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Veröffentlicht am 16.03.2018

Spannung pur!

Schneewittchen muss sterben (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 4)
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Hier geht’s zur Rezension auf meinem Blog:
https://sabzbuecherblog.blogspot.de/2018/03/rezension-schneewittchen-muss-sterben.html

Inhalt:

Sulzbach im Taunus: An einem regnerischen Novemberabend wird ...

Hier geht’s zur Rezension auf meinem Blog:
https://sabzbuecherblog.blogspot.de/2018/03/rezension-schneewittchen-muss-sterben.html

Inhalt:

Sulzbach im Taunus: An einem regnerischen Novemberabend wird eine Frau von einer Brücke auf die Straße gestoßen. Die Ermittlungen führen Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein in die Vergangenheit: Vor vielen Jahren verschwanden in dem kleinen Taunusort Altenhain zwei Mädchen. Ein Indizienprozess brachte den mutmaßlichen Täter hinter Gitter. Nun ist er in seinen Heimatort zurückgekehrt. Als erneut ein Mädchen vermisst wird, beginnt im Dorf eine Hexenjagd…

Meine Meinung:

Zunächst einmal muss ich sagen, dass das Buch schon seit ein paar Jahren bei mir rumliegt. Ich weiß gar nicht seit wann genau, schätze aber, dass ich es kurz nach Erscheinen im Jahr 2010 gekauft habe. Nach dem ich es nun gelesen habe, ärgere ich mich, denn ich hatte die ganze Zeit einen kleinen Schatz in meinem Bücherregal liegen und habe nichts gemerkt.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut und das Buch ist sehr angenehm zu lesen. Auch das Cover gefällt mir, der Himmel wirkt recht düster und die Blutflecken zeigen schon einmal, was auf einen zukommt.

Das Buch beginnt mit der Rückkehr von Tobias, der wegen Doppelmordes an zwei Mädchen zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde und seine Strafe nun abgesessen hat. Erst nach seiner Rückkehr werden ihm die Konsequenzen für seine Eltern deutlich – seine Mutter ist ausgezogen und hat ihren Namen geändert, sein Vater hat seinen Gasthof verloren und einen Haufen Schulden gemacht. Nun muss sich Tobias nicht nur dem Hass der Dorfbewohner, sondern auch seiner Vergangenheit stellen. Denn obwohl er verurteilt wurde, erinnert er sich selbst angeblich nicht an die Tat und auch die Leichen der Mädchen wurden nie gefunden.
Als eines Tages jedoch eine Mädchenleiche gefunden wird und die Polizei zu ermitteln beginnt, kommen leise Zweifel an Tobias’ Schuld auf.

Im Verlaufe der Geschichte lernen wir auch die anderen Dorfbewohner kennen und alle scheinen irgendwie Dreck am Stecken zu haben: Wieso lügen einige der Dorfbewohner? Wieso ist ein Mann aufgrund des einen Anrufs so schockiert? Wieso denkt eine Frau „Bitte, bitte nicht noch einmal“ als sie ein Mädchen sieht, das einem der Opfer von damals ähnelt? Je weiter wir in der Geschichte voranschreiten, desto mehr Hinweise und Rätsel gibt es.

Besonders positiv aufgefallen sind mir die Kapitel, in denen keine Namen genannt wurden. Man weiß also, was dieser jemand gerade denkt und was er tut, aber nicht um wen es sich dabei handelt. Das hat nicht nur die Spannung in die Höhe getrieben, sondern mich auch ein bisschen wahnsinnig gemacht, weil ich einfach so gar keinen Schimmer hatte, wer das sein könnte, es aber unbedingt wissen wollte. Zum Glück gab es nur wenige solcher Kapitel, sonst hätte ich die Spannung wahrscheinlich gar nicht ausgehalten.
Aber auch abgesehen von diesen Kapiteln strotzt das Buch nur so vor Spannung. Ich hatte keine ruhige Minute! Selbst am Ende, wo sich alles aufgeklärt hat und ich dachte, ich könnte nun endlich einmal durchatmen – Fehlanzeige! Der Spannungsbogen umfasst tatsächlich die erste bis zur letzten Seite.

Der einzige Störfaktor waren für mich die vielen Charaktere. Da in dem Dorf alles Familien wohnen, fiel es mir manchmal schwer einzuordnen, zu welcher Familie die einzelnen Dorfbewohner nun gehörten und in welchem Verhältnis sie z.B. zu Tobias, dem verurteilten Doppelmörder, standen.

