Cover-Bild The Wrong Girl – Die perfekte Täuschung
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 01.02.2019
  • ISBN: 9783492313681
Megan Goldin

The Wrong Girl – Die perfekte Täuschung

Thriller
Elvira Willems (Übersetzer)

Julie West ist außer sich. Sie vermutet, dass ihr Mann Matt sie betrügt. Mit einer jungen Studentin, die seiner Ex-Frau Laura wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Laura, die unter mysteriösen Umständen ums Leben kam.
Um auf andere Gedanken zu kommen, geht Julie joggen – und wird in einen merkwürdigen Unfall verwickelt. Doch Matt versichert ihr, dass es diesen Unfall nie gegeben hat. Julie sei beim Laufen ohnmächtig geworden und habe sich alles nur eingebildet.
Zur gleichen Zeit wird in der Nähe eine Frauenleiche entdeckt. Alles deutet darauf hin, dass es sich um Laura Wests Leichnam handelt. Julie gerät unter Mordverdacht, doch sie kann sich an so vieles nicht mehr erinnern. Ist sie nicht das Opfer? Oder doch die Täterin?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2022

Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen!

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Inhalt:
Julie West ist außer sich. Sie vermutet, dass ihr Mann Matt sie betrügt. Mit einer jungen Studentin, die seiner Ex-Frau Laura wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Laura, die unter mysteriösen Umständen ...

Inhalt:
Julie West ist außer sich. Sie vermutet, dass ihr Mann Matt sie betrügt. Mit einer jungen Studentin, die seiner Ex-Frau Laura wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Laura, die unter mysteriösen Umständen ums Leben kam.
Um auf andere Gedanken zu kommen, geht Julie joggen – und wird in einen merkwürdigen Unfall verwickelt. Doch Matt versichert ihr, dass es diesen Unfall nie gegeben hat. Julie sei beim Laufen ohnmächtig geworden und habe sich alles nur eingebildet.
Zur gleichen Zeit wird in der Nähe eine Frauenleiche entdeckt. Alles deutet darauf hin, dass es sich um Laura Wests Leichnam handelt. Julie gerät unter Mordverdacht, doch sie kann sich an so vieles nicht mehr erinnern. Ist sie nicht das Opfer? Oder doch die Täterin?

Meine Gedanken:
Dieses Buch! Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, ohne zu viel zu verraten. Ich habe es geliebt! Wer „Verity“ von Colleen Hoover gelesen hat, dem könnte das hier definitiv auch gefallen, ich habe einige Parallelen wahrgenommen. Als Leser ist man irgendwann selbst so verwirrt, dass man gar nichts mehr weiß. Immer wieder muss man sich fragen, wer Matt ist, wer Julie ist, wer die beiden zusammen sind. Die ermittelnde Polizistin ist genauso verwirrt und versucht, Licht ins dunkle zu bringen. Ich habe meine Vermutungen immer wieder über den Haufen werfen müssen, weil sie nicht zum Geschehen gepasst haben. Oder vielleicht doch? Irgendwann stellt sich unweigerlich die Frage, welcher Figur man was glauben kann und wer einen an der Nase herumführt. Das klingt sehr banal, ist aber sehr spannend ausgearbeitet, sodass man immer wieder schwankt. Und ich sage das nicht oft, aber dieses Buch könnte ich mir sehr gut als Film vorstellen! Große Empfehlung!

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Veröffentlicht am 18.11.2020

Opfer oder Täter? Ein spannender Psychothriller

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Julie ist davon überzeugt, dass ihr Mann Matt sie betrügt und so setzt sie alles daran, dieser Affäre ein Ende zu bereiten.

Derweil ist Matt um seine psychisch labile Frau besorgt, die glaubt an einem ...

Julie ist davon überzeugt, dass ihr Mann Matt sie betrügt und so setzt sie alles daran, dieser Affäre ein Ende zu bereiten.

Derweil ist Matt um seine psychisch labile Frau besorgt, die glaubt an einem Unfall beteiligt gewesen zu sein.

