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Veröffentlicht am 09.04.2020

nicht so stark wie Band 1

Biss zur Mittagsstunde (Bella und Edward 2)
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Bella schwebt auf Wolke 7, sie ist mit Edward glücklich wie nie zuvor. Doch an ihrem Geburtstag nimmt alles eine ganz andere Wendung. Edward beschließt, dass er nicht gut für Bella ist und verlässt sie. ...

Bella schwebt auf Wolke 7, sie ist mit Edward glücklich wie nie zuvor. Doch an ihrem Geburtstag nimmt alles eine ganz andere Wendung. Edward beschließt, dass er nicht gut für Bella ist und verlässt sie. Das stürzt Bella in ein tiefes Loch, nur Jacob gibt ihr noch Kraft. Durch einen dummen Zufall erhält Edward falsche Informationen und bringt sich damit in große Gefahr. Höchste Eile ist geboten, sonst kann Bella ihm nicht mehr helfen…
Ich bin schon immer skeptisch gewesen, was Vampirgeschichten betrifft und auch hier war es nicht anders. Den Hype, der um diese Bücher veranstaltet wurde, kann ich nach wie vor nicht verstehen, aber es war ein ganz nettes Jugendbuch.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, sie schreibt leicht verständlich und flüssig.
Die Charaktere fand ich in diesem Band nicht so gelungen. Bella passt perfekt in die Schablone des Mädchens, das nichts ist, ohne ihren Freund. Sie definiert sich komplett über Edward, von der echten Bella sieht man hier fast nichts mehr. Ich hatte auch schon Liebeskummer, aber ich finde, Bella lässt sich schon sehr hängen. Außerdem verhält sie sich ziemlich unvernünftig, trotzig, bockig. Man sollte nicht meinen, dass sie eigentlich schon volljährig ist.
Das Finale in Italien fand ich wiederum sehr gelungen. Gerade die Beschreibungen der Volturi fand ich toll, weil sie wirklich vollkommen und total böse sind, das hat mich fasziniert. Außerdem gibt es Tempo und Spannung zum Schluss und man ahnt schon jetzt, dass man die Volturi nicht zum Feind haben will. Es wird schon angedeutet, dass das nicht das letzte Treffen mit ihnen gewesen ist.
Jakob fand ich nicht wirklich authentisch. Die ganze Sache mit dem Werwolf-Sein hat mich ziemlich genervt. Seine „Zerrissenheit“, was er ihr sagt und was nicht, im Endeffekt umgeht er jedes Verbot. Erst macht er ein riesiges Drama, aber am Ende ist es dann doch kein Problem.
Alles in allem fand ich diesen Band schwächer als Band 1, es ist eben ein typischer Jugendroman mit Fantasy-Aspekt.

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Veröffentlicht am 03.04.2020

nicht ganz überzeugt

Son of Darkness 1: Göttliches Gefängnis
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Auf einer Expedition stößt Emma auf eine dunkle Höhle, in der sie sich plötzlich einem angebundenen Wolf gegenübersieht. Doch wider erwarten hat sie keine Angst vor ihm. Instinktiv weiß sie, dass ihr der ...

Auf einer Expedition stößt Emma auf eine dunkle Höhle, in der sie sich plötzlich einem angebundenen Wolf gegenübersieht. Doch wider erwarten hat sie keine Angst vor ihm. Instinktiv weiß sie, dass ihr der Wolf nichts tun wird, sondern ihre Hilfe braucht. Also durchschneidet sie seine Fesseln. Als der Wolf sich in einen sehr attraktiven Fremden verwandelt weiß Emma, dass sie in Schwierigkeiten steckt. Denn um den Fremden ranken sich einige Mythen und Legenden, und eine Prophezeiung bestimmt über sein Schicksal…

Ich lese Romantasy-Romane recht gerne und auch dieser hier konnte mich überzeugen. Bei diesem Buch handelt es sich um eine Geschichte, die in zwei Bänden erzählt wird, es gibt also noch eine Fortsetzung.
Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, sie schreibt sehr einfach und locker. Landschaften und Atmosphären beschreibt sie sehr eindrucksvoll und detailliert, es ist eine Freude, weiterzulesen.

