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Veröffentlicht am 19.06.2018

Ein gelungener zweiter Band der Secrets Trilogie, der vieles beantwortet, aber auch neues offenbart

Secrets
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Von Band 1 war ich bereits ziemlich begeistert, daher war ich gespannt wie es nun bei Marie sein würde.
Anfangs hatte ich jedoch etwas Probleme mich in das Geschehen einzufinden.
Ich fand keinen rechten ...

Von Band 1 war ich bereits ziemlich begeistert, daher war ich gespannt wie es nun bei Marie sein würde.
Anfangs hatte ich jedoch etwas Probleme mich in das Geschehen einzufinden.
Ich fand keinen rechten Bezug zu Marie.
Sie war mir zu unnahbar und zugeknöpft.
Erst nach und nach erfährt man mehr von Marie und ihrem Leben.
Marie selbst war durchaus sympathisch. Sie wirkte auf mich unsicher, einsam und in sich gekehrt.
Man hatte das Gefühl, sie öffne sich niemandem wirklich.
Und vor allem wirkte sie so unheimlich traurig auf mich.
Ihr Leben ist kompliziert und je mehr ich davon erfuhr umso mehr zog mich das Buch in seinen Bann.
Dadurch das sie modelt würde man meinen, sie ist eher tough und selbstbewusst, umso erstaunter war ich über ihre wirklichen Wesenszüge.
Auch bei der Freundschaft von Kassy, Emma und Marie türmten sich so manche Abgründe auf.
Wobei ich mir gerade die Frage gestellt habe, was diese Freundschaft der drei eigentlich wirklich ausmacht.
Dieses Buch und Maries Leben besticht vor allem durch enorm viele Geheimnisse und Missverständnisse.
Was mich aber sehr berührt hat, war Maries Verliebtheit, die war direkt sehr gut zu spüren.
Auch ihre Verletzlichkeit, ihre Ängste und ihre Verzweiflung waren teilweise gut zu spüren und nachvollziehbar gehalten.
Maries Hintergrund hat mich doch ziemlich mitgenommen und mich mit ihr fühlen lassen.
Es ist einfach so unfassbar schwer um das Ganze auch nur ansatzweise ertragen zu können.
Sie muss hier einiges erfahren und verarbeiten, was ihr Leben gehörig auf den Kopf stellt und sie fast verzweifeln lässt.
Es gibt hier einige Wendungen die mich doch überrascht haben und die ich einfach so nicht erwartet habe.
Der Abschluss ist gut gelungen und lässt in mir eine Ahnung zurück.
Nun fiebere ich dem letzten Teil entgegen und bin gespannt ob ich recht behalten werde.
Mir hat sehr gut gefallen, daß hier auch ernstere Themen zur Sprache kamen, was das Ganze doch in einem völlig anderem Licht erscheinen ließ.

Hierbei erfahren wir die Perspektive von Marie, was ihr mehr Raum und Tiefe verschafft.
Aber auch die Nebencharaktere sind gut gezeichnet, ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet.
Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten.
Der Schreibstil der Autorin ist stark einnehmend und mitreißend gehalten.
Die Atmosphäre emfand ich als drückend und unheimlich traurig, was sehr gut zum Buch passt. Gerade am Anfang haben sich ein paar Längen eingeschlichen, die das ganze für mich etwas langatmig machten.
Das Cover und der Titel passen gut zum Buch.

Veröffentlicht am 19.06.2018

Düster, geheimnisvoll und voller Gefühl

Federherz
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“Federherz” ist der Auftakt einer Dilogie aus der Feder von Elisabeth Denis.
Der Anfang war schon recht vielversprechend, was vor allem dieser düsteren, unheilvollen und beklemmenden Atmosphäre zu verdanken ...