Zur gleichen Zeit wird die Polizistin Mel zu einer Frauenleiche gerufen, erschreckender Weise sieht die aus, wie die erste Frau von Matt.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Julie und Mel erzählt, so ist man immer dicht am Geschehen und kann das Verbrechen Stück für Stück mitaufklären. Ich war so gespannt darauf, wer hier Opfer oder gar Täter ist, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Auch wenn es an manchen Stellen ein wenig verworren ist, kann man der Handlung immer sehr gut folgen und so kann man hier wunderbar eigene Theorien erstellen. Es gibt immer wieder ein paar unerwartete Wendungen, die neue Spannung in das Buch bringen. Der Thriller kommt ohne Brutalität und Blutvergießen aus, was ja leider nicht immer der Fall ist.

Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und ich könnte mir gut vorstellen noch mehr von der Autorin zu lesen.

Ich fand diesen Thriller wahnsinnig spannend und empfehle ihn gerne weiter. Für "The wrong girl" gibt es von mir 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.04.2019

Erinnerungsmanipulation

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Meine Meinung und Inhalt
Mit "The Wrong Girl" ist der Autorin Megan Goldin ein spannungsgeladener fesselnder Thriller gelungen, bei dem "die perfekte Täuschung" vor allem dem Leser nahegebracht wird.

Der ...

Meine Meinung und Inhalt
Mit "The Wrong Girl" ist der Autorin Megan Goldin ein spannungsgeladener fesselnder Thriller gelungen, bei dem "die perfekte Täuschung" vor allem dem Leser nahegebracht wird.

Der Schreibstil lässt keine Wünsche offen und ist flüssig und abwechslungsreich.

Das Cover wurde meiner Meinung nach mehr als passend gewählt und gefällt mir außerordentlich gut.

In dem Buch geht es unter anderem um Julie West, welche vermutet, dass ihr Mann Matt sie betrügt.
Sie sammelt Hinweise und schreckt nicht davor zurück, ihren Mann in der Universität aufzusuchen und ihm nachzufahren.

"Am liebsten würde ich klingeln und sie konfrontieren. Schluss mit dem Versteckspiel. Dann ermahne ich mich, dass diese Lügen der einzige Grund sind, warum wir noch zusammen sind. Unsere Ehe gründet auf Täuschungen und Lügen. ... Solange keiner von uns eingesteht, dass wir lügen, geht alles seinen gewohnten Gang. Die Lügen halten unsere Ehe zusammen wie Sekundenkleber." (ZITAT)

In einen seiner Vorlesungen wird Julie auf eine junge Studentin aufmerksam, welche Matt's verstorbenen Frau Laura zum Verwechseln ähnlich sieht.

Indem Matt jeden Abend mit einer Hand voll Ausreden verspätet nach Hause kommt, heizt er damit ihr Misstrauen nur weiter an.

Um sich abzulenken, fängt Julie wieder an, joggen zu gehen, wobei sie in einen merkwürdigen Unfall verwickelt wird. Ihr Mann versichert ihr jedoch, dass dieser nie stattgefunden hat.

Zur gleichen Zeit wird in der Nähe eine Frauenleiche entdeckt. Alles deutet darauf hin, dass es sich um Laura Wests Leichnam handelt.

Julie gerät unter Mordverdacht, doch sie kann sich an so vieles nicht mehr erinnern.
Immer neue Erkenntnisse tauchen auf und machen das Verwirrspiel perfekt. Als Leser fiebert man mit und fragt sich, wer nun Opfer und wer Täter ist.

Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Julie und Mel erzählt.

Mel ist mir von Beginn an symphatisch und wird als taffe alleinerziehende Mutter dargestellt, die mit Herzblut ihrem Job in der Mordkommission nachgeht.

Julie ist schwer einzuschätzen - die liebende Ehefrau, die versucht die Fasade aufrecht zu erhalten, oder eine verwirrte junge Frau, die auf ihre Medikamente angewiesen ist - umso interessanter wird es, je mehr man in die Geschichte hineinfindet und nach und nach mehr erfährt.

"Ich habe Panik vor dem, was mich auf der andere Seite erwartet. Mir ist, als würde ich jeden Tag ein wenig mehr ertrinken. Je stärker ich dagegen ankämpfe, desto tiefer rutsche ich in einen Abgrund." (ZITAT)

Ein perfekt ausgeklügelter Thriller, bei dem keine Langeweile aufkommt. Meine absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 01.10.2021

Wenn man seinen eigenen Erinnerungen nicht mehr trauen kann...

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Julie ist mit dem wesentlich älteren Psychologieprofessor Matt verheiratet, der auf seinem Fachgebiet ein hohes Ansehen genießt. Unter seinen Studierenden ist er sehr beliebt – vor allem bei den Studentinnen. ...

