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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2019

Spannend und einfallsreich

Die rote Königin (Die Farben des Blutes 1)
1

Zusammenfassung
Mare lebt in einer Welt, bei der die Farbe des Blutes alles entscheidend ist. Sie gehört zu den niederen Roten, die für die Silbernen arbeiten müssen, für sie in den Krieg ziehen und in ...

Zusammenfassung
Mare lebt in einer Welt, bei der die Farbe des Blutes alles entscheidend ist. Sie gehört zu den niederen Roten, die für die Silbernen arbeiten müssen, für sie in den Krieg ziehen und in ärmlichen Verhältnissen leben. Die Silbernen hingegen leben im Überfluss und betrachten sich als Elite, weil nur sie übernatürliche Kräfte besitzen.
Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, rettet sie sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten, die sie eigentlich gar nicht haben dürfte. Um das Ganze zu vertuschen, gibt die königliche Familie sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige aus und verlobt sie mit dem jüngsten Prinzen. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinanderbringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben.

Meinung
Der Schreibstil ist sehr flüssig und man fliegt beim Lesen nur so durch die Seiten. Das Buch ist von Anfang an fesselnd und sehr spannend geschrieben. Man fiebert mit Mare mit, die aus ihrem Leben gerissen wird und plötzlich in eine völlig andere Welt gerät. Wird sie es schaffen sich glaubhaft als Silberne auszugeben?
Die Charaktere sind ebenfalls sehr gut dargestellt. Mare ist eine starke, junge Frau, die sich nicht gerne etwas sagen lässt und durch ihre vorlaute Art, auch den ein oder anderen Konflikt heraufbeschwört. Sie versucht sich und ihrer Herkunft so gut es geht treu zu bleiben, lernt aber doch, dass nicht alles Silbernen so sind wie sie dachte.
Der Konflikt zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen wird sehr gut beschrieben und sowohl bei den Silbernen als auch bei den Roten werden verschiedene Charaktere eingebracht, die zeigen, dass auch in einer Welt der Unterdrückung nicht alles schwarz und weiß ist.
Außerdem wurden das Leben am Hof und die Machtkämpfe unter den Adeligen sehr interessant beschrieben. Man hat einiges über die Hierarchie und die Machtkämpfe zwischen den Silbernen erfahren und vor allem ihre vielen unterschiedlichen übernatürlichen Fähigkeiten sind sehr interessant.

Fazit
Ich für meinen Teil fand das Buch sehr kreativ und interessant, wahnsinnig fesselnd geschrieben und bin schon total gespannt wie es im zweiten Teil weitergeht.

Veröffentlicht am 23.01.2019

Spannend bis zur letzten Seite

Bluthaus
1

Zusammenfassung
Fridas Freundin Jo findet in der Nacht eine Leiche in der Marsch. Sie wird als Zeugin verhört, ist jedoch der festen Überzeugung des Mordes verdächtigt zu werden. Sie ruft Frida zur Hilfe, ...

Zusammenfassung
Fridas Freundin Jo findet in der Nacht eine Leiche in der Marsch. Sie wird als Zeugin verhört, ist jedoch der festen Überzeugung des Mordes verdächtigt zu werden. Sie ruft Frida zur Hilfe, doch dann verschwindet einfach Jo spurlos. Frida begibt sich auf die verzweifelte Suche nach ihrer Freundin, doch wo könnte sie stecken? Die Spur führt Frida auf die Halbinsel Holnis und zu einem abgelegenen Haus, das von allen nur das Bluthus genannt wird. Denn vor vielen Jahren wurde dort eine Familie ermordet und der Täter wurde bis heute nicht gefunden.

Meinung
Als das Buch ankam, war ich doch etwas überrascht wie dünn es ist. Auch wenn die Seitenzahl nichts mit der Qualität zu tun hat, war ich wirklich gespannt, ob man auf ca. 300 Seiten einen so spannenden und tiefgehenden Krimi schreiben kann, dass der mit dem ersten Teil mithalten kann. Was soll ich sagen: Es geht! Band zwei der Krimireihe von Romy Fölck steht dem ersten Teil in nichts nach.
In diesem Teil steht Jo, Fridas Freundin, die man schon im ersten Teil etwas kennengelernt hat, im Vordergrund, was auf jeden Fall eine gelungene Abwechslung ist. Und wie im ersten Band, gibt es auch hier einen aktuellen Mordfall und einen lange zurückliegenden Cold Case.
Der Krimi ist von Anfang an spannend geschrieben und es gibt auch wieder einige Wendungen, die ich definitiv nicht alle so kommen sehen habe. Die Einblicke in die Vergangenheit, die immer wieder eingestreut werden, machen das Ganze noch spannender.
Am meisten konnten mich in diesem Band aber die Charaktere überzeugen. Besonders die Geschichte um Haverkorn war interessant. Man konnte wirklich gut mit ihm mitfühlen und hat noch einiges mehr über den Kommissar erfahren. Und auch über Jo wurde einiges verraten.
Das die Geschichte so tiefgehend ist hat mich wirklich überrascht, denn der Autorin ist es tatsächlich gelungen auf diesen 300 Seiten zwei Mordfälle (einen alten und einen neuen) miteinander zu verweben, eine interessante Nebenhandlung zu schreiben, einige Charaktere vorzustellen, spannende Wendungen einzustreuen und das Ganze qualitativ wirklich gut rüber zu bringen.

