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Nadine1986

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.11.2018

Ein tolles Buch

Voodoo Kind
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Der Autor hat mich angeschrieben und gefragt, ob ich auch e-Books lese. Ja, ich lese sie wenn auch weniger als Print Ausgaben Daraufhin fragte ich nach dem Inhalt und als er mir diesen geschickt hatte ...

Der Autor hat mich angeschrieben und gefragt, ob ich auch e-Books lese. Ja, ich lese sie wenn auch weniger als Print Ausgaben Daraufhin fragte ich nach dem Inhalt und als er mir diesen geschickt hatte war ich auf jeden Fall an dem Buch interessiert. Denn über Voodoo lese ich echt wenig Bücher. Und ich war schon gespannt was in diesem Buch passieren wird. 

Das Cover finde ich einfach nur genial. Es sieht niedlich und bedrohlich zugleich aus. Es passt zu 100 % zum Buch und hebt sich von anderen Büchern ab.

Nachdem ich das Cover ausgiebig betrachtet hatte, fing ich an zu lesen. Die Kapitel werden jeweils aus den Sichten von Chris und Marc erzählt. Wenn das eine Kapitel vorbei ist (oder auch manchmal zwei) geht es mit der jeweils anderen Person weiter. Sowas steigert für mich persönlich die Spannung und so wird diese auch gehalten, da man jedes Kapitel verschlingt, um zu erfahren wie es weiter geht. Der Anfang war echt hart. Ohne zu viel preis zu geben - wie Chris und seine Schwester von ihren Eltern missbraucht werden ist echt unbeschreiblich schrecklich und nicht zu ertragen....

Marc hingegen wird nicht misshandelt, sondern missachtet. Seit seine kleine Schwester auf der Welt ist, beachten seine Eltern ihn gar nicht mehr und er ist eher ein Zuschauer in der Familie. Und Marc hasst seine kleine, süße und immer laute Schwester. Und er hat einen Plan. Genau wie Chris. Und irgendwann in dem Buch treffen beide aufeinander.

Manch eine Situation/Interaktion hätte ich mir anders gewünscht, da man meiner Meinung nach einfach anders reagiert hätte oder anders reagieren müsste. Das war manchmal nicht ganz schlüssig.  Und ja, es bleiben noch Fragen offen was aber voll in Ordnung ist, da so vielleicht ein weiteres Buch erscheint?

Ansonsten echt gut umgesetzt und ich kann es jedem nur empfehlen.

Veröffentlicht am 15.09.2018

Ich habe etwas mehr erwartet

Das Haus der geheimnisvollen Uhren
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Was soll ich sagen. Ich bin ein großer Kinogänger und wollte das Buch unbedingt vor dem Film lesen, da es mich auch direkt angesprochen hat. Für mich ist das Cover sehr schön und macht einen neugierig. ...

Was soll ich sagen. Ich bin ein großer Kinogänger und wollte das Buch unbedingt vor dem Film lesen, da es mich auch direkt angesprochen hat. Für mich ist das Cover sehr schön und macht einen neugierig. Was erwartet einen in diesem mysteriösen, großen Haus? 

Nachdem Lewis Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind, wird dieser zu seinem ihm nicht bekannten Onkel Jonathan ziehen. Die beiden lernen sich sehr schnell kennen und kommen sehr gut miteinander aus. Auch mit der etwas "komischen" Nachbarin Mrs. Zimmermann versteht sich Lewis auf Anhieb. 

Lewis ist ein liebenswürdiger, aufgeweckter, sympathischer und etwas dicklicher Junge, der genau deshalb auch von anderen Schülern geärgert wird. Doch freundet er sich mit Tarby an, dem er beweisen will, dass er kein langweiliger Freund ist, sondern interessant und cool. 

Manches ging mir einfach zu schnell und ich habe etwas mehr erwartet. Es war schon geheimnisvoll und spannend, doch habe ich mir etwas mehr Magie, mehr Zauber gewünscht. 

In dem Buch geht es nicht nur um die Magie, sondern auch darum,  dass man sich für andere nicht verbiegen muss. Man sollte so bleiben wie man ist.

Veröffentlicht am 26.06.2018

Spannend, aber nicht so perfekt wie der erste Teil

Hangman. Das Spiel des Mörders (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 2)
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Im zweiten Teil von Daniel Cole steht Emily Baxter als Ermittlerin im Vordergrund. Edmund, der nun nicht mehr beim Morddezernat arbeitet, hilft Baxter wo immer er kann. Egal, ob bei Nacht oder während ...