“Federherz” ist der Auftakt einer Dilogie aus der Feder von Elisabeth Denis.
Der Anfang war schon recht vielversprechend, was vor allem dieser düsteren, unheilvollen und beklemmenden Atmosphäre zu verdanken war.
Denn dadurch wurde ich gefesselt und in die Stimmung hineingezogen.
Im Zentrum des Buches steht Mischka, sie kommt plötzlich auf ein Eliteinternat.
Warum auch immer. Doch nach Elite sieht das Ganze überhaupt nicht aus.
Was ist dieses Internat wirklich?
Und was hat es mit diesem Wald auf sich den man nicht betreten soll?
Auch die Personen die sich in diesem Internat bewegen sind teilweise doch recht seltsam, was das Ganze doch recht geheimnisvoll und düster wirken lässt.
Besonders die erste Zeit empfand ich es als etwas langweilig muss ich sagen, da ja nicht wirklich viel passierte.
Man lernt die Umgebung und vor allem Mischka kennen.
Es herrscht so etwas wie eine düstere Ruhe, anders kann ich es nicht beschreiben. Man erfährt was sie erlebt und was sie so antreibt.
Doch ab einem gewissen Punkt wurde es dann richtig spannend und auch für mich nahm das Ganze an Faszination zu.
Im groben empfand ich als schon als vorhersehbar, da man ja eine gewisse Vorahnung hat, die sich aber nur teilweise bestätigt, was mir doch recht gut gefallen hat.
Besonders über die Hintergrümnde erfährt man auch etwas, was das ganze doch nachvollziehbarer erscheinen lässt.
Doch gleichzeitig entwickeln sich auch neue Ängste und Zweifel.
Man fragt nach dem Warum und gleichzeitig zittert man an Mischkas Seite sehr mit.
Besonders Mischka hat mir hier gut gefallen.
Sie muss neues erfahren, entdecken und taucht ein in eine Welt, die magisch aber auch sehr düster ist.
Sie muss das Ganze bestehen, koste es, was es wolle.
Nicht alles gefällt ihr, aber es gibt auch Momente die sind unheimlich gefühlvoll und erzeugen ein wundervolles Prickeln. Das sind die Momente die man erlebt und einfach die Macht der Gefühle spürt.
Aber hierbei kommt es auch zu Rivalitäten und vielen Geheimnissen.
Besonders der letzte Teil hat mir nochmal richtig gut gefallen.
Schlussendlich ist es ein gut ausgearbeiteter Dilogieauftakt, der langsam in Schwung kommt, dann jedoch fesselt und nicht mehr loslässt.
Ich finde es gerade für Kinder ab 12 eine schöne Lektüre.

Hierbei erfahren wir einen auktoralen Erzähler, dabei begleiten wir vor allem Mischka, was ihr wirklich viel Raum und Tiefe schenkt.
Die Charaktere sind gut gezeichnet, so das man sie gut erahnen kann, es bleibt jedoch noch viel im Dunkeln.
Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet.
Die einzelnen Kapitel sind eher kurz gehalten, was den Lesefluss erleichtert.
Der Schreibstil ist fließend und mitreißend.
Die Spannung ist eher unterschwellig spürbar, steigert sich jedoch im Laufe des Buches immer mehr.
Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches, auch wenn ich persönlich finde, daß es schon zuviel verrät.

Veröffentlicht am 19.06.2018

Wow was für ein gewaltiger und alles zerfetzender Auftakt

Schwestern der Wahrheit
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Dem Erscheinen dieses Buches habe ich wahnsinnig entgegengefiebert. Das Cover hat mich jetzt zwar nicht so sehr umgehauen, obwohl es wirklich sehr schön ist. Nein, es war der Klappentext der mich so fasziniert ...

