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Veröffentlicht am 16.05.2020

Nicht ganz so starke Fortsetzung

Erbe und Schicksal
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Inhalt:
England 1945: Der Zweite Weltkrieg ist beendet. Harry Clifton, der sich aus den Hafendocks Bristols hochgearbeitet hat, und sein treuer Jugendfreund Giles Barrington, Sprößling der Schifffahrt-Dynastie ...

Inhalt:
England 1945: Der Zweite Weltkrieg ist beendet. Harry Clifton, der sich aus den Hafendocks Bristols hochgearbeitet hat, und sein treuer Jugendfreund Giles Barrington, Sprößling der Schifffahrt-Dynastie Barrington, haben überlebt. Endlich hat Harry zu seiner großen Liebe gefunden, zu Giles' Schwester Emma Barrington. Doch ein langer Schatten droht auf die jungen Menschen zu fallen. In einer dramatischen Verhandlung obliegt es dem Haus der Lords festzulegen, wer das Vermögen der Barringtons rechtmäßig erben wird: Harry oder Giles. Harry weiß, dass die Entscheidung seine Verbindung mit Emma für immer zerstören könnte. Für die Familien Clifton und Barrington beginnt eine neue Epoche voller Intrigen und Verrat.


Meine Meinung:
Wer die ersten beiden Teile noch nicht gelesen hat: SPOILER!
Ich hatte mich so sehr auf den dritten Teil dieser Reihe gefreut, nachdem Teil zwei erneut mit einem Cliffhanger geendet hat.
Hier geht es sehr viel um das Leben von Harry und Giles, die beide einen unterschiedlichen Weg bestreiten. Harry tourt als Autor auf Lesereise durch die Welt, Giles versucht sein Glück in der Politik Englands. Beide sind mir nach wie vor sympathische Figuren, wobei ich immer ein Fünkchen mehr für Harry übrig habe.
Von diesem Teil bin ich allerdings ein wenig enttäuscht. Die ersten zwei Drittel des Buches haben sich für mein Gefühl sehr gezogen und eine Handlung kam nur schleppend in Gang. Erst gegen Ende wurde es so richtig spannend, allerdings für meinen Geschmack ein wenig zu viel des Guten. Harry und Giles werden mit alten Bekannten konfrontiert, die ich schon nicht mehr in der Geschichte vermutet hätte. Durch verschiedene Situationen wurde für mich unnötig viel Drama erzeugt, wodurch ich teilweise genervt war.
Dieses Buch ist für mich bisher das schwächste aus der Reihe, auch wenn es nicht langweilig ist. Ich habe es gerne gelesen, keine Frage, aber doch war mir das alles ein wenig zu gewollt.
Wie in den ersten beiden Teilen auch erwartet den Leser hier einen fiesen Cliffhanger, der einen mit einigen Fragen zurück lässt. Ich freue mich auf die weiteren Bücher der Reihe!

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Veröffentlicht am 27.04.2020

Der unerwünschte Mitbewohner

Unter einer Decke
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Inhalt:
Hollys Leben könnte so einfach sein. Wäre da nicht dieser unfassbar störende und auch noch ziemlich berühmte neue Mitbewohner, der die junge Frau jeden Tag aufs Neue in den Wahnsinn treibt. Mit ...

Inhalt:
Hollys Leben könnte so einfach sein. Wäre da nicht dieser unfassbar störende und auch noch ziemlich berühmte neue Mitbewohner, der die junge Frau jeden Tag aufs Neue in den Wahnsinn treibt. Mit seiner überheblichen Art schafft es Nathan immer wieder, Holly aus ihrem Schneckenhaus zu locken, so sehr sie sich auch dagegen wehrt. Langsam aber sicher scheint ihre Welt kopfzustehen und der anfangs so verhasste Mitbewohner mausert sich zu einem unverzichtbaren Teil ihres Lebens. Bis Holly eines Tages etwas erfährt, das ihr Universum erneut rotieren lässt.

Meine Meinung:
Von diesem Buch habe ich bisher noch nichts gehört, fand die Thematik allerdings sehr interessant, weshalb ich mir das Ebook gekauft habe.
Für mich ist es das erste Buch von Katie Weber gewesen. Gut gefallen haben mir vor allem die Perspektivwechsel, sodass man Einblicke in die Gedanken beider Protagonisten erhält.
Holly lebt in dem Haus ihrer verstorbenen Großmutter eigentlich mit ihren zwei besten Freunden. Doch als diese ausziehen und plötzlich der Schauspieler Nathan ein Zimmer bei ihr bezieht, stellt sich Hollys Welt auf den Kopf. Holly weiß nicht so wirklich, was sie mit ihrem Leben anfangen möchte und lebt mehr in den Tag hinein. Nathan lebt bei ihr und macht ihr das Leben alles andere als leicht. Auf mich machte es immer den Eindruck, als wüsste er alles besser und würde sich für etwas besseres halten als Holly. Das hat mich unheimlich gestört, denn unter diesen Umständen finde ich eine Annäherung der beiden doch etwas bedenklich. Mir hat auch einfach die Handlung gefehlt. Hauptbestandteil des Buches sind Gespräche zwischen Holly und Nathan, die alles andere als freundlich ausfallen. Was beide in der Zeit machen, in der sie nicht miteinander reden, kommt für den Leser überhaupt nicht zur Geltung.

