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Veröffentlicht am 06.03.2020

Eine kleine rote Blume

The Grace Year
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Inhalt: Tierney ist 16 Jahre alt, das heißt sie muss zusammen mit den Mädchen aus ihrem Jahrgang ins Gnadenjahr. Ein Jahr auf einer kleinen Insel mit einem Wald, indem eindeutig mehr als eine Gefahr auf ...

Inhalt: Tierney ist 16 Jahre alt, das heißt sie muss zusammen mit den Mädchen aus ihrem Jahrgang ins Gnadenjahr. Ein Jahr auf einer kleinen Insel mit einem Wald, indem eindeutig mehr als eine Gefahr auf die Mädchen wartet. Um ihre Magie loszuwerden heißt es, denn wenn sie wieder zurückkommen, werden sie verheiratet oder ins Arbeitshaus geschickt. Doch die meisten kommen nie mehr zurück.

Cover: Das Cover passt eindeutig sehr gut zu der Geschichte und besonders die rot schimmernden Akzente geben dem Cover das besondere Etwas. Die rote Blume darauf wird im Verlauf der Geschichte auch noch öfters auftauchen.

Charaktere: Von ihrem Vater lernte Tierney viele praktische Dinge, die eigentlich nur einem Sohn beigebracht werden. Sie nimmt die Tatsachen anders wahr als die anderen und genau das hilft ihr im Laufe der Geschichte auch. Trotzdem konnte ich mich nicht hundert prozentig mit ihr anfreunden. Ich hätte eine etwas stärkere und noch rebellischere Protagonistin erwartet.

Meinung: Die Umsetzung des Kampfes gegen die Gesellschaftskritik war eigentlich ganz gut gelungen, dennoch hatte ich gedacht, dass es mehr eine aktive Rebellion wird. Die Rebellion die ich bekam, kam mir eher passiv und ziemlich ruhig vor, wenn man sie mit der in Die Tribute von Panem vergleichen würde.

Nichtsdestotrotz war die Geschichte trotzdem spannend und hatte sogar einen für mich riesigen Paigeturner in sich. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mit dem Ende so zufrieden bin, denn ich hätte es mir definitiv anders vorgestellt.

Fazit: Trotz meiner oben genannten Kriterien kann ich das Buch trotzdem allen empfehlen, die in der Richtung Dystopie gerne unterwegs sind.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2020

Mal etwas anderes

C'est la fucking vie
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Inhalt: Sanni ist 18, hat gerade ihren Schulabschluss fertig und nichts anderes im Kopf außer Feiern, Saufen und Sex. Sie ist wild und frei und liebt es ohne Kompromisse oder Verpflichtungen zu leben, ...

Inhalt: Sanni ist 18, hat gerade ihren Schulabschluss fertig und nichts anderes im Kopf außer Feiern, Saufen und Sex. Sie ist wild und frei und liebt es ohne Kompromisse oder Verpflichtungen zu leben, doch als sich plötzlich nach einer durchfeierten Nacht die Beziehung zwischen ihrem Kindheitsfreund Niko und ihr verändert, muss sie sich entscheiden, ob sie ihr so freies Leben wirklich gegen eine Liebesbeziehung eintauschen möchte.



Cover: Das Cover ist einfach wunderschön! Mit diesen zarten, blauen Blüten im Hintergrund und dem neon pinken Schriftzug in der Mitte, spiegelt das so ziemlich perfekt die Ungezügeltheit der Protagonistin wider.

Außerdem gefällt mir der Buchrücken an ebenfalls sehr, da er trotz der einfachen Verarbeitung wirklich außergewöhnlich ist.



Charaktere: Im Vordergrund steht Hauptsächlich Sanni, die einfach von wilder Natur ist und sich nicht gerne etwas vorschreiben lässt. Am Anfang war sie mir nicht allzu sympathisch, was sich aber im Laufe der Geschichte durch ihre große Charakterwandlung definitiv geändert hat. Nebenbei gibt es natürlich auch Niko, der mir anfangs ziemlich nett vorkam, am Ende sich aber einfach nur als nervig entpuppte.