Julie ist mit dem wesentlich älteren Psychologieprofessor Matt verheiratet, der auf seinem Fachgebiet ein hohes Ansehen genießt. Unter seinen Studierenden ist er sehr beliebt – vor allem bei den Studentinnen. Allerdings ist Julie sehr unsicher, psychisch belastet und hat in der letzten Zeit einiges durchgemacht. Dann gerät sie in einen Unfall, sie wird von einem Mann fast mit seinem Auto getötet, dieser scheint Julie zu kennen und spricht eine beunruhigende Warnung an sie aus. Als sie wieder zu sich kommt, scheint es gar keinen Unfall gegeben zu haben. Sie muss Medikamente nehmen und wird von ihrem Ehemann umsorgt. Sie kann ihre Verwirrung aber nicht ablegen und wird immer paranoider. Was ist Realität und was ist Einbildung? Kann sie ihren Erinnerungen überhaupt noch vertrauen?

Es ist der typische Aufbau eines Thrillers. Man merkt recht schnell, dass irgendwas nicht stimmt. Wir begleiten Julie, deren Gedanken und Erinnerungen scheinbar nicht ganz verlässlich sind. Schnell fragt man sich, was tatsächlich passiert ist und was nicht. Man versucht herauszufinden, wer für ihre Verwirrung verantwortlich ist und warum und man fängt gleich an, Theorien zu spinnen. Es ist allerdings recht schnell klar, wer Verursacher und Auslöser für das Chaos in Julies Kopf ist. Die Motive, das „Wie“ und das Drumherum sind aber bis zum Schluss nebulös und spannend.

Es wird zusätzlich aus der Perspektive von Mel erzählt. Sie arbeitet im Morddezernat und muss einen Fall, den sie für abgeschlossen hielt, nochmal neu öffnen. Erst ist gar nicht klar, inwieweit die beiden Erzählstränge zusammengehören. Dann kommt der Aha-Effekt und die Erzählstränge werden geschickt miteinander verbunden.

Während Julie zwischen hellen Momenten und Wahnsinn schwankt und man Schwierigkeiten hat, zu erkennen, was real ist und was Einbildung, kann man Mel problemlos vertrauen, ihrem Spürsinn, ihrem Bauchgefühl und ihrer Menschenkenntnis. Aber wie Mel, werden auch die Leser:innen in eine bestimmte Richtung gelenkt und durch Julies Perspektive, die immer weiter Richtung Paranoia, Eifersucht und Obsession driftet, bleibt die Spannung immer hoch.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, bekommen Eigenheiten, viel Tiefe und eine spannende Geschichte und Vergangenheit. Mel ist eine Figur, mit der ich mich gut identifizieren konnte. Julie ist teilweise schon etwas anstrengend, was mit Zunehmen ihrer Paranoia auch immer schlimmer wird. Das hat mich aber gar nicht weiter gestört, es hat das Buch lebendiger und die Figuren authentisch gemacht.

Die Autorin schreibt sehr angenehm. Das ganze Buch war wirklich leicht zu lesen und nach jedem Kapitel hatte ich das dringende Bedürfnis, weiterzulesen, denn es gibt immer wieder kleine Cliffhanger, neue Erkenntnisse und kleinere Wendungen, die mich dazu gebracht haben, noch ein bisschen weiterzublättern.

Was ich diesem Thriller hoch anrechne, ist das Fehlen irgendwelcher erzwungener Pageturner. Nichts wirkte konstruiert, alles ergab Sinn und auch wenn Vieles in der Auflösung zu erwarten war, gab es auch einige Überraschungen.

Mir hat das Buch gut gefallen. Vom Aufbau her sehr klassisch, nichts weltbewegend Neues, aber sehr spannend und unterhaltsam. Diesen Thriller empfehle ich gerne weiter.

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Veröffentlicht am 22.03.2021

Super Thriller

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MEINE MEINUNG:
Erzählt wird die ganze Geschichte aus zwei Perspektiven. Abwechselnd sind die Kapitel aus Julies und Mels Sicht geschrieben. Julie ist dabei unsere eigentliche Protagonistin die mitten im ...

