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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2026

Beeindruckende Fortsetzung

Days of Blood and Starlight
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„Daughter of Smoke & Bone" war letztes Jahr für mich ein Highlight, und auch „Days of Blood & Starlight" überzeugt mit einem interessanten Weltenbau, Spannung und Emotionen.

Ich mag den Schreibstil sehr: ...

„Daughter of Smoke & Bone" war letztes Jahr für mich ein Highlight, und auch „Days of Blood & Starlight" überzeugt mit einem interessanten Weltenbau, Spannung und Emotionen.

Ich mag den Schreibstil sehr: Laini Taylor hat ein Talent dafür, ernste Themen tiefgründig darzustellen und zwischendurch mit Humor wieder aufzulockern. Und ich hab das Gefühl, dass vieles eher zwischen den Zeilen verborgen ist.

Der jahrtausendealte Krieg zwischen den Chimären und Seraphim spitzt sich zu und bestimmt größtenteils die Handlung. Hoffnung zieht sich durch die gesamte Geschichte: Die Hoffnung, etwas bewegen zu können, eine bessere Version seines jetztigen Selbst werden zu können. Inwieweit kann man sich widersetzen und versuchen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen?

Da ich normalerweise kein großer Fan von Kriegsgeschehen in Geschichten bin, war das für mich keine leichte Lektüre. Umso mehr habe ich mich gefreut, wenn die zwischenmenschlichen Momente in den Vordergrund rückten. Und wer könnte einen besser zum Schmunzeln bringen als Karous Freundin Zuzana! Ich liebe ihre optimistische und forsche Art sehr und mit ihrem Freund Mik ergibt sich ein unterhaltsames Duo.

Vor allem in der zweiten Hälfte wird die Geschichte etwas rasanter und ich konnte spüren, dass es auf etwas Großes hinausläuft. Und genau so war es dann auch: Wie schon im ersten Teil, wurde es zunehmend emotionaler und nervenaufreibender – und mündet schließlich in einem überraschenden Finale mit Cliffhanger.

„Days of Blood & Starlight" ist der zweite Teil der "Zwischen den Welten"-Trilogie und mittlerweile ist die Reihe schon im neuen Design komplett veröffentlicht - man kann also direkt alle drei Teile hintereinander lesen. Ich kann die Reihe jedem empfehlen, der Urban-Fantasy, Romantasy und zugleich ein interessantes Worldbuilding mag.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Sprachlich faszinierend

Das Event
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„Das Event" ist ein vielschichtiger Thriller mit einigen Überraschungsmomenten.

Ich finde, Antjes Schreibstil und Sprache haben die Atmosphäre perfekt dargestellt, immer passend zur Situation bzw. zum ...

„Das Event" ist ein vielschichtiger Thriller mit einigen Überraschungsmomenten.

Ich finde, Antjes Schreibstil und Sprache haben die Atmosphäre perfekt dargestellt, immer passend zur Situation bzw. zum Charakter: leicht, verspielt, derb und prätentios - von allem war etwas dabei. Die Kapitel waren größtenteils wunderbar kurz und besonders hat mir die klare Einordnung der Kapitel gefallen, sodass ich genau wusste "wer, wann und wo".

Besonders toll fand ich zudem die Schilderungen der Insel, ihrer Natur und ihrer Eigenheiten. Da bekommt man direkt Lust auf einen Ausflug nach Helgoland!

Aufgrund des Klappentexts hatte ich den Fokus mehr auf dem Hotel und dem "The Shining"-Event erwartet. Davon gibt es jedoch immer nur Bruchstücke. Vielmehr ist die Geschichte recht komplex und dreht sich vor allem um Familiengeheimnisse und die privaten Anliegen der Ermittlerinnen.

Die Auflösungen der Fälle konnte ich leider ab einem gewissen Punkt nicht mehr ganz nachvollziehen, weil mir die Zusammenhänge nicht ausreichend klar waren. Aber sehr aufmerksame Leser können das bestimmt besser rekonstruieren.

„Das Event“ ist ein unterhaltsamer Thriller, der einige Abgründe unserer Gesellschaft aufdeckt, spannende Momente bereithält und mit einem ungewöhnlichen Setting punktet. Außerdem bleiben die beiden Protagonistinnen mit ihrer markanten Art auf jeden Fall im Gedächtnis.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Erschreckend realistisch

Follow Me – Bis zum letzten Like
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„Follow Me – Bis zum letzten Like" von Andrea Reinhardt trifft den Nerv der Zeit und führt uns auf gruselige Weise vor Augen, welche Gefahren in der Online-Welt lauern.

Andreas Schreibstil hat mir sehr ...

„Follow Me – Bis zum letzten Like" von Andrea Reinhardt trifft den Nerv der Zeit und führt uns auf gruselige Weise vor Augen, welche Gefahren in der Online-Welt lauern.

Andreas Schreibstil hat mir sehr gefallen, denn er ist leicht und fesselnd, sodass ich die einzelnen Kapitel regelrecht inhaliert habe. Aber das war vor allem auch der enormen Spannung geschuldet.

Man erfährt direkt, wie süchtig Malin nach online Sichtbarkeit ist und welche Hoffnungen sie in die neue App setzt. Umso schockierender sind die Auswirkungen, die ebendiese App innerhalb kürzester Zeit auf ihr Leben hat.

