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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.10.2016

Eine emotionale Lektüre, die zwischendurch für einen kleinen Nervenkitzel sorgt!

So geht Liebe
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Die Protagonistin in dieser Geschichte ist Reena, welche durch ihre Schwangerschaft schon früh lernen musste, was im Leben wirklich wichtig ist. Sie ist eigentlich ein liebes und braves Mädchen, dem solche ...

Die Protagonistin in dieser Geschichte ist Reena, welche durch ihre Schwangerschaft schon früh lernen musste, was im Leben wirklich wichtig ist. Sie ist eigentlich ein liebes und braves Mädchen, dem solche Ausrutscher normalerweise nicht passieren würden. Sie hat ihr Leben, trotz ihren anfänglich 16 Jahren, im Griff und weiß was sie möchte. Trotz allem merkt man ihr ihre Unsicherheit und vielleicht auch das ein oder andere ihrer verbitterten Gefühle an. Sie versucht ständig ihre Gefühle, so gut es geht, zu verbergen und es allen anderen recht zu machen. Allerdings ist nicht eine der typischen Liebesroman-Protagonistinnen, sondern entwickelt in meinen Augen während der Geschichte eine starke Persönlichkeit, die nach und nach an Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl gewinnt. Sawyer war mir anfangs sehr sympathisch, dies änderte sich jedoch während der Geschichte erst einmal zum Gegenteil. Gegen Ende hin regenerierte sich das Ganze jedoch wieder. Die Story hat mir gut gefallen. Die Unterteilung in "Vorher" und "Nachher" fand ich sehr passend und die kleinen Cliffhanger nach jedem dieser "Vorher"/"Nachher"- Kapitel brachte leben in die Geschichte und hielt den Spannungsbogen aufrecht. Was mir außerdem gut gefallen hat war, dass ich bis ca. 15 Seiten vor dem Buchende nicht wusste, wie diese Geschichte ausgehen wird. Der Schreibstil war einfach und verständlich gehalten. Die Kapitel waren nicht zu lang, weswegen man schnell durch die einzelnen Kapitel kam. Der Autorin gelang es, mich in Reenas Gefühlswelt hineinzuziehen, sodass ich mit Reena bis zu einem gewissen Grad mitfühlen konnte.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine schöne kleine Lektüre für zwischendurch, welche mich aber leider nicht aus den Socken gehauen hat.

Verzaubert
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Die Protagonistin Victoria St. Johns ist eine hübsche, intelligente junge Frau, die trotz ihrer emotionalen Schwäche nach dem Tod ihrer großen Liebe stark bleibt und sich jeder Herausforderung mit all ...

Die Protagonistin Victoria St. Johns ist eine hübsche, intelligente junge Frau, die trotz ihrer emotionalen Schwäche nach dem Tod ihrer großen Liebe stark bleibt und sich jeder Herausforderung mit all ihren Kräften stellt, was sie zu einer der stärksten Gehilfinnen ihrer Zeit macht. Der Protagonist Max Westin ist ebenfalls ein ausgeklügelter und gut aussehender Mann, bei dessen Anblick die Frauen nur so begeistert sind. Insofern scheinen diese beiden Charaktere gut zusammen zu passen. Die Nebencharaktere haben mal eine größere, mal eine kleinere Rolle. Sie geben der Geschichte allerdings viel Gewicht, sodass sie immer wieder eine tragende Rolle spielen. Die Story war kurz und knapp, was sich ja schon an der Seitenzahl erkennen lässt. Trot mehrere "Unterbrechungen" konnte man sich schnell wieder daran orientieren, wo die Geschichte weitergeht. Das Buch enthält viele sexuelle Ausführungen, welche zwar die innige leidenschaftliche Beziehung der beiden Protagonisten deutlich macht, allerdings finde ich, dass diese Passagen grundsätzlich nicht so viel mit der Geschichte zu tun haben, sodass man sie auch weglassen oder reduzieren könnte. Mir ist aber bewusst, was diese Passagen verdeutlichen sollen. Der Schreibstil war einfach und flüssig gehalten. Man konnte der Geschichte gut folgen und auch ein längeres Lesen war ohne Probleme möglich.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein einfacher Unterhaltungsroman. Perfekt geeignet um die Seele etwas baumeln zu lassen!