Fazit
Ich habe das Buch förmlich verschlungen, denn auch der zweite Teil der Reihe hat mich einfach nur begeistert und ich freue mich schon noch mehr von Frida und Haverkorn zu lesen!

Veröffentlicht am 30.10.2018

Ein außergewöhnliches Abenteuer

Die Stadt der Träumenden Bücher
1

Zusammenfassung
Hildegunst von Mythenmetz ist ein junger Lindwurm und angehender Autor, der von seinem Dichtpaten ein unfassbar gut gelungenes Manuskript erbt. Da weder er noch sein Dichtpate jemals etwas ...

Zusammenfassung
Hildegunst von Mythenmetz ist ein junger Lindwurm und angehender Autor, der von seinem Dichtpaten ein unfassbar gut gelungenes Manuskript erbt. Da weder er noch sein Dichtpate jemals etwas Vergleichbares gelesen haben, macht sich Hildegunst auf den Weg nach Buchhain, um den Autor dieses Manuskripts zu finden. Doch die Stadt der träumenden Bücher hält so einige Gefahren bereit.

Meinung
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich finde es wirklich außergewöhnlich. Der Autor hat einen grandiosen Schreibstil, der erfrischend anders ist. Außerdem erzählt er eine fantasievolle, spannende Geschichte in der er die Themen Bücher, Lesen und Schreiben auf so viele unterschiedliche Arten einflechtet.
Der Hauptcharakter der Geschichte ist Hildegunst von Mythenmetz. Ein herzensguter, etwas naiver Charakter, der zum ersten Mal die Lindwurmfeste verlässt und gemeinsam mit dem Leser in die unglaubliche Stadt der träumenden Bücher eintaucht. Man kann sich gut in ihn hineinversetzen und er ist von Anfang an sehr sympathisch. Und schon an der Namensgebung dieses Charakters lässt sich ansatzweise erahnen wie viel Kreativität in diesem außergewöhnlichen Buch steckt.
Auch die Umsetzung der Geschichte ist einfach großartig. Es gibt traurige Stellen, lustige Stellen, schaurige Stellen, spannende Stellen, einfach alles! Und vor allem der manchmal sehr trockene Humor des Autors hat mir besonders gefallen. Man merkt einfach beim Lesen wie viel Liebe und Mühe zum Detail in dem Roman steckt.

Fazit
Meiner Meinung nach ist das Buch für jeden Buchliebhaber ein muss. Die Geschichte ist wirklich unterhaltsam und hat einfach alles was man sich nur wünschen kann. Außerdem wird das Thema Buch auf eine sehr interessante und kreative Weise dargestellt.

Veröffentlicht am 16.03.2018

Eine atemberaubende Jagd

Sakrileg - The Da Vinci Code
1

Zusammenfassung
Robert Langdon, der als Symbolologe in Harvard tätig ist, wird wieder zu einem Mordfall gerufen. Das Opfer ist der Chefkurator des Louvre und der Tatort sieht sehr kurios aus. Erst später ...

Zusammenfassung
Robert Langdon, der als Symbolologe in Harvard tätig ist, wird wieder zu einem Mordfall gerufen. Das Opfer ist der Chefkurator des Louvre und der Tatort sieht sehr kurios aus. Erst später findet Langdon heraus, dass er nicht bei der Klärung des Mordes helfen soll, sondern selbst ein Verdächtiger ist. Doch Langdon beginnt langsam die am Tatort hinterlassene Botschaft zu entschlüsseln und bekommt sogar unerwartete Unterstützung von der Enkelin des Chefkurators und Kryptologin Sophie Neveu. Gemeinsam entdecken sie Hinweise, untersuchen Leonardo da Vincis Werke und kommen dabei sowohl dem Mord als auch einer unheimlichen Verschwörung auf die Schliche.

