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Veröffentlicht am 07.05.2026

Lieblingsbuch und Jahreshighlight

Gretas Männer
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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Sagen wir mal so, es war wohl Schicksal. Die Autorin ist nicht nur meine Namensvetterin, sondern teilt auch Hobbys mit mir, das Backen und Nähen. Dadurch ist sie tatsächlich ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Sagen wir mal so, es war wohl Schicksal. Die Autorin ist nicht nur meine Namensvetterin, sondern teilt auch Hobbys mit mir, das Backen und Nähen. Dadurch ist sie tatsächlich auf mich aufmerksam geworden.
Anfangs dachte ich noch, klingt das vielleicht ein wenig nach 𝐃𝐢𝐞 𝐬𝐢𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐌ä𝐧𝐧𝐞𝐫 𝐝𝐞𝐫 𝐄𝐯𝐞𝐥𝐲𝐧 𝐇𝐮𝐠𝐨 von Tayler Jenkins Reid? (Spoiler: Nein!) Und auch das Cover war auf den ersten Blick nicht unbedingt meins. Aber manchmal sollte man Geschichten einfach eine Chance geben. Irgendetwas in mir sagte,  dass mir dieses Buch gefallen könnte. Und dann hielt ich Gretas Männer auch schon in den Händen.

🧠 Meine Meinung:

Eigentlich wollte ich nur kurz reinlesen, wirklich nur kurz. Doch schon auf den ersten Seiten gab es Sätze, die mich tief berührt haben. Worte, die wunderschön waren und gleichzeitig zum Nachdenken angeregt haben.
Dann kam dieser Brief von Greta an Greta und spätestens da war es vorbei mit dem „nur mal reinlesen“. Plötzlich war ich komplett gefangen in dieser Geschichte rund um Greta, Marie und Lola.
Was für ein unglaublich tolles Buch und so besonders.
Dieses Buch hat mich mitten ins Herz getroffen.
Vor allem Greta hat mich absolut fasziniert. Sie ist so eine starke, charismatische Frau und gleichzeitig unglaublich verletzlich. Genau diese Mischung hat sie für mich so echt gemacht. Man spürt ihren Schmerz, ihre Verluste, aber auch ihre Stärke und ihr Durchhaltevermögen. Ich habe jede Szene mit ihr geliebt. Greta ist eine Figur, die im Herzen bleibt.
Aber auch Lola habe ich unglaublich gemocht. Weil sie eben nicht einfach alles glaubt, was man ihr erzählt. Weil sie hinterfragt. Weil sie mutig genug ist, gegen dieses typische Schubladendenken anzugehen. Genau das hat sie für mich so taff und bewundernswert gemacht.
Denn genau darum geht es in dieser Geschichte auch. Wie schnell Menschen urteilen. Wie schnell man andere abstempelt, ohne die Wahrheit zu kennen.
Mal ehrlich, was würdet ihr denken, wenn jemand fünfmal verheiratet war und alle fünf Männer gestorben sind? Und wenn die eigene Familie diese Frau dann noch mit einer Bienenkönigin vergleicht, deren Männer nach der Paarung sterben?
Die meisten hätten ihre Meinung vermutlich sofort gebildet. Genau deshalb mochte ich Lola so sehr, weil sie eben mehr sehen wollte als nur Gerüchte und Vorurteile.
Diese Geschichte hat etwas unglaublich Wertvolles. Sie erinnert daran, dass es immer mehr als eine Seite gibt. Dass man hinterfragen sollte. Zuhören sollte. Verstehen sollte.
Und dabei war dieses Buch auch noch unfassbar emotional. Teilweise hatte ich wirklich Angst weiterzulesen, weil mich jede Szene so bewegt hat. Ich kann nur sagen, haltet die Taschentücher bereit.
Für mich ist Gretas Männer ein absolutes Herzensbuch geworden und ich bin dankbar dafür, dass das Schicksal uns zusammengeführt hat. Die kleine Greta ist jetzt bestimmt sehr stolz auf ihren Namen.

✅️ Fazit:

Gretas Männer ist ein emotionales, bewegendes und unglaublich starkes Buch, das mich tief berührt hat.
Eine generationsübergreifende Geschichte über Vorurteile, Familie, Verlust und darüber, wie wichtig es ist, hinter Fassaden zu schauen.
Dieses Buch verdient so viel mehr Aufmerksamkeit. Für mich ist es ein absolutes Highlight und bekommt  verdient meine höchste Auszeichnung: Prädikat Lieblingsbuch ♡

🔎 Worum geht’s?