Dem Erscheinen dieses Buches habe ich wahnsinnig entgegengefiebert. Das Cover hat mich jetzt zwar nicht so sehr umgehauen, obwohl es wirklich sehr schön ist. Nein, es war der Klappentext der mich so fasziniert hat und ich wollte, musste mehr darüber erfahren.
Der Einstieg gestaltete sich für mich jedoch gar nicht mal so einfach. Was vielleicht auch an den ungewöhnlichen Namen liegt und an dem ganzen Szenario ansich.
Nachdem ich jedoch meine Eingewöhnungszeit hatte, die leider auch ein paar Längen beinhaltete.
Konnte ich mich mich fallenlassen, verstehen und verinnerlichen.
Vor allem Safi und Iseult haben mich im wahrsten Sinne des Wortes wahnsinnig gemacht. Aber das nicht im negativen Sinne. Sie haben mich mitgerissen mit ihrer ganzen Verzweiflung, ihrem Schmerz und auch stellenweise mit ihrer Wut. Es ist wahrlich ein Orkan der mich hier erwartet hat und das will schon einiges heißen. Man begreift ihre Emotionen nicht nur, man spürt sie, ganz tief drinnen und das sorgt dafür, daß man es selbst spürt.
Die Magie der beiden empfand ich als sehr faszinierend, aber es ist auch nicht ungefährlich, was sie in sich tragen.
Safi und Iseult sind zwei sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, jedoch beide auf ihre Art und Weise sehr interessant und vor allem liebenswert. Bei Safi merkt man die ganze Leidenschaft, ihre Stärke und ihr Mut. Bei Iseult dagegen ist es gerade die Verletzlichkeit die mich enorm berührt hat.
Ich hab mich immer gefragt, ob sie es schaffen werden, das ganze zu bestehen. Aber auch , ob es sie am Ende nicht zerbrechen oder gar zerstören würde.
Im Laufe des Buches machen beide eine enorme Entwicklung durch, die mir wirklich sehr gut gefallen hat. Man lernt sie immer besser kennen und begreift was sie antreibt, was sie fühlen und was sie im Endeffekt sind.
Dieses Buch lässt sich nur mit einem Wort beschreiben: Magie. Und diese ist gewaltig wie ein Orkan, man kann sich ihr nicht entziehen, man muss sich ihr stellen und sich mitreißen lassen.
Besonders die verschiedenen Arten der Magie fand ich interessant und faszinierend. Sie zu tragen ist nicht ungefährlich, führt aber auch dazu , daß man viel Macht hat. Macht , die andere wollen.
Der erste Band besticht vor allem dadurch, daß sehr viel Eindrücke auf einen einstürmen, man zunächst brauch um die komplette Komplexität und überhaupt das Geschehen zu begreifen.
Dabei geht es gewaltig, actionreich und ziemlich emotional zu.
Besonders die Emotionen haben mich zu Boden gerungen, ich habe so unsäglich mitgefiebert und mitgezittert, das ist wirklich unglaublich.
Dabei lernt man auch sehr interessante und vielschichtige Charaktere kennen. Besonders Evrane, Aeguan und Merik haben mich ergriffen.
Aber auch die Seefüchse empfand ich als sehr interessant.
Hier warten viele Gefahren, Erlebnisse und Eindrücke auf die Charaktere, die sie am Ende alles kosten können.
Sie müssen viel aufbringen um sich dem ganzen entgegenzustellen und es zu bewältigen.
Dabei wachsen sie über sich hinaus und zeigen mehr von sich.
Aber auch die Zwischenmenschlichkeirt kommt hier nicht zu kurz, was mir ein warmes Gefühl und ziemlich viel Herzklopfen beschert hat.
Die Wendungen die hier miteingewoben wurden , sind wirklich gut gelungen und haben mir so manches Herzklopfen verpasst.
Als Einstieg in diese Reihe ist es wirklich gut gelungen, schade das ich jedoch am Anfang etwas brauchte um hineinzukommen.
Es bleiben noch Fragen offen, aber ich hoffe im nächsten Band mehr darünber zu erfahren.
Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht.

