich lange lange von Blindspuren leiten lassen und war völlig perplex über das überraschende, aber schlüssige Ende.

Das Cover hat wieder einen unverkennbaren Wiedererkennungwert. Ich freue mich schon auf den 14. band, der bereits in Arbeit ist.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Wunderbar

Weinbar. Essbar. Wanderbar: Rheingau
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Noch bevor ich lesen konnte, hast sich mein Mann gleich diesen herrlichen Bildband „Weinbar. Essbar. Wanderbar: Rheingau Die neue Weinkultur im Rheingau“ von Uwe Ittensohn (Herausgeber), Britta Blottner ...

Noch bevor ich lesen konnte, hast sich mein Mann gleich diesen herrlichen Bildband „Weinbar. Essbar. Wanderbar: Rheingau Die neue Weinkultur im Rheingau“ von Uwe Ittensohn (Herausgeber), Britta Blottner (Autor) geschnappt und gelesen.

Ich dann sowieso und war begeistert. Als Weintrinker, die dazu noch in der Region leben, die hier benannt werden. Insgesamt findet man 32 Weingüter und 10 Genusswanderungen. Vorne im Bildband finden wir eine Übersichtskarte des Rheingaus mit de entsprechenden Anlaufpunkten. Die meisten dieser Weingüter liegen ja wirklich bei uns um der Ecke, aber irgendwie erlebt man viel zu wenig und definitiv würden wir dieses Jahr einige in Angriff nehmen. Ganz prima auch die Tabelle, die anzeigt, ob es Probiermöglichkeiten gibt oder einen Onlineshop, ob mit Verköstigung oder ohne und wie die Saisonöffnungszeiten liegen.

Auch die Weine vom Spätburgunder, Riesling, Pinot Noir usw werden vorgestellt.
Auch sehr gut: Übernachtungsmöglichkeiten im Weingut oder eben nicht. Denn gerade wenn man sich durchprobiert hat hicks ist es ja wichtig eine geeignete Bleibe zu haben.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Dornachs 7. Fall

Solothurn ruft nach Vergeltung
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Leseeindruck:

Mit „Solothurn ruft nach Vergeltung“ von Autor Christof Gasser liegt dem Leser nunmehr der 7. Kriminalroman der Solothurn-Reihe vor. Da ich die Vorgängerbände bereits alle gelesen habe, ...



Leseeindruck:

Mit „Solothurn ruft nach Vergeltung“ von Autor Christof Gasser liegt dem Leser nunmehr der 7. Kriminalroman der Solothurn-Reihe vor. Da ich die Vorgängerbände bereits alle gelesen habe, war ich noch bestens vertraut mit dem Lokalkolorit, mit dem Chefermittler Dominik Dornach und dem Schreibstil des Autors.

Auch hier bekommt Chefermittler Dominik Dornach wieder alle Hände voll zu tun, denn wie im Klappentext bereits zu lesen, wird der nicht gerade beliebte Regisseur Tom Kurti brutal umgebracht. Statt der Preisverleihung ereilt ihm also der Tod, welchen es zu ermitteln gilt. Dabei muss Dornach tief eintauchen in die Vergangenheit, um den Fall zu lösen.

Auf umfangreichen 330 Seiten kommt keine Minute Langweile auf. Von Anfang bis Ende hat mich dieser Krimi gefangen genommen. Mir hat der gesamt Fall samt Lösung perfekt gefallen, besser kann man kaum unterhalten werden.Dank des Glossars am Ende des Buches finden wir Schweizerische Fachausdrücke gut übersetzt.

Das Cover ist ein wahrer Hingucker. Der Gerechtigkeitsbrunnen in Solothurn hätte treffender kaum gewählt sein können.Ich freue mich nun sehr auf den 8. Band.

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Veröffentlicht am 11.12.2025

Mitzis 7. Fall

Die MörderMitzi und der eiskalte Tod
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Klappentext:

Die MörderMitzi im tödlichen Winterwunderland

Eigentlich wollte Mitzi nur ein bisschen zu sich kommen, doch ein Schneesturm schneidet die Hütte ihrer Retreat-Gruppe im Dachsteingebirge von ...