„Früher hätte ich so eine Entscheidung nie gewagt. Heute aber wusste ich, nur der, der etwas riskierte, hatte auch die Chance, seine Träume zu leben und nicht nur zu träumen.“ (S. 347)

Womit ich ein weiteres großes Problem hatte: wie die beiden sich gegenseitig angesprochen haben. Bezeichnungen wie Bambi, Rehauge oder auch Idiot sind manchmal vielleicht angebracht, doch bitte nicht ständig. Beide haben einen Namen und ich finde es sehr sehr schade, dass dieser kaum bis gar nicht verwendet wird.
Insgesamt konnte ich leider keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen und war mit der Zeit immer mehr genervt vom Schreibstil und habe ihn als anstrengend und sprunghaft empfunden. Das kommt wahrscheinlich daher, dass mir einfach die normalen Handlungen gefehlt haben und man nur an sehr wenigen ausgewählten Szenen ein Alltagsleben erkennen konnte.
Nichtsdestotrotz hat die Geschichte von Holly und Nathan einen unterhaltsamen Charakter, da die beiden wie Katze und Maus sind und ihrer gegenseitigen Anziehung eigentlich nicht nachgeben wollen, was oftmals in witzige Szenen mündet.

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Veröffentlicht am 09.04.2020

Hat mich emotional leider nicht überzeugen können...

Mein Herz wird dich finden
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Inhalt:
Eine Liebe, die tragisch endet.
Eine neue Liebe, die tragisch beginnt.
Ein Herz, das nicht aufhört zu lieben.
Und am Ende der Tränen: das Glück.
400 Tage ist es her.
Vor 400 Tagen ist Mias große ...

Inhalt:
Eine Liebe, die tragisch endet.
Eine neue Liebe, die tragisch beginnt.
Ein Herz, das nicht aufhört zu lieben.
Und am Ende der Tränen: das Glück.
400 Tage ist es her.
Vor 400 Tagen ist Mias große Liebe bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Vor 400 Tagen hat Noah eine zweite Lebenschance bekommen.
Als sie einander begegnen, spüren sie beide sofort, dass sie zusammen gehören.
Doch nur Mia weiß, dass Noah ihr niemals begegnen wollte. Dass sie gegen seinen ausdrücklichen Willen gehandelt hat, als sie sich auf die Suche nach ihm gemacht hat. Dass Noah niemals wissen wollte, wer vor 400 Tagen ums Leben gekommen ist. Weil es irgendwie nicht richtig ist, dass er weiterleben darf – nur weil jemand anderes gestorben ist.
Doch für Mia ist es, als wäre die Welt plötzlich wieder in Ordnung. Als wäre das Leben wieder bunt und schön. Und als hätte sie Noah nicht verschwiegen, dass sie einander nur begegnet sind, weil sie wissen wollte, wer der Mensch ist, der das Spenderherz ihres Freundes bekommen hat. Doch wie glücklich darf sie nach Jacobs Tod eigentlich sein? Und wann wird aus Schweigen … Verrat?
Mia muss Noah erzählen, wer sie ist. Aber was bedroht ihre Liebe mehr? Eine Lüge – oder die Wahrheit?

Meine Meinung:
Das Cover finde ich unheimlich schön gestaltet und sehr passend für die Thematik. Gerade die goldenen Punkte lockern das Ganze ein wenig auf und haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Auch der Klappentext hat sich für mich sehr vielversprechend angehört, sodass ich gespannt auf die Geschichte gewesen bin.
Der Schreibstil hat bei mir gleich ein Plus, denn ich lese am liebsten aus der Ich – Perspektive, was bei diesem Buch auch so ist. Allerdings konnte er mich emotional kaum erreichen, so ganz weiß ich auch nicht warum.
In der Geschichte geht es um Mia, die ihren Freund Jacob bei einem Autounfall verliert. Zu Beginn des Buches ist das etwas mehr als ein Jahr her. Ich denke, das war das erste Hindernis für mich. Ich hätte mir kurz etwas dazu gewünscht, eine kurz Angabe, was passiert ist. Dies ist leider nicht der Fall, sodass man immer nur durch kurze Erinnerungen von Mia weiß, was geschehen ist und wie sie sich dabei gefühlt hat.

