Cover-Bild Wer sein Herz riskiert
8,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Francke-Buch
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 01.2018
  • ISBN: 9783868277074
Tamera Alexander

Wer sein Herz riskiert

Silvia Lutz (Übersetzer)

Nashville, Tennessee, 1871: Alexandra Jamison ist eine junge Südstaatlerin aus gutem Hause. Seit ihr Verlobter David bei einem tragischen Eisenbahnunglück ums Leben kam, ist sie fest entschlossen, ihrem Leben eine neue Wendung zu geben. Gegen den Willen ihrer Eltern, die sie mit einem betagten Gentleman verheiraten wollen, bewirbt sich
Alexandra um eine Stelle als Lehrerin. An einer neugegründeten Schule will sie ehemalige Sklaven unterrichten.
Doch ihrem Traum stellen sich unerwartete Hindernisse entgegen. Da begegnet sie Sylas Rutledge, einem attraktiven, aber ungehobelten Eisenbahnbesitzer aus Colorado. Er nimmt ihre Berufung ernst und unterstützt sie. Doch kann es sein, dass Sylas in den mysteriösen Unfall verwickelt war, der David das Leben kostete?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2018

Glaube, Hoffnung, Liebe

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1871 Nashville. Seit ihr Verlobter David vor einem Jahr bei einem Eisenbahnunglück starb, trauert die 25-jährige Alexandra Jamison um ihn. Ihre Familie ist in der Stadt hoch angesehen und sie wuchs behütet ...

1871 Nashville. Seit ihr Verlobter David vor einem Jahr bei einem Eisenbahnunglück starb, trauert die 25-jährige Alexandra Jamison um ihn. Ihre Familie ist in der Stadt hoch angesehen und sie wuchs behütet auf. Doch nun ist das Trauerjahr vorbei und ihr Vater will sie in eine arrangierte Ehe mit einem sehr viel älteren Mann zwingen, wohl auch, damit die Familie abgesichert ist. Alexandra hat allerdings andere Vorstellungen von ihrem zukünftigen Leben, möchte sie doch als Lehrerin arbeiten. Deshalb bewirbt sie sich kurzerhand an der Universität für Freigelassene. Als sie die Zusage erhält, stellt ihr Vater ihr ein Ultimatum, aber Alexandra weigert sich, den Wünschen ihres Vaters Folge zu leisten. Sie ist gezwungen, das Elternhaus ohne eigene Besitztümer zu verlassen und trifft auf den Eisenbahnbesitzer Sylas Rutledge aus den Nordstaaten, den Alexandra in den Geschäftsräumen ihres Vaters bereits kennengelernt hat und der sich in Nashville um den Bau einer neuen Eisenbahnstrecke bewirbt. Sylas schlägt Alexandra einen Deal vor: sie unterrichtet ihn in den geschäftlichen Gepflogenheiten der Südstaatler, während er sie dafür in Geld und Naturalien bezahlt. Während Alexandra ihren Unterricht an der Universität aufnimmt und sich immer mal wieder mit Sylas trifft, um ihn zu unterweisen, freunden sich die beiden an. Doch Alexandra kennt Sylas‘ Geheimnis noch nicht…
Tamera Alexander hat mit ihrem Buch „Wer sein Herz riskiert“ einen wunderschönen und gefühlvollen historischen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig, warmherzig und gleichzeitig fesselnd; der Leser wird mit Beginn der Geschichte in eine längst vergangene Zeit katapultiert und darf in Begleitung von Alexandra und Sylas die damaligen gesellschaftlichen Werte und Weltanschauungen kennenlernen. Die Autorin hat die historischen Hintergründe sehr gut recherchiert und mit ihrer Handlung verflochten. Der amerikanische Bürgerkrieg war erst einige Jahre beendet, doch die Rassenproblematik immer noch ein großes Thema. Viele alteingesessene Südstaatenfamilien lebten immer noch mit dem Gedanken an die vergangene Sklaverei und behandelten Farbige wie Aussätzige oder Menschen niederer Klasse. Gleichzeitig versteckten sie sich unter dem Mäntelchen der Mildtätigkeit. Ein ebenso großes Thema, das die Autorin in ihrer Geschichte behandelt, ist das Recht auf Bildung, von dem Farbige kaum oder gar nicht profitierten. Der Ausbau des amerikanischen Eisenbahnnetzes findet sich ebenfalls als ein weiterer Blickpunkt in der Handlung wieder. Die Autorin weist in ihrem Nachwort darauf hin, dass sie in ihrem Roman einige historisch belegte Tatsachen verwendet hat, was die Geschichte noch lebendiger wirken lässt.
Die Charaktere sind liebevoll ausgestaltet und punkten mit ihren individuellen Eigenheiten. Sie wirken durchweg lebendig und realitätsnah und der Leser kann sich mit ihren Gedanken, Gefühlen und Gewissenskonflikten gut identifizieren. Alexandra ist eine wohlerzogene junge Frau aus gutem Hause, die für ihre Träume kämpft und sich durchzubeißen versteht. Sie verweigert sich den Wünschen ihrer Eltern und ist gezwungen, mit sehr begrenzten Mitteln auszukommen, was sie ohne zu murren erträgt. Sie besitzt eine mutige Persönlichkeit, wobei sie insgeheim manchmal gern einen Rückzieher machen würde. Doch sie stellt sich den Herausforderungen und ihren eigenen Ängsten und wächst dabei über sich hinaus. Sylas Rutledge ist ein ungeschliffener Diamant: ein selbstbewusster Mann mit einer geheimnisvollen Aura. Er fühlt sich wohler in Jeans und Stiefeln als im Anzug, kümmert sich liebevoll um Pferde und vor allem seinen Hund. Gleichzeitig hält er die Augen und Ohren offen, ist hilfsbereit und zeigt mehr als einmal sein großes Herz. Sylas hat selbst einen großen Schicksalsschlag ertragen müssen und lässt keine Möglichkeit aus, Nachforschungen zu betreiben, um nicht nur sein Gewissen zu beruhigen, sondern auch jemandes Unschuld zu beweisen. Auch die weiteren Protagonisten wie z.B. Ella, Vinson oder auch Mr. White sind starke Persönlichkeiten, die mit ihrem Auftreten und ihren Dialogen die Handlung noch weiter aufgewertet haben.
Die Autorin hat den christlichen Aspekt sehr schön in ihre Geschichte eingearbeitet. Er strahlt durch stille Gebete, Liedertexte und Gesänge hervor und macht deutlich, in welch unterschiedlichen Arten sich Menschen an Gott wenden, um von ihm Hilfe, Zuspruch und Leitung zu erfahren. Die Themen Vergebung und Hoffnung sind hier die zentralen Themen.
„Wer sein Herz riskiert“ ist ein wunderbarer historischer Roman, der viele interessante Themenbereiche in sich vereint, die christliche Botschaft gefühlvoll vermittelt und gleichzeitig eine schöne Liebesgeschichte erzählt. Absolute Leseempfehlung für ein Buch, dass nicht nur unterhält, sondern auch tief ins Herz geht.

