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Veröffentlicht am 10.05.2020

Süß wie Cupcakes

Crazy in Love (Weston-High-Reihe 1)
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Inhalt:

Um ihren großen Traum (ein Medizinstudium in Yale) erfüllen zu können, beschließt Sasha, das nächste Jahr bei der Familie ihres toten Vaters zu verbringen. Auch wenn sie sie nicht kennt, denn ...

Inhalt:

Um ihren großen Traum (ein Medizinstudium in Yale) erfüllen zu können, beschließt Sasha, das nächste Jahr bei der Familie ihres toten Vaters zu verbringen. Auch wenn sie sie nicht kennt, denn dessen Familie war nicht begeistert von der Partnerwahl ihres Sohnes. Dass Sashas Mutter damals auch noch schwanger geworden ist, setzte dem die Krone auf. Und nun zieht sie auch noch alleine vom heißen Kalifornien ins eisige Boston. Abgesehen von ihrer Tante begegnen ihr alle kalt und abweisend auch in ihrer Schule, aber Sasha versucht das Beste daraus zu machen und strengt sich noch mehr an. Und dann ist da noch Ben, der arroganteste und selbstverliebte Kerl, den jeder mag. Jemand, mit dem Sasha nie etwas zu tun haben will. Aber auch Ben hat einen geheimen Traum. Er möchte Journalist werden und nicht wie von ihm verlangt wird Medizin studieren (was auch eine ganz schön blöde Idee ist wenn man kein Blut sehen kann). Ein Praktikum bei einer Zeitung kommt ihm dabei gelegen auch wenn niemand davon erfahren darf. Der Plan geht schief und prompt trifft der überhebliche Ben beim Kaffee holen auf Sasha, die in dem Café arbeitet. Aus Angst, dass sie etwas verraten könnte schlägt Ben ihr einen Deal vor: einen Monat Ehrlichkeit & besser Kennenlernen. Dass Sashas Herz dabei ganz schön hoch schlägt findet sie überhaupt nicht gut. Vor allem weil sie sich ja nur auf ihren großen Traum konzentrieren will. Und das geht mit Bauchkribbeln und Gefühlen gar nicht oder?

Meinung:

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Es war locker und leicht zu lesen und war gut verständlich . Durch die kurzen Kapitel konnte man das Buch noch besser durchlesen als ohnehin.

Das Cover finde ich ganz niedlich. Das rosa und bege passen gut zusammen und ich mag die Kombi der beiden Farben super gerne. Das Crazy schimmert leicht golden, wenn man näher rangeht hat es für mich ein bisschen Holzoptik, was ich ein super süßes Detail finde.

Sasha war mir schon von der ersten Seite an sympathisch. Sie tut alles für ihren Traum und merkt dabei, dass es anspruchsvoller wird als gedacht. Sie ist einfach zielstrebig, taff und ehrlich. Wenn sie sich irrt, sieht sie es ein und steht dazu. Sie ist super nett und lässt sich nicht so schnell einschüchtern. Neben ihr als Person, die ich echt mochte, liebe ich ihre Angewohnheiten und Hobbys sogar noch mehr. Sasha schreibt für alles und jede Lebenslage ein Liste, der sie echt einfallsreiche und lustige Namen gibt. Ohne diese Listen wäre sie vermutlich planlos und dabei auch noch ziemlich unruhig, weil sie das alles macht um ihre Nerven zu behalten. Das fand ich schon super, weil es mir auch so geht. Dann ist da noch ihre Sucht nach Kaffee, die in dem Buch immer eine Rolle spielt. Sie inhaliert es. Sie liebt und lebt Kaffee. Ohne diese Sucht wäre das alles nicht zustande gekommen. Und am besten fand ich die Cupcakes, die sie backt und mit denen sie herumexperimentiert. Ich hatte immer Hunger, als ich davon gelesen habe. Meine eigenen Versuche sind mir leider ziemlich misslungen.

Ben fand ich anfangs ziemlich nervig. Er war so ein typischer arroganter Kerl, der mir viel zu selbstverliebt rüberkam. Aber nachdem ich von seinem Traum erfahren habe wurde er mir viel sympathischer. Man hat gemerkt, dass das alles nur Fassade ist, die er für seinen Vater aufgebaut hat. Durch seine Familie glaubt er nicht an die Liebe und will auch niemals eine Beziehung, weil Frauen irgendwann alle anfangen gleich zu werden. Von Sasha ist er einfach nur fasziniert, denn sie ist ganz anders als alle, die er kennt. Das macht ihn neugierig und dadurch hat er auch große Angst um sein Geheimnis. Er versucht sie besser kennenzulernen und fühlt sich schon sehr bald, sehr wohl in ihrer Gegenwart.