MEINE MEINUNG:
Erzählt wird die ganze Geschichte aus zwei Perspektiven. Abwechselnd sind die Kapitel aus Julies und Mels Sicht geschrieben. Julie ist dabei unsere eigentliche Protagonistin die mitten im Geschehen steht und irgendwie in das Verbrechen verwickelt zu sein scheint. Mel ist die Ermittlerin, die versucht das Verbrechen aufzuklären. Dieser Perspektivenwechsel hat mir schon einmal sehr gut gefallen, da ich finde, dass dies immer für Abwechslung und Spannung sorgt und es somit zu keiner Zeit langweilig wird. Zum einen konnte ich Julies Handlungen mitverfolgen und mir selbst eine Meinung darüber bilden, wieviel sie mit dem Verbrechen zu tun hat. Gleichzeitig konnte ich die Ermittlungen begleiten und hatte somit immer einen Blick in die Beweislage, was meine Meinung zusätzlich beeinflusst hat.

Die Geschichte beginnt mit einer relativ langen Einführung, die auf das eigentliche Verbrechen, nämlich den Mord an Laura, wie es der Klappentext angibt, abzielt. Auch wenn die Einführung lang war, wurde mir nicht langweilig, da definitiv Spannung vorhanden war und man einige Einblicke in Julies Leben gewinnen konnte und man somit die Chance hatte, sich ein sehr gutes Bild von der Protagonistin zu machen. Was mir an diesem Thriller besonders gut gefallen hat, war die Tatsache, dass ich eigentlich nie wusste, was als nächstes passieren würde. Es war nicht vorhersehbar und hatte ein paar spannende Wendungen parat, die ich so nicht kommen sah. Ich wusste lange nicht, was ich von dem Buch halten sollte, trotzdem war die Lust weiterzulesen permanent da.

Die Charaktere haben mir zwar gut gefallen, trotzdem wirkten sie meistens sehr unnahbar und distanziert. Die Figuren waren zwar gut ausgearbeitet, aber ich hatte immer das Gefühl, ich als Leser würde nicht die ganze Wahrheit erfahren. Das Gefühl von Geheimnissen war vorhanden, weshalb ich mir nie sicher sein konnte, ob de Erzählungen, vor allem von Julie, komplett der Wahrheit entsprachen oder ob nicht doch wichtige Details verschwiegen wurden, was dem ganzen Geschehen zusätzlich etwas Mysteriöses verlieh. Genau wie in Girl on the train hatte ich das Gefühl psychologisch ausgetrickst zu werden, weshalb ich sehr lange gerätselt habe und gut unterhalten wurde. Die Autorin schafft die Verunsicherung perfekt einzupflanzen und Verwirrung zu stiften. An dieser Stelle sollte vielleicht noch erwähnt werden, dass die Geschichte sich nicht ausschließlich um das Verbrechen dreht, sondern auch viele Einblicke in Julies Leben gibt und man sie als Leser auch in ihrem Alltag begleitet, der hauptsächlich daraus besteht, die angebliche Geliebte ihres Mannes zu beschatten, was aber auch sehr spannend war. Ich konnte mir nie sicher sein, ob Julies Verdacht auf eine Affäre begründet war oder ob sie einfach nur krankhaft eifersüchtig ist.

Die Auflösung am Ende hat es dann in sich, den Verdacht hatte ich zwar immer mal wieder, dieser wurde aber auch immer wieder durch spannende Wendungen abgeschwächt. Deshalb konnte mich das Ende gut überraschen, auch wenn es mich ein wenig unbefriedigt zurückließ. In dieser Geschichte wurde im Prinzip das perfekte Verbrechen beschrieben, mir war es dann aber doch ein kleines bisschen zu perfekt. Auch fand ich die Auflösung zu plötzlich und ein wenig zu einfach gehalten. Ich hätte mir mehr Einsatz von Mel, der Ermittlerin gewünscht und hatte am Ende das Gefühl, dass der Einsatz der Polizistin auch ein wenig überflüssig war.

FAZIT:
The wrong girl hat mir perfekte Unterhaltung geboten und mich bis ans Ende an das Buch gefesselt. Der tolle Schreibstil der Autorin führte mir ein perfektes Bild vor Augen und versetzte mich direkt ins Geschehen. Die Charaktere sorgten für Verwirrung und ließen mich lange im Dunkeln tappen. Obwohl mir das Ende ein wenig zu perfekt war und mir die Rolle der Ermittlerin ein wenig zu kurz kam, kann ich dieses Buch gerne weiterempfehlen.

https://gedankenbuecherei.wordpress.com/

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