Hierbei erfahren wir zum größten Teil die Perspektiven von Safi, Iseult, Aeduan und Merik. Das verschafft ihnen mehr Raum und Tiefe und macht sie einfach präsenter.
Man schließt die Charaktere ins Herz und liebt oder liebt sie einfach nicht. Denn es gibt auch welche, die mich einfach nur unsagbar wütend gemacht haben.
Die Nebencharaktere sind gut gezeichnet, ausdrucksstark und nehmen völlig für sich ein.
Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet.
Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten. Besonders die Karte im inneren des Buches hat mir sehr gut gefallen.
Der Schreibstil ist intensiv und fließend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten.
Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches.

Fazit:
Wow was für ein gewaltiger und alles zerfetzender Auftakt.
Ich bin berührt, fasziniert und vollkommen geflasht von der ganzen Magie, den Charakteren und dem Setting.
Ein Auftakt der definitiv Lust auf mehr macht.
Gewaltig, unheimlich magisch und absolut adrenalingeladen.
Eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 19.06.2018

Eine actionreiche Achterbahnfahrt die mit sehr guter Ermittlungsarbeit und vielen Emotionen einhergeht

Der Scharfrichter
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Vom Schinder war ich ja damals total begeistert, so das ich sehr gehofft habe, das es eine Fortsetzung geben würde. Als dann feststand, das es eine Trilogie werden würde, war ich mehr als begeistert und ...

