Cover-Bild Deine letzte Lüge
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Bastei Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 31.01.2019
  • ISBN: 9783732561230
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Clare Mackintosh

Deine letzte Lüge

Psychothriller
Sabine Schilasky (Übersetzer)

Zwei Jahre ist es her, seitdem Tom und Caroline Johnson Selbstmord begangen haben sollen. Ihre Tochter Anna weigert sich zu glauben, dass die Eltern ihrem Leben wissentlich ein Ende gesetzt haben. Und seit sie selbst Mutter geworden ist, quält die Ungewissheit sie mehr denn je. Sie beginnt nachzuforschen, stößt schnell auf Lügen und Ungereimtheiten. Dann aber spürt Anna, dass jemand sie beobachtet, ihr nachstellt. Schon bald muss sie lernen: Manche Dinge sollte man besser ruhen lassen ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2019

Letzte Lüge?

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Im Abstand von wenigen Monaten haben sich Annas Eltern das Leben genommen und sind von der Klippe des Beachy Head gestürzt. Nach dem Tod ihrer Mutter zweifelt Anna an einem Selbstmord, und eine rätselhafte ...

Im Abstand von wenigen Monaten haben sich Annas Eltern das Leben genommen und sind von der Klippe des Beachy Head gestürzt. Nach dem Tod ihrer Mutter zweifelt Anna an einem Selbstmord, und eine rätselhafte Nachricht bestärkt sie. Mackenzie, pensionierter Ermittler, unterstützt sie bei der Suche nach der Wahrheit.

Besonders gut hat mir hier gefallen, dass der Ermittler nicht nur einfach „irgendjemand“ war. Mackenzie hat eine Geschichte, ebenso wie Anna, und als Leser war er mir sofort um einiges sympathischer. Er handelt überlegt und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Mit Anna hingegen konnte ich wenig anfangen. Sie macht auf mich einen labilen Eindruck, was sicher von den Erlebnissen der letzten Monate herrührt. Dennoch handelt sie manchmal sehr unüberlegt, gerade im Hinblick darauf, dass sie eine kleine Tochter hat.

Der Erzählstil gefällt mir, im Nachhinein, sehr gut. Ich bin überhaupt kein Freund von übernatürlichen Ereignissen in Thrillern und gerade in den ersten Kapiteln schimmerte so einiges durch, was darauf hingewiesen hat. Ich war kurz davor abzubrechen, bin aber nun froh, dass ich weitergelesen habe.

Die Autorin führt den Leser an der Nase herum – verdächtig sind alle und keiner. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, nicht nur wegen der Auflösung der Handlungsstränge. Das Buch ließ sich gut lesen und war spannend und unterhaltsam.

Veröffentlicht am 17.02.2019

Familien-Drama mit geringem Spannungsbogen

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Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht auf diesen Psychothriller von Clare Mackintosh. Das Cover, das quasi auf dem Kopf steht, ist auch toll gewählt und macht das Buch auch ...

Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und neugierig gemacht auf diesen Psychothriller von Clare Mackintosh. Das Cover, das quasi auf dem Kopf steht, ist auch toll gewählt und macht das Buch auch auf den ersten Blick interessant.

Klappentext:
Zwei Jahre ist es her, seitdem Tom und Caroline Johnson Selbstmord begangen haben sollen. Ihre Tochter Anna weigert sich zu glauben, dass die Eltern ihrem Leben wissentlich ein Ende gesetzt haben. Und seit sie selbst Mutter geworden ist, quält die Ungewissheit sie mehr denn je. Sie beginnt nachzuforschen, stößt schnell auf Lügen und Ungereimtheiten. Dann aber spürt Anna, dass jemand sie beobachtet, ihr nachstellt. Schon bald muss sie lernen: Manche Dinge sollte man besser ruhen lassen ...


Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich locker lesen. Dank der detaillierten Beschreibungen war ich schnell in der Geschichte drin, aber mir fehlte leider von Anfang an der Spannungsbogen, den ich bei einem Psychothriller erwarte. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Es gab einige überraschende Wendungen im Buch, aber leider einen nicht sonderlich hohen Spannungsbogen. Auch das Ende des Buches konnte mich nicht überzeugen – hier blieb mir zu viel unbeantwortet. Es ist zwar durch das ganze Buch eine gewisse Grundspannung, aber eher so wie ich es bei einem Krimi erwarte und halt nicht für einen Psychothriller. Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen und das Buch konnte mich auch über weite Strecken gut unterhalten, aber durch den fehlenden Spannungsbogen sind es für mich nur 3 Sterne und nicht mehr.
Es ist aber sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin, denn der Schreibstil und die Handlung, bis auf den Schluss, konnten mich überzeugen.