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Veröffentlicht am 23.04.2026

Second Chance Romance mit Suspense Anteil

Forever Never
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Brick Callan ist Sherrif auf Mackinac Island, einer kleinen Insel, die im Winter nur von Einheimischen bewohnt wird. Als Remington Ford überraschend auf die Insel zurückkehrt ist der Ärger bereits vorprogrammiert, ...

Brick Callan ist Sherrif auf Mackinac Island, einer kleinen Insel, die im Winter nur von Einheimischen bewohnt wird. Als Remington Ford überraschend auf die Insel zurückkehrt ist der Ärger bereits vorprogrammiert, denn Remi bringt einige Geheimnisse vom Festland mit. Brick versucht herauszufinden, was die unerschütterliche Frau, in die er seit Jahren verliebt so in Angst versetzt hat. Doch dafür muss er ihr näherkommen als gut für sie Beide ist.

Ich muss leider sagen, dass mir „Forever Never“ von allen Büchern der Autorin bisher am wenigsten zugesagt hat. Zunächst einmal finde ich die Ausgangsstory wirklich spannend. Das Geheimnis, welches Remi wieder in ihre Heimat zurückgebracht hat, hat mir gut gefallen. Und auch Remi selbst ist eine starke Protagonistin, die ihre Andersartigkeit genutzt hat, um in der Kunstszene erfolgreich zu sein. Ein großes Problem hatte ich mit Brick als Protagonisten. Ich kann verstehen, dass er Remi beschützen will, da sie offensichtlich ein Problem hat und verängstigt ist. Die Art und Weise wie er das tut, ging mir aber absolut gegen den Strich. Ich finde ihn oft einfach nur übergriffig und grenzüberschreitend.

Auch wenn ich bei den Büchern der Autorin immer ein gewisses Maß an Spice-Szenen erwarte, haben die beiden Protagonisten es doch reichlich übertrieben, sodass ab der Hälfte des Buches kaum noch etwas anderes passiert ist und die restliche Geschichte darin absolut untergegangen ist. Vor allem der Suspense Anteil war mir am Ende zu schnell abgehandelt. Zudem muss ich sagen, dass ich den Humor der Autorin in diesem Band irgendwie vermisst habe.

Insgesamt haben wir hier eine solide Romantic Suspense, die aber besonders im zweiten Teil des Buches inhaltlich nicht überzeugen konnte und den Spice für mich zu sehr in den Fokus gestellt hat.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Die Königin der Brettspiele

Darkly
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Die siebzehnjährige Dia ergattert unerwartet einen der begehrten Plätze des Darkly Praktikums in London. Unter hunderttausenden Bewerbern wurde sie zusammen mit sechs anderen Jugendlichen ausgewählt auf ...

Die siebzehnjährige Dia ergattert unerwartet einen der begehrten Plätze des Darkly Praktikums in London. Unter hunderttausenden Bewerbern wurde sie zusammen mit sechs anderen Jugendlichen ausgewählt auf den Spuren der furchteinflößenden Darkly Spiele zu wandeln. Seit dem Tod der genialen Erfinderin der Brettspiele, Louisiana Veda, hat sich die Legende um sie nur weitergesponnen. Als die sieben auf der Insel der Darkly-Fabrik ankommen, erwartet sie jedoch kein einfaches Praktikum. Vor dem Tod der Erfinderin wurde eines der Spiele aus der Fabrik gestohlen. Doch jemand hat begonnen, dieses Spiel zu spielen, mit nicht absehbaren Folgen.

