Cover-Bild Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde
Band 1 der Reihe "Shadow Tales"
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 27.03.2020
  • ISBN: 9783846600962
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Isabell May

Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde

Band 1

Die verträumte Lelani wächst in einem Dorf im Königreich Vael auf. Schon immer spürt sie eine starke Verbindung zu den fünf magischen Monden, die nachts über ihr erstrahlen. Als sich an ihrem 18. Geburtstag das Amulett öffnet, das ihre Eltern ihr hinterlassen haben, steht Lelanis Welt auf einmal Kopf. Zusammen mit ihrem besten Freund Haze macht sie sich auf die Reise, ihre wahre Bestimmung zu erfüllen - und gerät in einen Strudel aus Gefühlen, Selbstfindung und dunkler Magie ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2020

Zu viel erhofft

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Das Cover hat mich schon magisch angezogen und der Klapptext hörte sich nach was an, was mir gefallen könnte.
Leide haben mir grad mal die magischen Wesen in diesem Buch gefallen und die Magie an sich. ...

Das Cover hat mich schon magisch angezogen und der Klapptext hörte sich nach was an, was mir gefallen könnte.
Leide haben mir grad mal die magischen Wesen in diesem Buch gefallen und die Magie an sich. Dahinter scheint schon eine interessante Geschichte zu stecken.
Aber ich habe mich leider richtig schwer getan mit dem Buch. Die Handlung konnte mich nicht wirklich packen, ich habe etwas Spannung vermisst.
Diese konnte noch nicht mal erzeugt werden als sich Lelani mit ihren besten Freund Haze auf dem Weg macht, um zu ergründen wohin sie das Amulett zieht. Denn die beiden bekommen schon schnell Gesellschaften von dem Fremden Kyran. Von diesen kann Lelani schon fast gar nicht mehr die Augen lassen, etwas was ich lästig fand. Denn wie sich herausstellt gefällt dies Haze natürlich nicht, dabei sind Lelani und Haze doch nur Freunde? So dachte Lelani bis dahin.
Dabei finde ich die Freundschaft zwischen Lelani und Haze wunderschön, sie hat was grundfestes egal in welcher Situation. Und auch wenn sie mal nicht einer Meinung sind, so stehen sie sich bei.
Puh Dreiecksgedöns und leider meiner Meinung auch noch schlecht gemacht, da ich Lelani sehr naiv fand.
Für mich waren eher die Pixies, Kelpies oder Blutwölfe in der Geschichte interessant, aber das war es auch schon.
Der Anfang war sehr vielversprechend, aber zwei drittel des Buches hat sich einfach mit anderen Dingen beschäftigt, die ich zum Teil nicht wirklich relevant fand.
Der Schreibstil war zwar schon flüssig und angenehm, nur manchmal etwas zu ausführlich.

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Veröffentlicht am 05.06.2020

Mondmagie

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Lelani und ihr bester Freund Haze leben in einem Dorf ohne Namen mitten im Nirgendwo. An ihrem achtzehnten Geburtstag stellt Lelani fest, dass mit dem Medaillon, das sie trägt, etwas nicht stimmt, und ...

Lelani und ihr bester Freund Haze leben in einem Dorf ohne Namen mitten im Nirgendwo. An ihrem achtzehnten Geburtstag stellt Lelani fest, dass mit dem Medaillon, das sie trägt, etwas nicht stimmt, und plötzlich passiert etwas mit ihr - etwas, das mit der Magie der Monde zu tun hat. Die Magie des Medaillons zieht Lelani unbarmherzig hinaus in die Welt, und sie glaubt, dass sie dort irgendwo ihre Mutter finden wird. Ihr bester Freund lässt sie nicht im Stich, sondern beschließt, sie zu begleiten. Und dann ist da auch noch Kyran, der geheimnisvolle fremde Adlige, der sie einmal vor einem Blutwolf gerettet hat, und der sich ihnen ebenfalls anschließt.

Natürlich ist Lelani eine Waise, die nichts von ihrer Herkunft weiß oder ahnt. Für den Leser ist leider - selbst wenn er nicht die ganzen Märchen oder Geschichten mit ähnlichen Protagonisten kennen würde - alles klar, dank des Prologs. Und natürlich gibt es nicht nur ein Loveinterest, sondern gleich zwei gut aussehende Kerle, die um Lelanis Aufmerksamkeit buhlen. So zieht sich die erste Hälfte des Buches furchtbar in die Länge, denn auch wenn der Schreibstil recht poetisch ist, passiert einfach nicht viel. Ab der zweiten Hälfte wird es wieder etwas besser, auch wenn ich bei dem Auftauchen von Snow & Co nicht wusste, ob ich lachen oder weinen sollte. Ihre Zeiten hat die Autorin auch nicht recht im Griff - auf dem Hinweg brauchen sie von dem Wirtshaus im Spessart ... ich meine, im Wald ... knapp zwei Tage, auf dem Rückweg fliehen sie zwar vor jemandem, aber es geht über Stock und Stein und ein Pferd trägt doppelte Last; trotzdem sind sie gefühlt nach einer halben Stunde wieder dort. Und warum schleppen sie eigentlich den Typen mit, der sie umbringen wollte? Welchen Sinn ergibt das? Auf einer Flucht? Gar keinen. Er verlangsamt alles nur, weil wie gesagt, doppelte Last auf einem Pferd und so. Ich empfinde es auch als sehr unlogisch, dass man dieselben Leute, die einen kurz vorher noch umbringen wollte, plötzlich als best buddies ansieht. Jedenfalls hat mich das Buch nicht wirklich überzeugen können, den zweiten Teil erspare ich mir. 2,5/5 Punkten.

