Cover-Bild Immerwelt - Der Pakt
Band 2 der Reihe "Immerwelt"
16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 04.01.2019
  • ISBN: 9783959672511
  • Empfohlenes Alter: bis 17 Jahre
Gena Showalter

Immerwelt - Der Pakt

Fantasy Jugendbuch

Tenley ist gestorben und hat sich in letzter Sekunde für ihr Zweitleben entschieden. Jetzt ist sie eine Troika und lernt eine völlig neue Welt kennen. Doch sosehr sie sich freut, liebe Familienmitglieder wiederzusehen, viel Zeit zum Eingewöhnen bleibt ihr nicht. Denn als hohes Mitglied der königlichen Garde soll Ten andere Menschen für Troika gewinnen - und schon bei ihrem ersten Auftrag muss sie dabei gegen ihre geheime Liebe aus dem Reich Myriad antreten. Ausgerechnet ihre wahre Liebe kann Tens Ende bedeuten. Es sei denn, sie beide finden einen Weg, das Schicksal selbst zu bestimmen.

»Der fesselnde, in sich abgeschlossene Serienauftakt wird die Herzen der Fantasy-Leser erobern, besonders Fans von Sarah J. Maas‘ ›Das Reich der sieben Höfe‹ und Susan Dennards ›Schwestern der Wahrheit‹.«
School Library Journal

»Showalters Erzählweise zieht Leser so tief in die Geschichte, dass sie Gefahr laufen, die Welt um sich herum zu vergessen - und genau das sollen Fantasyromane ja tun. Genau wie das erste Buch in der Immerwelt-Serie lässt der zweite Teil die Leser eine Bandbreite an Emotionen durchleben: Freude, Schock, Entsetzen … Die Liste ist lang. Alle, die Tens Welt in ›Immerwelt - der Anfang‹ erkundet haben, sollen sich bereit machen für ein völlig neues Setting voller Überraschungen.«
Romantic Times Book Reviews

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.03.2019

Gelungene Fortsetzung

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Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut, vor allem das es sich weiter entwickelt hat. Ich bin zwar immer noch kein Fan der Schriftart des Titels, doch da gibt es sicherlich schlimmeres :D Die Kapitel ...

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut, vor allem das es sich weiter entwickelt hat. Ich bin zwar immer noch kein Fan der Schriftart des Titels, doch da gibt es sicherlich schlimmeres :D Die Kapitel waren mir teilweise etwas zu lang und sie beginnen jeweils wieder mit einem ''Gebot'' einer der beiden Sphären.

Der Einstieg fiel mir hier ein kleinen wenig schwer, da es nur sehr wenige Rückblicke gibt und der erste Band doch schon etwas länger her ist – zudem knüpft man nahtlos an das Ende des ersten Bandes an und wird somit direkt ins kalte Wasser geworfen. Das fand ich dann im ersten Moment etwas schwierig, da die Welt doch recht komplex ist. Nach einer kurzen Aufwärmphase war ich dann aber wieder voll drin und konnte dem angenehmen Schreibstil sehr gut folgen. Der Verlauf war klar, nachvollziehbar und hatte, für mich, genau das richtige Tempo, sodass es keine Längen gab. Die Story fand ich spannend und auch interessant. Durch die E-Mails kommt auch noch mal ein bisschen Abwechslung rein, so kommt auch wirklich keine Langeweile auf. Auch das Ende hat mir sehr gut gefallen und ich bin jetzt schon sehr froh, dass der dritte Band dieses Mal nicht ganz so lange auf sich warten lässt :)

Die Charaktere haben mir alle recht gut gefallen, doch wieder hatte ich im ersten Moment so meine Probleme mit Tenley. Toll finde ich aber ihre sehr authentische Entwicklung und wie sie versucht mit ihrem neuen Leben klar zu kommen. Kilian hat mich ebenfalls stark beeindruckt. Gut fand ich auch, dass es zwar eine Lovestory gibt, diese aber nicht zu sehr im Vordergrund steht, bzw. ohne zu viel Drama auskommt :) Die neuen Charaktere fand ich ebenfalls schon sehr interessant und ich habe mich gefreut auch alte wieder dabei zu haben.

Eine gelungene Fortsetzung, die richtig Lust auf den nächsten Band macht.

Veröffentlicht am 20.01.2019

Rezension

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Es ist nun schon über ein halbes Jahr her, dass ich den ersten Band der Immerwelt-Reihe gelesen habe und ich habe mir vor Beginn des Folgebands etwas Sorgen gemacht, dass ich vielleicht gar nicht mehr ...