Vom Schinder war ich ja damals total begeistert, so das ich sehr gehofft habe, das es eine Fortsetzung geben würde. Als dann feststand, das es eine Trilogie werden würde, war ich mehr als begeistert und es war daher auch beschlossene Sache, das ich auch den zweiten Band lesen musste.
Bereits beim Einstieg verging mir Hören und Sehen, was daran lag, das man durch die Augen des Täters blickt. Was ich wirklich mehr als gelungen fand. Es zeigte uns gleich wozu er fähig ist und worauf sich insbesondere Daria Storm noch einstellen kann.
Aber es zeigte auch zu welchen Bestialitäten er fähig ist, denn meine Nerven lagen gleich komplett blank.
Nach diesem wirklich gut gelungenen Einstieg wechselt man zu Daria Storm. In ihrer sowie von ihrem Partner Martin erfahren wir auch die Perpektiven. Dadurch wird das ganze zu einem sehr guten Ermittler Krimi.
Anfangs dachte ich noch, das mir vielleicht die Perspektive des Täters noch fehlen würde. Weil man ja die Gräueltaten nicht so intensiv und hautnah miterlebt.
Aber nein, der Spannung und dem Nervenkitzel hat es an keiner Stelle geschadet.
Dennoch hätte ich auch hin und wieder gern seine Perspektive gesehen. Einfach um zu ergründen, wie es dahinter aussieht.
Mit viel Präzision und auch einer gehörigen Menge an Gefühl und Adrenalin gelingt es dem Autorenduo aufs neue, das ich förmlich an den Seiten festgeklebt bin.
Mit viel Details der Taten haben sie uns das Grauen gelehrt und namensloses Entsetzen geschürt.
Man hat immer nur gezittert und gebangt, was wohl auf der nächsten Seite passieren würde.
Ich hatte direkt Angst davor, was es nun wieder für ein neues Opfer geben würde.
Sie beeindrucken wie gewohnt mit ihrem fließenden und lebendigem Schreibstil. Dabei brennt von Anfang an, ein gewaltiges Kopfkino los, das es wirklich in sich hat.
Nach wie vor stehen auch hier Maxim Winterberg und Daria Storm im Fokus, was auch nicht weiter verwunderlich ist.
Besonders über Maxims Bewegggründe habe ich mir immer wieder den Kopf zerbrochen. Die unterschiedlichsten Szenarien gingen mir dabei durch den Kopf. Denn sein Verhalten hat mir trotz seinem hohen IQ Kopfzerbrechen bereitet.
Ist er wirklich unschuldig oder ist er ein Teil des Ganzen?
Was führt er im Schilde?
Welche menschlichen Abgründe lauern noch in ihm?
Warum er so gefährlich ist, vergisst man zu keiner Zeit.
Und doch geht es hier nicht nur um den Schinder.
Ein neuer Alptraum ist eingekehrt.
Der Scharfrichter und er macht seinem Namen alle Ehre. Dabei geht es hier um ganz besondere Foltermethoden, die wirklich sehr detailliert und nachvollziehbar gezeichnet sind. Die eigene Fantasie trägt ihr übriges bei. Denn das Ganze ist wirklich sehr bestialisch und nicht unbedingt leicht zu ertragen.
Ziemlich schnell erkennt man welch menschliche Abgründe in seiner Seele verankert sind, was auch in den Hintergründen um ihn sehr gut ersichtlich wird. Besonders diese haben mich wirklich berührt. Und ich konnte mich direkt sehr gut hineinversetzen.
Obwohl Daria auch ihr eigenes Päckchen zu tragen hat, in Form innerer Zerrissenheit , so setzt sie doch alles dran, der Gerechtigkeit genüge zutun.
Was nicht immer einfach ist. Sie gerät dabei mehr als einmal an ihre Grenzen. Aus emotionaler wie auch aus köperlicher Sicht.
Ich fand diesen Thriller besonders psychologisch gesehen sehr gut ausgearbeitet. Dabei dringt man ins Innere der Charaktere vor und begreift wie sind, wie sie fühlen.
Besondes Daria ging mir immer wieder unter die Haut.
Die Ermittlungen fordern alles und plötzlich ist es ein schierer Wettlauf gegen die Zeit, dem die Ermittler gnadenlos ausgesetzt sind.
Ein Phantom das sie jagen und das ihnen immer einen Schritt voraus ist.
Dabei sind die Ermittlungsmethoden wieder sehr gut ausgearbeitet und nachzuvollziehen. es hat wieder sehr großen Spaß gemacht ein Teil des Ganzen zu sein und dem Ganzen ein Stück näherzukommen. Dennoch muss ich sagen, ging es mir teilweise etwas zu schnell. Zwischendurch eine Ruhepause wäre nicht schlecht gewesen. Denn hier geht wirklich alles Schlag auf Schlag und das ohne Luft zu holen.
Größtenteils fand ich es zwar etwas vorhersehbar, dennoch gab es einige Wendungen die ich nicht gleich habe kommen sehen und die mich dadurch doch mit Entsetzen und Sprachlosigkeit überfluteten.
Der Showdown war nochmal richtig explosiv und ich hab so unheimlich mitgezittert und konnte die Verzweiflung, aber auch das Adrenalin förmlich schmecken.
Mit diesem Band haben die Autorinnen wieder etwas sehr gewaltiges und actionreiches geschaffen. Aber ich muss auch sagen, das mir der Schinder noch ein kleines bißchen besser gefallen hat.
Eins steht jedoch fest, sie verstehen ihr Handwerk auf ganzer Ebene und so leicht macht ihnen auf dieses Gebiet niemand etwas vor.

Veröffentlicht am 19.06.2018

Ein toller Einstieg der Fantasytrilogie, die uns Annie J. Dean hier präsentiert hat.

Lana - Schattenbilder
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Lana ist ein ganz normales Mädchen, daß ihren Abschluss machen möchte. Nur Alpträume plagen sie.
Als sie von einer unsichtbaren Gestalt angegriffen wird und die Bekanntschaft von Tristan macht.
Ändert ...

Lana ist ein ganz normales Mädchen, daß ihren Abschluss machen möchte. Nur Alpträume plagen sie.
Als sie von einer unsichtbaren Gestalt angegriffen wird und die Bekanntschaft von Tristan macht.
Ändert sich alles für sie.
Eine neue aufregende und gefährliche Welt tut sich vor ihr auf.
Sie gerät selbst in Gefahr und muss herausfinden wer sie wirklich ist und was in ihr steckt.