Greta war fünfmal verheiratet und alle ihre Männer sind tot. In der Familie wird sie deshalb nur noch „die Bienenkönigin“ genannt. Während ihre Tochter Marie jeglichen Kontakt abgebrochen hat, beginnt Enkelin Lola Fragen zu stellen. Wer war Greta wirklich? Und was steckt hinter all den Geschichten und Vorurteilen?

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Hat mich berührt

Solange ein Streichholz brennt
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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Manche Bücher tauchen plötzlich immer wieder auf, bis man irgendwann merkt, okay, vielleicht soll genau diese Geschichte gerade zu mir finden. So war es hier auch. Erst ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Manche Bücher tauchen plötzlich immer wieder auf, bis man irgendwann merkt, okay, vielleicht soll genau diese Geschichte gerade zu mir finden. So war es hier auch. Erst hatte meine Freundin das Buch plötzlich zuhause, dann habe ich es ständig auf Instagram gesehen. Und trotzdem war der Funke nicht gleich übergesprungen. Vielleicht war ich einfach zu blind dafür.
Als dann aber eine andere Freundin regelrecht von der Geschichte geschwärmt hat und ich mir den Klappentext noch einmal ganz in Ruhe durchgelesen habe, dachte ich nur, moment mal, das klingt eigentlich komplett nach einem Buch für mich. Also habe ich nicht mehr lange gezögert, denn nun wollte auch ich endlich wissen, was hinter diesem ganzen Hype steckt.

🧠 Meine Meinung:

Schon nach relativ wenigen Seiten wusste ich, diese Geschichte könnte richtig groß werden.
Bohm hat mich mit seiner stillen, verschlossenen Art sofort gepackt. Diese Mauer, die er um sich herum aufgebaut hat, hat mich neugierig gemacht. Und spätestens als er sich so aufopferungsvoll und selbstlos um Fox gekümmert hat, war es komplett um mich geschehen. Ehrlich? Wie Alina habe auch ich mich ein kleines bisschen in Bohm verliebt.
Wobei man hier wirklich nicht von einer klassischen Liebesgeschichte sprechen kann. Dafür steckt viel zu viel Tiefe in diesem Buch. Ohne zuviel zu verraten geht es u.a. um Schuldgefühle, Überforderung, Obdachlosigkeit und darum, wie Menschen behandelt werden, die von der Gesellschaft längst abgestempelt wurden. Gerade deshalb fand ich die Geschichte so stark.
Trotzdem muss ich auch sagen, ein kleiner Teil von mir hätte sich tatsächlich noch ein bisschen mehr Lovestory gewünscht. Einfach weil die Chemie zwischen Bohm und Alina gestimmt hat, mir es aber noch etwas an Tiefe dafür fehlte. Gleichzeitig verstehe ich aber auch absolut, warum Christian Huber den Fokus nicht komplett darauf gelegt hat. Die wichtigen Themen des Buches wären sonst vermutlich untergegangen. Und genau diese Balance macht die Geschichte am Ende wahrscheinlich auch so besonders.
Was ich außerdem unglaublich mochte, waren die Dialoge. Die waren teils humorvoll, modern und erfrischend, dann plötzlich wieder so tiefgründig, dass ich manche Sätze zweimal lesen musste. Dadurch wirkte die Geschichte trotz der ernsten Themen nie zu schwer oder dauerhaft melancholisch. Genau davor hatte ich nämlich ein bisschen Angst. Ich mag es nicht, wenn Bücher einen emotional komplett runterziehen. Hier hatte die Geschichte aber immer noch Wärme und kleine Lichtblicke, wie ein Streichholz, das in dunklen Momenten kurz Licht macht.
Auch die Spannung hat für mich funktioniert. Was steht in dem Brief, den Bohm immer bei sich trägt? Und warum lebt Bohm eigentlich auf der Straße? Fragen die lange offen bleiben und genau dieses Geheimnis darum, hat mich immer weiterlesen lassen.
Mit Alina hat es bei mir emotional zwar etwas länger gedauert, aber auch ihre Entwicklung mochte ich am Ende wirklich gerne.
Insgesamt bin ich einfach nur froh, dass das Schicksal doch noch dieses Buch zu mir gebracht hat.

