Cover-Bild Secret Fire
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18,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Oetinger
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 22.08.2016
  • ISBN: 9783789133398
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
C.J. Daugherty, Carina Rozenfeld

Secret Fire

Die Entflammten
Peter Klöss (Übersetzer), Jutta Wurm (Übersetzer)

Wird die Liebe das Schicksal besiegen? Der 17-jährige Sacha setzt sein Leben mit spektakulären Aktionen aufs Spiel – weiß er doch, dass er nicht sterben kann (jedenfalls nicht vor seinem 18. Geburtstag). Grund ist ein uralter Fluch, der seit Generationen auf seiner Familie lastet. Ein Fluch, von dem ihn nur die 17-jährige Taylor erlösen kann. Doch der Preis dafür ist hoch. Ist sie bereit, sich und ihre Zukunft für Sacha zu opfern?
Charmant, actionreich und romantisch: Secret Fire ist der Auftakt eines neuen Zweiteilers von Night-School-Bestseller-Autorin C. J. Daugherty.
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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2018

Secret Fire - Die Entflammten

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Inhalt
Taylor großer Traum ist es, einen guten Abschluss hinzulegen um dann an die Universität in Oxford zu studieren, da sich sich einerseits für Geschichte interessiert und weil ihr Großvater dort Professor ...

Inhalt


Taylor großer Traum ist es, einen guten Abschluss hinzulegen um dann an die Universität in Oxford zu studieren, da sich sich einerseits für Geschichte interessiert und weil ihr Großvater dort Professor ist. Als sie aber des öfteren unter Kopfschmerzen leidet und eines nachts von einem NICHTS angegriffen wird, will, sie nach Hinweisen in der Bibliothek suchen. Finden tut sie dort nichts, aber als ihr Großvater kommt, erklärt er ihr alles und in was für einer Situation sie ist. Außerdem erfährt Taylor, dass sie eine Art Gendefekt in sich trägt und dass sie damit einen Jungen namens Sacha das Leben retten kann.

Meine Meinung


Secret Fire – Die Entflammten hat meinen Geschmack echt gut getroffen. Zu Anfang bin ich nicht ganz durchgestiegen, worum es in diesem Buch geht und war deswegen etwas skeptisch, welche Geschichte sich hinter meinen Fragen wohl verbirgt. Trotzdem habe ich mich dazu entschieden, es dennoch weiter zu lesen und bin jetzt wirklich zufrieden mit dessen, was dann noch so passiert ist. Es gab leider nur wenige spannende Faktoren, die mich wirklich dazu verleitet haben, das Buch weiter zu lesen und deswegen heb ich es oft einfach wieder beiseite gelegt. Kurz vor Ende war dann das Entscheidende und deswegen wurde es erst dort spannend, aber irgendwie immer noch nicht so, das es mich umgehauen hat.

Der Charakter von Taylor hat für mich perfekt gepasst, denn so konnte ich mich wirklich gut in die Rolle hineinversetzten. Einerseits ist Taylor eine wirkliche Streberin, aber anderseits kann sie auch echt cool und locker sein. Man merkt trotzdem in allen Situationen, dass sie mit Köpfchen handelt und nicht einfach aus dem Bauch heraus. Deshalb finde ich sie wirklich gut, da ich auch denke, dass es wirklich schwer war, so einen Charakter zu schaffen.

Sachas Charakter gefiel mir auch sehr, da er genau das Gegenteil von Taylor war. So finde ich, dass die beiden einfach perfekt zusammen passen, was am Ende auch bewiesen wird. Er ist frech und handelt mit seinem Leben, welches er erst an seinem 18. Geburtstag verliert, um mehr Geld für seine Familie zu verdienen. Ich meine mit handeln, dass er von hohen Häusern springt und es überlebt, da er, wie schon erwähnt, erst an seinem 18. Geburtstag sterben wird. Das zeigt einerseits, dass er gerne mit Banditen Geldsummen abschließt und sich mit ihnen anlegt um allen zu beweisen, was für ein großer und starker Kerl er doch sei, aber anderseits handelt er eigentlich nur so, um seine Familie noch so lange unterstützen zu können, bis er dann irgendwann nicht mehr da ist.Man kann bei beiden Personen von Anfang des Buches bis Ende des Buches große Veränderungen erkennen. Meiner Meinung nach verändert Taylor sich mehr als Sacha, obwohl dieser uhrplötzlich sein ganzes Lebensmotto umstellt. Ich finde es persönlich IMMER gut, wenn sich die Charaktere im Verlauf der Zeit sich immer mehr verändern.