Die Liebe der Beiden war einfach nur süß, genauso wie die Cupcakes, die Sasha backt. Es war ein ständiger Schlagabtausch und ich mochte die Gespräche der zwei sehr gerne. Aber trotzdem fand ich es manchmal doch ziemlich enttäuschend wie Sasha auf manches reagiert hat. Ben hat sich manchmal wirklich daneben benommen. Da hätte ich mir von Sasha schon ein bisschen mehr Konter und Standhaftigkeit gewünscht, da sie einen wirkliche hartnäckigen Eindruck gemacht hat. Mal ganz davon abgesehen, dass es mich irgendwann ganz schön genervt hat, dass Sasha nur an Ben denken konnte.

Das ganze Buch hatte eine wirklich lockere und süße Aura, die einen eingenommen hat. Ich fand es sogar ganz beruhigend das Buch zu lesen. Die Gefühle standen wirklich im Vordergrund. Es gab nicht viel nebenbei, das Augenmerk ist wirklich fokussiert.

Ich bin aber schon ziemlich neugierig darauf wie es in Band 2 weitergeht, denn es gab doch etwas außerhalb der Liebesbeziehung, das mich neugierig gemacht hat: Es gibt ganz eindeutig ein großes Geheimnis aus der Vergangenheit ihrer Familie. Etwas was mit ihren Eltern, Tante Laura und Onkel James zu tun hat. Da ich wirklich überhaupt keinen Schimmer habe, was es sein könnte, warte ich sehnsüchtig auf die Aufklärung.
Das Ende ist natürlich wieder so angelegt, dass man Band 2 einfach lesen muss. Ich werde es auch tun, denn der Beginn von Sasha und Ben hat mir echt gut gefallen. Mir fehlt ein kleines BOOM, dass dem ganzen Buch noch etwas Besonderes und Spektakuläres verleiht.

Fazit:

Der große BOOM hat mir leider gefehlt. Nichts desto trotz freue ich mich auf die weiteren Bände. Das Buch ist für alle Nachkatzen und Gefühlsliebhaber unter euch genau das richtige.

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Veröffentlicht am 21.04.2020

Besser als Band 1

Backstage - Mia auf Tournee
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Inhalt:

Niemand weiß dass der Bad Boy der Band Seconds to Juliet seinen Higschool Abschluss nicht hat. Und das soll auch so bleiben. Zumindest das „keiner darf es wissen“. Seinen Abschluss will Ryder ...

Inhalt:

Niemand weiß dass der Bad Boy der Band Seconds to Juliet seinen Higschool Abschluss nicht hat. Und das soll auch so bleiben. Zumindest das „keiner darf es wissen“. Seinen Abschluss will Ryder aber nachmachen, denn ohne diesen kann er nicht am Berklee College Musik studieren. Und das muss er wenn er als ernsthafter Solokünstler durchstarten möchte. Mit Hilfe von Mia soll er es schaffen. Aber wer hätte gedacht, dass Mia ihm irgendwann vielleicht einmal gefallen könnte? Mia ist Ryders Fan. Zumindest bis sie ihn kennenlernt und merkt, dass er ein ziemlich arroganter und selbstverliebter Mistkerl ist. Deswegen darf er natürlich nicht erfahren, dass Mia die Musik der Band liebt. Der Grund warum sie das alles über sich ergehen lässt: sie braucht das Geld das er ihr zahlt für ihr College. Denn ihre Familie mächte unbedingt, dass sie Medizin studiert. Allgemein sagt ihre Familie Mia eigentlich, was das Richtige für sie ist. Gefragt wird sie nicht und deswegen weiß auch niemand von Mias größtem Traum. Bis Ryder und sie sich viel besser verstehen als angenommen.

Meinung:

Auch hier hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Das Buch ist zwar von einer anderen Autorin als Band 1 geschrieben, aber es geht genauso locker weiter.

Das Cover ist genauso knallig und auffällig. Es passt sehr gut zur Reihe und mir gefällt die Silhouette besser als die auf dem ersten Teil der Reihe.

