Lieblingsbuch und Jahreshighlight
Gretas Männer❓️Warum wollte ich das Buch lesen?
Sagen wir mal so, es war wohl Schicksal. Die Autorin ist nicht nur meine Namensvetterin, sondern teilt auch Hobbys mit mir, das Backen und Nähen. Dadurch ist sie tatsächlich ...
❓️Warum wollte ich das Buch lesen?
Sagen wir mal so, es war wohl Schicksal. Die Autorin ist nicht nur meine Namensvetterin, sondern teilt auch Hobbys mit mir, das Backen und Nähen. Dadurch ist sie tatsächlich auf mich aufmerksam geworden.
Anfangs dachte ich noch, klingt das vielleicht ein wenig nach 𝐃𝐢𝐞 𝐬𝐢𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐌ä𝐧𝐧𝐞𝐫 𝐝𝐞𝐫 𝐄𝐯𝐞𝐥𝐲𝐧 𝐇𝐮𝐠𝐨 von Tayler Jenkins Reid? (Spoiler: Nein!) Und auch das Cover war auf den ersten Blick nicht unbedingt meins. Aber manchmal sollte man Geschichten einfach eine Chance geben. Irgendetwas in mir sagte, dass mir dieses Buch gefallen könnte. Und dann hielt ich Gretas Männer auch schon in den Händen.
🧠 Meine Meinung:
Eigentlich wollte ich nur kurz reinlesen, wirklich nur kurz. Doch schon auf den ersten Seiten gab es Sätze, die mich tief berührt haben. Worte, die wunderschön waren und gleichzeitig zum Nachdenken angeregt haben.
Dann kam dieser Brief von Greta an Greta und spätestens da war es vorbei mit dem „nur mal reinlesen“. Plötzlich war ich komplett gefangen in dieser Geschichte rund um Greta, Marie und Lola.
Was für ein unglaublich tolles Buch und so besonders.
Dieses Buch hat mich mitten ins Herz getroffen.
Vor allem Greta hat mich absolut fasziniert. Sie ist so eine starke, charismatische Frau und gleichzeitig unglaublich verletzlich. Genau diese Mischung hat sie für mich so echt gemacht. Man spürt ihren Schmerz, ihre Verluste, aber auch ihre Stärke und ihr Durchhaltevermögen. Ich habe jede Szene mit ihr geliebt. Greta ist eine Figur, die im Herzen bleibt.
Aber auch Lola habe ich unglaublich gemocht. Weil sie eben nicht einfach alles glaubt, was man ihr erzählt. Weil sie hinterfragt. Weil sie mutig genug ist, gegen dieses typische Schubladendenken anzugehen. Genau das hat sie für mich so taff und bewundernswert gemacht.
Denn genau darum geht es in dieser Geschichte auch. Wie schnell Menschen urteilen. Wie schnell man andere abstempelt, ohne die Wahrheit zu kennen.
Mal ehrlich, was würdet ihr denken, wenn jemand fünfmal verheiratet war und alle fünf Männer gestorben sind? Und wenn die eigene Familie diese Frau dann noch mit einer Bienenkönigin vergleicht, deren Männer nach der Paarung sterben?
Die meisten hätten ihre Meinung vermutlich sofort gebildet. Genau deshalb mochte ich Lola so sehr, weil sie eben mehr sehen wollte als nur Gerüchte und Vorurteile.
Diese Geschichte hat etwas unglaublich Wertvolles. Sie erinnert daran, dass es immer mehr als eine Seite gibt. Dass man hinterfragen sollte. Zuhören sollte. Verstehen sollte.
Und dabei war dieses Buch auch noch unfassbar emotional. Teilweise hatte ich wirklich Angst weiterzulesen, weil mich jede Szene so bewegt hat. Ich kann nur sagen, haltet die Taschentücher bereit.
Für mich ist Gretas Männer ein absolutes Herzensbuch geworden und ich bin dankbar dafür, dass das Schicksal uns zusammengeführt hat. Die kleine Greta ist jetzt bestimmt sehr stolz auf ihren Namen.
✅️ Fazit:
Gretas Männer ist ein emotionales, bewegendes und unglaublich starkes Buch, das mich tief berührt hat.
Eine generationsübergreifende Geschichte über Vorurteile, Familie, Verlust und darüber, wie wichtig es ist, hinter Fassaden zu schauen.
Dieses Buch verdient so viel mehr Aufmerksamkeit. Für mich ist es ein absolutes Highlight und bekommt verdient meine höchste Auszeichnung: Prädikat Lieblingsbuch ♡
🔎 Worum geht’s?
Greta war fünfmal verheiratet und alle ihre Männer sind tot. In der Familie wird sie deshalb nur noch „die Bienenkönigin“ genannt. Während ihre Tochter Marie jeglichen Kontakt abgebrochen hat, beginnt Enkelin Lola Fragen zu stellen. Wer war Greta wirklich? Und was steckt hinter all den Geschichten und Vorurteilen?