Die Schreibweise ist zum Lesen wirklich gut, denn es ist einfach geschrieben und macht so auch viel Spaß zu lesen. Wenn man es aber versucht irgendwie abzutippen, merkt man eigentlich, dass alles ziemlich wirr geschrieben ist, was aber wie schon erwähnt das Lesen einfacher macht.

Das Cover finde ich echt gut gelungen, da es wegen den ganzen Zeichen mystisch aussieht und dadurch, dass der Kopf des Mädchens auf dem Cover so schön von den ganzen Zeichen und der weißen Kleckse umfasst wird.

Veröffentlicht am 10.02.2018

Tolle Grundidee und geheimnisvolle Atmosphäre mit spannender Handlung

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Klappentext
„Wird die Liebe das Schicksal besiegen? Der 17-jährige Sacha setzt sein Leben mit spektakulären Aktionen aufs Spiel – weiß er doch, dass er nicht sterben kann (jedenfalls nicht vor seinem 18. ...

Klappentext
„Wird die Liebe das Schicksal besiegen? Der 17-jährige Sacha setzt sein Leben mit spektakulären Aktionen aufs Spiel – weiß er doch, dass er nicht sterben kann (jedenfalls nicht vor seinem 18. Geburtstag). Grund ist ein uralter Fluch, der seit Generationen auf seiner Familie lastet. Ein Fluch, von dem ihn nur die 17-jährige Taylor erlösen kann. Doch der Preis dafür ist hoch. Ist sie bereit, sich und ihre Zukunft für Sacha zu opfern?
Charmant, actionreich und romantisch: Secret Fire ist der Auftakt eines neuen Zweiteilers von Night-School-Bestseller-Autorin C. J. Daugherty.“

Gestaltung
Ich finde besonders die Farbkombination aus rosa und Kupfer total gelungen. Vor allem dass das Kuper auch metallisch schimmert gefällt mir sehr gut, da es optisch sofort alle Blicke auf sich zieht. Das Mädchengesicht sieht nett aus, hätte für mich aber durchaus durch etwas anderes (vielleicht nur ein großes Symbol) ersetzt werden können, da gefühlt auf fast jedem Jugendbuch ein Mädchen abgebildet ist, aber mir gefällt, wie es gestaltet wurde und dass das Mädchen lächelt. Die magisch aussehenden Symbole um das Gesicht herum gefallen mir dafür sogar sehr gut. Sie deuten auf den Fantasyanteil der Geschichte hin und haben mich ziemlich neugierig auf die Geschichte gemacht.

Meine Meinung
Für mich war „Secret Fire – Die Entflammten“ mein erstes Buch von C.J. Daugherty, auch wenn mir der Name der Autorin durch ihre sehr bekannte „Night School“-Reihe, welche ich auch noch unbedingt lesen möchte, ein Begriff war. In ihrer neuen Dilogie befasst sich die Autorin mit einem sehr interessanten Thema, denn der Protagonist Sacha kann vor seinem 18. Geburtstag nicht sterben. So probiert er alle möglichen wagehalsigen und gefährlichen Dinge aus. Sein Leben ist eher chaotisch und Zukunftspläne hat er nicht. Die junge Taylor ist hingegen ganz anders: sie hat einen festen Plan für ihr Leben und weiß, was sie will. Als sie Sacha begegnet nimmt das Schicksal jedoch seinen Lauf, sie entwickelt magische Kräfte und auf einmal stehen all ihre Pläne auf Messers Schneide…