In Band 2 steht Ryder, der Bad Boy der Band im Vordergrund. In band 1 kam er etwas arrogant rüber, als würde er sich für etwas Besseres halten. Ich zumindest habe aber bald gemerkt, dass das alles nur Schein ist. Er ist natürlich sehr von sich selbst überzeugt, aber gegen seine Bandkollegen hat er eigentlich gar nichts. Er mag die Art Musik nicht, die sie produzieren. Wegen seiner schwierigen Kindheit in verschiedenen Pflegefamilien hat er die Highschool abgebrochen und will jetzt seinen Abschluss nachmachen. Und dazu braucht er Mia, denn er ist in jedem Fach außer Mathe durchgefallen. Mia verändert sich im Laufe des Buches wirklich ganz schön und ich finde es toll, dass man es mitbekommen hat. Von ihr wird erwartet, dass sie Medizin studiert und brav ist. Was Mia möchte will niemand so richtig wissen und sie weiß es manchmal selbst nicht. So kam es für mich zumindest rüber. Die Beziehung der beiden verändert beide wahrnehmbar. Mia wird offener, mutiger und stellt sich selbst die Frage was sie möchte. Sie trifft ihre eigenen Entscheidungen, die ihre Familie nicht besonders gut heißen würde. Ryder wird freundlicher und umgänglicher.

Ich mochte vor allem die Beziehung zwischen Ryder und Miles ganz gerne, denn Ryder war auf seine böse Art schon fast witzig. Dass er Miles mit den Namen verschiedener britischer Personen angesprochen hat, hat für den ein oder anderen Schmunzler gesorgt. Zuletzt muss ich mich noch ganz kurz über den Manager LJ auskotzen. Er war grässlich. Genauso wie man sich einen schmierigen Manager vorstellt, der nur auf Profit und Ruhm aus ist.

Band 2 spielt nach Band 1. Da es aber wirklich fast nur um Ryder und Mia geht kann man das Buch aber auch gesondert lesen. Band 2 hatte etwas mehr Tiefgang als Band 1. Man konnte es immer noch locker und leicht lesen ohne dass man viel darüber nachdenken musste, aber gleichzeitig war die Handlung in meinen Augen etwas schöner und auch spannender.

Die Frage wie man selbst sein möchte war für mich irgendwie permanent da, denn Mia (und manchmal auch Ryder) mussten sich dieser Frage stellen. So wurden Selbstfindung, Veränderung und die Suche nach dem eigenen Weg zumindest etwas aufgegriffen. Für mich entstand dadurch ein Hauch von Tiefe und es war keine typische Mädchen steht auf Rockstar Geschichte.

Die Gefühle der Beiden haben sich auch langsam entwickelt, was mir ein bisschen realistischer vorkam als das plötzliche Verlangen von Miles auf Aimee in Band 1.

Die Idee, dass Ryder Mia als seine Freundin ausgibt war niedlich, vielleicht etwas klischeehaft, aber trotzdem süß.

Für mich hat dennoch so ein Tick gefehlt, dass das Ganze besonders macht. Für Zwischendurch ist das Buch auf jeden Fall etwas.

Fazit:
Etwas mehr Tiefe und Gefühl als in Band 1. Trotzdem hat mir so das letzte Fünkchen für eine besondere Geschichte gefehlt. Gut für Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 07.04.2020

Berührende Geschichte

BROKEN Hope - Bis ich dich lieben kann
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Inhalt:

Nach einem tragischen Autounfall bei dem Hope ihren Verlobten Sam und ihr ungeborenes Kind verliert, fällt Hope in ein tiefes Loch. Geplagt durch Schuldgefühle über ihr Überleben, lebt sie nur ...

Inhalt:

Nach einem tragischen Autounfall bei dem Hope ihren Verlobten Sam und ihr ungeborenes Kind verliert, fällt Hope in ein tiefes Loch. Geplagt durch Schuldgefühle über ihr Überleben, lebt sie nur noch vor sich hin ohne Gefühle. Als es ihr in ihrer Heimatstadt zu eng wird trifft sie eine weitgehende Entscheidung. Nur mit ihrem Hund Barclay und einem Koffer fährt sie los, ohne ein Ziel. Weder ihrem Dad noch ihren Freunden sagt sie Bescheid. Als sie in der Tramperin Ava eine neue Freundin findet, nimmt sie kurzerhand den Vorschlag dieser an und begleitet sie nach Nashville. Der Stadt der Musik, die sie seit dem Tod ihres Geliebten abgrundtief hasst. Neben Ava lernt sie auch schon bald deren Bruder Liam kennen, der sie mit seiner Art zu neuem Lebenswillen verleitet. Die beiden verstehen sich immer besser und Hope beginnt sich zu fragen, ob sie eine weitere Chance auf Glück haben darf und ob es wirklich nur einen Seelenverwandten im Leben gibt.

Meinung:

In Joleen hatte ich so meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und ich habe ein paar Seiten gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Aber bei Broken Hope hat es mir keine Probleme bereitet. Durch den Schreibstil konnte ich mich gut in die Story reinfühlen und es ist noch emotionaler geworden.
Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Das ganze rosa ist einfach so schön.