Der Sommer der Sternschnuppen
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In diesem Buch ist Grace Hammond unsere Hauptprotagonistin. Grace ist, wie ich finde, eine sehr sympathische, junge Frau, die versucht, trotz ihrer ungünstigen Situation, so unabhängig von ihren Eltern ...

In diesem Buch ist Grace Hammond unsere Hauptprotagonistin. Grace ist, wie ich finde, eine sehr sympathische, junge Frau, die versucht, trotz ihrer ungünstigen Situation, so unabhängig von ihren Eltern zu leben wie nur irgendwie möglich. Grace war auf eine erfrischende Art und Weise etwas naiv und kindisch und begab sich des öfteren in einen Konkurrenzkampf, weshalb ich manchmal mit ihr oder über sie lachen , mich jedoch auch etwas fremdschämen musste.
Besonders mit dem Nebencharakter Regan Moxly kam sie oft in so einen Konkurrenzkampf, vor allem wegen Peter oder Mike. Die Charaktere waren liebevoll, detailliert und facettenreich, wirkten sehr real und handelten auch ihrem Charakter entsprechend.

Die Story war für meinen Geschmack sehr durchwachsen. Die Liebesbeziehungen die Grace durchlebte fand ich etwas zu klischeehaft. Zwei sich ehemals liebende kehren zufällig zur selben Zeit wieder in die alte Heimat zurück, stellen fest das noch eine gewisse Anziehungskraft besteht, doch ein neuer Bekannter stellt sich ihrer alten Liebe in den Weg. Was mich an der Geschichte jedoch sehr wirklich berührt hat, war die Grace Vergangenheit, mit der sie sehr zu kämpfen hat. Dieser Teil in der Geschichte hat, meiner Meinung nach, zu wenig Aufmerksamkeit bekommen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr klar und einfach zu lesen, was die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die Liebesgeschichte in diesem Buch war für meinen Geschmack etwas zu undurchsichtig und zu wenig ausgearbeitet. Ich konnte es den Protagonisten nicht wirklich abnehmen und bei mir schlich sich nicht dieses warme Gefühl im Bauch ein, was ich sehr schade fand. Die Idee mit den Kapitelüberschriften hat mir jedoch sehr gut gefallen. Jedes Kapitel war mit einer Rechtschreibregel und einem Beispielsatz überschrieben, was sehr gut zu unserer Protagonistin passte, da diese von Beruf aus Korrekturleserin war und sehr viel wert auf die richtige Rechtschreibung legte. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, was das lesen sehr angenehm machte.

Veröffentlicht am 26.01.2020

Eine unpassende Bearbeitung des Themas Angst!

Angstbiene Tobi – Heldenhaft mutig
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Das Buch bearbeitet das heikle Thema "Angst", mit dem man sehr sensibel und individuell umgehen sollte. Das Thema ist für Kinder oft schwer aufzuarbeiten und zu verarbeiten, da es sich hierbei um eine ...

