Cover-Bild Blinde Rache
Band 1 der Reihe "Ein Fall für Mara Billinsky"
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: beTHRILLED
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 01.10.2017
  • ISBN: 9783732542888
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Leo Born

Blinde Rache

Ein Mara Billinsky Thriller

Auf der Jagd nach einem Racheengel

Tattoos, schwarze Kleidung, raue Schale: Mara Billinsky eckt an. Auch bei ihren neuen Kollegen in der Frankfurter Mordkommission, von denen sie nur "die Krähe" genannt wird. Niemand traut Mara den Job wirklich zu, schon gar nicht ihr Chef, der sie lieber auf Wohnungseinbrüche ansetzt. Aber dann erschüttert eine brutale Mordserie die Mainmetropole. Mara sieht ihre Chance gekommen. Sie will beweisen, was in ihr steckt. Auf eigene Faust beginnt sie zu ermitteln - und kommt dem Täter dabei tödlich nah ...

Abgründig, vielschichtig und unglaublich spannend. Die "Krähe" Mara Billinsky in ihrem ersten Fall!

eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung!

LESERSTIMMEN

"Der Beginn einer neuen Serie mit der eigenwilligen Ermittlerin Mara Billinsky. Ein sehr spannender, realistischer Thriller zu aktuellen Themen, den man nicht aus der Hand legen kann, bis die letzte Zeile gelesen ist." (MAGICSUNSET, LESEJURY)

"Leo Born hat mit seinem Thriller "Blinde Rache - Die Ermittlerin" einen super spannendes Buch mit außergewöhnlichen Darstellern geschrieben. Ein Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite." (LESERATTE77, LESEJURY)

"Bereits im ersten Drittel des Buches wird man von dem flüssigen sowie fesselnden Schreibstil und den authentisch wirkenden Dialogen mitgenommen." (WUSCHEL, LESEJURY)

"Blinde Rache ist ein hervorragender Thriller mit einer tollen Ermittlerin: Kommissarin Mara Billinsky, genannt die Krähe. Sie ist schlagfertig, unkonventionell, einfach sehr besonders." (Lilia, LovelyBooks)



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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.01.2019

Absolut lesenswert

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Inhalt
Mara Billinsky kehrt nach Jahren in ihre Heimatstadt Frankfurt zurück. Von ihren Kollegen und ihrem Chef wird sie in der Mordkommission nicht freundlich aufgenommen. Nicht nur durch ihre Tattoos ...

Inhalt
Mara Billinsky kehrt nach Jahren in ihre Heimatstadt Frankfurt zurück. Von ihren Kollegen und ihrem Chef wird sie in der Mordkommission nicht freundlich aufgenommen. Nicht nur durch ihre Tattoos und der schwarzen Kleidung unterscheidet sie sich von ihren Kollegen, die ebenso wie ihr Chef möglichst nichts mit ihr zu tun haben wollen, sondern auch durch ihre Verbissenheit in einen Fall. Zunächst auf Wohnungseinbrüche angesetzt, sieht sie bei einer ungewöhnlich brutalen Mordserie ihre Chance gekommen.

Meine Meinung
Am meisten hat mir Mara gefallen. Sie ist kein Nullachtfünfzehn-Charakter, den man schon von anderen Büchern kennt. Obwohl ihr von überall Gegenwind und Abneigung entgegenschlägt, lässt sie sich nicht beirren und zieht ihr Ding durch. Neben ihrer Sichtweise erlebt der Leser den Fall aus der Perspektive von einigen anderen Charakteren, unter anderem eines Jugendlichen und eines Informanten der Polizei. Zunächst fand ich dies als störend, da es so viele Nebenschauplätze gibt, aber dann habe ich mich daran gewöhnt. Leider steht zu Kapitelanfang kein Name, so dass man nicht immer weiß, in wessen Sicht man sich gerade befindet, bis es sich aus dem Kontext ergibt oder ein Name genannt wird. Der Kriminalfall entwickelt sich nach und nach und ist schlüssig.

Was mir nicht gefallen hat, ist der plötzliche Sinneswandel einer Person am Ende. Das war für mich nicht ganz nachvollziehbar. Außerdem finde ich es etwas unglaubwürdig, dass Maras Chef und Kollegen in der Realität so mit ihr umspringen könnten. Sie mag zwar durch ihr Aussehen und durch ihre eigenwillige Art anecken, das Verhalten anderer ihr gegenüber erklärt dies allerdings nicht. Vielleicht ist aber auch früher, als sie bereits schon einmal in Frankfurt arbeitete, etwas vorgefallen, was der Leser nicht weiß. Auf jeden Fall wurde darauf (noch) nicht eingegangen und ich freue mich auf den nächsten Band, in dem man hoffentlich noch mehr über Mara erfährt.

Fazit
Ungewöhnlicher Kriminalfall mit gut ausgearbeiteten Charakteren, allen voran der Ermittlerin Mara. Bis auf ein paar Kleinigkeiten hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf die weiteren Bände.