Veröffentlicht am 05.03.2018

Egal, wohin du gehst – Gott ist schon da

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Egal, wohin du gehst – Gott ist schon da

„Die Jahre der Unterordnung und des blinden Gehorsams waren vorbei. Die Zeit war gekommen, dass sie ihren eigenen Weg gehen musste. Genau das hatte sie vor. Koste ...

Egal, wohin du gehst – Gott ist schon da

„Die Jahre der Unterordnung und des blinden Gehorsams waren vorbei. Die Zeit war gekommen, dass sie ihren eigenen Weg gehen musste. Genau das hatte sie vor. Koste es, was es wolle.“

Die fünfundzwanzigjährige Alexandra Jamison trauert tief um den Verlust ihres Seelengefährten und Verlobten David Thompson, der vor einem Jahr bei dem schrecklichen Eisenbahnunglück an der Dutchman’s Curve in Nashville, Tennessee, sein Leben verlor. Die junge Südstaatlerin aus gutem Hause wehrt sich vehement gegen die Heiratspläne ihres Vaters. Barrett Broderick Jamison ist Anwalt und versucht, seine Tochter in eine arrangierte Ehe mit einem reichen alten Mann zu zwingen. Alexandra verweigert jedoch nicht nur ihre Zustimmung für dieses Vorhaben, sondern entschließt sich vielmehr, ab sofort ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Aufgrund ihrer Bewerbung als Lehrerin an der Fisk-Universität in Nashville, die als erste Schule im Land eine höhere Bildung von Freigelassenen zum Ziel hat, kommt es zu einem schweren Zerwürfnis mit ihrem Vater. Alexandra muss unverzüglich ihr Elternhaus verlassen und ist ab sofort auf sich selbst gestellt.

Sylas Rutledge stammt aus Colorado und ist Eigentümer der Northeast Line Railroad. Bei einer geschäftlichen Besprechung mit Barrett Broderick Jamison lernt der attraktive Einunddreißigjährige dessen Tochter Alexandra kennen und ist von ihrer Intelligenz, ihrem ruhigen Selbstvertrauen und würdevollen Auftreten beeindruckt. Sylas bewirbt sich um die Vergabe des Belle-Meade-Bahnhof-Projekts, das General William Giles Hardin ausgeschrieben hat. Es gibt jedoch einen weiteren Grund für die Anwesenheit des erfolgreichen jungen Unternehmers in Nashville. Sylas ist bestrebt, die Wahrheit über den Unfall an der Dutchman’s Curve herauszufinden. Er kann nicht glauben, dass sein geliebter Stiefvater Harrison Kennedy als Lokführer dieses Zuges diesen schrecklichen Unfall tatsächlich verursacht haben soll.

