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Veröffentlicht am 04.05.2026

Female Rage. Manchmal etwas zu viel davon.

The Dirty Version
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Ich bin dem Cover und dem Titel zum Opfer gefallen und musste es dann einfach lesen, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte.

Nach der Leseprobe war ich völlig hyped, da mir der Schreibstil und das ...

Ich bin dem Cover und dem Titel zum Opfer gefallen und musste es dann einfach lesen, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte.

Nach der Leseprobe war ich völlig hyped, da mir der Schreibstil und das Thema richtig gut gefallen haben. Die Protagonistin Tash ist herrlich verpeilt, oft unfreiwillig komisch und extrem stur, vor allem aber absolut starr in ihren Ansichten. Das wirkte sich leider nicht immer nur positiv auf die Geschichte aus.
Leider bin ich im Anschluss an die Leseprobe, als ich dann vollständig in das Buch eintauchen konnte, direkt auf den Regisseur getroffen. Und da wurde es erstmal schwierig. Gefühlt jede Begegnung mit diesem Typen bzw seinem ganzen Team scheinen die Geschichte auszubremsen. Diese Stellen waren leider manchmal doch etwas langatmig und Tashs Sturheit war dem Ganzen dann nicht gerade zuträglich in diesen Momenten.
Selbiges gilt aber auch für Caleb, unseren Intimitätskoordinator. Ich mochte ihn auf Anhieb sehr und sehe ihn eigentlich auch als Greenflag an. Nur leider hat er dann immer wieder mal irgendwelche undurchdachten Aussagen rausgehauen oder Dinge abgezogen bzw verheimlicht, und manchmal einfach auch nur nicht klar formuliert, sodass ich das ein oder andere Mal tatsächlich selbst an ihm - und meiner Wahrnehmung und meinem Urteilsvermögen - gezweifelt habe.
Nebencharaktere gab es ja einige, die sehr unterschiedlich in ihrer Screentime waren. Tashs beste Freundin mochte ich sehr. Deren Frau ehrlich gesagt weniger. Irgendwie war die mir immer etwas unsympathisch. Aber auch die Personen vom Set waren gut ausgearbeitet und mal mehr oder weniger sympathisch. Wen ich für mich direkt gar nicht mochte, war die Dame, welche die Hauptrolle in Tashs Film bekleidet hat. Auch wenn die Gute zum Schluss hin noch ihre Schlüsselrolle hatte.

Was mir besonders gut gefallen hat, waren die Einblicke hinter die Kulissen eines Filmsets bzw der Vorarbeit zu den Dreharbeiten. Ich fand unglaublich interessant, was da so alles passiert und wie ein Intimitätskoordinator arbeitet, wofür dieser zuständig ist. Auch die Dynamik zwischen Tash und Caleb hat mich im Großen und Ganzen überzeugt.

Was ich irgendwann jedoch als störend empfand, war Tashs andauernde Wut, die manchmal wirklich einfach nur unangebracht war. Die sie gerne auch mal an den falschen Personen ausgelassen hat. Wie kann jemand bitte so dermaßen stur und bockig sein in dem Alter? Das erwarte ich von einem Teenie, aber nicht von jemandem in seinen Dreißigern.

Alles in allem hat mir »The dirty Version« aber richtig gut gefallen und es hat Spaß gemacht Zeit mit Tash und Caleb zwischen Intimitätskoordination und ein wenig Burlesque zu verbringen.
Von mir gibt es also eine klare Leseempfehlung für alle, die mit einem guten Maß an Feminismus und Female Rage umgehen können und eine gute Prise Humor lieben.


»[...] »denn ich bin einer von den Guten.«
Das hätte Tash nur zu gern geglaubt, aber sie hatte es auf die harte Tour lernen müssen: Gute Männer gab es nicht. Sie existierten nicht.«
Auszug aus dem Buch »The dirty Version« von Turner Gable Kahn

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Tolle Grundidee mit Schwächen. Insgesamt aber ein schöner Reihenauftakt.