Das Buch hat sehr rasant angefangen und vor allem mit Sachas wirklich außergewöhnlichem Leben meine Neugierde geweckt. So stürzt sich Sacha zu Beginn in Paris von einem Hochhaus und überlebt dies ohne weiteres. Als Leser ist man damit direkt in der Geschichte drin und möchte erkunden, wie Sacha das geschafft hat (die Spannung und Neugier ist vor allem dann sehr hoch, wenn man den Klappentext nicht kennt). Taylors Leben hingegen ist ein ganz Alltägliches. Sie lebt in England, ist sehr strebsam und möchte einmal in Oxford studieren.

Die Geschichte wird zunächst in die Handlungsstränge um Sacha und Taylor aufgeteilt und abwechselnd aus ihren Perspektiven in der dritten Person in Vergangenheitsform erzählt, sodass ich erst einmal Zeit hatte, beide Figuren unabhängig voneinander kennen zu lernen. Durch diese zwei sehr gegenteiligen Welten war bei mir sofort die Neugierde hoch, wie beide Figuren aufeinander treffen würden. So habe ich gerade den Anfang des Buches mit großem Interesse verfolgt, da ich gespannt war, wie das erste Aufeinandertreffen zustande kommen und was dort geschehen würde.

Nachdem die beiden Figuren einander dann kennen lernen, eröffnet sich dem Leser nach und nach das ganze Ausmaß der Geschichte: Sacha und Taylor sind durch einen alten Fluch, der auf ihren Familien liegt, miteinander verbunden und müssen gemeinsam die Welt retten. Ich persönlich mag Geschichten mit solch dramatischen Handlungssträngen, denn sie versprechen immer viel Action und Dramatik. So war es auch in „Secret Fire“, auch wenn ich den Mittelteil etwas langatmig und vorhersehbar fand. Das Ende hat sich dann wieder gesteigert, denn es gab spannende Wendungen und Entwicklungen, die mich sehr neugierig auf die Fortsetzung machen. Auch habe ich das Ende als abwechslungsreich erlebt, da im Vergleich zum etwas trockenen Mittelteil viel passiert ist. Besonders schön fand ich auch, dass C.J. Daugherty der Geschichte eine mysteriöse, geheimnisvolle Atmosphäre verliehen hat, da die Autorin die verschiedenen Elemente nach und nach miteinander verwebt und ich so auch nur schrittweise erahnen konnte, wohin genau die Geschichte mich führen würde.

Die Figuren haben mir auch gut gefallen, da sie mir von Beginn an sympathisch waren. Vor allem mit Taylor konnte ich mich sehr gut identifizieren, da ich auch immer eine gute und strebsame Schülerin war. Sacha fand ich als Gegenpart sehr interessant, da er mit seinem Charakter wirklich sehr konträr zu Taylor ist. Er hat mit der Schule wenig am Hut, ist draufgängerisch und lebt eher ein wildes Leben. Daher fand ich auch die sich zwischen den beiden anbahnende Liebesgeschichte sehr spannend, denn beide Figuren müssen erst den gemeinsamen Nenner finden, bevor sie auf einer Wellenlänge liegen. Ich hätte die beiden Figuren aber gern auch noch etwas genauer kennen gelernt und etwas tiefer in ihre Persönlichkeiten geblickt, da ich manchmal den Eindruck hatte, dass das Buch bei ihren Charaktereigenschaften etwas an der Oberfläche geblieben ist und nicht den ganzen Rahmen der Möglichkeiten, die der Geschichte zur Verfügung standen, ausgeschöpft hat.