Klappentext:

Die MörderMitzi im tödlichen Winterwunderland

Eigentlich wollte Mitzi nur ein bisschen zu sich kommen, doch ein Schneesturm schneidet die Hütte ihrer Retreat-Gruppe im Dachsteingebirge von der Außenwelt ab. Als sie dann auch noch eine Leiche unter einem Schneemann findet, wird klar: Einer der acht Teilnehmer ist ein Mörder. Während sich Misstrauen unter den Eingeschlossenen breitmacht, entdeckt Mitzi erschreckende Verbindungen zwischen den Anwesenden – und befindet sich selbst bald in tödlicher Gefahr.


Leseeindruck:

Mit „Die Mördermitzi und der eiskalte Tod“ von Autorin Isabella Auchan liegt und ein lesenswerter Kriminalroman vor, der bereits der 2. Band aus dieser Reihe ist.

Wie im Klappentext bereits zu lesen befindet sich Mitzi eingeschneit mit den anderen Teilnehmern der Retrect-Gruppe in einer Hütte. Doch dann fischt sie eine Leiche unter einem Schneemann hervor. Einer der Teilnehmer muss also der Mörder sein….

Die Geschichte, dass mehrere (fremde) Teilnehme in einer Gruppe eingeschneit under vom Sturm eingeschlossen sind, da dann plötzlich Morde passieren ist generell nicht neu und wurde schon oft verfilmt. Dennoch gibt es natürlich neue Täter, Tatmotive, Morde. Und so war dieser Krimi gespickt mit Unterhaltung, lädt zum Mitermitteln ein und hat mich bestens unterhalten. Auf knapp 300 Seiten findet man interessante Figuren und viel Spannung. Das Cover lässt einem die Szenerie bildhaft werden.

Ich freue mich schon auf den 8. Band der Reihe.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Fesselnder Wienkrimi

Wienerberg
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Klappentext:

Ein Kriminalroman mit Wortwitz, Schmäh und Tiefgang.

Wien, Nähe Spinnerin am Kreuz: Ein Mädchen entdeckt beim Spielen im Wasserpark Favoriten einen menschlichen Knochen. Inspektor Grohsman ...

Klappentext:

Ein Kriminalroman mit Wortwitz, Schmäh und Tiefgang.

Wien, Nähe Spinnerin am Kreuz: Ein Mädchen entdeckt beim Spielen im Wasserpark Favoriten einen menschlichen Knochen. Inspektor Grohsman kennt die finstere Historie dieser Umgebung, einst befand sich in der Nähe die Hinrichtungsstätte Wiens. Doch das Skelett, das schließlich geborgen wird, ist eindeutig jüngeren Datums. Der Fall führt Grohsman, seiner Kollegin Joe Kettler und Kriminalpsychologin Nicky Witt vor Augen, wie sich die düstere Vergangenheit wiederholt – oder doch nicht?

Leseeindruck:

Mit „Wienerberg“ von Autorin Mina Albich liegt dem Leser ein fesselnder Regionalkrimi vor. Wie im Klappentext bereits zu lesen, findet die 8-jährige Mara auf einem Wasserspielplatz in Wien eine Knochen, den sie augenblicklich als einen menschlichen identifiziert. Nun könnte angenommen werden, da sich ganz in der Nähe die ehem. Hinrichtungsstätte Wiens befand, dass dieser Knochen von daher stammt. Die letzte öffentliche Hinrichtung in Wien fand 1868 an der Richtstätte „Spinnerin am Kreuz“ statt. Eindeutig aber ist dieser Knochen jüngeren Datums und so muss sich Felix Grohsman und seine Kollegin mit einem Mord konfrontiert sehen, den zu lösen deren ganzes Können fordert.

Dieser Wienkrimi hat mich von Anfang bis Ende gefesselt und ganz in seinen Bann gezogen. Der Wiener Lokalkolorit und die geschichtliche Komponente, sowie der überaus komplexe Fall faszinieren mich durchwegs. Auf 330 Seiten kam keine Sekunde Langeweile auf. Sämtliche der interessanten Figuren werden sehr real und gut vorstellbar skizziert. Das Cover mit der gotischen Wegemarkierung und Bildsäule Spinnerin am Kreuz ist ein wahrer Hingucker, den ich gerne mal besuchen möchte.

Ich freue mich auf hoffentlich einen Nachfolgeband und vergebe gerne 5 Sterne.

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