Die Charaktere haben mir auch ganz gut gefallen, aber sie waren mir ein bisschen zu klischeehaft. Emma ist anfangs recht erschrocken über ihre Entdeckung, doch das überwindet sie für meinen Geschmack viel zu schnell. Sie nimmt einen wildfremden, der noch dazu nicht aussieht, wie ein normaler Mensch, einfach mit zu sich nach Hause und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Und das alles obwohl sie weiß, dass er Geheimnisse vor ihr hat und ihr nicht alles sagt.
Wulff selbst fand ich sehr nichtssagend. Er ist eine hübsche Hülle und ansonsten steckt nicht viel dahinter. Vielleicht ändert sich das in der Fortsetzung noch.
Das Buch hat mich nicht enttäuscht, aber auch nicht direkt begeistert. Ich werde den nächsten Band bestimmt noch lesen, erwarte mir für den großen Showdown aber eindeutig mehr.

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Veröffentlicht am 29.02.2020

schwerfälliger als Band 1

Marked Men: In seiner Stimme
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Schon seit über einem Jahr steht Ayden auf Jet. Doch er hat sie abgewiesen und jetzt sind sie so etwas wie Freunde. Doch eine Nacht verändert ihre Beziehung zueinander und macht ihnen beiden das Leben ...

Schon seit über einem Jahr steht Ayden auf Jet. Doch er hat sie abgewiesen und jetzt sind sie so etwas wie Freunde. Doch eine Nacht verändert ihre Beziehung zueinander und macht ihnen beiden das Leben nicht gerade leichter. Als dann auch noch Ayden von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, bricht das Chaos aus...

Der Schreibstil der Autorin ist unverändert gut, das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen.

Aber ich hatte Probleme damit, mich mit der Geschichte zu identifizieren, sie hat mich nicht persönlich berührt.

Ayden war nicht so nahbar und authentisch wie Shaw im letzten Band und Jet konnte ich auch nicht immer verstehen. Sie tragen beide eine schwere Last, aber sie machen es sich auch gegenseitig absichtlich schwer.

Viele Probleme und Missverständnisse hätten ganz einfach vermieden werden können.

Dazu kommt, dass ich die Liebesgeschichte nicht so ganz nachvollziehen konnte. Für beide war es eigentlich nur ein Abenteuer. Gerade Ayden wurde vor Jet gewarnt, der ein unverbesserlicher Frauenheld sein soll.
Aber die beiden schlafen miteinander und schon kann Jet an niemand anderen mehr denken und kann sich eine Zukunft ohne Ayden nicht mehr vorstellen. Das ging mir dann doch eindeutig zu schnell.

Das große Finale habe ich als nicht besonders spannend empfunden. Es war sehr vorhersehbar und dadurch recht langatmig.
Klar, Jets Reaktion war süß und das waren auch die einzigen Stellen im Buch, die mich emotional gekriegt haben.

Ich war noch verwöhnt von Band 1, als ich mit diesem Buch begonnen habe, und es hält dem Vergleich leider nicht stand.
Alles in allem ist das Buch ganz in Ordnung, aber ich wünsche mir von Band 3 eindeutig mehr.
Ich hoffe, dass die Autorin da eher an dem Stil von Band 1 anknüpfen kann.

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Veröffentlicht am 08.02.2020

gemischte Gefühle

Blinde Rache
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Mara Billinsky ist alles, aber keine gewöhnliche Polizistin. Schon ihr Aussehen macht sie zur Außenseiterin: schwarze Kleidung, dunkles Make-Up, Tattoos und Piercings. Auch mit ihrer Art kommt sie bei ...

Mara Billinsky ist alles, aber keine gewöhnliche Polizistin. Schon ihr Aussehen macht sie zur Außenseiterin: schwarze Kleidung, dunkles Make-Up, Tattoos und Piercings. Auch mit ihrer Art kommt sie bei den Kollegen nicht besonders gut an.
Eine Reihe von grausamen Foltermorden überschwemmt Frankfurt und es scheint absolut keinen Zusammenhang zu geben.
Als Mara endlich Ergebnisse vorweisen kann, wird sie von ihrem Vorgesetzten von dem Fall abgezogen.
Doch einfach aufgeben und abwarten ist so gar nicht Maras Art, und so ermittelt sie auf eigene Faust weiter...

Für mich ist das der erste Roman des Autors und ich bin durch die wahren Begeisterungsstürme in den Rezensionen auf die Reihe aufmerksam geworden.