Ich kann mir gut vorstellen, dass es Stimmen geben wird, die an diesem Buch bemängeln werden, dass es nichts „Neues“ gab und dass die Geschichte sich altbekannter Elemente wie dem, dass nur beide Hauptfiguren gemeinsam das Schicksal aufhalten können, dem Bad Boy oder der sich entwickelnden Liebesgeschichte bedient. Ich fand dies jedoch gar nicht so dramatisch, da C.J. Daugherty all die Elemente in ganz eigener Weise miteinander verbunden und so ihre „eigene Suppe gekocht“ hat. Vor allem der Fluch war für mich sehr kreativ, innovativ und neuartig, da mir persönlich bisher nichts Vergleichbares in Jugendbüchern begegnet ist.

Fazit
Mir hat „Secret Fire – Die Entflammten“ gut gefallen, da ich die Idee des Fluches, der auf den Protagonisten liegt, kreativ und neuartig fand. Die Handlung hat zu Beginn sofort meine Neugier geweckt und mich am Ende mit einem Spannungshoch sowie packenden Entwicklungen und Wendungen überrascht. Auch wenn der Mittelteil dafür leider etwas langatmig und vorhersehbar war, bin ich doch sehr gespannt wie es in „Die Entfesselten“ weitergehen wird und ob Taylor und Sacha es schaffen, die Welt zu retten und ihr Schicksal zu bezwingen…
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Secret Fire – Die Entflammten
2. Secret Fire – Die Entfesselten

Veröffentlicht am 23.06.2017

Gelungener Auftakt

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Schon vorab habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte mit einigen Geheimnissen.

Zu Beginn lernen wir den 17-jährigen Sacha kennen der scheinbar furchtlos ...

Schon vorab habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte mit einigen Geheimnissen.

Zu Beginn lernen wir den 17-jährigen Sacha kennen der scheinbar furchtlos durchs Leben geht und dem keine Herausforderung zu groß oder riskant ist. Bald darauf erfahren wir auch wieso. Sacha ist verflucht und wird an seinem 18. Geburtstag sterben. Bis dahin aber ist er unsterblich und bringt sich somit regelmäßig in Gefahr. Und dann haben wir noch Taylor, die Musterschülerin. Taylor möchte unbedingt nach Oxford, wo auch ihr Großvater arbeitet, und tut dafür sehr viel. Sie ist nur mit lernen und außerschulischen Aktivitäten beschäftigt und kümmert sich nicht wirklich um ihre Freunde. Taylor soll Sacha Nachhilfe geben und so treffen die beiden aufeinander.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Taylor und Sacha erzählt. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und auch einfach, die Beschreibungen sind sehr bildhaft sodass ich mir alles ziemlich gut vorstellen konnte. Ich hatte das Gefühl noch nie so schnell 100 Seiten am Stück zu lesen.

Von Beginn an war die Geschichte spannend und voller Geheimnisse. Woher kommt dieser Fluch und wie kann Sacha ihn brechen? Warum wurden ausgerechnet diese beiden für Nachhilfe von Ihren Lehrern zusammengeführt? Diese und noch mehr Fragen stellt man sich bei "Secret Fire". Ich fand es gut das die Autorin nach und nach einige Fragen und offene Punkte geklärt hat. Dafür kommen unzählige neue hinzu, sodass es nie langweilig wird. Man möchte einfach wissen was als nächstes passiert und klebt förmlich an den Seiten.

Die Charaktere fand ich soweit ganz gut, obwohl einige etwas mehr Tiefe hätten vertragen können. Einige Charaktere blieben mir leider zu blass. Sacha ist aber mein absoluter Liebling. Am Anfang des Bucher ist er der coole Typ der einfach alles macht ohne sich zu fürchten. Doch nach und nach lernen wir den Jungen hinter dieser Maske kennen. Dieser ist verletzlich und fürchtet sich vor dem Tod. Die Entwicklung die Sacha durchläuft fand ich sehr gut. Aber auch Taylor war mir symphytisch. Klar, sie ist ne Streberin und hat auch so ihre Macken, aber gerade das finde ich so toll an ihr. Für mich entspricht sie nicht diesem stereotypischen Teenie-College-Girl. Aber auch sie hat ihre Geheimnisse.