Witch of the Wolves - Halbmond Erbe
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Vorweg, ich liebe Werwölfe und habe gefühlt schon tausende Geschichten darüber gelesen. Meist auf Englisch, da die Auswahl auf Deutsch eher mäßig ist. Daher habe ich mich umso mehr auf Witch of the Wolves ...

Vorweg, ich liebe Werwölfe und habe gefühlt schon tausende Geschichten darüber gelesen. Meist auf Englisch, da die Auswahl auf Deutsch eher mäßig ist. Daher habe ich mich umso mehr auf Witch of the Wolves gefreut, da es alles vereint, was ich an der Thematik so liebe.

Wir bekommen hier ein Regency-Setting, was mir in Verbindung mit Wölfen (und auch Hexen) immer richtig gut gefällt, weil es einfach die moderne Komponente aus der Gleichung nimmt und somit etwas ursprünglicher bleibt.

Cordelia und Bishop sind zwei Protagonisten, auf die ich mich sehr gefreut habe, die beiden aber doch ein klein wenig unnahbar blieben. Ich bin gespannt, wie sich das in weiteren Teilen entwickeln wird. Hier im ersten Band dieser Reihe konnte ich die Verbindung aber einfach noch nicht zu einhundert Prozent aufbauen.

Der Schreibstil ist trotz Regency-Komponente frisch und einnehmend und der Humor hat mich abgeholt. Hier bin ich mit der Autorin definitiv auf einer Wellenlänge. Die Wortgefechte habe einfach richtig Spaß gemacht.
Leider gab es dazwischen aber auch die ein oder andere kleine Länge, die man sicher hätte umschiffen können. Vielleicht habe das aber auch nur ich so wahrgenommen.

Witch of the Wolves ist alles in allem ein empfehlenswerter Reihenauftakt und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Süß, chaotisch, herzzerreißend.

The Romance Rivalry
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Ein Buch über Bücher und Blogger. Was will man als Buchliebhaber und Blogger denn bitte mehr? 🥰
Und dann dazu noch dieses süße Cover. Ich bin ja normalerweise absolut kein Mensch, der Menschen auf Covern ...

Ein Buch über Bücher und Blogger. Was will man als Buchliebhaber und Blogger denn bitte mehr? 🥰
Und dann dazu noch dieses süße Cover. Ich bin ja normalerweise absolut kein Mensch, der Menschen auf Covern mag, aber dieses hier hat mich einfach angesprochen. Es ist süß und schüchtern. Kleines Manko, es bringt leider irgendwie den Rage-Mode der Geschichte nicht wirklich rüber, was sehr schade ist, da es über die Gesichtsausdrücke der beiden so toll möglich gewesen wäre.

The Romance Rivalry bringt für mich so vieles mit, das ich absolut liebe: Bücher, Fake Dating, ein College Setting und wunderbare Haters to Lovers. Und das alles in Kombination? Oh ja, das lieben wir. 😏

Ich mochte beide Protagonisten total gerne.
Irene in ihrer totalen Rage-Ära hätte ich am liebsten die ganze Zeit zu Tode geknuddelt, so süß war das. Wirklich ernst nehmen in ihrer Wut und ihrem Hass auf Aiden konnte ich sie nämlich nicht. 😂 In einigen wenigen Momenten hätte ich sie aber am liebsten geschüttelt, so blind war sie und so unnötig ihre Kommentare oder Gedanken in diesen Momenten.
Aiden hingegen sah ich als absolute Greenflag. Er hat versucht sie aus der Reserve zu locken, mal mehr, mal weniger erfolgreich und auch geschickt. Und ja, vielleicht ist er auch mal ein wenig übers Ziel hinaus geschossen, aber er meint es nie böse und hat auch immer Rücksicht auf Irenes Wünsche genommen, hat versucht auf ihre Unsicherheiten einzugehen, in dem Rahmen, wie es ihm möglich war ohne von ihr gefressen zu werden.

