Leserunde zu "Liebe und Verderben" von Kristin Hannah

Eine atemberaubende Liebesgeschichte
Cover-Bild Liebe und Verderben
Produktdarstellung
(27)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzähstil
  • Charaktere
  • Gefühl
Kristin Hannah (Autor)

Liebe und Verderben

Roman

Gabriele Weber-Jarić (Übersetzer)

Ich bin hier und werde niemals aufhören, auf Dich zu warten.

1974: Als Lenora Allbright mit ihren Eltern nach Alaska zieht, ist die Familie voller Hoffnung, das Trauma des Krieges, das der Vater in Vietnam davongetragen hat, hinter sich zu lassen. In Matthew, dem Sohn der Nachbarn, findet Leni einen engen Freund, und aus ihrer Vertrautheit entwickelt sich bald eine junge Liebe. Doch auf die Schönheit des Sommers in Alaska folgt unweigerlich die Finsternis des Winters, und je länger diese andauert, desto weniger vermag Lenis Vater die in ihm wohnenden Dämonen zu bändigen. Schon bald müssen die beiden jungen Liebenden um ihr Miteinander kämpfen – bis sie eines Tages auszubrechen versuchen …

Mit emotionaler Wucht erzählt Kristin Hannah eine große Geschichte über unsere Verletzlichkeit, wenn wir zum ersten Mal lieben, über die dunklen Seiten der Liebe und über die niemals endende Verbundenheit zwischen einer Mutter und ihrem Kind.

Timing der Leserunde

  1. Bewerben 16.07.2018 - 05.08.2018
  2. Lesen 20.08.2018 - 16.09.2018
  3. Rezensieren 17.09.2018 - 30.09.2018

Bereits beendet

Teilnehmer

Diskussion und Eindrücke zur Leserunde

Veröffentlicht am 17.09.2018

Die Abgründe der Liebe

0

Kurzmeinung: Fesselnd , Emotional und sehr mitreißend erzählt, eine Geschichte die tief berührt und unter die Haut geht.
Die Abgründe der Liebe

Meine Meinung:

Zur Autorin:

Kristin Hannah, hat mich wieder ...

Kurzmeinung: Fesselnd , Emotional und sehr mitreißend erzählt, eine Geschichte die tief berührt und unter die Haut geht.
Die Abgründe der Liebe

Meine Meinung:

Zur Autorin:

Kristin Hannah, hat mich wieder einmal begeistert, mit ihrem neuen Roman, wo sie einem in die unendlichen weiten und Schönheiten Alaskas entführt. Beim Lesen sieht man die Landschaft, mit all ihrer Schön-und Kargheit. Erfährt von dem Leben dort, fernab jeder Zivilastion, kein fließendes Wasser, Strom usw. Ein raues Leben, aber die Menschen rücken zusammen, sie sind für einander da.Die langen und dunklen Winter, der kurze Sommer mit seinen hellen Nächten. Das alles erlebt man hautnah. Ihr Schreibstil ist sehr fesselnd, klar und kraftvoll, dieser sehr emotional Geschichte über Liebe und Verderben, trifft einem mit voller Wucht beim Lesen. Ihre Figuren sind so real und lebendig, als wären sie aus Fleisch und Blut, und auch deren einzelnen Charaktere sind sehr Authentisch heraus gearbeitet. Man konnte in so manche Seele schauen und hinter so manche Maske, besonders Ernet der von seinen Dämonen geplagt wird. Es tuen sich teilweise tiefe Abgründe auf, die einem erschauern lassen. Coras und Lenis Schicksal, gehen einem unter die Haut,und manche Träne floss beim Lesen. Ein wundervoller facettenreicher und tiefgründiger Roman, der noch lange nachhallen wird.


Zum Inhalt:

Es war schön in die Welt der 70er Jahre zu versinken und am Leben der Allbright teilzuhaben. Die nach Alaska auswandern, Ernet der mehr als begeistert ist, Cora seine Frau die ihn über alles liebt und mir abhängig von ihm scheint, nur Leonore die Tochter scheint nicht so begeistert. Ernet der vom Vietnamkrieg mehr als Traumatisiert ist , möchte sein altes Leben hinter sich lassen und erhofft dort in der Einsamkeit auf einen neu Anfang. Das Haus das er geerbt hat, von einem verstorbenen Kriegskameraden, macht es ihm möglich. Dort angekommen trifft es die Familie mit aller Wucht, die Hütte ist herunter gekommen, kein fließen Wasser und Strom, aber Ernet scheint zuversichtlich und voller Abenteuerlust. Sie fassen Fuß dank Unterstützung der Nachbarn, hier in der Einsamkeit und Wildnis ist man für einander da. Auch Leni, lebt sich ein, sie lernt in der Schule Matthew kennen, der Sohn von ihrem Nachbarn, hier bahnt sich mit der Zeit mehr als Freundschaft an, eine Zarte Liebe entsteht. Aber auf den Sommer folgt ein langer und dunkler Winter, und Ernet scheint dem Wahn verfallen, er rastet förmlich aus. Wäre nicht Large Marge, die ehemalige Staatsanwältin, die es wagt ihm die Stirn zu bieten und Tom Walker Matthew Vater, aber Ernet, hasst ihn und sieht einem Feind in Ihm. Als das ganze Eskaliert und Ernet mal wieder ausrastet , die Familie bedroht, flieht Leni mit Matthwe in die eisigen Berge Alaskas. Nicht nur die beiden geraten in Gefahr vor diesem unberechenbaren Menschen ,auch Cora seine Frau . Ob, es ihnen gelingen wird sich vor ihm Sicherheit zubringen, ist fraglich. Das ganze Leben dort scheint aus dem Ruder zulaufen, den Ernet scheint den zusammen halt der Gemeinschaft zu sprengen. Ein Aufregender Roman der nicht zu unrecht den Titel „Liebe und Verderben „ trägt. Ich hoffe nur das die Liebe stark genug ist und am Ende siegt, den es tauchen noch viele neue unerwartete Entwicklungen auf, mit denen man nicht gerechnet hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzähstil
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 17.09.2018

Fesselndes Familiendrama, das atemlos macht!

0

Als Leonora Albrights Vater von einem verstorbenen Vietnamveteran ein Stück Land in Alaska erbt zieht er mit seiner kleinen Familie in diesen weiten einsamen Landstrich. Er hofft dort seinen Alpträumen ...

Als Leonora Albrights Vater von einem verstorbenen Vietnamveteran ein Stück Land in Alaska erbt zieht er mit seiner kleinen Familie in diesen weiten einsamen Landstrich. Er hofft dort seinen Alpträumen und seinem Vietnamtrauma zu entfliehen, was zu Beginn auch zu klappen scheint, werden doch die Albrights von den Einwohnern der Wildnis Alaskas herzlich willkommen geheißen und tatkräftig unterstützt! Auch Leni findet zum ersten Mal Freunde und fühlt sich gleich dort zu Hause, trotz des harten Lebens mit null Komfort!
Doch nachdem der Sommer zur Neige geht, die Tage kürzer und die Dunkelheit ihren Vater wieder in Wut und Depression versetzen, leiden Leni und ihre Mutter mehr denn je unter der Tyrannei des Vaters und all ihr Glück scheint zu schwinden….

Die Autorin Kristin Hannah hat mit ihrem neuen Roman „Liebe & Verderben“ wieder einen unglaublich spannenden Pageturner geschaffen! Das ergreifende Familiendrama rührte selbst mich hartgesottenen Thriller-Leser bisweilen zu Tränen und kann sich an Spannung und Dramatik wahrlich mit jedem Krimi messen. Die Protagonisten sind hervorragend herausgearbeitet, man fühlt und leidet mit, besonders natürlich mit der Tochter Leni! Zu Beginn ist man gefühlsmässig, noch hin und hergerissen, doch je weiter die Geschichte voranschreitet steigern sich die Gefühle bis hin zu Ärger, Hass und Ohnmacht.
Der ausdrucksstarke bildhafte und intensive Schreibstil macht das Lesen zu einem großartigen Erlebnis. Auch die Atmosphäre und Großartigkeit der Landschaft Alaskas sind dabei deutlich spürbar!
Mich persönlich hat die Geschichte durch ein Wechselbad der Gefühle geführt und teilweise war die Spannung kaum auszuhalten.
Ein wirklich packendes Drama, von der ersten bis zur letzten Seite voller Emotionen und Abenteuer, einfach grandios!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzähstil
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 17.09.2018

Das ist ein Buch, das bei mir einen Ehrenplatz erhält.

0

Es erzählt die Geschichte von Ernt, einem Vietnam Veteranen, der unter Posttraumatischen Belastungsstörungen leidet, seiner Frau Cora und deren Tochter Leni.

Ernt erbt von einem Freund, der mit ihm in ...

Es erzählt die Geschichte von Ernt, einem Vietnam Veteranen, der unter Posttraumatischen Belastungsstörungen leidet, seiner Frau Cora und deren Tochter Leni.