„Allein. So fühle ich mich schon sehr lange, seit vierhundert Tagen. Seit Jacob gestorben ist, bin alleine und einsam. In diesem Augenblick jedoch, hier und jetzt, bin ich weder einsam noch allein.“ (S. 48)

Sie lernt Noah unter quasi „verbotenen“ Umständen kennen, was die beiden vor einige Probleme stellt. Sie sind durch etwas in der Vergangenheit verbunden, was Mia weiß. Noah allerdings wird sehr lange im Unklaren gelassen. Ich verstehe, warum Mia erstmal alles vor ihm geheim hält, jedoch kam irgendwann der Punkt, an dem sie es hätte sagen müssen. Diesen Punkt hat sie einfach verstreichen lassen, sodass sie sich immer mehr in die Enge getrieben fühlt. Zuerst hatte ich wirklich Verständnis für ihr Handeln, doch mit der Zeit nervte mich das gewaltig.
Eines meiner größten Probleme ist aber wohl, dass ich keine wirkliche Beziehung zu Mia aufbauen konnte. Ich hatte generell mit der Zeit immer weniger Verständnis für das, was sie tut. Vieles war für mich nicht nachvollziehbar, sodass ich teilweise sogar die Lust am Weiterlesen verloren habe. Mit Noah hingegen bin ich viel besser klar gekommen. Es gibt leider kein Kapitel aus seiner Sicht, was ich mir zwar gewünscht hätte, allerdings nicht gestört hat. Noahs handeln konnte ich so viel besser verstehen als Mias, auch wenn er zu Mia auch nicht sofort ehrlich ist. Doch er lässt den Punkt nicht verstreichen, sondern spricht irgendwann einfach offen und ehrlich.
Das soll alles gar nicht so negativ klingen, wie es sich jetzt vielleicht anhört. Ich mochte die Idee der Geschichte und sie konnte mich unterhalten. Es ist ein süßes Sommerbuch, das nur einfach nicht zu mir gepasst hat. Emotional hat es mich leider nicht berühren können, dennoch kam bei mir eine gewisse Sommerstimmung auf und die Thematik ist ansprechend und verständnisvoll erklärt.

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Veröffentlicht am 25.01.2020

Band sechs der erfolgreichen Reihe

Ostwind - Der große Orkan
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Inhalt:
Ein Sommersturm zieht über Kaltenbach auf und bringt einen Pferde-Wanderzirkus mit sich, der auf dem Gestüt Schutz vor dem Unwetter sucht. Und obwohl Ari von der faszinierenden Welt des Kunstreitens ...

Inhalt:
Ein Sommersturm zieht über Kaltenbach auf und bringt einen Pferde-Wanderzirkus mit sich, der auf dem Gestüt Schutz vor dem Unwetter sucht. Und obwohl Ari von der faszinierenden Welt des Kunstreitens magisch angezogen wird, sieht sie auch die Schattenseiten, die das Zirkusleben für die Pferde bereit hält. Mit Ostwinds Hilfe fasst sie den waghalsigen Plan, einem alten Showpferd zu helfen – dann kehrt endlich Mika überraschend zurück ...

Meine Meinung:
Von Anfang an bin ich ein begeisterter Ostwind Fan gewesen. Doch nachdem mir in Band fünf meine liebste Hauptfigur, Mika, abhanden gekommen ist, ist es für mich nicht mehr das Selbe.
Da dieses Buch für jüngere Leser ab ca 10 Jahren geeignet ist, muss man keine großartige Handlung erwarten. Besonders gefällt mir immer noch, wie einfühlsam die Verbindung von Ostwind und Ari bzw Ostwind und Mika geschildert wird. Jedes Mädchen träumt doch genau davon. Hier steht als großes Thema das Trick-/Kunstreiten im Vordergrund. Ich selbst finde das sehr spannend und finde es toll, durch diese Geschichte auch mal ein wenig hinter die Kulissen schauen zu können. Zusammen mit Ari erleben wir einen großen Sturm, durch den ein Pferdezirkus nach Kaltenbach kommt. Da Ari immer noch sehr temperamentvoll ist, geht das Ganze natürlich nicht ohne Chaos...
Leider spielen auch hier die Grundfiguren Mika, Fanny und Sam nur eine untergeordnete Rolle. Für mich sind diese drei untrennbar mit Ostwind verbunden, weshalb ich es schade finde, dass sie so in den Hintergrund gerückt sind. Spannung kommt zum Ende der Geschichte auf jeden Fall nochmals auf, und hier treffen wir dann auch wieder auf Mika und Co.
Schöner Abschluss der Reihe, für mich aber nicht annähernd so toll wie die ersten Teile!