Es ist nun schon über ein halbes Jahr her, dass ich den ersten Band der Immerwelt-Reihe gelesen habe und ich habe mir vor Beginn des Folgebands etwas Sorgen gemacht, dass ich vielleicht gar nicht mehr in die Geschichte hineinfinde, zumal ich mir ausnahmsweise kein "Zusammenfassungszettel" gemacht habe wie so oft.
Doch meine Sorgen war unbegründet! Überraschend schnell hatte ich wieder alle wichtigen Geschehnisse vor Augen. Tenley, die Protagonistin, hat ihren Ersttod erfahren, doch vorher hat sie bei Troika unterschrieben. Das trennt sie nun von Killian, den Myriad-Agenten, in den sie sich verliebt hat, aber auch ihrer Familie. Außerdem ist die dritte wichtige Figur, Archer ihr Troika-Agent, zuvor seinen Zweittod gestorben und nun in Viele Enden ist. Es hat nur wenige Seiten gebraucht, bis ich wieder alles wusste, da alles bewusst noch einmal erzählt wurde und ein Glossar am Anfang ist.
Endlich erfährt man als Leser nun, wie die Sphäre Troika aussieht, da man bis jetzt nur ein schwammiges Bild vor Augen hatte. Man erfährt zudem mehr von der Mentalität der beiden unterschiedlichen Sphären, insbesondere durch die eingeschobenen Sätze zu Beginn jedes Kapitels.
Im Mittelpunkt steht für Ten also zunächst, sich mit ihrem neuen Zuhause und den Menschen dort vertraut zu machen, doch gleichzeitig wird auch nicht lange gezögert und sie muss mit ihrer Ausbildung anfangen, Aneinandergeraten mit den Myriadern ist da natürlich unvermeidlich und es gibt wieder viele spannende Szenen.
Dennoch liegt auch ein starker Fokus auf das Getrenntsein von Killian. In Form von Nachrichten zwischen ihn und seinen Vorgestzten erfährt man, dass er anscheinend alles nur spielt und auch viele von Tens Freunden wahrnen sie vor ihm, doch sie bleibt weiterhin felsenfest davon überzeugt, dass Killian etwas an ihr liegt, sodass ich schon oftmals die Augen verdrehen musste, da sie nie es nie anzweifelt. In regelmäßigen Abständen schwärmt sie in Gedanken von ihm und ihrer Sehnsucht nach ihm, ganz das klassische Teenagermädchen. Ich hatte sogar schon oft den Gedanken, dass sie irgendwann einmal auf die Nase fallen muss, weil es so offensichtlich ist und ich habe es mir fast sogar gewünscht... (Ob es so ist, verrate ich natürlich nicht!). Anfangs fand ich es noch schön, da ich die beiden sehr gerne mag, doch es wurde im Verlauf der Geschichte nicht weniger und die Handlung an sich war nicht mehr so im Vordergrund.
Nichtsdestotrotz habe ich das Buch gerne gelesen. Wenn man über dieses kleine Manko wegsieht, ist es ein sehr schönes Buch, dass sich flüssig lesen lässt und sein Potential ausschöpft mit seiner einzigartigen Idee. Ich finde die Grundidee immer noch wunderbar und fesselnd und kann es gar nicht glauben, dass es nur noch ein Buch geben soll...

Auch der zweite Band der Immerwelt-Trilogie konnte mich mit seiner Handlung und den neuen Handungsorten überzeugen. Man taucht nun noch viel mehr in die Welt der Sphären ein, da nun Tenley selber ihr Zweitleben lebt. Innerhalb von kürzester Zeit habe ich das Buch verschlungen und ins Herz geschlossen. Doch der einige Dorn in meinem Auge ist, dass Tenleys Sehnsucht nach Killian einfach zu stark betont wird und sie dadurch wie ein zu junges und naives Schulmädchen bei ihrem ersten Schwarm wirkt. Allein dieser Aspekt hat mich an diesem Buch gestört, doch im Anbetracht der Tatsache, dass der Rest so schön war, fällt es nicht allzu in die Wertung.

Veröffentlicht am 19.09.2019

Und täglich grüßt Killian

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Enthält Spoiler zum Vorgänger!

An die Punkte, die mich am Vorgänger so gestört haben, konnte ich mich kaum noch erinnern und vielleicht hat mir das Buch deswegen besser gefallen, weil ich es mit einer ...

Enthält Spoiler zum Vorgänger!

An die Punkte, die mich am Vorgänger so gestört haben, konnte ich mich kaum noch erinnern und vielleicht hat mir das Buch deswegen besser gefallen, weil ich es mit einer weniger negativen Einstellung gelesen habe.
Ich hatte diesmal gar nicht mehr so viele offene Fragen und fand das Buch auch überhaupt nicht verwirrend.

Trotzdem fand ich es langweilig.
Im Mittelpunkt steht Tenleys Zweitleben in der Sphäre Troika, die ja so wunderschön ist. Ich weiß gar nicht, ob ich die Eigenschaften früher schon verstanden hatte, aber hier war ziemlich offensichtlich, dass Troika für Vergebung, Nächstenliebe und Vertrauen bedeutet, Myriad jedoch egoistische Machtgier ohne Rücksicht auf Verluste. Also kann man es schon in eine gute und eine eher böse Sphäre einteilen.
Gleichzeitig bereitet sich aber auch Troika auf einen Krieg vor und ist jederzeit bereit, sich in einen Kampf zu stürzen. Und natürlich gibt es auch da etwas weniger freundliche Vorgehensweisen, aber die beiden Sphären sind schon komplett unterschiedlich in ihrer Einstellung.

Tenley lernt hier viel und es wird viel erklärt und auch sie wird auf Missionen geschickt. Dabei wird jede Gelegenheit genutzt, um Killian wiederzusehen. Denn das ist das andere Hauptthema der Geschichte: Die endlos große Liebe Killian, die durch nichts zu stoppen ist und sich gegen alle Regeln stellt.
Die beiden sind endlos kitschig. Bei Killian fragt man sich vielleicht noch kurz, auf welcher Seite er nun tatsächlich steht, und Tenley begrüßt die Wege ihrer Sphäre, aber wenn es um Killian geht, wird sie sofort zu Rebellin. Sie hat auch nach wie vor diesen Zahlenfetisch, der sie etwas irre wirken lässt.

Ich fand es etwas schade, dass Tenleys Abenteuer in Viele Enden - dem Ort für ungezeichnete, die sich in ihrem Erstleben für keine Sphäre entschieden haben - wurde hier kaum erwähnt und hat definitiv keine große Rolle gespielt.
Außerdem hatte ich bei dem Buch das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Immer wieder Szenen, die beinahe komplett gleich abliefen ... So war das Buch ziemlich eintönig.

Fazit
"Immerwelt - Der Pakt" hat mir schon besser gefallen als der Vorgänger, aber ich fand es einfach etwas langweilig, weil sich immer wieder das Gleiche wiederholt.