Die Story setzt sich aus verschiedenen Zeitebenen zusammen, sodass man Malins Entwicklung in der Vergangenheit verfolgen und zugleich ihre Schwester Pauline bei den Ermittlungen begleiten kann. Und eine dritte Perspektive kommt ebenfalls ins Spiel, wodurch man Details aus einer Zeit vor Malin erfährt. Ich fand es genial, wie am Ende alle drei Handlungsstränge zusammengeführt wurden und alles in einem anderen Licht erscheinen ließen.

Aufgrund all der furchterregenden Schilderungen, was die heutige Technik und Social Media bewirken können, hatte dieser Psychothriller mal eine ganz andere Sogwirkung und seinem Genre alle Ehre gemacht - denn ich war ständig gespannt und gegruselt zugleich.

Winziger Kritikpunkt: Manchmal wurde mein Lesefluss etwas gebremst, da die Erklärung der App und ihrer Auswirkungen mir etwas zu repetitiv erschien.

„Follow Me – Bis zum letzten Like" verbindet brandaktuelle Themen mit nervenaufreibender Spannung - perfekt für jeden, der den Nervenkitzel sucht. Nettes Extra: Die Handlung spielt in Deutschland, Koblenz.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Romance mit Höhen und Tiefen

The Night We Met
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Zwei Bücherwürmer und ein Hund: „The Night We Met" erzählt eine Liebesgeschichte mitsamt Höhen und Tiefen des Lebens.

Larissa ist mit Mike zusammen, doch eigentlich ist es Chris, der sich um sie sorgt ...

Zwei Bücherwürmer und ein Hund: „The Night We Met" erzählt eine Liebesgeschichte mitsamt Höhen und Tiefen des Lebens.

Larissa ist mit Mike zusammen, doch eigentlich ist es Chris, der sich um sie sorgt und sie immer besser versteht. Zwischen den beiden entwickelt sich eine intensive Freundschaft, die zunehmend für Kopfzerbrechen und Gefühlschaos sorgt.

Dies war mein erstes Buch von Abby Jimenez und ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen: Er ist flüssig, leicht und humorvoll. Die Handlung wird abwechselnd aus Larissas und Chris’ Perspektive erzählt.

Ich mochte Larissa und Chris sehr, Mike hingegen ist ein eher spezieller Charakter, der im Laufe der Geschichte eine extreme Entwicklung durchmacht – ob im positiven oder negativen Sinne, musst du selbst herausfinden.

Die Liebesgeschichte fand ich wirklich niedlich und ich fand es klasse, dass sie komplett ohne Spice auskommt. Auf Dauer hat mich jedoch das wiederkehrende Thema Finanzen gestört, da es gefühlt in fast jedem Kapitel aufgegriffen wurde. Außerdem sollte man darauf vorbereitet sein, dass Alkoholmissbrauch eine bedeutende Rolle spielt.

Nach dem Lesen bietet insbesondere Chris viel Diskussionspotenzial, was sich auch in unserer Lovelybooks-Leserunde gezeigt hat: Ist er eine absolute Green Flag oder eher eine Red Flag? Für mich auf jeden Fall ein spannender Charakter.

Obwohl der Roman einige Schicksalsschläge und sehr emotionale Liebesbekundungen thematisiert, konnte er mich nicht wirklich berühren. Vielleicht lag das auch an den wiederkehrenden Themen – insgesamt hätten dem Buch meiner Meinung nach auch knapp 100 Seiten weniger gutgetan.

Trotz kleiner Schwächen hat mich der Roman durch seinen leichten Schreibstil und die sympathischen Charaktere – besonders den Hund – gut unterhalten. Bestimmt perfekt für alle, die Liebesgeschichten mit interessanten Figuren und starken Freundschaften mögen.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Komplexer YA-Krimi auch für Erwachsene

Missing Page - Tödliche Worte
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Mysteriöse Vorfälle und spannende Ermittlungen stehen im Mittelpunkt von „Missing Page - Tödliche Worte“. Katie Kenzo hat hiermit eine moderne Liebeserklärung an das Krimigenre geschaffen.

Katie schreibt ...

Mysteriöse Vorfälle und spannende Ermittlungen stehen im Mittelpunkt von „Missing Page - Tödliche Worte“. Katie Kenzo hat hiermit eine moderne Liebeserklärung an das Krimigenre geschaffen.

Katie schreibt flüssig und packend, sodass ich direkt mitgerissen wurde. Ich mochte sehr, dass man sich direkt auf dem schottischen Anwesen des Schriftstellers befindet und alle Charakter kennenlernt. Besonders toll fand ich zudem die kreative Textgestaltung - sogar im E-Book -, denn es gibt nicht nur coole Kapitelzierden, sondern auch Tagebucheinträge, Grundrisse und ein Flugblatt.

Der Young-Adult-Krimi ist nichts für zwischendurch, denn er ist mit all seinen Charakteren und Ereignisse recht komplex. Je konzentrierter man also liest, umso leichter behält man den Überblick und kann miträtseln. Und zum Miträtseln gibt es eine ganze Menge, denn „Missing Page - Tödliche Worte“ hat ein bisschen was von Cluedo: Man versucht ständig herauszufinden, wer was und wo getan hat - modern ausgedrückt auch "whodunit".

Das Tempo des Buchs empfand ich etwas ungleichmäßig: Während ich mir an manchen Stellen mehr Zeit und Details gewünscht hätte, gingen mir manche Passagen wiederum zu schnell und einfach und wirkten stellenweise konstruiert.

Fazit: Mit „Missing Page - Tödliche Worte“ erlebt man einen außergewöhnlichen Kriminalfall mit undurchschaubaren Charakteren in einem geheimnisvollen Setting.

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