Cover-Bild Project Jane 1. Ein Wort verändert die Welt
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Oetinger Taschenbuch
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 22.07.2019
  • ISBN: 9783841505972
Lynette Noni

Project Jane 1. Ein Wort verändert die Welt

SciFi-Roman voller Romance und Suspense
Fabienne Pfeiffer (Übersetzer)

Ein Wort ist der Anfang. Oder das Ende. Sie nennen sie Jane Doe, und sie spricht nicht. Egal, was sie mit ihr anstellen, dort in der geheimen Forschungsanstalt Lengard. Denn ein Wort von Jane kann den Lauf der Welt verändern. Und so schweigt sie. Bis der geheimnisvolle Landon Ward ihr Vertrauen gewinnt. Vorsichtig öffnet sich Jane, doch sie muss schnell erkennen, dass ihre Fähigkeiten der Schlüssel zu einem finsteren Plan sind. „Project Jane“ ist Sci-Fi, Romance und Suspense: fesselnd, mystisch und spannend bis zum Schluss.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2019

Größtenteils eine typische Dystopie

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Jane ist in einer Anstalt gefangen. Sie führen alle möglichen Experimente an ihr durch, doch sie schweigt egal was passiert, denn ihre Worte können die Welt verändern. Als eines Tages ein neuer Begutachter ...

Jane ist in einer Anstalt gefangen. Sie führen alle möglichen Experimente an ihr durch, doch sie schweigt egal was passiert, denn ihre Worte können die Welt verändern. Als eines Tages ein neuer Begutachter auftaucht, der ganz anders ist als alle anderen, fängt sie dennoch an Vertrauen zu fassen und entdeckt unglaubliche Geheimnisse.

Das Buch hat mich direkt an die Shatter me Reihe von Tahereh Mafi erinnert, weshalb ich sehr gespannt darauf war.
Dennoch brauchte ich ein bisschen um alles zu verstehen, denn es kommen viele Fragen auf, die erst später geklärt werden. Ab der Mitte wird es dann spannender und man lernt die Personen auch besser kennen. Diese waren mir total sympathisch und jeder hatte seine eigene interessante Art. Außerdem wird alles so beschrieben, dass man gut mit der Protagonistin mutfühlen kann.
Dennoch konnte mich die Geschichte nicht richtig umhauen, weil sie in groben Zügen ziemlich vorhersehbar war. Einige Dinge haben mich zwat überrascht, aber das waren eher kleine Dinge. Außerdem ist dieses Buch sehr typisch für eine Jugenddystopie. Es gibt kaun eine neue der kreative Idee, die es nicht schon in mehreren anderen Büchern gibt, da hat mich ein bisschen enttäuscht da man aus der eigenentlichen Idee heraus jede Menge Potenzial für eine ganz neue Geschichte hätte.
Trotzdem hat sich die Autorin bemüht alles gut zu erklären und eine eigene Welt für die Geschichte zu schaffen, auch wenn die Erklärungen nicht immer ganz einfach zu folgen sind.

Letztendlich ist es trotz allem eine interessante Dystopie mit tollen Charakteren. Mich konnte das Buch zwar nicht umhauen, weil ich schon zu viele Bücher mit dem gleichen Ablauf gelesen habe, aber für Leser, die sich in dem Genre noch nicht so gut auskennen, vielleicht spannender.

Veröffentlicht am 21.07.2019

Anfang genial, zweite Hälfte nicht mehr

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Schon seit über zwei Jahren lebt sie tief unter der Erde in einer geheimen Einrichtung der Regierung, weggeschlossen von der Außenwelt. Genannt wird sie Jane Doe, weil sie nicht spricht, denn jedes Wort ...

Schon seit über zwei Jahren lebt sie tief unter der Erde in einer geheimen Einrichtung der Regierung, weggeschlossen von der Außenwelt. Genannt wird sie Jane Doe, weil sie nicht spricht, denn jedes Wort von ihr könnte gefährliche Folgen haben. Doch dann wird sie Ward zugeteilt und ohne dass sie so richtig weiß, was sie von ihm halten soll, beginnt sie, Vertrauen zu entwickeln. Bis es zu einem Zwischenfall kommt, der einerseits einige ihrer Fragen beantwortet, sie andererseits vor neue Fragen stellt, unter anderem, wem sie tatsächlich vertrauen kann.

Richtig glücklich war ich, als ich erfahren habe, dass ich dieses Buch im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks lesen darf. Dafür ein riesiges Dankeschön an den Oetinger Verlag, der mir ein Exemplar zur Verfügung gestellt hat. Nun habe ich es durchgelesen und muss sagen, dass die Geschichte mich am Anfang richtig begeistert hat, die zweite Hälfte jedoch ein bisschen enttäuschend war.

Lynette Noni hat außer Frage einen eigentlich recht guten, leicht lesbaren Schreibstil, der mich gleich von der ersten Seite an packen konnte. Das hat sich aber irgendwann leider geändert, weil es mir dann zu unübersichtlich und konfus wurde. Hier hat sich die Autorin in umfassenden Erklärungen verstrickt, die meiner Meinung nach auch einfacher hätten ausfallen können, zumal sie manchmal nicht wirklich Sinn ergeben.