Besonders toll und auch absolut süß fand ich die Freunde der beiden, Jeanette und Charles. Die beiden habe ich direkt in mein Herz geschlossen, weil sie einfach nur toll und unterstützend waren. Für jeden einzeln, aber auch für die beiden als (Fake-)Paar.

Es werden auch ein paar schwerere, tiefgreifendere Themen behandelt, die großen Einfluss auf das Selbstbild der Protagonisten und dadurch auch auf die Handlung nehmen, die mir immer wieder ans Herz gingen - für jemanden, der in einer großen Familie mit vier Geschwistern groß geworden ist und der selbst Mutter ist, war das manchmal schon nur schwer zu schlucken. Und umso besser nachzuvollziehen. Was die teilweise nervigen Reaktionen von Irene wieder etwas abgemildert und verständlicher gemacht hat.

Der Schreibstil war sehr angenehm und richtig schön leicht und flüssig zu lesen. Die Kapitelanfänge mit Auszügen aus den Rezensionen bzw Social Media Beiträgen von Irene und Aiden waren absolut unterhaltsam.
Es gab keine größeren Längen und die Geschichte hatte für mich genau den richtigen Umfang.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.

»Ich bin nicht gut genug. Ich schaffe es nicht,[...] Ich schaffe es nicht, [...] Ich bin verloren. Ich stecke fest. Ich bin kaputt. Ich bin nicht gut genug. [...]« 💔
Auszug aus dem Buch »The Romance Rivalry« von Susan Lee

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Toller Reihenauftakt um 3 Brüder und deren Vermächtnis mit kleineren Schwächen und Längen.

Casino Durable - All in with the Devil
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Casino Durable hat mich durch seinen Titel und die Verheißung eines für mich völlig neuen Settings auf sich aufmerksam gemacht. Denn Casino hatte ich in der Form noch nie.

Kurz zu den Äußerlichkeiten: ...

Casino Durable hat mich durch seinen Titel und die Verheißung eines für mich völlig neuen Settings auf sich aufmerksam gemacht. Denn Casino hatte ich in der Form noch nie.

Kurz zu den Äußerlichkeiten:
Das Cover ist wunderschön und der pinke Metallic-Effekt macht einiges her. In der vorderen Klappe findet man außerdem eine Illustration des Casinos und der beiden Hauptprotagonisten Dawn und Gabriel.
Hinten ist dann die komplette Reihe der Trilogie abgebildet, die alle 3 Durable-Brüder behandeln wird.

Nun zum Inhalt:
Den Klappentext findet ihr eigentlich überall, wo ihr auch das Buch kaufen könnt, von daher verzichte ich an dieser Stelle auf eine Inhaltszusammenfassung und gehe direkt zu meiner Meinung über.

Der Start war mega spannend, der Schreibstil hat direkt gut gefallen, und man lernt viel von Dawn und ihrer Vergangenheit kennen. Selbiges gilt auch für Gabriel. Vor allem die kleinen Kapitelüberschriften, wenn man diese denn so nennen kann, sagen unfassbar viel über deren Kindheit und ihr Aufwachsen aus. Und quasi jede einzelne tut einem in der Seele weh.
Allerdings hat die Geschichte für mich aber nach einigen Kapiteln kurzzeitig etwas den Reiz verloren. Ich kann nicht genau sagen, woran es lag, ob es nur der falsche Zeitpunkt für die Geschichte war (oder einfach ein paar schlechte Tage meinerseits) oder an der Geschichte selbst. Aber ich habe den Fokus und die Story mich etwas verloren. Ab einem gewissen Punkt war ich aber wieder direkt voll dabei und das Durable und seine Bewohner hatten wieder meine volle Aufmerksamkeit.

Es war spannend, und vielschichtig, Dawns und Gabriels vorsichtige Annäherung schmerzhaft und heilend zugleich.
Menschen dieses Kalibers so brechen zu sehen, immer wieder aufs Neue, hat mir die Tränen in die Augen getrieben, nur um im Anschluss Wut über die Umstände explodieren zu lassen.