Der Schreibstil hat mir recht gut gefallen. Das Buch ist leicht zu lesen, und durch die vielen kurzen Kapitel fällt es nicht schwer, dranzubleiben.
Außerdem wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt, was dem Buch mehr Tiefe verleiht, aber auch oft die Spannung schmälert. Man versteht erst gegen Ende, wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenhängen und man braucht immer etwas, bis man nach einem Perspektivwechsel wieder in dem entsprechenden Strang ankommt.

Mit Mara Billinsky hat der Autor eine interessante Hauptfigur geschaffen. Sie entspricht endlich mal nicht der Norm, obwohl auch sie, wie üblich, eine schwere Vergangenheit hatte.
Durch ihre schroffe und burschikose Art war sie mir sofort sympathisch. Sie hält nichts davon, den Menschen nach dem Mund zu reden und sie scheut sich nicht davor, auf ein paar Füße zu treten, selbst wenn es sie ihre Karriere kosten könnte.

Die anderen Figuren der Geschichte bleiben leider sehr blass und oberflächlich, sie sind nur Randfiguren der Handlung.

Der Thriller-Aspekt kam mir in diesem Buch leider zu kurz. Natürlich, die Morde sind grausam und werden auch so beschrieben, aber die Ermittlungsarbeit besteht nur aus Befragungen und Fischen im Trüben.
Ich hätte mir da wesentlich mehr Spannung und Tempo gewünscht, außerdem wusste ich schon sehr früh, wer der Mörder war und auch das Motiv war nicht schwer zu erraten.

Das große Finale am Ende fällt leider sehr kurz aus. Es ist gar nicht wirklich als großer Höhepunkt der Handlung erkennbar. Es gibt kein Drama, keine Schießerei, keine Konfrontation. Es ist dann nach einem Gespräch einfach irgendwie vorbei. Da war ich wirklich enttäuscht, ich hatte mehr erwartet.

Für mich war das Buch leicht zu lesen, hatte aber wenig Spannung und Tempo, wenig Ermittlungsarbeit, dafür hat man die Protagonistin gut kennengelernt. Es drehte sich viel um ihr Privatleben und ihre eigenen Probleme, Ängste und die Vergangenheit.
Vielleicht wird das im nächsten Band besser. Ich werde ihn auf jeden Fall lesen, weil mir Mara Billinsky sehr gut gefallen hat.

Von mir gibt es eine eingeschränkte Empfehlung. Die Begeisterungsstürme der anderen Leser kann ich nicht nachvollziehen, das Buch ist in Ordnung, aber keine literarische Meisterleistung.

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Veröffentlicht am 02.02.2020

Altes Thema ganz gut umgesetzt

Isola
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Vera fliegt zusammen mit 11 weiteren Jugendlichen auf eine einsame Insel in Brasilien. Sie wissen nur, dass sie ständig von Kameras überwacht werden.
Teil des Aufenthalts auf der Insel ist ein Spiel. ...

Vera fliegt zusammen mit 11 weiteren Jugendlichen auf eine einsame Insel in Brasilien. Sie wissen nur, dass sie ständig von Kameras überwacht werden.
Teil des Aufenthalts auf der Insel ist ein Spiel. Einer der Jugendlichen wird zum "Mörder" und bringt nach und nach die anderen Teilnehmer um.
Als dann aber ein echter Mord geschieht, bricht Panik aus...

Mir hat das Thema der Geschichte gut gefallen. Es ist nicht neu, aber die Umsetzung war nicht schlecht. Ich hätte mir mehr Tempo und Spannung gewünscht, aber das hier ist schließlich ein Jugendbuch und kein Psychothriller.

Die Charaktere sind authentisch und großteils auch sympathisch, trotzdem entspricht jeder einem Klischee und agiert auch so.

Die Liebesgeschichte geht ziemlich unter, bekommt nur wenig Raum, entwickelt sich dann aber sehr schnell.

Alles in allem konnte mich das Ende auch nicht unbedingt überzeugen. Mir war schon ziemlich früh klar, was gespielt wird. Das hat für mich die Spannung ziemlich verdorben, trotzdem ist der Schreibstil der Autorin angenehm und die Seiten fließen dahin.

Mein Fazit:
Ein gutes Buch für Zwischendurch, kein übermäßiges Tempo oder Spannung.

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