Veröffentlicht am 27.03.2020

Leider relativ vorhersehbar und anstrengende Liebesgeschichte, trotz schönem Stil und interesantem World Building

6


An sich fand ich das World Building hinter dem Ganzen sehr faszinierend. Es gibt fünf Monde und manche Menschen verfügen über erblich weitergegebene Mondmagie, und sind deshalb im oberen Teil der Gesellschaft ...


An sich fand ich das World Building hinter dem Ganzen sehr faszinierend. Es gibt fünf Monde und manche Menschen verfügen über erblich weitergegebene Mondmagie, und sind deshalb im oberen Teil der Gesellschaft vertreten, die von einer High Lady regiert wird. Darüber hinaus führt die Autorin im Verlaufe der Handlung neben bekannten Tieren verschiedene Wesen wie Blutwölfe oder Pixies ein, die an Sagen aus unserer Welt erinnern, ebenso wie Märchenanspielungen, was ich ganz cool fand.

Die Handlung beginnt mit einem Prolog, der vor der Geschichte spielt und Spannung weckt. Dann springen wir zu Lelani, deren Amulett, das einzige, das ihr von ihren leiblichen Eltern geblieben ist, an ihrem achtzehnten Geburtstag plötzlich aufspringt. Sie entdeckt, dass sie wider Erwarten Mondmagie hat, und bricht gemeinsam mit ihrem besten Freund Haze auf, um ihre leibliche Mutter zu finden und eine Antwort auf ihre Kräfte zu erhalten. Dabei läuft ihr dann der selbstsichere, gutaussehende Adelige Kyran über den Weg ...

Sie brechen also auf, und dann passiert erst mal eine ganze Weile ... gar nichts. Als nicht nichts, sie reisen durch die Gegend, und es gibt eine Nebenhandlung, bei der ich das Verhalten eines Charakters unlogisch und nicht nachvollziehbar fand, die aber sonst auch interessante Aspekte enthält. Der eigentliche Hauptplot wird jedoch erst im letzten Drittel wieder aufgegriffen. Zwischendurch gibt es ein paar kurze Abschnitte aus der Sicht anderer Figuren, vor allem der High Lady, die Spannung generieren sollen.
Insgesamt hatte ich mir am Anfang schnell die wesentlichen Zusammenhänge zusammengereimt, und wurde darin auch nicht weiter überrascht, da die Handlung relativ vorhersehbar verläuft. Da die Konflikte an sich Potenzial haben, hätte ich es auch nicht weiter schlimm gefunden, wenn diese Verbindungen früher gezogen und neue Aspekte aufgemacht worden wären.

Dadurch, dass ich also quasi das ganze Buch lang darauf gewartet habe, die Erkenntnisse zu bekommen, mit denen ich sowieso schon gerechnet hatte, kam bei mir auch nicht wirklich viel Spannung auf. Das Buch verfolgt dabei in meinen Augen teils sehr stereotypische Handlungsmuster - Lelani ist zum Beispiel die typische naive Protagonistin, wobei ich das hin und wieder ein bisschen anstrengend fand. Okay, sie ist in einem abgeschiedenen Dorf aufgewachsen, aber auch da gab es Gefahren. Ansonsten war sie mir aber nicht direkt unsympathisch, entwickelt aber wie die meisten Charaktere in meinen Augen auch nicht wirklich Tiefe.

Die Freundschaft, wie sie anfangs zwischen Haze und Lelani dargestellt wurde, mochte ich da noch sehr gerne. Gerade hier, aber auch später, spielt immer ein leichter Humor mit. Und auch die Beziehung zwischen Lelani und ihrer Ziehmutter Alpha, die eine etwas eigene Sprechweise hat, ist ganz schön dargestellt.
Ansonsten mochte ich den Schreibstil sehr gerne, der leicht poetisch ist und die fremde High Fantasy-Welt teils mit wunderschönen Beschreibungen zum Leben erweckt.

Am anstrengendsten fand ich allerdings die Liebesgeschichte. Lästert Lelani anfangs noch über die arroganten Adeligen, ist sie bei Kyrans Anblick natürlich hin und weg, und das, obwohl er sich relativ herablassend ihr gegenüber verhält. Kyran ist der goldene Märchenprinz, der mir schlichtweg auch eine Spur zu perfekt ist - er sieht perfekt aus, er kann perfekt kämpfen und ist sich dessen natürlich absolut bewusst. Und während Haze gesunden Misstrauen entwickelt, ist Lelani natürlich voll begeistert von ihm. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt, der sich im Verlaufe der Handlung entwickelt, und ich mag diesen Trope leider wirklich nicht und fand es eher unnötig.

Fazit: Interessantes World Building und schöne Beschreibungen, aber stereotypische und vorhersehbare Handlung, bei der der Hautplot sehr lange zum Erliegen kommt. Die Charaktere bleiben eher blass und die Liebesgeschichte habe ich als sehr anstrengend empfunden.

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