Die Handlungsorte sind in Paris und London, was ich toll fand. Wir lernen Paris nochmal von einer ganz anderen Seite kennen. Überwiegend laufen die Handlungsstränge von Taylor und Sacha parallel ab und jeder versucht den Geheimnissen ihrer Familien auf die Spur zu kommen. Erst irgendwann später verlaufen diese zusammen. Ich hatte mich die ganze Zeit schon gefragt wie die Autorin die Zusammenführung aussehen lässt und war von einem Ereignis dann doch sehr überrascht.

Zumindest endet das Buch nicht mit einem fiesen Cliffhanger. Zwar sind noch nicht alle Fragen beantwortet, aber ich habe das Gefühl das der zweite Band nochmal richtig aufdreht und es spannend und rasant wird. Ich freu mich auf jeden Fall schon auf den 2. Teil

Fazit: Ein gelungener Auftakt mit einer interessanten und spannenden Idee.

Veröffentlicht am 22.03.2017

Solider Auftakt mit einigen Schwächen

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Inhalt

Wird die Liebe das Schicksal besiegen? Der 17-jährige Sacha setzt sein Leben mit spektakulären Aktionen aufs Spiel – weiß er doch, dass er nicht sterben kann (jedenfalls nicht vor seinem 18. Geburtstag). ...

Inhalt

Wird die Liebe das Schicksal besiegen? Der 17-jährige Sacha setzt sein Leben mit spektakulären Aktionen aufs Spiel – weiß er doch, dass er nicht sterben kann (jedenfalls nicht vor seinem 18. Geburtstag). Grund ist ein uralter Fluch, der seit Generationen auf seiner Familie lastet. Ein Fluch, von dem ihn nur die 17-jährige Taylor erlösen kann. Doch der Preis dafür ist hoch. Ist sie bereit, sich und ihre Zukunft für Sacha zu opfern? (oetinger.de)

Meinung

Das Cover/Schutzumschlag

Viel gepriesen als besonders edel, war ich sehr gespannt auf das Buch und den Schutzumschlag. Tatsächlich ist der Metallic-Effekt ganz hübsch, trotzdem habe ich doch schon weit schönere Cover gesehen. Aber er ist interessant gestaltet und macht sich gut im Regal

Der Schreibstil/Lesefluß

Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, halt ein Jugendbuch, dass auf eine jüngere Klientel angepasst ist. Deshalb lässt es sich recht flüssig lesen, obwohl ich mir gewünscht hätte, dass es an manchen Stellen einen deutlich anspruchsvolleren Satzbau aufweisen würde. Für Vielleser wie mich, vielleicht nicht so optimal. Zudem sind mir einige Fehler aufgefallen, so fehlten an einigen Stellen Wörter, die die Sätze komplettierten oder es waren Rechtschreibfehler vorhanden. Nicht viele, aber sie blieben hängen und störten den Lesefluß ein wenig. Hier hätte das Lektorat etwas besser sein müssen.

Inhalt/Charaktere

Zunächst hatte ich einige Schwierigkeiten mit den Charakteren. Sacha wirkte recht gleichgültig und lebensmüde, während Taylor zu streberhaft und langweilig daher kam. Doch Sacha gewann zunehmend meine Sympathien, derweil ich mich mit Taylor länger schwer tat. Am Ende mochte ich beide Protagonisten. Positiv hervor tat sich jedoch vor allem Taylors Sidekick Luisa, deren ruppige Art erfrischend war. Im Gegenzug dazu war Tante Annies Art herzerfrischend, so hätte ich mir die Mütter der beiden gewünscht, die leider sehr kalt auf mich wirkten.

Nun zur Handlung. Tatsächlich ist es nichts wirklich Neues, was man zu lesen bekommt. Aber diese Erwartung hatte ich auch nicht, da es unterdessen so viele Jugendbücher gibt, die sich in gewisser Weise ähneln, dass man das gar nicht mehr wirklich vermeiden kann. Im Großen und Ganzen ist die Geschichte gut verpackt und das ist die Hauptsache. Vielleicht zieht es sich am Anfang ein wenig, doch das rasante und spannende Ende punktet und macht viele langatmige Szenen wieder vergessen.