Das Buch bearbeitet das heikle Thema "Angst", mit dem man sehr sensibel und individuell umgehen sollte. Das Thema ist für Kinder oft schwer aufzuarbeiten und zu verarbeiten, da es sich hierbei um eine Basisemotion handelt und tief in uns verankert ist. Mir gefällt die Bearbeitung des Themas Angst in diesem Buch nicht! Tobi hat wirklich viel Angst vor der Welt außerhalb seines Hauses und befürchtet, dort lauter gefährliche Dinge zu sehen. Er beweist Mut und traut sich aus dem Haus, nur um festzustellen, wie gefährlich diese Welt da draußen für ihn und andere ist. Seine Angst wird also bestätigt und es tritt genau das ein, wovor er diese große Angst hat. Ein Schmetterling klebt so beispielsweise in einem Kaugummi fest, eine Spinne droht in einem Kaffee zu ertrinken und sein bester Freund Eloy ist in eine Dose gefallen und sitzt dort fest. Dies könnte den Kindern unter anderem das Gefühl vermitteln, dass sich Ängste bestätigen und die Ängste der Kinder noch verstärken. Positiv ist jedoch wieder die Gestaltung des Buches. Es ist wieder ein großes Hardcover-Buch mit etwas stabileren Seiten. Perfekt dafür geeignet, die Kinder selbst umblättern zu lassen. Das Bild-/Text-Verhältnis ist für die empfohlene Altersstufe sehr gut geeignet und die Illustrationen gehen meist wieder über eine Doppelseite, sprich sie sind sehr groß. Die Seiten sind sehr detailreich gestaltet, was zum fabulieren, verweilen und erzählen einlädt. Die Bilder sind Text ergänzend und sehr kindgerecht und liebevoll gestaltet. Der Text geht oft über mehrere Zeilen. Das besondere an diesem Buch ist, dass es sich um ein Duftbuch handelt. Im Buch sind 14 Düfte verarbeitet, die einen noch mehr in die Geschichte eintauchen lassen. Diese Idee finde ich wirklich außergewöhnlich und sehr, sehr cool! Auch gefällt mir, dass sich im Buch einfache Tipps zum Thema Bienenschutz finden lassen, die man einfach umsetzten kann. Allerdings lässt mir die Tatsache, dass die Bearbeitung des Themas in meinen Augen der falsche Weg war, keine andere Wahl. Für dieses Buch kann ich KEINE Empfehlung aussprechen!

Veröffentlicht am 31.03.2019

Dieses Buch kann ich euch leider nur eingeschränkt empfehlen!

Escape Room - Nur drei Stunden
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Meine Ausgangsfrage war ja: Ist dieses Buch ein Abklatsch von "Saw" oder doch eine ganz eigene Geschichte. Ich muss sagen, es ist natürlich nicht eins zu eins die gleiche Geschichte. Da hätte es sich der ...

Meine Ausgangsfrage war ja: Ist dieses Buch ein Abklatsch von "Saw" oder doch eine ganz eigene Geschichte. Ich muss sagen, es ist natürlich nicht eins zu eins die gleiche Geschichte. Da hätte es sich der Autor auch zu einfach gemacht. Manche Handlungsstränge wie das Einsperren von Personen, die sich nicht kennen, und das "Auf-eigene-Faust-Herauskommen" sind schon gleich, also ich würde sagen, das grobe Drumherum, aber im Detail unterscheiden sich die Handlungen auf jeden Fall. Umgehauen hat mich das Buch leider trotzdem nicht. Es war ok, aber eben auch nur ok. An manchen Stellen hat es der Autor geschafft, Spannung aufzubauen und ich hab dann auch mitgefiebert, wer denn nun der Mörder sein könnte, der Spannungsfaden ist dann aber leider jedes mal wieder abgerissen. Ich hatte auch relativ schnell eine Vermutung, wer der Mörder ist und meine Vermutung hat sich am Ende auch bestätigt. Das Ende hat mir leider gar nicht gefallen. Es war für mich einfach nicht logisch nachzuvollziehen und man hätte hier die Handlungen wesentlich schlüssiger gestalten können. Obwohl es für sich genommen eine kleine eigene Geschichte war, wirkte es für mich am Ende aber doch nur als "billiger Abklatsch". Was mir jedoch gut gefällt ist das Cover. Nachdem ich das Buch gelesen habe, fiel mir auf, dass das Cover möglicherweise sogar auf das Ende der Geschichte hindeutet. Ich weiß nicht, ob dieser Gedanke beim Entwurf des Covers eine Rolle spielte oder ob überhaupt diese Deutung gewollt war, aber ich finde, das passt ganz gut.