✅️ Fazit:

Solange ein Streichholz brennt ist für mich eine emotionale und gleichzeitig überraschend warme Geschichte über Menschen, die versuchen weiterzumachen, obwohl sie sich selbst längst verloren haben.
Bohm und Fox haben sich still und heimlich in mein Herz geschlichen und genau deshalb wird mir dieses Buch noch lange im Kopf bleiben.
Ein Buch, das zeigt, dass manchmal schon ein kleines brennendes Streichholz reicht, um etwas zu bewirken. Sei es Wärme, sei es Licht oder wie bei mir, dass der Funke am Ende doch noch übergesprungen ist und mich glücklich zurücklässt.

🔎 Worum geht’s?

Bohm lebt obdachlos in Köln, verkauft geschnitzte „Million Dollar Mäuse“ und versucht irgendwie durch den Alltag zu kommen. An seiner Seite der verletzte Hund Fox, zu dem er sofort eine besondere Verbindung aufbaut. Als Bohm auf die Journalistin Alina trifft, geraten nicht nur seine Routine, sondern auch seine sorgsam aufgebauten Mauern langsam ins Wanken, denn hinter seiner Vergangenheit steckt ein Geheimnis, das lange im Dunkeln bleibt.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Lieblingsbuch und Jahreshighlight

Pina fällt aus
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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Wie so oft war meine Freundin schuld, aber ich bin ihr ehrlich dankbar dafür. Sie kennt meinen Geschmack inzwischen erschreckend gut und als sie mir dieses Buch gezeigt ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Wie so oft war meine Freundin schuld, aber ich bin ihr ehrlich dankbar dafür. Sie kennt meinen Geschmack inzwischen erschreckend gut und als sie mir dieses Buch gezeigt hat, war für mich sofort klar, das muss ich lesen. Ohne großes Zögern, ohne Zweifel.

🧠 Meine Meinung:

Pina liegt auf der Intensivstation, gefangen in ihrem eigenen Körper, unfähig zu sprechen oder zu handeln und doch bekommt man ihre Gedanken mit. Dieses Gefühl, da zu sein und trotzdem nichts tun zu können, hat mich sofort berührt. Ich kenne solche Geschichten aus Erzählungen meiner Mama, die im Koma lag und genau davon danach erzählt hat. Diese Erinnerungen wurden hier wieder wach, dieses Ausgeliefertsein, diese Hilflosigkeit, sodass es mich ziemlich ergriffen hat.
Dieses Buch hat mich so berührt, dass es sich mitten in mein Herz gesetzt und verankert hat.
Die Figuren sind so lebendig, so echt, dass ich sie nicht nur gelesen, sondern gefühlt habe. Besonders Leo. Ich kann kaum in Worte fassen, was dieser Charakter bei mir ausgelöst hat. Es wird nie klar benannt, was genau „anders“ ist (Hinweise auf Autismus) aber genau das ist so stark. Es spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass er Hilfe braucht. Und dass da plötzlich Menschen sind, die anfangen hinzusehen.
Diese Entwicklung innerhalb der Hausgemeinschaft hat mich zutiefst bewegt. Aus Distanz wird Nähe, aus Gleichgültigkeit wird Verantwortung. Und das alles so ehrlich, so unaufgeregt natürlich und gleichzeitig so kraftvoll erzählt, dass mir mehr als einmal die Tränen gekommen sind.
Bei einer Szene musste ich an das Lied „Rufe Teddybär 1-4“ denken, dieses Gefühl, wenn Menschen plötzlich zusammenkommen, einfach weil jemand sie braucht. Genau das passiert hier. Und es hat mich jedes Mal aufs Neue überwältigt.
Was dieses Buch für mich so besonders macht, ist seine Botschaft. Hinschauen, nicht wegsehen. Menschlich sein. Es klingt so simpel, aber genau darin liegt die ganze Wucht dieser Geschichte. Wie schön wäre es, wenn es überall eine Hansastraße gäbe, dessen Bewohner so handeln wie hier. Bedingungslose Alltagshelden.
Ich bin verliebt. In diese Geschichte, in diese Figuren, in das, was sie auslösen. Und ich weiß jetzt schon, dass ich dieses Gefühl nicht so schnell loslassen werde.

✅️ Fazit:

„Pina fällt aus“ ist für mich weit mehr als nur ein berührender Roman, es ist eine Geschichte über das Auffangen, wenn jemand fällt. Darüber, dass ein Ausfall nicht nur Leere hinterlassen muss, sondern auch etwas Neues entstehen kann.
Für mich hat dieses Buch meine höchste Auszeichnung Prädikat Lieblingsbuch und seinen Platz in meinen Jahreshighlights 2026 mehr als verdient.