Fazit:

Ein sehr angenehmer Schreibstil und ein von vorne bis hinten unglaublich spannendes Buch. Es erhält von mir 4,5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 03.09.2017

Fantastisches Buch

Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
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Inhalt:

Prinzessin Dylia, die sich selbst „Prinzessin Insomnia“ nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius ...

Inhalt:

Prinzessin Dylia, die sich selbst „Prinzessin Insomnia“ nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der ebenso beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen. Walter Moers erzählt dieses Märchen aus der zamonischen Spätromantik voller skurriler Charaktere mit der ihm eigenen Komik: spannend und anrührend zugleich.

Meine Meinung:

Ich liebe Walter Moers. Ich habe alle Zamonien-Romane gelesen und fand alle, mit einer Ausnahme, wirklich toll. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen. Und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. Geschrieben wurde das Buch aus der 3. Person.
Moers hat einen einzigartigen und unglaublich fantasievollen Schreibstil. Durch seine anschauliche Erzählweise kann man gar nicht anders, als sich alles direkt vorzustellen.
Die Cover der Zamonien-Romane sind immer sehr liebevoll gestaltet und auch dieses Buch bildet da keine Ausnahme. Allerdings hat Moers es das erste Mal nicht selber illustriert, sondern sich von Lydia Rode unterstützen lassen. Und sie hat ihren Job fantastisch gemacht! Ich habe selten ein so hübsches Buch mit so wunderschönen Illustrationen gesehen bzw. gelesen.

Prinzessin Dylia, oder auch Prinzessin Insomnia, leidet unter der seltensten aller Krankheiten von ganz Zamonien. Sie ist so selten, dass sie die einzige Person ist, die überhaupt darunter leidet, weshalb sie auch keinen richtigen Namen hat, sondern nur „die Krankheit“ genannt wird. Ein wesentliches Symptom ist die Schlaflosigkeit, bzw. Insomnie. Das geht so weit, dass Dylia manchmal wochenlang nicht schläft – ihr Rekord liegt bei vier Wochen.
Je länger Dylia wach bleibt, desto schärfer werden ihre Sinne: So kann sie bspw. nach sechs Tagen Schlaflosigkeit die Gefühle eines Pfirsich ertasten, nach neun Tagen Farben schmecken und nach elf Tagen ihre Hände röntgen.
Trotz ihrer Krankheit kann Dylia jedoch allem auch immer etwas Positives abgewinnen – was auch daran liegen könnte, dass sie alles Negative verdrängt.
Nicht nur ihre verschärften Sinne betrachtet sie als Vorteil, sondern auch die ganze Zeit, die sie sich mit Denken beschäftigen und amüsieren kann. Besonders hervorzuheben ist außerdem noch Dylias Fantasie und ihr leidenschaftliches Verhältnis zur Sprache und zu Wörtern.

Havartius Opal ist ein Nachtmahr und ihr fragt euch zu recht, was das eigentlich sein soll. „Ein Alptraum ist ein Paket, das du bekommst. Der Nachtmahr ist der Postbote, der es zustellt.“ (S. 77).
Havartius beschert Dylia jedoch nicht nur einen Alptraum, er hat sie auserwählt. Das bedeutet, dass es sein oberstes Ziel, seine Aufgabe ist, sie in den Wahnsinn zu treiben und ihr Ableben damit zu beschleunigen. Trotz seiner hinterhältigen und verschlagenen Art, ist er doch auch echt witzig und mir richtig ans Herz gewachsen.

Diese spannende Geschichte handelt von einer außergewöhnlichen und abenteuerlichen Reise durch das Gehirn, bei der Dylia und der Nachtmahr auf dem Weg zum dunklen Herzen u.a. Zwielichtzwergen, Zergessern, Geomen, Irrschatten und Grillos begegnen – mit einem Ende, das mich sogar ein bisschen berührt hat.

Fazit:

Insgesamt handelt es sich bei diesem Buch um eine spannende Geschichte über eine abenteuerliche Reise von Dylia und dem Nachtmahren durch Dylias Gehirn. Der Schreibstil besticht mit viel Fantasie und Humor. Ein typischer Moers-Roman eben. Aber auch die Charaktere sind einzigartig und interessant. Leider konnte mich dieses Buch aber nicht so sehr fesseln, wie andere Zamonien-Romane. Zudem fehlte mir auch das typische Zamonien-Universum ein bisschen, das ich sonst immer so toll finde. Das Buch bekommt von mir 4,5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.10.2019

Schönes Kochbuch

Filmreif kochen
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Das Buch „Filmreif Kochen“ gefällt mir optisch wirklich gut. Die rote Schrift ist ein Blickfang und der Regiestuhl auf dem Cover macht definitiv neugierig. Doch wie passt kochen und der Regiestuhl nun ...