So hat sich auch die Geschichte entwickelt. Anfangs war die Handlung nämlich noch wahnsinnig spannend und hat mich voll in ihren Bann gezogen. Es wurden schon ziemlich früh einige Fragen aufgeworfen, die ich sehr interessant fand, genauso wie die Antworten darauf, ebenso das eigentlich Thema des Buches. Janes Fähigkeit ist auf den ersten Blick nämlich mal etwas ganz anderes und echt kreativ, nur die Erklärung, wie diese Fähigkeiten entstanden sind, fand ich ein bisschen simpel, aber nicht schlimm. Doch im Laufe der Geschichte wurde immer unklarer, was Jane nun eigentlich wirklich kann und was nicht. Einerseits sollen ihre Fähigkeiten etwas Besonderes sein, andererseits hatte ich immer das Gefühl, die der anderen Charaktere wären viel stärker, obwohl sie eingeschränkter sind. Ich verstehe es einfach nicht. Genauso fand ich den ganzen Konflikt zwischen Gut und Böse, zumal man die beiden Seiten nicht so richtig einordnen kann, recht verwirrend. Dennoch gibt es immer wieder interessante Wendungen, die mich doch etwas überrascht haben und auch das Ende lässt einige Fragen offen, so dass man unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Insoweit bin ich schon gespannt auf einen möglichen zweiten Band, auch wenn ich mich mehr gefreut hätte, wäre dieses Buch ein Einzelband gewesen.

Und auch was die Charaktere angeht, ist dieses Buch zweigeteilt. Am Anfang konnte ich Jane noch recht gut leiden, hatte sogar Mitleid mit ihr. Ich konnte ihre Unsicherheit, genauso wie ihr Misstrauen in alles und jeden, sehr gut nachvollziehen. Doch umso mehr sie auftaute und sich in ihre neue Situation eingewöhnte, umso unsympathischer wurde sie mir. Manchmal fand ich sie sogar einfach nur hohl. Dagegen fand ich Ward schon interessanter, weil er recht vielschichtig ist und ich es einfach nicht geschafft habe, hinter seine Fassade zu blicken. Und Cami habe ich mit ihrer liebevollen und doch frechen Art absolut in mein Herz geschlossen. Außerdem gibt es mindestens einen Antagonisten, der mir allerdings nicht charismatisch genug war, um großartig erwähnenswert zu sein.

Im Großen und Ganzen denke ich, dass dieses Buch sicherlich Fans haben wird. Für mich war es trotz der wirklich grandiosen ersten Hälfte aber leider nur Mittelmaß. Dennoch freue ich mich schon auf Band zwei, sollte es diesen geben.

Veröffentlicht am 07.01.2020

Tirade

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2,5. Es war okay. Der erste Teil hat mir richtig richtig gut gefallen und dann ab den ganzen Enthüllungen, so nenne ich das jetzt mal, haben sich die beiden Hauptcharaktere sehr verändert was mir persönlich ...

2,5. Es war okay. Der erste Teil hat mir richtig richtig gut gefallen und dann ab den ganzen Enthüllungen, so nenne ich das jetzt mal, haben sich die beiden Hauptcharaktere sehr verändert was mir persönlich gar nicht gefallen hat. Sie vergisst plötzlich alles was vorher war und er ist einfach nur noch ein Idiot, weil, muss ja??
Die Kräfte waren mir nicht gut genug erklärt und nicht nachvollziehbar. Das spannende Ende? Ja das hat man schon arg kommen sehen.
Das Buch enthält halt alle typischen Elemente und das ist ja nicht schlimm, ich mag sowas, hab teilweise auch nicht in dem Buch mit verborgenen Kräften und ein paar anderen Dingen gerechnet. Es gab sogar keine kitschige (oder arg kitschige) Liebesgeschichte, Pluspunkt. ABER der Anfang war halt so gut und hat sich nach einem neuen Etwas angehört doch die Umsetzung der Autorin war mangelhaft. Ich hatte das Gefühl, dass sie selbst ihr Buch nicht wirklich durchdacht hat und ihr nicht klar war, wie sie es dem Leser beibringen soll. So als hätte sie eine großartige Idee, aber wir können halt nicht in ihren Kopf reinschauen.
Sehr schade, denn auf weiterlesen habe ich gar keine Lust! Alles war sehr Klischee-belastet gegen Ende und jeder konnte auch plötzlich alles machen obwohl es zuvor Einschränkungen gab. Die Spannung blieb da natürlich auf der Strecke und kam auch nicht zurück. Dafür habe ich mich immer weiter von den Charakteren distanziert - und sie sich auch von der Linie die sie wahrscheinlich am Anfang befolgen sollten.
Der Anfang war gut, der Rest dann nicht. Wenn ihr noch nie was im Bereich Jugendbuch mit einer ausgewählten Gruppe die besondere Fähigkeiten haben gelesen habt, dann kann ich euch das Buch empfehlen. Kennt ihr allerdings schon mehrere, dann wird euch das eher fad vorkommen, so wie mir nach einer Weile.