Ernt erbt von einem Freund, der mit ihm in Vietnam gedient hat, ein Blockhaus in Alaska. Er beschliesst dass er zusammen mit seiner Familie einen Neuanfang in Alaska wagen möchte, obwohl die Voraussetzungen nicht ideal sind.

Die Gastfreundschaft der Einheimischen und der Sommer in Alaska geben der Familie Halt im Leben und je näher der Winter rückt, desto bedrückter wird die Stimmung von Ernt.

Meine Bewertung:

Ich liebe dieses Buch und es kriegt einen Ehrenplatz bei mir. Ich mag den Schreibstil von Kristin Hannah sehr. Sie beschreibt wunderbar und sehr realitätsnah die Landschaft und die Bewohner von Alaska. Sie fesselt mit ihrem Schreibstil, da könnte so manch anderer Autor eines Thrillers davon profitieren. Es ist ein sehr gefühlsbetonter Roman, ohne kitschig zu werden. Die Spannung ist während dem ganzen Roman sehr hoch, genial.

Ganz klare Kaufempfehlung und fünf Sterne von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzähstil
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 17.09.2018

Dieses Buch hat alles

0

Zum Inhalt:

Leni ist das viele Umziehen inzwischen gewöhnt. Ihre Eltern leben ein unkonventionelles Leben. Als ihr Vater jedoch ein Haus in Alaska erbt, ändert sich das Leben der zwölfjährigen schlagartig. ...

Zum Inhalt:

Leni ist das viele Umziehen inzwischen gewöhnt. Ihre Eltern leben ein unkonventionelles Leben. Als ihr Vater jedoch ein Haus in Alaska erbt, ändert sich das Leben der zwölfjährigen schlagartig. In der Wildnis geht es ums Überleben und im Winter kommt die Dunkelheit, die droht ihren Vater zu verschlucken...

Zum Schreibstil:

Ab der ersten Seite war ich gefangen. Ich weiß nicht genau, woran es liegt. Fest steht aber, dass die Geschichte, erzählt aus Lenis Perspektive, unheimlich beschreibend und interessiert wird. Das ganze Buch ließ sich flüssig und leicht lesen. Ich habe nach dem Lesen das Gefühl, ich kenne Alaska:)

Zu den Charakteren:

Mit wenigen Worten schafft die Autorin es die Charaktere für den Leser fassbar zu machen. Alle bekommen ihre Persönlichkeit. Man hat das Gefühl man bewege sich wirklich unter Leuten, wenn Leni erzählt.

Leni selbst fand ich sehr interessant. Durch einige Zeitsprünge bekommt man ihre Entwicklung mit, die sich aufgrund der Umstände anders verhält, als man es erwarten könnte. Sie ist nicht das naive Dummchen, das die Geschichte voran treiben soll, stattdessen hinterfragt sie, glaubt sie, weil sie die meiste Zeit hauptsächlich noch Kind ist und ihre Eltern nunmal ihre Eltern.

Als ich einer Freundin von der Geschichte erzählte, erklärte sie die Geschehnisse um den Vater für verrückt. Ich denke, dass kann man durchaus so sehen. Im Verlauf des Buches jedoch, wird das Verhalten des Vaters zu einem Zustand, den auch alle anderen Charaktere anzweifeln. So wirkt es sehr realistisch und ich könnte mir Leni und ihrer Mutter mitfühlen. Sich in den Vater hineinzuversetzen war eine besondere Herausforderung. Durch die Entwicklung seines Verhaltens allerdings nicht unmöglich.

Die Nebenprotagonisten will ich eigentlich gar nicht wirklich so nennen. Sie alle sind herzlich belebt.

Zur Geschichte allgemein:

Es beginnt mit der zwölfjährigen Leni, die im Laufe des Buches immer älter wird. Die Wildnis und ihre Erfahrungen werden in dieser Zeit so lebendig beschrieben, dass es sich anfühlt als wäre man dort. Durch die Geschehnisse um den Vater bleibt es durchweg spannend und auch die Liebesgeschichte zwischen Matthew und Leni trägt zur Geschichte bei. Mit viel Tiefe und Gefühl wird eindrucksvoll erzählt.

Das Ende war für mich genauso passend zum Buch. Es hat die Authentizität der Geschichte bewahrt und ließ mich zufrieden zurück, obwohl ich dieses Buch wahnsinnig gerne gelesen habe.

