Cover-Bild Für immer die Alpen
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Luchterhand
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 592
  • Ersterscheinung: 09.03.2020
  • ISBN: 9783630876139
Benjamin Quaderer

Für immer die Alpen

Roman
Staatsfeind Nummer 1 zu sein ist nicht leicht. Das gilt auch dann, wenn dieser Staat einer der kleinsten der Erde ist: das Fürstentum Liechtenstein. Johann Kaiser, Sohn eines Fotografen, Weltenbummler, Meister der Manipulation, lebt unter falschem Namen an einem unbekannten Ort. Mit dem Verkauf gestohlener Kundendaten einer großen Bank hat er so gut verdient, dass es sich unbesorgt leben ließe – wären da nicht die Verleumdungen aus seiner Heimat, die aus ihm einen Verräter machen wollen. Im Versuch, die Deutungshoheit über sein Leben zurückzuerlangen, greift Johann zu Stift und Papier.

Benjamin Quaderer hat einen tollkühnen Debütroman geschrieben über die Macht des Geldes und die Macht des Erzählens. Das Porträt eines Hochstaplers, der die Gesellschaft spiegelt, die er betrügt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2020

Volle Manipulation

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Das Cover ist passend zur Handlung gestaltet.

Der Schreibstil liest sich zwar leicht verständlich, aber nicht flüssig. Der Inhalt ist in einzelne Buchabschnitte unterteilt und enthält sehr viele Quellenhinweise, ...

Das Cover ist passend zur Handlung gestaltet.

Der Schreibstil liest sich zwar leicht verständlich, aber nicht flüssig. Der Inhalt ist in einzelne Buchabschnitte unterteilt und enthält sehr viele Quellenhinweise, welche für mich das Lesen erschweren.

Es handelt sich um Johann Kaiser, der im Fürstentum Liechtenstein unter schwierigen Verhältnissen aufwächst und als Erwachsener gestohlene Kundendaten einer Bank verkauft. Er wurde in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen und lebt an einem unbekannten Ort.

Das Buch enthält ein umfassendes Bild von Johann Kaiser. Er hatte kein reibungsloses Leben, kommt in der Welt herum, verleugnet seine Herkunft und manipuliert die Menschen zugunsten seiner Person.

Mich hat die vorgenannte Thematik leider überhaupt nicht angesprochen. Ich wurde von der Geschichte nicht mitgerissen.

Fazit:

Eine interessante Geschichte für spezielle Leser!

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Veröffentlicht am 10.03.2020

Genervt abgebrochen und quer gelesen

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Für immer die Alpen ist ein Roman des Autors Benjamin Quaderer, in dem er die Lebensgeschichte von Johann Kaiser erzählt. Dieser wurde zu Staatsfeind Nr. 1 nachdem er gestohlene Kundendaten einer großen ...

Für immer die Alpen ist ein Roman des Autors Benjamin Quaderer, in dem er die Lebensgeschichte von Johann Kaiser erzählt. Dieser wurde zu Staatsfeind Nr. 1 nachdem er gestohlene Kundendaten einer großen Bank verkauft hat. Er lebt im Zeugenschutzprogramm und hätte dank des Verkaufes der Daten ein gutes Auskommen, wenn ihn nicht die Verleumdungen aus seiner Heimat stören würden. Deshalb beschließt Kaiser seine Lebensgeschichte aus seiner Sicht nieder zu schreiben.

Erwartet hatte ich ein interessantes Buch mit einer spannenden Geschichte, bekommen habe ich eine ineinandergeschachtelte langatmige Aufreihung des Lebens von Johann Kaiser in dem er mir mit jeder Seite unsympathischer wird. Als Charakter besteht sein Leben aus Trug, Diebstahl und Lügen. Er ist immer auf der Sinnsuche und dabei recht sprunghaft und reflektiert nicht das es an ihm liegt, das vieles nicht klappt was er sich vorstellt. Vielfach wird die Schuld bei anderen gesucht, nie bei sich selber.

Aufgeteilt ist der Roman in vierzehn Bücher, einer Einleitung und einem Letzten Buch. Die Handlung reicht von 1962-2020 und sie wird aus der Sicht von Johann Kaiser in Ich-Form erzählt. Passagen die sich recht gut und flott lesen lassen wechseln sich ab mit ermüdenden Aufzählungen, geschwärzten protokollarischen Passagen und einer Vielzahl von Fußnoten zu realen und fiktiven Quellen. Insgesamt gibt es 222 Fußnoten die sich zum Teil über mehrere Seiten erstrecken. Wenn man den Roman als Print liest mag das ja noch angehen, aber als ebook mit Fußnoten am Ende des Buches würde das den Lesefluss sehr arg behindern. Durch den wechselhaften Schreibstil wurde mir das Lesen verleidet und da die Handlung an Spannung fehlen lässt, habe ich das Buch zur Hälfte Seite für Seite gelesen und danach nur noch quer gelesen. Das Letzte Buch am Schluss habe ich wieder ganz gelesen, fand den Schluss aber nicht sonderlich gut.

Insgesamt ein Buch das mich enttäuscht hat und meine Erwartungen in keinster Weise erfüllt hat. Wer sich für das Buch interessiert sollte sich erst einmal, wenn möglich, mit einer Leseprobe an das Buch herantasten. Der Autor mag vielleicht versucht haben einen neuen Weg einzuschlagen, konnte mich dabei aber nicht mitnehmen.

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