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Veröffentlicht am 05.01.2020

Musik und Liebe überstehen auch die schwersten Zeiten

Das Versprechen des Buchhändlers
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Inhalt:
Deutschland 1931: Als Max die schöne Geigenspieler Hanna zum ersten Mal sieht, weiß er sofort, dass er sie liebt. In ihrem hingebungsvollen Spiel erkennt er die gleiche Leidenschaft zur Kunst, ...

Inhalt:
Deutschland 1931: Als Max die schöne Geigenspieler Hanna zum ersten Mal sieht, weiß er sofort, dass er sie liebt. In ihrem hingebungsvollen Spiel erkennt er die gleiche Leidenschaft zur Kunst, die auch er als Buchhändler in sich trägt. Nur langsam nähern sich die beiden einander an. Denn eigentlich hat Hanna nur ein einziges Ziel: Sie möchte ins Orchester aufgenommen werden. Doch die Jahre vergehen, und die politischen Ereignisse bringen Hanna und Max in größte Gefahr.

Meine Meinung:
Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch meine Tante. Sie hat es gelesen und mir mit den Worten „Das musst du lesen!“ in die Hand gedrückt. Interessant finde ich die Thematik rund um die 30er Jahren und den zweiten Weltkrieg tatsächlich, also habe ich mich an die Geschichte herangewagt.
Das Cover ist wirklich schön, gerade der alte Buchladen passt gut zu den Beschreibungen im Buch. Die Frau soll wohl Hanna Ginsberg darstellen. Ich finde es gut, dass man ihr Gesicht nicht sieht und sie ihre Geige in der Hand hat. Damit wird sofort ein gutes Bild von ihr vermittelt, auch wenn ich keine Personen auf Covern mag.
Jillian Cantor hat mich hier an die Seiten gefesselt. Ihr Stil, die Geschichte zu erzählen gefällt mir gut. Ohne zu viel verraten zu wollen kann ich doch sagen, dass ich es gut finde, abwechselnd von der Zeit vor dem Krieg und der Zeit danach zu lesen. Das Buch springt immer abwechselnd hin und her, sodass es zwei Erzählstränge gibt, die beiden unheimlich interessant sind. Wir haben in dieser Geschichte ein Liebes paar, nämlich Hanna Ginsberg und Max Bissinger. Doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn Hanna ist Jüdin und ihre Liebe somit zu Hitlerzeiten sehr gefährlich. Hanna mochte ich auf Anhieb. Sie erscheint mir ein wenig stur und widerspricht Max häufig oder wischt seine Bedenken beiseite. Hannas große Liebe neben Max ist die Musik, genauer gesagt ihre Geige. Ihr großer Traum ist es, in einem Orchester zu spielen. Dafür tut sie alles und übt stundenlang. Ihr Durchhaltevermögen bewunder ich, ebenso wie ihre Zielstrebigkeit, alles zu erreichen, was sie sich vorstellt. Hannas Kapitel werden uns aus der Ich-Perspektive geschildert, sodass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte.
Mit Max hingegen habe ich so meine Probleme. Zu Anfang fand ich seine Bemühungen um Hanna süß und es hat ihn mir sympathisch gemacht. Doch je weiter die Handlung voranschritt, desto seltsamer und geheimnisvoller kam er mir vor. Sein Verhalten hat sich nicht grundlegend verändert, aber dennoch war er für mich nicht greifbar. Dieses Gefühl der Distanz wird durch die Erzählweise in der dritten Person noch verstäkt. Es wirkt so, als sollte man als Leser keine rechte Bindung zu Max aufbauen. Während mir Hannas Entwicklung zu einer noch stärkeren und selbstbewussteren Frau gut gefallen hat, so bleibt mir Max bis jetzt ein wenig fremd und unverständlich.

„Ich hatte so viele Dinge verloren und diese Verluste waren zu einem Teil von mir geworden. Zu einem Teil meiner Identität.“ (S. 198)

Eigentlich hätte das Buch richtig gut sein können mit den ganzen historischen Ereignissen und der wirklich spannenden Geschichte. Doch gibt es ein Element, dass mir gar nicht gefallen hat. Ich möchte es hier nicht nennen, denn damit würde ich spoilern. Allerdings hat dies für mich die Atmosphäre der Geschichte ein wenig zunichte gemacht. Ich verstehe, dass es ein Symbol der Hoffnung sein soll, aber für mich passt es leider gar nicht in die Geschichte. Durch manche Ereignisse, die damit zusammenhängen, habe ich Hanna teilweise als naiv wahrgenommen, was wirklich schade ist. Da dies für mich einiges zerstört hat, muss ich Abzüge machen.
Ein Buch, dass die Geschichte einer gefährlichen Liebe und der Leidenschaft für Musik erzählt. Und davon, dass beides schwierige Zeiten überstehen kann. Eine Geschichte, die für mich aber Potenzial zu etwas anderem hätte haben können.

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