Tamera Alexander entführt ihre Leser in die Südstaaten, nach Nashville, Tennessee, im Jahre 1871. Das beeindruckende Anwesen der wohlhabenden Familie Harding namens „Belle Meade“ mit ihrer erstklassigen Pferdezuchtfarm stellt auch im vorliegenden Roman einen der Schauplätze der Handlung dar. „Wer sein Herz riskiert“ punktet mit einem hoch interessanten Thema, einem einnehmenden Schreibstil und einer ausgezeichneten Charakterisierung der handelnden Figuren. Die Autorin skizziert die familiäre Situation, die Gefühls- und Gedankenwelt ihrer beiden Protagonisten und beschreibt den Zeitgeist dieser Epoche. Die Geschichte der Fisk-Universität in Nashville, die Gesangsgruppe der „Jubilee Singers“ und das tragische Zugunglück vor Nashville sind zentrale und historisch belegte Themen dieses Romans.

Obgleich das Hauptaugenmerk auf der jungen Südstaatenlady Alexandra Jamison und dem geheimnisvoll wirkenden Sylas Rutledge liegt, haben mich vor allem die Nebenfiguren für sich eingenommen. Mit der Person des Schatzmeisters der Universität und zugleich auch dem Leiter der Jubilee Singers namens George White zeichnet die Autorin einen etwas exzentrischen und sehr direkten Menschen, für den sowohl sein unerschütterlicher Glaube an Gott, als auch die Unterstützung der lernwilligen Freigelassenen den höchsten Stellenwert einnimmt. Mit dem Komponisten und Liederdichter vieler bekannter Erweckungslieder namens Philip Paul Bliss und der gebrechlichen schwarzen Lehrerin Ella Sheppard baut Tamera Alexander historische Figuren in ihr Buch ein. Mit großer Freude durfte ich darüber hinaus feststellen, dass auch „Onkel Bob“ Robert Greene, eine sehr sympathische und ebenfalls historisch belegte Figur aus einem der Vorgängerbände, ebenfalls eine kleine Rolle in dieser Handlung spielte.

FAZIT: Mit ihrer Neuerscheinung „Wer sein Herz riskiert“ präsentiert die bekannte christliche Bestsellerautorin eine wunderschöne, romantische Liebesgeschichte mit bewegender Thematik. Es hat mir allergrößtes Lesevergnügen bereitet, mich vollends auf diese Handlung einzulassen und in den Charme der Südstaaten, aber auch die mit der Sklaverei verbundenen Schattenseiten, einzutauchen.

Fünf Bewertungssterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung meinerseits!

Veröffentlicht am 21.03.2018

Tennessee 1871

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Von der amerikanischen Autorin Tamara Alexander habe ich bereits den Roman "Rebekkas Melodie", der ebenfalls im Francke Verlag erschienen ist, gelesen. Dieses Buch war eines meiner Jahres-Highlights im ...

Von der amerikanischen Autorin Tamara Alexander habe ich bereits den Roman "Rebekkas Melodie", der ebenfalls im Francke Verlag erschienen ist, gelesen. Dieses Buch war eines meiner Jahres-Highlights im letzten Jahr. Umso gespannter war ich auf den neuen Roman der Autorin.

In "Wer sein Herz riskiert" hat Tamara Alexander neben den gewohnten christlichen und musischen Themen, auch den Ausbau der Eisenbahn in den Süden der USA thematisiert.
Wir sind im Jahr 1871 und ein Jahr zuvor gab es in Nashville, Tennessee, ein furchtbares Zugunglück. Die 25-jährige Alexandra Jamison hat dabei ihren Verlobten David verloren. Nach dem Trauerjahr setzt Alexandras Vater seine Tochter unter Druck sich endlich zu verheiraten. Doch Alexandra möchte den gemeinsamen Traum von David und ihr erfüllen und unterrichten. Sie will Lehrerin werden und nicht heiraten. Deswegen bewirbt sie sich an der Fisk University, die freien Schwarzen die Möglichkeit bietet lesen und schreiben zu lernen oder sich weiter fortzubilden. Als sie ihrem Vater davon erzählt, stellt er ihr ein Ultimatum: Entweder die Heirat mit einem älteren Herrn, den ihr Vater bereits ausgesucht hat oder das Elternhaus ohne ihre Besitztümer zu verlassen. Alexandra weigert sich und geht. Doch wohin soll sie nun?
Da begegnet sie Sylas Rutledge, der vor ein paar Tagen bei ihrem Vater im Büro war. Dem Mann gehört die Northeast Line Railroad, eine Eisenbahnlinie, die er gerne erweitern möchte. Sie soll bis zur Belle Meade Plantage ausgebaut werden. Für seine Bewerbung hat er den weiten Weg von Colorado nach Nashville auf sich genommen. Doch Sylas hat nicht nur den Wunsch seine Eisenbahnlinie zu vergrößern, sondern er hat ein Geheimnis, das mit dem Unglück vor einem Jahr zusammenhängt....