Das Buch „Filmreif Kochen“ gefällt mir optisch wirklich gut. Die rote Schrift ist ein Blickfang und der Regiestuhl auf dem Cover macht definitiv neugierig. Doch wie passt kochen und der Regiestuhl nun zusammen?

Das Kochbuch ist in vier Abschnitte aufgeteilt und jeder dieser Abschnitte hat einen Bezug zu Filmen oder Serien. So heißt der erste Abschnitt „Filmreife Originale“, welcher wiederrum in die Kapitel „Orange Is The New Snack“, „Jurassic Pork“ und „Baking Bread“ unterteilt ist. In jedem Kapitel sind dann dazu passende Rezepte.

So und was hat die Serie „Orange Is The New Black“ nun mit den Rezepten aus dem Kapitel „Orange Is The New Snack“ zu tun? Ganz einfach, es sind alles Rezepte, bei denen etwas orangefarbenes gekocht wird. Und das war tatsächlich auch schon alles, was die Rezepte mit den Serien zu tun haben. Die Titel der Filme und Serien wurden leicht abgewandelt, sodass es irgendwie nach Essen klingt.

So viel zur Aufmachung. Wie sind nun die Rezepte?

Durchwachsen. Manche Rezepte sind wirklich gut. Die Mengenangaben sind stimmig, das Rezept ist leicht nachzukochen und das Resultat sehr lecker. Bei manchen Rezepten finde ich die Mengenangaben aber auch nicht so stimmig – das ist aber natürlich auch Geschmackssache.
Im Großen und Ganzen sind da wirklich tolle Rezepte bei, die ich unbedingt noch ausprobieren möchte, allerdings muss man einige Rezepte wahrscheinlich auch noch so variieren, damit sie den persönlichen Geschmack treffen. Aber das halte ich für ganz normal bei Kochbüchern, es kann nun mal nicht immer alles jedem schmecken.

Fazit:

Mir gefällt die Idee, Rezepte und Serien in einem Kochbuch zu verbinden. Allerdings finde ich den Zusammenhang doch recht schwach, da der einzige Anhaltspunkt der Titel der jeweiligen Serie oder des Films ist.
Die Gestaltung mit den farbenfrohen und appetitanregenden Bildern finde ich jedoch sehr gelungen.

In dem Buch gibt es viele Rezepte, die ich mir zum Nachkochen markiert habe, weil sie wirklich lecker klingen. Allerdings muss man bei manchen Rezepten die Mengenangaben variieren, damit das Essen am Ende auch tatsächlich den persönlichen Geschmack trifft.

Insgesamt 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Rezeptideen
Veröffentlicht am 08.08.2018

Kommt nicht ganz an Band 1 ran

Perfect – Willst du die perfekte Welt?
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Hier geht’s zur Rezension auf meinem Blog: https://sabzbuecherblog.blogspot.com/2018/08/rezension-perfect-willst-du-die.html

Inhalt:

›Perfect – Willst du die perfekte Welt?‹ ist der zweite Teil der furiosen ...

Hier geht’s zur Rezension auf meinem Blog: https://sabzbuecherblog.blogspot.com/2018/08/rezension-perfect-willst-du-die.html

Inhalt:

›Perfect – Willst du die perfekte Welt?‹ ist der zweite Teil der furiosen Dystopie von Bestsellerautorin Cecelia Ahern. Mitreißend und leidenschaftlich erzählt sie, wie die 17-jährige Celestine um die Freiheit kämpft, Fehler machen zu dürfen und aus ihnen zu lernen.

Celestine wurde als „fehlerhaft“ gebrandmarkt, sie gehört nun zu den Menschen zweiter Klasse. Doch statt sich den strikten Regeln des Systems zu unterwerfen, flieht sie. Denn Celestine ist auch ein Symbol der Hoffnung für alle anderen Fehlerhaften.
Gelingt es ihr, den grausamen Richter Crevan zu überführen? Das wäre die Chance auf einen Neuanfang für die Fehlerhaften. Aber gibt es auch für ihre große Liebe eine neue Chance?
Für Celestine geht es um alles – um Gerechtigkeit für sich selbst und alle anderen und um eine lebenswerte Zukunft.