Casino Durable - All in with the Devil war eine Achterbahn der Gefühle voller Schmerz, heilsamer Momente und einer Found Family, die alles füreinander tun würde. All in eben.

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Piraten-Fantasy mit Gothic-Vibes

Nightweaver
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Ich bin die, die sie fürchten. Ich bin das Monster im Dunkeln. Ich bin das Jüngste Gericht.


Mei, was fand ich diese Story toll. Ich habs geliebt!
Warum dann nur 4 Sterne? Weil man ein Buch auch lieben ...

Ich bin die, die sie fürchten. Ich bin das Monster im Dunkeln. Ich bin das Jüngste Gericht.


Mei, was fand ich diese Story toll. Ich habs geliebt!
Warum dann nur 4 Sterne? Weil man ein Buch auch lieben kann, wenn es noch kleinere Schwächen aufweist.

Ich denke, den Klappentext muss ich hier nicht abtippen, den kann man ja nun wirklich überall nachlesen.

Dafür beginnen wir mit dem Cover. Denn diesem wird kein einziges Produktbild gerecht. Die Bilder sind viel zu überbelichtet. Denn das Blau der Motive ist mitnichten so hell. Dieses richtig dunkle blau, hebt sich nämlich lediglich durch die Metallicoptik vom schwarzen Hintergrund ab. Das sieht so edel aus und fängt den düsteren Vibe der Geschichte perfekt ein. Entsprechend passt auch der Farbschnitt sehr gut dazu. Und jaaaa, die Motive haben alle ihre Bedeutung und Daseinsberechtigung.

Und die Geschichte?
Hat mir wahnsinnig gut gefallen. Das Worldbuilding, dass Menschen nur auf dem Meer sicher vor den Nightweavern sind und somit zu Piraten werden müssen um nicht in deren Fänge zu geraten. Dann das Anwesen, auf dem Will Aster und ihrer Familie Schutz bietet? Es ist alles so schön düster und strahlt richtige Gothic-Vibes aus. Ich liebe das.

Den Schreibstil mochte ich sehr. Es war spannend, die Beschreibungen waren mega, aber nicht zu viel und das im Gesamten ließ mich einfach nur so durch die Seiten fliegen.

Bei den Charakteren wird es schon etwas schwieriger. Die sind denke ich der Knackpunkt der Geschichte, der dafür sorgt, dass man sie entweder mag oder eben nicht.
Und ja, hier gibt es durchaus Schwächen. Aster ist kompliziert und weitaus weniger erwachsen, als sie selbst von sich denkt. Sie ist oft zickig/bockig und manchmal auch durchaus nervig. Sie springt etwas zu sehr in ihren Extremen. Trotzdem mochte ich sie recht gerne. Will ist eben geheimnisvoll. Und seine Reaktionen sind nunmal einfach dem Umfeld, deren Erwartungen und Ansprüchen und seiner Erziehung geschuldet. Er passt meiner bescheidenen Meinung nach gut ins Bild. Was auch für seine Familie gilt. Hier kommen Gefühle rüber, werden von ncher Person auch entsprechend ausgelebt, von anderen ihres Status wegens eben zurückgehalten. Aber das hat alles seine Richtigkeit. Wir befinden uns hier in sowas ähnlichem wir einem Regency Setting, da muss das so sein.
Was ich aber eben leider alles nicht von Asters Familie behaupten kann. Hier kommen absolut keine Gefühle rüber. Als wäre die ganze Sippe völlig gefühlskalt oder -resistent. Das passt so gar nicht zum Rest irgendwie und macht es manchmal dann durchaus etwas schwieriger dem Ganzen sinnvoll zu folgen.

Nichtsdestotrotz hat mich der Fortgang der Geschichte absolut überzeugt. Auch wenn der große Plottwist am Ende absolut nicht mehr überraschend war.

Mir hat NIGHTWEAVER alles in allem wahnsinnig gut gefallen und ich freue mich jetzt schon auf Band 2, der unter der Flagge STARCHASER bereits am 26.03.2026 erscheinen wird.

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