Der Einstieg ist mir wunderbar gelungen und ich war sofort von der Geschichte gefesselt. Ich konnte Alexandras Trauer spüren und ihr Entsetzen, als ihr Vater von ihr verlangt das Haus zu verlassen und er jeden Kontakt zu ihr abbricht. Seine Abneigung gegen Schwarze und seine Stellung scheinen ihm wichtiger zu sein, als die Zukunft seiner Tochter.
Mit dem geheimnisvollen und ungehobelten Sylas Ruthledge lernt Alexandra einen Mann kennen, der auf der einen Seite sehr hilfsbereit ist, aber auch ein größeres Geheimnis zu haben scheint.
Beide Figuren haben Ecken und Kanten, sind sympathisch und wurden sehr authentisch beschrieben. Ich konnte mir sowohl Alexandra, als auch Sylas wunderbar vorstellen. Aber auch alle Nebenfiguren wurden sehr lebendig beschrieben, besonders Mr. White, der Direktor der Fisk University, und Ella, Alexandras Zimmergenossin.

Es war sehr interessant zu erfahren, wie zu dieser Zeit das Land erkundet und wie die Eisenbahnlinien ausgebaut wurden. Diese wurden nicht, wie heute bei uns üblich vom Staat gebaut, sondern von Privatmenschen/Unternehmern. Um jeden Abschnitt wurde verhandelt und gefeilscht....nicht immer mit rechten Mitteln. Auch die Sicherheit steckt hier noch in den Kinderschuhen.
Aber auch der Rassismus wird hier sehr direkt angesprochen. Auch nach der Freilassung der Sklaven haben sie in vielen Regionen und Städten keinerlei Rechte. Besonders in den Südstaaten ist die Diskriminerung noch sehr groß.

Die perfekte historische Rechereche der Autorin von Geschichten und Personen, verbunden mit einer eigenen fiktiven Geschichte, machen die Romane von Tamara Alexander zu etwas ganz Besonderem. Von der Fisk-Universität und ihrem international bekannten Chor, den Jubilee Singers, über den Hymnenschreiber Philip Bliss bis zu den vorherrschenden Vorurteilen dieser Zeit, ist dieser Roman reich an historischen Details. Besonders gut gefällt mir die musische Komponente, die ich schon bei "Rebekkas Melodie" so grandios fand.

Ich fand es allerdings schade, dass die Liebesgeschichte so sehr im Vordergrund stand und interessante Themen, die die Autorin aufgegriffen hatte, mit wenigen Sätzen abgehandelt wurden. Hier hätte ich mir mehr Hintergrund und Spannung gewünscht. Besonders als es um die Vergabe des Auftrages betreffend der Eisenbahnlinie und um die Hintergründe des Unglücksfalles ging. Aber auch zu den Jubilee Singers hätte ich gerne noch mehr Einzelheiten erfahren.

Leider habe ich erst zu spät bemerkt, dass "Wer sein Herz riskiert" der dritte Band der Belle Meade Plantagen Reihe ist. Ich hatte allerdings keine Probleme, da jedes Buch der Reihe vollkommen eigenständig ist.

Schreibstil:
Tamara Alexander hat einen wunderbaren einfühlsamen und warmherzigen Schreibstil. Sie schreibt sehr lebendig, recherchiert ganz hervorragend zu ihren Themen und bringt diese dem Leser sehr authentisch näher. Die Dialoge zwischen Alexandra und Sylas sind mit viel Humor gespickt. Die Autorin hat ihre Botschaften und christlichen Werte in die Geschichte miteingebracht.


Fazit :
Auch dieser Roman der Autorin hat mir wieder sehr gut gefallen, auch wenn mir die Liebesgeschichte zu viel Platz eingenommen hat. Gerne hätte ich noch ein paar mehr Hintergründe zum Eisenbahnunglück oder den Jubilee Singers gelesen. Deshalb diesmal "nur" 4 Sterne.