kleines Mädchen ganz groß
Ninas Monster. Falsch geliefertSind Monster die Beschützer oder müssen sie etwa selbst beschützt werden?
Kann man über seine eigenen Ängste überwinden?
In dieser Geschichte lernen die Kinder was es heißt über sich hinauszuwachsen und ...
Sind Monster die Beschützer oder müssen sie etwa selbst beschützt werden?
Kann man über seine eigenen Ängste überwinden?
In dieser Geschichte lernen die Kinder was es heißt über sich hinauszuwachsen und sich Mutig auch mal seinen Ängsten zu stellen. Wir lernen Nina kennen, die sich eigentlich ein großes, starkes Monster wünscht, das sie beschützt. Denn wer kennt das nicht: unangenehme Situationen in der Schule, ein unheimliches Haus oder ein Hund, der einem Respekt einflößt. Da hätte man doch gerne einen starken Freund an seiner Seite. Doch dann läuft alles anders als gedacht. Erst ist die Enttäuschung groß – aber genau hier beginnt eine wunderschöne Entwicklung. Denn manchmal steckt gerade in einer vermeintlichen Enttäuschung eine große Chance.
Besonders gefallen hat uns der Schreibstil. Die Geschichte ist wunderbar auf Augenhöhe mit Kindern erzählt. Man versteht ihre Gedanken, Sorgen und Ängste sofort. Gleichzeitig zeigt das Buch ganz behutsam, dass man über sich hinauswachsen kann, wenn man den Mut findet, sich seinen Ängsten zu stellen. Rückschläge gehören dazu – aber genau daraus wächst man. Die detailreichen schwarz-weiß Zeichnungen helfen den Kindern zusätzlich, sich die Szenen und die Monster gut vorzustellen. Da hat man großen Spaß daran, die Bilder genau zu betrachten.
Eine warmherzige Geschichte, die Kinder stärkt und uns Erwachsene den kindlichen Blick wieder spüren lässt.