Veröffentlicht am 01.11.2018

Untypische Ermittlerin, die auch dann noch kämpft, wenn keiner mehr an sie glaubt

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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich durfte den zweiten Teil in einer Leserunde lesen und musste wissen, wie die Geschichte um Mara Billinsky begann.

Cover:
Ich finde dieses Cover genauso ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich durfte den zweiten Teil in einer Leserunde lesen und musste wissen, wie die Geschichte um Mara Billinsky begann.

Cover:
Ich finde dieses Cover genauso großartig wie das von Teil zwei. Klar erkennbar als Thriller und die Krähe ist super passend.

Inhalt:
Mara Billinsky ist nach einiger Zeit wieder in ihren Heimatort Frankfurt zurückgekehrt um dort in der Mordkommission durchzustarten. Leider ist ihr Auftreten der Auslöser, dass ihr der Start dort nicht allzu gut gelingt. Mara ist eher untypisch mit ihren Piercings, Tattoos und ihrer Kleidung. Trotzdem ist sie selbstsicher und engagiert. In der Stadt ereignen sich einige mysteriöse grauenhafte Morde, doch Mara wird mit Diebstählen abgespeist. Schafft sie es, in der Mordkommission Fuß zu fassen?

Handlung und Thematik:
Wie ich es bereits vom ersten Teil gewohnt war, ist auch hier volle Action angesagt. Ein grausamer Mord jagt den nächsten. Leo Born schafft es super darzustellen, wie sehr man unter Vorurteilen und Benachteiligungen leiden muss, nur weil man anders aussieht oder eine andere Herangehensweise hat. Sein Buch beweist wieder einmal: Kämpfe, auch wenn keiner an dich glaubt, es lohnt sich!

Charaktere:
Mara Billinsky ist wie schon beschrieben eher speziell. Mit ihren Piercings, ihren Tattoos und sogar ihren Schuhen fällt sie definitiv auf und wirkt auf den ersten Blick nicht wie eine Polizistin. Trotzdem ist sie selbstbewusst und tough. Ich liebe sie einfach!
Jan Rosen ist mehr der schüchterne und zurückhaltende Typ. Er kann mit Mara anfangs noch nicht so viel anfangen, aber er entwickelt sich doch zu einem netten Kerl.
Hauptkommissar Klimmt ist für mich der Antagonist, obwohl er keine Menschen auf dem Gewissen hat (noch nicht…). Er ist absolut unsympathisch, aber den Charakter an sich und seine Interaktion mit den anderen finde ich super gewählt.
Ach ja, ich würde mich vermutlich auch in den Lederoutfit-Bad-Boy Borke verlieben bzw. bei ihm schwach werden

Schreibstil:
Das ist ja bereits das zweite Buch, dass ich von Leo Born gelesen habe (ich habe Teil zwei vorher gelesen) und ich kann sagen, der flüssige Schreibstil ist der Hammer. Die Seiten flogen bei mir nur so dahin! Die Charaktere und die Umgebung werden so detailreich und realistisch beschrieben, dass man sich super hineinversetzen kann. Die Kapitel sind kurz, so kann man eigentlich nie aufhören zu lesen, da man sich immer denkt „eins geht noch“… Einzig und allein im Mittelteil hatte das Buch für mich ein paar Längen, das kann aber auch daher kommen, dass ich ja einiges schon aus Teil 2 (Lautlose Schreie) gewusst hab und für mich die Erklärungen nicht mehr so wichtig waren. Trotzdem ein gutes Buch und ausgeklügelte Tötungsarten

Persönliche Gesamtbewertung:
Ein sehr guter Auftakt für die Mara Billinsky-Reihe! Vermutlich hätte mir das Buch noch besser gefallen, hätte ich nicht schon den zweiten Teil (Lautlose Schreie) gelesen. Leo Born hat einen super Schreibstil, er baut Spannung auf und sorgt immer wieder für Überraschungen. Seine liebevoll gestalteten Charaktere wachsen einem schnell ans Herz. Ich kann gar nicht genug von Mara bekommen und freue mich auf Teil drei der Reihe!

Veröffentlicht am 08.02.2020

gemischte Gefühle

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Mara Billinsky ist alles, aber keine gewöhnliche Polizistin. Schon ihr Aussehen macht sie zur Außenseiterin: schwarze Kleidung, dunkles Make-Up, Tattoos und Piercings. Auch mit ihrer Art kommt sie bei ...

Mara Billinsky ist alles, aber keine gewöhnliche Polizistin. Schon ihr Aussehen macht sie zur Außenseiterin: schwarze Kleidung, dunkles Make-Up, Tattoos und Piercings. Auch mit ihrer Art kommt sie bei den Kollegen nicht besonders gut an.
Eine Reihe von grausamen Foltermorden überschwemmt Frankfurt und es scheint absolut keinen Zusammenhang zu geben.
Als Mara endlich Ergebnisse vorweisen kann, wird sie von ihrem Vorgesetzten von dem Fall abgezogen.
Doch einfach aufgeben und abwarten ist so gar nicht Maras Art, und so ermittelt sie auf eigene Faust weiter...