Die zarte Liebesgeschichte, die sich entwickelt, ist niedlich, hat mich aber nicht vom Hocker gerissen. Vielleicht ergibt sich das noch im zweiten Band. Ich werde ihn mir auf jeden Fall kaufen, weil ich wissen will, wie der Fluch aufgelöst wird. Wäre es ein Dreiteiler, das muss ich gestehen, hätte ich jedoch vermutlich gezögert. Denn dazu habe ich noch einige andere Dreiteiler hier stehen, die ich noch dringender lesen möchte.

Fazit

Ein solides Jugendbuch mit einigen Schwächen. Ich fand es unterhaltsam, aber wäre für den Preis dennoch enttäuscht gewesen, wenn ich es gekauft hätte, da es mich nicht vollends überzeugt hat. Dennoch werde ich auch den letzten Teil lesen, weil ich wissen will wie es aufgelöst wird und weil der erste Teil zum Ende hin besser wurde, was mir Hoffnung für Band 2 macht. Für anspruchsvolle Vielleser kann ich das Buch aber eher nicht empfehlen. Wer eine leichte Lektüre sucht, ist hier besser gestellt.

Ich gebe Secret Fire – Die Entflammten knappe 4 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 30.01.2017

Secret Fire - Die Entflammten

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Meine Meinung:

Ich muss sagen, dass ich stolz bin behaupten zu können nun auch endlich ein Buch der Autorin gelesen zu haben. Ich hab schon so viel Gutes von ihrer Night School Reihe gehört. Allerdings ...

Meine Meinung:

Ich muss sagen, dass ich stolz bin behaupten zu können nun auch endlich ein Buch der Autorin gelesen zu haben. Ich hab schon so viel Gutes von ihrer Night School Reihe gehört. Allerdings bin ich irgendwie nie dazu gekommen sie mir zuzulegen bzw. sie zu lesen. Deshalb habe ich mich gefreut, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen habe. Vielen Dank an den Oetinger-Verlag an dieser Stelle!

Der Klappentext hat mich schon beim ersten Lesen sofort angesprochen und auch das Cover hat bei mir Lust auf mehr gemacht. Ein bisschen Liebe, ein uralter Fluch. Kann sich meiner Meinung nach kaum besser anhören. Zuerst ist mir auch der tolle Schreibstil der Autorin aufgefallen. Das Buch hat sich schnell weggelesen, da es sich sehr flüssig liest. Mit einem tollen Schreibstil können die Autoren immer am Meisten bei mir punkten.

Aber auch die Protagonisten fand ich hier stimmig. Zuerst habe ich gedacht, dass Sasha ein typischer Draufgänger-Typ ist, was sich aber im Laufe der Handlung ein wenig gewandelt hat. Mich hat er dann doch sehr überrascht, dies aber zum Positiven. Und auch Taylor entwickelt sich weiter. Anfangs dachte ich: Okay, toll, eine sehr langweilige Protagonistin. Aber auch das war im Nachhinein nicht mehr so und ich hab beide nach und nach immer mehr ins Herz geschlossen.

Was allerdings nicht ganz nach meinem Geschmack ist, ist der Sichtwechsel der Beiden. Ich kann mich generell einfach nicht damit anfreunden wenn aus zwei Sichten geschrieben wird. Zwar bietet es sich auch hier an, aber ich bin einfach nicht der Typ dafür. Außerdem hat sich der Mittelteil manchmal ein wenig gezogen, aber im Großen und Ganzen mochte ich die Geschichte und ihre Charaktere sehr gerne. Auch die Schauplätze und Orte fand ich toll.


Fazit:

Insgesamt ein für mich gelungenes Buch, welches sich an der ein oder anderen Stelle allerdings ein bisschen gezogen hat. Deswegen von mir 4 / 5 Glues.