P.S. Da ich gelesen habe, dass die Mama von Vera Zischke alle Rezensionen liest, geht dieser Gruß an Sie. Ich bin unglaublich begeistert von Pina, Leo und all den anderen liebgewonnenen Figuren, die Ihre Tochter erschaffen hat. Diese Geschichte hat mich tief berührt und wird noch lange in mir nachklingen.

🔎 Worum geht’s?

Pina bricht plötzlich zusammen und wird ins Krankenhaus gebracht. Ihr größter Gedanke gilt ihrem Sohn Leo, der vollkommen auf sie angewiesen ist. Leo lebt in seiner eigenen Welt, mit festen Routinen und Bedürfnissen, die bisher nur seine Mutter wirklich versteht. Während Pina ausfällt, stehen plötzlich die Nachbarn vor einer Verantwortung, der sie sich eigentlich nicht gewachsen fühlen. Doch nach und nach wächst aus einer zufälligen Hausgemeinschaft etwas, womit niemand gerechnet hätte.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Zum Wohlfühlen

Ein Zuhause im Frühling
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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Schon die Romance-Escape-Reihe von Julie Caplin hat mich total begeistert. Dieses Gefühl, beim Lesen in andere Orte zu reisen, hat mich einfach gepackt. Diesmal geht ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Schon die Romance-Escape-Reihe von Julie Caplin hat mich total begeistert. Dieses Gefühl, beim Lesen in andere Orte zu reisen, hat mich einfach gepackt. Diesmal geht es aber nicht in pulsierende Metropolen, sondern aufs Land nach Wilsgrave. Eine neue Reihe die richtige Country-Escape-Stimmung versprüht, und genau diese kleine Auszeit wollte ich unbedingt erleben.

🧠 Meine Meinung:

Ich sag’s, wie es ist, ich habe mich richtig wohlgefühlt mit diesem Buch. Dieses Dorf, die Menschen, das ganze Setting, es hatte für mich total den Gilmore Girls-Vibe. Jeder kennt jeden, alle sind ein bisschen schrullig, aber gleichzeitig einfach liebenswert. Genau mein Ding.
Ella wirkt am Anfang vielleicht nicht sofort sympathisch, aber das hat mich überraschend wenig gestört. Vielleicht, weil Tess, dieser wundervolle Labrador,  sofort mein Herz erobert hat, der nun an ihrer Seite ist. Und dann ist da noch Bets. Unkompliziert, warmherzig und genau die Art von Charakter, die Leichtigkeit in die Geschichte bringt.
Was mir besonders gefallen hat, es gibt Drama, ja, aber eben genau in der richtigen Dosis. Keine übertriebenen Konflikte, kein unnötiges Hin und Her, das alles kaputtmacht. Stattdessen echte Entwicklungen, kleine Höhen und Tiefen und Figuren, die wachsen dürfen.
Einziger kleiner Kritikpunkt, das Ende ging mir persönlich zu schnell. Ich war einfach noch nicht bereit, Wilsgrave zu verlassen, zumal ein paar Fragen für mich offen blieben. Gerne hätte ich noch ein paar Seiten länger in diesem Cottage gesessen, Ella beim Malen zugeschaut, mit Tess und Devon spazieren gegangen und die Dorfbewohner getroffen.

✅️ Fazit:

Ein charmantes, warmherziges Wohlfühlbuch mit viel Herz, liebenswerten Charakteren und einer Atmosphäre, in der man sich sofort zuhause fühlt. Kleine Schwächen hin oder her, ich wollte eigentlich gar nicht, dass es endet.
Und ganz ehrlich, die Vorfreude auf den nächsten Band „Ein Wiedersehen im Sommer“ ist jetzt schon riesig. (ET Mai' 26)

🔎 Worum geht’s?

Die Londoner Illustratorin Ella steckt mitten in einer Krise. Ihr Leben in der Großstadt, ihre komplizierte Beziehung und ihre kreative Blockade setzen ihr zu. Da kommt die Gelegenheit gerade recht. Für ein halbes Jahr darf sie das Cottage ihrer Tante in einem kleinen englischen Dorf hüten.
In Wilsgrave angekommen, erwartet sie jedoch mehr als nur Ruhe und Selbstfindung. Ein aufgeweckter Labrador namens Tess stellt ihr Leben ordentlich auf den Kopf, und auch der eher mürrische Tierarzt Devon sorgt für unerwartete Begegnungen. Während Ella sich langsam im Dorf einlebt, entdeckt sie nicht nur die Schönheit der ländlichen Idylle, sondern auch neue Seiten an sich selbst und vielleicht sogar an ihrem Herzen.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Wieder begeistert

