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MartinaSuhr

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.11.2023

Leider absolut nicht meins

When The King Falls
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Ich liebe Vampirgeschichten und was der Klappentext versprochen hat, klang extrem gut, auch das Cover hat mich direkt in den Bann gezogen ... und doch bleibe ich am Ende enttäuscht zurück.
Tatsächlich ...

Ich liebe Vampirgeschichten und was der Klappentext versprochen hat, klang extrem gut, auch das Cover hat mich direkt in den Bann gezogen ... und doch bleibe ich am Ende enttäuscht zurück.
Tatsächlich habe ich die Geschichte abgebrochen, denn irgendwann habe ich die Gefühlswirrungen und die Allüren der Protagonistin nicht mehr ertragen. Ich weiß, dass sich eine Figur im Buch entwickeln muss, doch was ich nicht verstehe, ist, warum müssen sie erst so abgrundtief nervig sein, dass man sie am Ende, wenn man es bis dahin aushält, vielleicht mag? Es ging immer zwei Schritte vor, dann drei zurück. Gefühlschaos, der Kampf zwischen Herz und Verstand. Was wird erwartet, was will man selbst. Vielleicht wäre so ein widersprüchliches Verhalten bei einer Person nachvollziehbar gewesen, die weniger Leid erlebt hat, die im Prinzip immer alles bekommen hat und einfach noch nicht so gefestigt im Charakter ist. Aber in diesem Fall war das für mich leider absolut unglaubwürdig und endlos nervenaufreibend. Ich liebe Vampirgeschichten noch immer, doch diese Reihe ist noch vor dem Ende des ersten Bandes für mich gestorben. Mag sein, dass sich auf den letzten 50 Seiten noch alles dreht (kommt ja häufiger vor), aber wenn der Anfang einen schon nicht packt, ist die Schmerzgrenze leider irgendwann erreicht. Echt schade.

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Veröffentlicht am 11.08.2022

Große Enttäuschung

Der schönste Zufall meines Lebens
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Als ich das Buch zum ersten Mal entdeckt habe, bekam ich richtig Lust auf die Story. Was fürs Herz, perfekt für entspannte Stunden im Liegestuhl … Dachte ich zumindest, leider war das Lesevergnügen für ...

Als ich das Buch zum ersten Mal entdeckt habe, bekam ich richtig Lust auf die Story. Was fürs Herz, perfekt für entspannte Stunden im Liegestuhl … Dachte ich zumindest, leider war das Lesevergnügen für mich letztlich dann alles andere als entspannt.
Das lag weniger am Stil der Autorin, sondern vielmehr am anstrengenden Wesen der Protagonistin. Ja, sie hat harte Zeiten hinter sich und muss immer noch auf sich achten, aber ihre Persönlichkeit ist wirklich nervig. An einer Stelle im Buch sagte sie mal, sie könne sich selbst gerade nicht leiden und ich habe in diesem Moment wirklich gedacht, ja, allerdings, ich dich auch nicht. Ich verstehe ja, das eine Figur wachsen muss, dass natürlich auch eine gewisse Spannung unabdingbar ist, um die Leserschaft am Ball zu halten, doch wenn man doch so unbedingt eine Beziehung will, glücklich sein will und am Ende sich selbst manipuliert, dann ist das alles andere als hilfreich. Ich verstehe einfach nicht, wie man auf den Gefühlen anderer leichtfertig herumtrampelt, einfach nur, weil man selbst emotional verkrüppelt und nicht in der Lage ist zu kommunizieren.
Keine Ahnung, vielleicht bin ich zu alt, zu engstirnig oder was auch immer, aber leider war dieses Buch nicht wirklich etwas für mich – so sehr ich es hab mögen wollen.

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Veröffentlicht am 14.09.2020

Leider ein Fehlgriff

Unser Mathelehrer unterrichtet von draußen - damit er dabei rauchen kann!
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Nachdem mich das letzte Buch der beiden Autorinnen recht gut unterhalten hatte, war ich neugierig, welche Geschichten sie in diesem Werk zusammentragen, doch leider konnten sie mich diesmal nicht wirklich ...