Meinung: Der Schreibstil war zu Beginn etwas verwirrend für mich, da die Geschichte aus der Perspektive von Sanni erzählt wird, welche aber ihre Erzählung immer an Niko richtet. Sonst kam ich aber ziemlich flüssig und schnell durch das Buch. Ein Aspekt, der mir ebenfalls sehr gefallen hat war, wie gut nachvollziehbar Sannis Gedanken formuliert waren, dadurch konnte man wirklich einen großen Teil ihrer Persönlichkeit verstehen und damit auch ihre Handlungen.

Ein weiterer Punkt, der mich leider aber gestört hat, waren die zum Teil sehr ausführlichen und brutalen Sex-Szenen und Anspielungen, die bei einem Buch mit einer Altersempfehlung von mindestens 14 Jahren noch etwas fehl am Platz wirken.



Fazit: Alles in allem ist C'est la fucking vie ein sehr gutes Buch, mit einer mal etwas anderen Protagonistin und einem Ende, das man vielleicht nicht immer erwarten würde. Eine Geschichte über Liebe und Erwachsenwerden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.06.2019

Nur in dich verliebt

Nur in dich verliebt
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Klappentext: Phoebe, Rose und Eliza sind Drillinge. Als Angus in das Nachbarhaus der Mädchen zieht, sind die drei sofort Feuer und Flamme für den hübschen Jungen mit den strahlend grünen Augen.
15 Jahre ...

Klappentext: Phoebe, Rose und Eliza sind Drillinge. Als Angus in das Nachbarhaus der Mädchen zieht, sind die drei sofort Feuer und Flamme für den hübschen Jungen mit den strahlend grünen Augen.
15 Jahre später sind Phoebe und Angus verlobt. Vor der Hochzeit reist Phoebe noch einmal nach Frankreich, wo sie sich vor vielen Jahren verliebt hat. Rose hat Job und Affäre beendet, um ihr Leben zu ordnen. Und Eliza will mit ihrer Musik endlich erfolgreich sein. Nur selten denkt sie an den Mann, dem sie vor vielen Jahren ihr Herz geschenkt hat. Doch dann steht er plötzlich wieder vor ihr...
Manchmal kommt man in der Liebe einen Moment zu spät. Und manchmal ist dieser Moment genau richtig.



Persönliche Meinung: Das Cover sieht echt schön aus, obwohl es etwas schlicht ist, ist es dennoch ein Hingucker. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und auch die drei Protagonistinnen sind mir ziemlich sympathisch. Es ist wirklich interessant die Drillinge jeweils aus ihren eigenen Perspektiven kennen zu lernen. Die Geschichte nimmt ebenfalls einen interessanten und auch teilweise unabsehbaren Lauf, wohingegen das Ende des Buches meiner Meinung nach ziemlich absehbar ist.



Fazit: Alles in allem ist es ein gutes Buch mit einer tollen Geschichte, dennoch haben mich die Geschichte und der Schreibstil nicht hundert Prozent gepackt.

Veröffentlicht am 25.03.2019

Mo hat es schwer

Wer braucht ein Herz, wenn es gebrochen werden kann
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Klappentext: Mo Baker ist fünfzehn und ziemlich wütend. Ständig streitet sie sich mit ihrer Mutter, die sich nur um ihre eigenen Probleme kümmert und jetzt auch noch diesen neuen Freund hat, den Mo einfach ...

Klappentext: Mo Baker ist fünfzehn und ziemlich wütend. Ständig streitet sie sich mit ihrer Mutter, die sich nur um ihre eigenen Probleme kümmert und jetzt auch noch diesen neuen Freund hat, den Mo einfach nur daneben findet. Lloyd ist für sie nur ein weiterer Kerl, der Frauen schlägt und ihr Geld verprasst. Der einzige Lichtblick in ihrem Leben ist Sam, ihr Kindheitsfreund, dem sie sich so nah fühlt wie keinem anderen Menschen auf der Welt und mit dem sie in den Sommerferien endlich was hatte. Doch Sam hat inzwischen eine Andere. Zum Glück halten ihre besten Freundinnen Elaine und Naomi zu ihr, egal was ist oder kommen mag. Selbst als die Situation mit Lloyd eskaliert und in Mo nur noch der Wunsch nach Rache brennt ...