Meine Meinung:

Schreibstil

Wie im ersten Teil hat mich der Schreibstil sofort mitgerissen. Da die Kapitel angenehm kurz sind und sich so locker und leicht lesen lassen, fiel es mir schwer mit dem Lesen aufzuhören.

Hauptfigur

Celestine North ist uns bereits aus dem ersten Band Flawed – Wie perfekt willst du sein? bekannt. Sie ist schon längst nicht mehr die perfekte Schülerin, mit dem perfekten Freund und dem perfekten Leben. Inzwischen ist sie fehlerhaft und sie beginnt sich an ihr neues Leben zu gewöhnen. Langsam aber sicher lernt sie nicht nur ihre neue Welt besser kennen, sondern auch sich selbst.
Celestine wirkt durch ihre nach außen gezeigte Stärke, aber ihren inneren Konflikten und Unsicherheiten sehr authentisch auf mich.

Geschichte

Die Story konnte mich insgesamt überzeugen. Es geht direkt sehr spannend los und verliert auch im Laufe des Buches kaum an Spannung. Auch das Ende hat mir gut gefallen, wenn es auch nicht sehr überraschend war.

Fazit:

Insgesamt konnte mich das Buch nicht so begeistern wie Band 1, trotzdem handelt es sich hierbei um ein tolles Jugendbuch, das ich nur weiterempfehlen kann. Die Protagonistin ist authentisch und liebenswert und auch die Geschichte reißt einen mit. 4 von 5 Sterne von mir!

Veröffentlicht am 12.07.2018

Klare Kaufempfehlung

Das Lied der Krähen
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Inhalt:

Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. ...

Inhalt:

Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen …
Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen – außer in Gegenwart der schönen Inej …

Meine Meinung:

Schreibstil

Der Schreibstil gefällt mir gut und ich wurde stellenweise richtig mitgerissen. Zudem konnte ich mich gut in die einzelnen und sehr verschiedenen Charaktere hineinversetzen, wozu vor allem der ständige Perspektivenwechsel beigetragen hat.

Hauptfigur

In dem Buch gibt es insgesamt sechs Hauptfiguren, die alle komplett unterschiedlich sind. Doch jeder von ihnen hat seine eigene tragische Vergangenheit, die wir in Rückblicken erfahren, und natürlich auch seine eigenen Stärken und Schwächen. Und obwohl sie so unterschiedlich sind, waren mir alle Figuren sehr sympathisch und ich mag sie alle, was bei der hohen Anzahl gar nicht mal so gewöhnlich ist. Mehr möchte ich auf die einzelnen Figuren gar nicht eingehen, da ich ihnen ohnehin nicht gerecht werden kann, ohne den Umfang dieser Rezension zu sprengen.

Setting

Das Buch spielt hauptsächlich in Ketterdam und auf einer Insel im Norden, wo sich das sog. Eistribunal befindet. Während Ketterdam immer als trostlos, dreckig und voller Kriminalität beschrieben wird, ist das Eistribunal so ziemlich das Gegenteil. Dort ist alles sehr strukturiert, es werden Soldaten ausgebildet und nahezu das komplette Eistribunal besteht aus weißem Marmor.

Geschichte

Diese Geschichte beginnt ziemlich direkt mit einem Bandenkonflikt. Man wird also erstmal in das kalte Wasser geschmissen, ohne genau zu wissen, wie es in Ketterdam eigentlich so läuft. Sowas mag ich bei Büchern aber immer sehr gerne, da man sich so einfach auf das Buch einlassen muss. Auch wenn man am Anfang nicht gleich alles versteht, z.B. was Grisha denn nun genau sind, kommt das doch alles mit der Zeit. Nachdem man anschließend langsam in das ganze Geschehen eingeführt wurde, geht es dann auch direkt spannend weiter. Der Spannungsbogen gefiel mir sehr gut und er hat sich auch bis zum Schluss gehalten.

Fazit:

Beim Lesen des Buches kommt bestimmt keine Langweile auf. Obwohl mich das Buch selten überraschen konnte, habe ich doch mit allen Protagonisten bis zum Schluss mitgefiebert. Es kommt auch wirklich selten vor, dass es so viele Protagonisten in einem Buch gibt und ich sie alle gern habe. Insgesamt ein wirklich gutes Buch, das ich nur empfehlen kann. Es erhält von mir 4 von 5 Sterne.