Ich bin immer ein großer Fan von Büchern in denen Rätsel eine zentrale Rolle spielen. Die Darkly Spiele (insbesondere Ophelia) enthalten wirklich kreative Ideen und ähneln keinen anderen Brettspielen, von denen ich je gehört habe. Die Grundidee der Geschichte hat mir also wirklich sehr gut gefallen. Nun kommen wir leider zu einem „aber“ weshalb mich die Geschichte dennoch nicht hundertprozentig überzeugen konnte. Beginnen wir mit Dia als unserer Protagonistin. Sie ist clever, selbstständig und neugierig, Eigenschaften, die ihr bei der Schnitzeljagd um das verlorene Darkly Spiel auf jeden Fall nützlich sind und womit sie alle Rätsel quasi im Alleingang löst. Die anderen sechs Jugendlichen bleiben dadurch jedoch absolut blasse und nichtssagende Charaktere. Die „Liebesgeschichte“ zwischen Poe und Dia beziehungsweise Choke und Dia habe ich so gar nicht gefühlt und auch ihre Notwendigkeit für die Geschichte nicht verstanden, wodurch es sehr gezwungen wirkte. Doch was ich wirklich schade fand, war das Darkly Spiel selbst, welches Dia und ihre Freunde spielen mussten. Anstatt spannenden Rätseln, die ich irgendwie erwartet habe, war das Spiel selbst einfach nur chaotisch und wirr und konnte bei mir weder Spannung noch Grusel hervorrufen. Auch die Auflösung des Buches konnte mich leider nicht überzeugen.

Insgesamt war „Darkly“ für mich ein solides Jugendbuch mit ein paar gruseligen Aspekten. Ich hatte mir, insbesondere was die Rätsel und Spiele betrifft, jedoch einiges mehr erhofft.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Geisterjagd

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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Melody Bittersweet sieht Geister, eine Gabe, die jede Frau in ihrer Familie besitzt. Seit Generationen sprechen die Bittersweet Frauen im Auftrag der Toten. Doch Melody möchte ihr eigenes Geschäft aufziehen, ...

Melody Bittersweet sieht Geister, eine Gabe, die jede Frau in ihrer Familie besitzt. Seit Generationen sprechen die Bittersweet Frauen im Auftrag der Toten. Doch Melody möchte ihr eigenes Geschäft aufziehen, sie möchte den Toten helfen weiterzuziehen. Ihr erster Auftrag führt sie in ein altes Herrenhaus in dem drei Brüder festsitzen, seit sie gestorben sind. Melody muss die Tragödie enträtseln wegen derer die drei nicht weiterziehen können. Dabei steht ihr nicht nur ihr größter Konkurrent Leo Dark im Weg, sondern auch ein nervtötender Journalist namens Fletcher Gunn, der nicht an Geister glaubt.

Melody kann Geister sehen, wie auch ihre Mutter und Großmutter mit denen sie sich ein Haus teilt. Um ein gewisses Maß an Unabhängigkeit zu erreichen (was mehr oder minder gelingt) gründet sie zusammen mit ihrer besten Freundin und einem Assistenten ihr Geschäft als Geisterjägerin. Hinzu kommen noch ein alter Van, ein eigensinniger Hund und nicht zu vergessen die beiden „Love-Interests“ und natürlich die drei Geisterbrüder. Alles in allem eine Menge Charaktere, wobei jeder exzentrischer erscheint als der andere. Jede einzelne Figur in der Geschichte wirkt übertrieben, was mir persönlich einfach zu viel war. Der Fokus der Geschichte liegt zudem kaum auf der Geistergeschichte, sondern ganz eindeutig auf der Romance, wobei ich mich schon frage, was Melody eigentlich an den beiden Männern findet. Sowohl Fletcher als auch Leo versuchen sie zu sabotieren und kleinzureden. Trotzdem fühlt sich Melody zu ihnen hingezogen, obwohl sie betont, dass sie sie nicht ausstehen kann (aber natürlich findet sie sie trotzdem heiß…). Das war leider gar nicht nachvollziehbar für mich. Wenn auch vorhersehbar, so mochte ich die Geschichte um Isaac und seine Brüder gerne. Wobei mir hier auch das Ende viel zu übertrieben dargestellt wurde.