Im zweiten Teil von Daniel Cole steht Emily Baxter als Ermittlerin im Vordergrund. Edmund, der nun nicht mehr beim Morddezernat arbeitet, hilft Baxter wo immer er kann. Egal, ob bei Nacht oder während seiner Arbeitszeit. Finde ich schon ziemlich aufopferungsvoll wenn man doch nicht mehr mit dieser Person direkt zusammen arbeitet und einen guten Job hat. Ich denke kaum, dass viele Leute so etwas machen würden. Dies macht Edmund zwar so liebenswert, aber dadurch wird er auch ziemlich oft von Baxter ausgenutzt. So richtig merkt er dies jedoch nicht..oder er will es nicht merken/wahrhaben....

Baxter hat, wie auch schon im ersten Teil, immer noch das „kleine“ Alkoholproblem und einen Freund, den sie aber auch gerne mal vernachlässigt/vergisst. Ich weiß gar nicht wie Baxters Freund Thomas dies immer so hinnehmen kann. Ok er liebt sie, aber immer nur alles hinnehmen gehört nicht unbedingt zu einer guten Beziehung und finde ich auch ein wenig naiv von Thomas.

Es gibt noch zwei andere Ermittler: Curtis und Rouche. Rouche ist immer für einen guten Spruch zu haben und Curtis versucht ihrer Chefin immer zu gefallen und dies macht sie zwar ein wenig unsympathisch, doch ist sie eigentlich eine sehr nette Person.

Leider hat der zweite Teil ein wenig an Spannung verloren. Auch wenn Baxter das Problem mit dem Alkohol hat und dies auch immer wieder zur Sprache kam war es einfach zu viel. Mir ging sie im zweiten Teil total auf die Nerven und ja es fehlt jemand....

Ansonsten ein gutes, aber nicht so herausragend wie der erste Teil, der mich noch richtig fesseln konnte.

Veröffentlicht am 17.12.2023

Tolles Thema, aber nicht perfekt umgesetzt

POSTER GIRL - Wer bist du, wenn dir niemand zusieht?
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Am Anfang wusste ich nicht so recht wo ich mich hier eigentlich befinde. Die ersten 80 Seiten waren ok und leicht verwirrend, da ich schon finde, dass man in diese Welt einfach rein plumpst. Dann wurde ...

Am Anfang wusste ich nicht so recht wo ich mich hier eigentlich befinde. Die ersten 80 Seiten waren ok und leicht verwirrend, da ich schon finde, dass man in diese Welt einfach rein plumpst. Dann wurde es aber sehr informativ und auch spannend.

Sonya war zu Beginn des Buches echt richtig blass gezeichnet. Ich empfand wenig Mitgefühl mit ihr oder wollte allzu viel von ihr wissen was ich echt schade finde. Auch wenn man immer mehr von ihr erfährt und sie begleitet fand ich sie immer nur ok. Da fehlte mir echt Tiefe oder nur ich konnte sie nicht greifen.

Neben Sonya lernen wir eine Welt kennen, die schon echt krank ist..Die Menschen haben ein Insight im Auge, welches einem alle Infos gibt, die man haben möchte. Aber die Regierung weiß auch zu jeder Zeit wo man sich aufhält und ob man sich falsch oder richtig verhält.
Egal ob man flucht, sich im Bus mit dem Kopf gegen die Scheibe lehnt, pfeift, einen falschen Ausdruck (laut Regierung) verwendet oder viele andere banale Dinge tut - es wird als Fehlverhalten ausgelegt und man bekommt Minuspunkte. Wenn man etwas richtig macht bekommt man natürlich Pluspunkte.

Das war im Buch wirklich gut beschrieben und hat mir auch echt gut gefallen. Doch hier und da war Sonyas Alltag, der nunmal trist ist, super laaaang und echt nicht spannend.

Es war eine nette Unterhaltung für Zwischendurch, konnte mich aber nicht ganz begeistern.

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Veröffentlicht am 20.11.2023

Gute Unterhaltung

Glutspur
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Liv ist ehemalige Polizisten und arbeitet nun als Privatdetektivin. Sich hier erstmal einen Namen zu machen ist nicht gerade leicht. Doch sie bekommt direkt ihren ersten Fall.

Liv ist wirklich sehr sympathisch ...

Liv ist ehemalige Polizisten und arbeitet nun als Privatdetektivin. Sich hier erstmal einen Namen zu machen ist nicht gerade leicht. Doch sie bekommt direkt ihren ersten Fall.

Liv ist wirklich sehr sympathisch und ich mochte sie auch von Beginn an.
Neben Liv lernen wir noch Hannah Leon und Nima kennen. Somit wechseln wir auch immer wieder Mal die Perspektiven was mir gut gefallen hat.

Anfangs war ich noch sehr angetan von der Geschichte, doch flachte dieses Gefühl zur Mitte hin echt ab und nahm dann erst wieder an Fahrt auf, um wieder einen kleinen Hänger zu haben.

Auch wenn ich Livs Ermittlungen echt interessant und gut fand, war es mir zwischendurch ein wenig zu lang und uninteressant.

Das Ende war gut, aber ganz begeistern konnte mich das Buch leider nicht.

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