Was wir nicht sagen können
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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Ich glaube, diese Frage stellt sich bei mir inzwischen gar nicht mehr wirklich. Ein Buch von Adriana Popescu bedeutet für mich automatisch lesen. Ich bin seit Jahren ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Ich glaube, diese Frage stellt sich bei mir inzwischen gar nicht mehr wirklich. Ein Buch von Adriana Popescu bedeutet für mich automatisch lesen. Ich bin seit Jahren ein riesiger Fan ihrer Jugendbücher, weswegen sie für mich zur absoluten Pflichtlektüre gehören. Ich liebe ihre Art zu schreiben, ihre Figuren, ihre Themen.
Dieses Buch war allerdings besonders. Es ist ihr letztes Jugendbuch und genau deshalb war die Vorfreude dieses Mal mit einer spürbaren Wehmut verbunden. Nach 11 Jahren endet eine Ära, die mich als Leserin stark geprägt hat.

🧠 Meine Meinung:

Ich war sofort wieder drin. Genau dieses Gefühl, das ich von der Autorin so gut kenne. Ankommen, eintauchen, Figuren kennenlernen und direkt Lieblinge finden. Lennox, Katharina und auch Jesper haben mein Herz im Sturm erobert.
Was ich an den Jugendbüchern von Adriana Popescu immer besonders schätze, ist die Tiefe. Jede Figur bringt ihre eigene Geschichte, inklusiver eigenen Kämpfe mit. Selbst vermeintlich unsympathische Charaktere wie Dexter haben mehr Facetten, als man zunächst glaubt. Dadurch wirkt alles unglaublich nahbar und echt.
Besonders gelungen fand ich, wie lange Lennox’ Hintergrund im Verborgenen bleibt. Diese Spannung, dieses langsame Enthüllen und gleichzeitig das Entsetzen darüber, je mehr man versteht. Das hat mich wirklich gepackt. Auch Katharinas Geschichte und ihre moralischen Konflikte haben das Ganze noch intensiver gemacht.
Das Setting am Genfersee in einem Schweizer Eliteinternat hat starke Vibes wie die Serie Maxton Hall. Nur hatte ich hier noch stärker das Gefühl, etwas sehr Reales zu lesen. Eine Geschichte, die genau so passiert sein könnte.
Thematisch trifft das Buch wieder mitten ins Herz. Trauma, Panikattacken, äußerer Druck, Selbstfindung, um ein paar Punkte zu nennen. Genau diese Mischung macht für mich den Reiz aus. Es sind wichtige Themen, die nicht beschönigt werden und zum Nachdenken anregen. Ehrlich gesagt, würde mir wünschen, solche Bücher wären häufiger Schullektüre.
Und dann dieses Ende. Ich wusste lange nicht, wie die Autorin diese scheinbare Ausweglosigkeit auflösen will. Aber sie hat es geschafft und das auf eine Weise, die sich nicht künstlich anfühlte, sondern Hoffnung gibt. Keine klassische Lovestory, sondern etwas viel Echteres. Ich war glücklich und gleichzeitig hatte ich einen Kloß im Hals.
Dass mit diesem Buch auch ihre Jugendbuch-Ära endet, hat mich wirklich getroffen. Ihre letzten Worte in der Danksagung haben das Ganze noch emotionaler gemacht.

✅️ Fazit:

Eine wunderschöne, emotionale Coming-of-Age-Geschichte voller Tiefe, wichtiger Themen und echter Gefühle. Adriana Popescu beweist ein letztes Mal, warum ich ihre Jugendbücher so liebe und verabschiedet sich mit einem Werk, das nachhallt.

🔎 Worum geht’s?

In Was wir nicht sagen können geht es um Lennox, der für sein letztes Schuljahr an ein Eliteinternat in der Schweiz wechselt, um seine Vergangenheit hinter sich zu lassen. Niemand soll erfahren, wer er wirklich ist. Dort trifft er auf Katharina, eine talentierte Pianistin, die selbst unter großem Druck steht.
Zwischen beiden entwickelt sich eine vorsichtige Verbindung, doch Geheimnisse, innere Kämpfe und äußere Erwartungen stehen ihnen im Weg. Gemeinsam müssen sie herausfinden, was es bedeutet, ehrlich zu sich selbst zu sein und was im Leben wirklich zählt.

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