Persönliche Meinung: Das Cover sieht für Jugendliche bis 15 Jahre sicherlich ziemlich cool und ansprechend aus. Ebenso gestaltet sich auch der Schreibstil von Alex Wheatle in diesem Buch. Die Sprache ist ziemlich locker gehalten und so ist es nicht wunderlich, dass auch öfters mal Jugendslang vorkommt. Mo lebt in einem Ghetto, zusammen mit ihrer Mutter, die offenbar oft raucht und trinkt und sich nicht sonderlich um ihre Tochter zu kümmern scheint. Demnach ist es also kein Wunder, dass solche Sachen wie Mord, Diebstahl oder Gewalt in diesem Buch vorkommen.
Mich hat es jedoch schon ein wenig verwundert, wie locker Mo damit umgeht, mit ihrem jungen 15 Jahren. Genau aus diesem Grund konnte ich einige Entscheidungen von Mo manchmal nicht nachvollziehen, obwohl man natürlich auch mit der Zeit merkt, dass Mo sich eigentlich nichts sehnlicher wünscht als ein ganz normales Leben.

Veröffentlicht am 01.03.2019

Mal etwas andere Lovestory

The Hurting
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Klappentext: Nordic Noir trifft auf Brontës Sturmhöhe. Nell glaubt nicht an Liebe auf den ersten Blick – bis sie Lukas begegnet. Dem attraktiven und irgendwie wilden Jungen im Wolfsmantel. Mit Lukas wird ...

Klappentext: Nordic Noir trifft auf Brontës Sturmhöhe. Nell glaubt nicht an Liebe auf den ersten Blick – bis sie Lukas begegnet. Dem attraktiven und irgendwie wilden Jungen im Wolfsmantel. Mit Lukas wird ihr Leben schöner, mit ihm kann sie glücklich sein. Doch Lukas verfolgt einen finsteren Plan und als Nell das begreift, ist sie schon mitten im Nirgendwo, hat ein Kind entführt und wird von der Polizei gesucht. Und hier, in der Einsamkeit norwegischer Wälder, beginnt für sie ein Überlebenskampf - gegen die Natur, gegen Wölfe, gegen den Schmerz und gegen den Jungen, den sie liebt.Dieser Geschichte kann man sich nicht entziehen. Sie wühlt auf, sie überrascht und sie zerreißt einem das Herz!

Persönliche Meinung: Am Anfang landet man gleich mitten in der Geschichte durch einen Abschnitt, der auch später noch mal im Buch vor kommt. Dadurch ist man natürlich ziemlich gespannt, wie es zu ebendieser Situation kommen konnte. Der Schreibstil ist wundervoll lesbar und auch mit der Protagonistin konnte ich mitfühlen, obwohl ich so manche Entscheidungen von ihr nicht nachvollziehen konnte. Lukas scheint zwar auf den ersten Blick ganz charmant zu sein, aber je weiter ich im Buch lese, möchte und kann ich nicht glauben, dass er nach einiger Zeit eher wie ein Stalker und Psychopath wirkt. Und eben hier verstehe ich Nell nicht, sie vertraut Lukas blind, dabei ist es doch irgendwann klar, dass er sie nur ausnützt. Es ist, wie ein Schwarzes Loch, aus dem sie nicht mehr raus kommt. Man will, dass sich die Protagonistin wehrt, aber das tut sie nicht.
Trotzdem war das Buch sehr interessant und spannend.

Fazit: Es ist auf jeden Fall genug Spannung dabei und man weiß nie was als Nächstes passieren wird.