Fazit:

Ein Buch, das für mich auf allen Ebenen überzeugt hat. Alaska wird zum Zuhause und Leni macht einem bewusst, welche Wege das Leben manchmal gehen kann. Ich konnte es nicht aus der Hand legen und werde mich demnächst an die anderen Bücher der Autorin wagen.

Dieses Buch ist wirklich jedem zu empfehlen:)


Liebe Grüße

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzähstil
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 17.09.2018

Wieviel kann ein Mensch ertragen, der liebt?

0

Ernt Allbright kommt aus dem Vietnamkrieg als gezeichneter Mann nach Hause. Als er wieder einmal seinen Job verliert, trifft er eine impulsive Entscheidung: Er wird mit seiner Familie nach Norden gehen, ...

Ernt Allbright kommt aus dem Vietnamkrieg als gezeichneter Mann nach Hause. Als er wieder einmal seinen Job verliert, trifft er eine impulsive Entscheidung: Er wird mit seiner Familie nach Norden gehen, nach Alaska. Alles soll dort besser werden. Doch sie sind nicht auf das vorbereitet, was sie dort erwartet. Aber die Menschen, die dort leben, helfen ihnen, denn es gibt viel zu tun und der nächste Winter naht. Anfangs sind die Tage lang und Ernt ist beschäftigt, doch als sich der Winter nähert und die Dunkelheit über Alaska hereinbricht, verschlechtert sich Ernts Zustand. Die Bedrohung kommt nicht aus der wilden Natur, sondern sie ist ganz nah, in ihrer kleinen Hütte. Cora liebt ihren Mann und will die Dämonen nicht sehen, die ihrem Mann zu schaffen machen. Zum Glück hat Leni in Matthew einen Freund gefunden, mit dem sie reden und unbeschwerte Zeit verbringen kann.

Ich liebe die Bücher von Kristin Hannah. Ihr Schreibstil ist einfach packend. Die Landschaft um Kaneq ist grandios beschrieben. Die Allbrights landen in einem Paradies mit „kleinen“ Fehlern. In ihrer Hütte gibt es kein fließendes Wasser, keinen Strom, dafür irgendwo draußen ein Plumsklo. Auch sollte man immer bewaffnet sein, falls einem tierischer Besuch begegnet.

Ernt hat Furchtbares im Krieg erlebt. Aber zu jener Zeit hat man die heimkehrenden Soldaten alleine gelassen mit ihren Problemen. Eine posttraumatische Belastungsstörung war kein Thema und wurde daher nicht behandelt. Doch Ernts Kontrollverluste werden schlimmer und er fühlt sich verfolgt und bedroht.

Cora liebt Ernt und sie würde alles für ihn tun. Dabei versucht sie Leni immer zu schützen. Aber auf engstem Raum kann man nichts verheimlichen und man kann sich nicht aus dem Weg gehen. Ich habe aber oft nicht verstanden, warum sie sich nicht helfen lassen wollte.

Leni ist dreizehn Jahre alt, als ihr Vater über den Kopf der Familie hinweg eine Entscheidung trifft. Immer wieder sind sie umgezogen und immer wieder musste Leni in eine neue Schule, wo sie ein Außenseiter blieb. Dann also wieder ein Umzug, dieses Mal nach Alaska. Leni hat mir leidgetan. Sie ist zwar ein starkes Mädchen, muss aber so viel aushalten. Stimmungen werden von ihr erkannt und sie versucht unsichtbar zu sein. Als aus ihrer Freundschaft zu Matthew Liebe wird, wird es noch schwieriger.

Aber auch Matthew muss einiges einstecken, mit dem er nicht so leicht fertig wird.

Der Zusammenhalt der Menschen hat mir sehr gut gefallen. Jeder hat seine eigene Geschichte, die ihn in die Einsamkeit Alaskas verschlagen hat, aber sie wissen auch, dass sie nur überleben können, wenn sie füreinander da sind. Dieser Gemeinschaft tut es nicht gut, wenn da jemand ist, der das nicht zu schätzen weiß und versucht zu spalten.

Der Autorin gelingt es wundervoll, alle Charaktere mit ihren Eigenheiten zu schildern. Ganz besonders gefallen haben mir die resolute Large Marge, die hilfsbereite Thelma und der sympathische Tom Walker.

Manches Mal musste ich das Lesen unterbrechen, weil mir die Geschichte an die Nieren ging. Es ist eine tiefgründige und sehr emotionale Geschichte, die mich total gefesselt hat.

Ich bin von dem Buch begeistert und kann es nur empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzähstil
  • Charaktere
  • Gefühl