Meinung
Auch mit dem zweiten Teil der Robort-Langdon-Reihe gelingt Dan Brown ein rundum großartiger Roman. Der Thriller ist wie erwartet durchgehen spannend und interessant.
Ich bin immer noch begeistert wie es Dan Brown gelingt wilde Verschwörungstheorien so klingen zu lassen, als wären sie wissenschaftlich eindeutig belegt. Man ist gewillt ihm alles zu glauben und schüttelt beim Lesen auch öfter mal den Kopf. Zum Beispiel bei der Stelle mit DaVincis letztem Abendmal, wo er behauptet neben Jesus säße eindeutig eine Frau. Zunächst denkt man, dass kann nicht sein, aber wenn man dann mal im Internet nach dem Portrait sucht und es sich genau anguckt, klingt die Behauptung gar nicht mehr so abwegig.
Natürlich ist klar, dass Dan Brown hier Fakten mit jeder Menge Fiktion verbindet, aber er verkauft es einfach grandios.
Das Thema des Buches ist ziemlich kontrovers, aber sehr interessant. Auch der Schreibstil ist toll und das Lesen macht wirklich großen Spaß. Ich glaube es gibt nur wenige vergleichbare Thriller.
Robert Langdon ist ein super Charakter, den man einfach mögen muss. Und auch die neue Frau an seiner Seite ist sehr sympathisch. Aber besonders hat mir sein ziemlich verschrobener und unterhaltsamer Freund Sir Leigh Teabing gefallen, der irgendwann in die Geschichte verstrickt wird.

Fazit
Alles in allem war es ein sehr spannender und unterhaltsamer Thriller, der absolut mit dem ersten Band mithalten kann. Er ist auch ein wenig realistischer und seht empfehlenswert!

Veröffentlicht am 19.02.2018

Wenn Vergangenheit und Gegenwart auf einander treffen

Totenweg
3

Zusammenfassung
Als Frida dreizehn war wurde ihre beste Freundin ermordet. Der Täter konnte nie gefasst werden. Achtzehn Jahre später lebt sie in Hamburg und trägt die Last der damaligen Ereignisse immer ...

Zusammenfassung
Als Frida dreizehn war wurde ihre beste Freundin ermordet. Der Täter konnte nie gefasst werden. Achtzehn Jahre später lebt sie in Hamburg und trägt die Last der damaligen Ereignisse immer noch mit sich herum. Doch dann wird Fridas Vater brutal niedergeschlagen und sie muss zurück in ihre Heimat. Dort wird sie wieder mit den früheren Ereignissen konfrontiert. Bjarne Haverkorn, der damals die Mordermittlung geleitet hat, übernimmt auch den Fall von Fridas Vater. Ihn lässt die Vergangenheit ebenfalls nicht los, denn er hat seit damals das Gefühl, dass Frida etwas zu verbergen hat. Gelingt es ihm mit Fridas Hilfe beide Verbrechen aufzuklären?

Meinung
Das Cover ist sehr schön und trifft genau die Atmosphäre des Buches. Auf der einen Seite ist da die weite, grüne Marsch, die sehr schön sein könnte, wenn nicht über allem der düstere Schleier des Verbrechens liegen würde.
Man kommt als Leser leicht in die Geschichte hinein. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Vor allem die Rückblenden in kursiver Schrift erleichtern dabei das Lesen enorm.
Die Handlung ist originell und sehr spannend. Ein Cold Case trifft auf einen neuen Fall und eine junge Ermittlerin trifft auf einen alteingesessenen Polizisten. Beide haben es nicht leicht, die Fälle zu lösen, denn in dem kleinen Dorf scheint jeder etwas zu verbergen und fast jeder wirkt irgendwann einmal verdächtigt. Doch die Ereignisse überschlagen sich förmlich, das macht dieses Buch von Anfang bis Ende absolut spannend.
Ein riesen Pluspunkt sind außerdem die Charaktere, die wirklich authentisch und realistisch dargestellt sind.
Da ist zum einen Frida, die offenbar Bindungsprobleme hat und immer noch an ihrem Kindheitstrauma leidet. Sie ist mutig, stark und manchmal auch ein wenig stur. Sie hat viel Verantwortung zu tragen und ist eine echte Kämpferin, obwohl sie so viel Schlimmes erlebt hat.
Zum anderen gibt es noch Bjarne Haverkorn. Ein Mann der langsam auf seiner Pensionierung zuschreitet und den Mordfall, den er nicht lösen konnte nicht vergessen kann. Zuhause beschäftigen ihn seine Eheprobleme und er scheint es nicht einfach zu haben. Seine Bemühungen seinen alten Fall nach fast 20 Jahren immer noch abschließen zu wollen, sind bewundernswert und er scheint trotz seines Fehlschlags, ein sehr guter Polizist mit einer beeindruckenden Menschenkenntnis zu sein.

Fazit
Alles in allem ein spannender und fesselnder Krimi, indem wirklich jeder verdächtig ist. Das miträtseln, wer der Täter sein könnte, macht wirklich großen Spaß und man wird immer wieder von der Handlung überrascht. Wirklich ein toller Krimi und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil der Reihe!

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