Tja kann sich sehen lassen, dafür dass ich das hier müde um 00:51 geschrieben habe was? Gute Nacht

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Veröffentlicht am 23.07.2019

Faszinierende Grundidee!

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Allgemeines:

Project Jane – Ein Wort verändert die Welt ist am 22.07.2019 in der Verlagsgruppe Oetinger erschienen. Das Taschenbuch hat 352 Seiten und eine Leseempfehlung ab 14 Jahren. Persönlich würde ...

Allgemeines:

Project Jane – Ein Wort verändert die Welt ist am 22.07.2019 in der Verlagsgruppe Oetinger erschienen. Das Taschenbuch hat 352 Seiten und eine Leseempfehlung ab 14 Jahren. Persönlich würde ich das Jugendbuch in die Kategorie Dystopie einordnen.

Project Jane ist als Auftaktband einer Reihe erschienen. Es handelt sich um das erste Buch der englischsprachigen Autorin Lynette Noni, welches ins Deutsche übersetzt worden ist.

Inhalt:

„Ein Wort ist der Anfang. Oder das Ende.

Sie nennen sie Jane Doe, und sie spricht nicht. Egal, was sie mit ihr anstellen, dort in der geheimen Forschungsanstalt Lengard. Denn ein Wort von Jane kann den Lauf der Welt verändern. Und so schweigt sie. Bis der geheimnisvolle Landon Ward ihr Vertrauen gewinnt. Vorsichtig öffnet sich Jane, doch sie muss schnell erkennen, dass ihre Fähigkeiten der Schlüssel zu einem finsteren Plan sind.“ (Quelle: Verlagsgruppe Oetinger)

Meine Meinung:

Project Jane trägt den falschen Titel. Im Original heißt das Jugendbuch Whisper, was in meinen Augen wesentlich besser zur Handlung der Geschichte passt. Denn bereits ein Flüstern genügt, um die Welt zu verändern… Und es geht im Buch mitnichten um ein Projekt mit dem Namen Jane. Manchmal kann ich die Entscheidung, Titel derartig zu verändern, nicht nachvollziehen. Geht es euch da ähnlich?

Es gab einen Moment in Project Jane, der mich wirklich überrascht hat. Dieser Moment war besonders und diesen Moment habe ich so noch nicht erlebt. Aufgrund dieses Moments habe ich das Buch nicht weggelegt, sondern innerhalb eines Tages gelesen.

Noni spielt mit der Macht der Worte und das tut sie in diesem Moment sehr eindrucksvoll. Für mich ein völliger Plottwist, nicht unrealistisch, aber doch überraschend. Ich war danach so sehr im Buch drin und gespannt wie ein Flitzebogen, was da noch kommen würde. Davor habe ich lediglich das Setting der Geschichte, das an viele Dystopien erinnert, kennengelernt. Und etwa 50 Seiten danach ging es ebenfalls nach Schema F weiter. Plötzlich tauchen die X-men auf und auch die Erklärung hinter der ganzen Sache scheint wenig innovativ, wenn man ab und zu mal ein Buch im Genre liest. Natürlich gibt es jemanden, in den sich verliebt wird. Selbstverständlich bleibt das keine normale Lovestory, es taucht immer ein Dritter auf. Das wäre doch sonst kein gutes Jugendbuch???

Ihr merkt.. leider ist es Noni in meinen Augen nicht gelungen, aus ihrer wahnsinnig guten Grundidee mehr als ein normales Buch zu machen. Ein normales Buch mit einigen unstimmigen Details. Die Handlung wirkt dadurch stark konstruiert und ich konnte sowohl das Ende als auch den Mittelteil des Buches beinahe haargenau vorhersehen. Möglicherweise liegt das an meiner großen Leseerfahrung, trotzdem finde ich das schade!

Ähnlich wie die Handlung entwickeln sich auch die anfangs sehr spannenden Charaktere. Jane konnte ich zu Beginn der Handlung so gut verstehen, ihre Ängste, ihr Schweigen und ihr Verhalten. Nach und nach verändert sich dieses Verständnis, sie wirkt beinahe blauäugig und man möchte sie zwischendurch gerne gehörig anstupsen, um ihr zu sagen, was eigentlich gerade Sache ist. Entschuldigen kann man das auch nicht mit der Zielgruppe des Buches. Wenn man das tun wollte, dann müsste man auch rechtfertigen, wieso einige Passagen ziemlich brutal beschrieben worden sind.

Fazit:

Noni ist es im Auftaktband ihrer Reihe nicht gelungen, eine durchgängig gute Geschichte zu schreiben. Ihre Grundidee hat mich fasziniert. Wenn es ihr im zweiten Band gelingt, diese in eine innovativere Rahmenhandlung einzubetten, dann werde ich ihr Fan! Denkt daran… Worte verändern die Welt!