Für mich ist das der erste Roman des Autors und ich bin durch die wahren Begeisterungsstürme in den Rezensionen auf die Reihe aufmerksam geworden.

Der Schreibstil hat mir recht gut gefallen. Das Buch ist leicht zu lesen, und durch die vielen kurzen Kapitel fällt es nicht schwer, dranzubleiben.
Außerdem wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt, was dem Buch mehr Tiefe verleiht, aber auch oft die Spannung schmälert. Man versteht erst gegen Ende, wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenhängen und man braucht immer etwas, bis man nach einem Perspektivwechsel wieder in dem entsprechenden Strang ankommt.

Mit Mara Billinsky hat der Autor eine interessante Hauptfigur geschaffen. Sie entspricht endlich mal nicht der Norm, obwohl auch sie, wie üblich, eine schwere Vergangenheit hatte.
Durch ihre schroffe und burschikose Art war sie mir sofort sympathisch. Sie hält nichts davon, den Menschen nach dem Mund zu reden und sie scheut sich nicht davor, auf ein paar Füße zu treten, selbst wenn es sie ihre Karriere kosten könnte.

Die anderen Figuren der Geschichte bleiben leider sehr blass und oberflächlich, sie sind nur Randfiguren der Handlung.

Der Thriller-Aspekt kam mir in diesem Buch leider zu kurz. Natürlich, die Morde sind grausam und werden auch so beschrieben, aber die Ermittlungsarbeit besteht nur aus Befragungen und Fischen im Trüben.
Ich hätte mir da wesentlich mehr Spannung und Tempo gewünscht, außerdem wusste ich schon sehr früh, wer der Mörder war und auch das Motiv war nicht schwer zu erraten.

Das große Finale am Ende fällt leider sehr kurz aus. Es ist gar nicht wirklich als großer Höhepunkt der Handlung erkennbar. Es gibt kein Drama, keine Schießerei, keine Konfrontation. Es ist dann nach einem Gespräch einfach irgendwie vorbei. Da war ich wirklich enttäuscht, ich hatte mehr erwartet.

Für mich war das Buch leicht zu lesen, hatte aber wenig Spannung und Tempo, wenig Ermittlungsarbeit, dafür hat man die Protagonistin gut kennengelernt. Es drehte sich viel um ihr Privatleben und ihre eigenen Probleme, Ängste und die Vergangenheit.
Vielleicht wird das im nächsten Band besser. Ich werde ihn auf jeden Fall lesen, weil mir Mara Billinsky sehr gut gefallen hat.

Von mir gibt es eine eingeschränkte Empfehlung. Die Begeisterungsstürme der anderen Leser kann ich nicht nachvollziehen, das Buch ist in Ordnung, aber keine literarische Meisterleistung.

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Veröffentlicht am 28.12.2018

Spannender Thriller mit einer jedoch etwas zu tollen Hauptperson

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Mara ist zurück in ihrer Heimatstadt Frankfurt. Ihr neuer alter Chef ist ihr gegenüber immer noch nicht besser eingestellt. So landen ihr, als Mitglied der Mordkommission Einbrüche auf dem Schreibtisch. ...

Mara ist zurück in ihrer Heimatstadt Frankfurt. Ihr neuer alter Chef ist ihr gegenüber immer noch nicht besser eingestellt. So landen ihr, als Mitglied der Mordkommission Einbrüche auf dem Schreibtisch. Später ein bereits Wochen alter Mord... Während immer mehr Morde passieren. Doch Mara lässt sich nicht unterkriegen.


Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Doch dauert es etwas, bis die Hauptperson Mara verstanden wird. So hält man es anfangs ein wenig mit den Kollegen, die sie deutlich schneiden, bis die wahren Hintergründe klar werden. Toll zu sehen ist, wie sie sich langsam weiter entwickelt und auch ihrer Vergangenheit ins Auge blickt.

Etwas unrealistisch ist ihr geringer Schlafbedarf. Gefühlt macht sie auch regelmäßig die Nächte zum Tag. Dazu kommt ein hoher Wein und Kaffeekonsum. All das und ihre Einsamkeit scheinen jedoch nie ihren Willen zu brechen. Mara hat somit zwar Ecken und Kanten, doch einige sind etwas arg weich skizziert. Ich kann mir dieses Durchhaltevermögen nur schwierig vorstellen.

Der Fall entwickelt sich nach und nach. Auch hier scheint nur Mara im Präsidium eine Blitzbirne zu sein. Ich weiß nicht. Hoffe zumindest stark, dass im realen Polizeiapparat ein paar mehr intelligente Menschen rumsitzen. Spannung baut sich auf, hat Mara recht? Wie hängt alles zusammen? Wer steckt hinter den Morden?

Toll sind indes die Beschreibungen der Orte in Frankfurt. Gefühlt bekommt der Leser eine Tour durch die Stadt, wobei einige Ecken als Tourist sicherlich ausgespart werden. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass ortskundige beim lesen der Straßennamen und Beschreibungen die richtigen Bilder vor Augen haben.

Insgesamt ein durch aus spannender Thriller mit einer jedoch etwas zu tollen Hauptperson. So vergebe ich 3,5 Sterne.