Insgesamt war es schon eine unterhaltsame Geschichte. Die Charaktere waren mir jedoch zu überzogen dargestellt und die Romance zu sehr im Fokus und zu wenig nachvollziehbar.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Das Schicksal des Lebens

Wisteria – Die Liebe des Todes (Belladonna 3)
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Blythe hat mit dem Schicksal einen Pakt geschlossen, um ihren Vater zu retten. Nun muss sie Aris, das Schicksal in persona, heiraten, den sie absolut nicht ausstehen kann. Doch ihre Abneigung beruht auf ...

Blythe hat mit dem Schicksal einen Pakt geschlossen, um ihren Vater zu retten. Nun muss sie Aris, das Schicksal in persona, heiraten, den sie absolut nicht ausstehen kann. Doch ihre Abneigung beruht auf Gegenseitigkeit. Während sich die beiden Frischvermählten das Leben schwer machen, entdecken sie dennoch ein paar Gemeinsamkeiten, die sie zueinander ziehen. Auf Aris magischem Anwesen begegnen Blythe immer wieder Bilder des Lebens und auch Blythe selbst scheint über Fähigkeiten zu verfügen von denen sie bisher nichts geahnt hat.

„Wisteria“ ist der abschließende Band der Belladonna-Reihe, wobei zuletzt noch eine zusätzliche Novelle erschienen ist. Im dritten Band geht es vornehmlich um Blythe und Aris, die wir bereits aus den anderen Teilen der Reihe kennen. Die Annäherung der Beiden war durchaus unterhaltsam, dennoch zieht sich ihr Kennenlernen für mich zu sehr in die Länge, bevor die Handlung Fahrt aufnimmt. Ich finde es sehr schade, dass Signa und der Tod keine zentrale Rolle in der Geschichte einnehmen. Hier sind vor allem der Untertitel des Buches und auch der Klappentext ziemlich irreführend. Auch wenn ich die Wortgefechte zwischen Blythe und Aris sehr genossen habe, haben mir die Hauptfiguren aus den ersten beiden Bänden dennoch gefehlt, besonders da es sich um den letzten Band der Trilogie handelt. Auch bleiben mir zu viele Fragen am Ende offen und auch die Handlung selbst war mir zu vorhersehbar. Leider war der Abschluss der Trilogie für mich der schwächste Band der Reihe, konnte mich aber dennoch unterhalten. Ich bin gespannt, ob sich mit der zusätzlich erschienen Novelle noch ein paar offene Fragen beantworten lassen.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Kurzgeschichten mit weihnachtlichem Thema

Weihnachten mit Agatha Christie
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Der Sammelband vereint kurze Geschichten mit dem Thema Weihnachten aus der Feder der berühmten Krimiautorin Agatha Christie. Hierbei treffen wir auch auf altbekannte Charaktere, wie Miss Marples und Hercule ...

Der Sammelband vereint kurze Geschichten mit dem Thema Weihnachten aus der Feder der berühmten Krimiautorin Agatha Christie. Hierbei treffen wir auch auf altbekannte Charaktere, wie Miss Marples und Hercule Poirot, jedoch leider nur in 2 der Geschichten. Einige Kurzgeschichten haben für mich ein zu religiöses Thema. Auch wenn ich weiß, dass dies für Weihnachten durchaus angemessen ist, hat es mir persönlich nicht zugesagt. Ich war sehr enttäuscht davon, dass die Geschichte von Hercule Poirot mehr oder minder zweimal abgedruckt war. Bei „Das Geheimnis des Plumpuddings“ handelt es sich um eine überarbeitete und längere Version von „Ein Weihnachtsabenteuer“, welches ebenfalls in dem Buch abgedruckt wurde. So erhält man einfach nur eine etwas ausführlichere und minimal abgewandelte Version der ersten Geschichte, die jedoch auf die gleiche Art und Weise aufgelöst wird. Das hätte man sich meiner Meinung nach wirklich sparen können. Insgesamt war es ein recht kurzweiliges und unterhaltsames Buch, jedoch bevorzuge ich die Krimis der Autorin deutlich mehr.

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