Nachdem mich das letzte Buch der beiden Autorinnen recht gut unterhalten hatte, war ich neugierig, welche Geschichten sie in diesem Werk zusammentragen, doch leider konnten sie mich diesmal nicht wirklich begeistern.

Das hat mehrere Gründe. Ein Schwachpunkt ist für mich, dass die Lehrer sehr einseitig als Witzfigur hingestellt werden. Natürlich gibt es sicher immer wieder skurrile und seltsame Situationen, aber oft haben solche Geschichten auch zwei Seiten. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich selbst ausgebildete Lehrerin bin und weiß, wie anspruchsvoll dieser Job ist. Dennoch will ich nicht abstreiten, dass es einige Lehrkräfte gibt, die besser einen anderen Beruf ergriffen hätten oder die dank der jahrelangen Arbeit mit den Schülern verschrobene Verhaltensstrukturen entwickelt haben, trotzdem habe ich den größten Respekt vor dieser Berufsgruppe, denn was sie täglich leisten, ist in den letzten Jahren sicher nicht einfacher geworden. Statt Stoff zu vermitteln, müssen Sozialkompetenzen vermittelt werden, weil die Eltern diese Aufgabe nicht ausreichend übernehmen, aber dann sofort mit dem Anwalt auf der Matte stehen sobald ihnen etwas aufstößt. Das bringt mich zu meinem nächsten Kritikpunkt: der Teil mit der ausführlichen Rechtsbelehrung. Natürlich sollten Rechte und Pflichten definiert und auch eingehalten werden, aber auch dieser Punkt wirkt hier sehr einseitig.

Ich hatte humorvolle Anekdoten erwartet und war wirklich vom Ergebnis enttäuscht. Selbstverständlich ist dies nur eine subjektive Einschätzung und jeder sollte sich sein eigenes Bild machen, für mich war dies leider ein Fehlgriff.

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Veröffentlicht am 11.11.2019

Konnte mich leider nicht überzeugen ...

Der Oktobermann
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Nachdem mich die Peter-Grant-Reihe absolut in ihren Bann ziehen konnte, musste ich natürlich herausfinden, wie sich Tobi Winter in Deutschland schlägt. Das Cover ist sehr gelungen und passt optisch perfekt ...

Nachdem mich die Peter-Grant-Reihe absolut in ihren Bann ziehen konnte, musste ich natürlich herausfinden, wie sich Tobi Winter in Deutschland schlägt. Das Cover ist sehr gelungen und passt optisch perfekt zu den anderen Romanen. Doch leider konnte der Inhalt die Erwartungen nicht erfüllen …
Sprachlich hat mich Ben Aaronovitch komplett enttäuscht. Einfache Satzkonstruktionen ohne jegliche Raffinesse und Humor. Die Leichtigkeit mit der der Autor in seinen vorherigen Büchern bestochen hat fehlten mir hier komplett. Es wirkt alles sehr gradlinig und von der Magie, die eigentlich essentiell für die Romane sein sollte, ist fast nicht präsent.
Auch die Figuren wurden recht schlicht konzipiert und wirken weder geheimnisvoll noch tiefgründig, und passen damit recht gut in die wenig komplexe und oberflächlich recherchierte Handlung. Der Autor hat verraten, dass er den Schauplatz blind mit dem Finger auf der Landkarte bestimmt hat – leider merkt man das deutlich. Trier hat durch seine Geschichte theoretisch recht viel Potenzial, Setting für eine Paranormale Story zu sein, doch dieses blieb leider ungenutzt.
Vielleicht wäre mein Fazit freundlicher gewesen, hätte ich die andere Reihe nicht gekannt. Aber so muss ich leider sagen, dass ich keinen weiteren Fall von Tobi Winter lesen werde und hoffe, dass Ben Aaronovitch in weiteren Titeln zurück zu seinem Können findet.