Lana unsere Hauptperson hat mich vom ersten Moment an in den Bann gezogen.
Sie wär ein ganz normales Mädchen, wenn da nicht verborgene Kräfte in ihr schlummern würden. Die es gilt zu wecken. Doch was Lana für mich so glaubhaft und real macht, sind ihre Stärken und Schwächen. Sie führt ein Leben wie du und ich, bis sie mit einer anderen Welt konfrontiert wird, die sie anfangs nicht versteht.
Lana reift im Laufe der Geschichte immer mehr heran. Sie lernt sich bewusst wahrzunehmen und ihre Kräfte zu entdecken.
Im Bezug auf Tristan hat sie eigentümliche Gefühle, zwischen den beiden herrscht eine Art Seelenverwandtschaft. Tristan ist für ihr zentrales Leben wichtig.
Nun Tristan mochte ich auch sofort, er hat eine gewisse Faszination an sich, die mich in seinen Bann gezogen hat.
Man kann sagen dieser Fantasyroman spielt auf 2 Ebenen und ist somit in 2 Teile geteilt.
Erst lernen wir das Leben und die Veränderung Lanas auf der Erde kennen.
Im zweiten Teil lernen wir die andere Welt kennen, da muss ich wirklich sagen, daß die Autorin diese Welt mit viel Liebe zum Detail geschrieben hat. Man fühlte sich direkt reingezogen. Man spürt diese besondere Magie die dort herrscht.
Einen Kritikpunkt hab ich dennoch anzumerken, der Wechsel zwischen den Welten, fand ich zu abrupt.
Die ein oder andere Szene fand ich nicht nachvollziehbar und daher muss ich leider einen Punkt abziehen.
Die emotionale Seite dieses Buches ist stark ausgeprägt, man fiebert,hofft und freut sich mit Lana.
Die Überschriften der einzelnen Kapitel haben mir sehr gut gefallen.
Es ließ sich sehr flüssig lesen und die Kapitellänge war relativ überschaubar, so das ein gutes vorankommen gewährleistet war.
Die Liebesgeschichte von Tristan und Lana hat mich tief in seinen Bann geschlagen. Man spürte förmlich die Magie die zwischen den beiden herrschte.
Die guten wie auch die schlechten Charaktere fand ich sehr gut dargestellt.
Die Kampfszenen waren mir etwas zu kurz, das hätte man noch ausbauen können.
Auch das Finale war mir zu kurz gehalten. So das ich wirklich dachte: “Wars das jetzt schon?”
Das Gesamtpaket dieses Fantasyromans, war spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Als Leser kann man direkt in dieses Buch eintauchen, was ungemein wichtig für mich ist.
Ich muss auch sagen, das Coverbild hat mir geholfen, mich diesem Buch zu öffnen und mich darauf einzulassen. Es wirkt sanft, aber gleichzeitig kraftvoll. Kurz es entspricht dem Inhalt des Buches.
Finde ich persönlich sehr gelungen. Ich habe mich sofort in dieses wunderschöne Cover verliebt. Allein schon dieser Umstand, macht schon wahnsinnig neugierig auf dieses Buch.
Überwiegend wird uns alles aus Lanas Sicht erzählt, was dazu beiträgt, das ich sie sehr gut kennenlernen durfte. Dadurch wurde sie für mich zu einer Person mit Tiefgang.
Gern hätte ich auch Tristan in dem Sinne besser kennengelernt, aber ich denke, da es erst Band 1 ist, wird das noch kommen.
Fazit: Ein Fantasyroman mit Charme, Leidenschaft , Liebe und viel Magie.
Es ist auf jeden Fall, ein super Einstieg, ich bin natürlich gespannt wie es mit Lana weitergeht und was uns noch alles erwartet.

Ein toller Einstieg der Fantasytrilogie, die uns Annie J. Dean hier präsentiert hat.
Man muss Lana einfach lieben, der Verlauf der Geschichte zieht uns dermaßen in seinen Bann. Das wir auch vor Gefühlsregungen nicht verschont werden.