Ich habe in jeder Lage mit Hope mitgefühlt. Durch ihren Verlust ist sie in sich gekehrt und ist eigentlich nur noch von Trauer erfüllt anstatt von Freude und Lebenslust. Der Trauerprozess geht eher schleppend voran, da hilft es auch nicht wirklich, dass alles in ihrer Heimat sie an ihr verlorenes Leben erinnert. Als sie den Entschluss fasst zu gehen, beginnt auch ein langsamer Prozess der Besserung, der auch durch Liam und ihre neue Freundin Ava beschleunigt wird. Hope bekommt wieder neuen Lebensmut und verändert sich. Sie wird mutiger und lebenslustig. Und sie fängt an den Tod zu verarbeiten und wieder zu lieben. Liam fand ich super. Er hat Hope nie gedrängt oder auch nur etwas gesagt bei dem sie sich bedrängt hätte fühlen können. Er war liebevoll, verständnisvoll, lustig und hat wahre Gefühle für sie entwickelt.
Hopes beste Freunde Isa und James versuchen immer für sie da zu sein, Isa fand ich in der Hinsicht aber eher störend, denn ich hatte das Gefühl sie versucht Hope immer etwas einzureden, was sie für das beste hält. Als Hope zum Beispiel das Haus verkaufen möchte, hat Isa sie abgehalten, weil es Sam doch nicht gewollt hätte. Aber ist das wirklich das richtige, wenn sich Hope in dem Haus elend fühlt, weil sie an all das vergängliche erinnert wird? Ich hoffe aber irgendwie trotzdem, dass es vielleicht eine Chance auf die Liebesgeschichte von Isa und James geht. Über Isas Vergangenheit würde ich gerne mehr erfahren. Ava, Liams Schwester, war da ganz anders. Sie hat wie Liam nie versucht Hope dazu zu drängen irgendetwas zu erzählen was sie nicht möchte. Obwohl sie nicht so präsent in dem Buch war finde ich sie toll und ich könnte mir auch ein Buch über ihre Liebe vorstellen.

Die ersten Kapitel sind für mich sowas wie die Vorgeschichte bevor Hope die neue Chance in ihrem Leben kennenlernt: Liam. Alle diese Kapitel führen zu dem Punkt hin an dem ein neuer Lebensabschnitt beginnt, den Hope lernt zu akzeptieren. Man lernt Hope vor und nach dem Unfall kennen und der Unterschied könnte nicht größer sein. Vom lebenslustigen Menschen zum depressiven. Die Geschichte und Hopes Leiden haben mich etwas mitgenommen und berührt. Für mich hat sich das erste Viertel aber ein bisschen gezogen und bis eine wirkliche Veränderung eingetreten ist, hat es etwas gedauert.
Das Buch hat die Themen Verlust, Liebe und Veränderung aufgegriffen und wirklich gut bearbeitet. Für mich hat es aber nie einen gehetzten oder plötzlichen Eindruck gemacht. Hope hat sich genug Zeit gelassen, um Sam zu trauern ohne dass es überstürzt rüberkam als sie neue Gefühle entwickelt hat. Broken Hope hat mich in gewisser Weise wirklich berührt und mich nach dem Lesen mit Mut und Glücksgefühl zurückgelassen.

Fazit:
Broken Hope berührt. Es ist ein wirklich schönes Buch über das Leben, Verlust, Gefühle, zweite Chancen und Seelenverwandte. Wegen dem etwas zähen Teil bekommt es von mir einen minimalen Punktabzug. Es ist aber trotzdem eine große Empfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 26.03.2020

Tolle Fortsetzung und nach 100 Seiten genauso fesselnd

Getrieben. Durch ewige Nacht
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Inhalt:

Endlich sind Perry und Aria wieder zusammen. Nachdem Roar nach dem Winter zu den Tiden zurückgekehrt ist und Perry die Botschaft von Aria überbringt sehen sie sich wieder. Perry bittet sie, mit ...

Inhalt:

Endlich sind Perry und Aria wieder zusammen. Nachdem Roar nach dem Winter zu den Tiden zurückgekehrt ist und Perry die Botschaft von Aria überbringt sehen sie sich wieder. Perry bittet sie, mit ihm zu kommen, um nach dem Tauen des Eises zusammen die „blaue Stille“ zu suchen. Mit der Bedingung ihre Liebe geheim zu halten, begleitet Aria ihn. Im Dorf angekommen, wird sie nicht nur ausgegrenzt, beleidigt und schikaniert, sondern auch fast getötet als sie als Horcherin markiert werden soll. Am nächsten Tag ist sie mit Roar in Richtung Norden verschwunden. Ohne eine Verabschiedung. Perry ist bestürzt und todunglücklich. Aber er muss sich um die Tiden kümmern, die nicht nur durch Ätherstürme immer weiter bedroht werden, sondern auch intern schwer zu kämpfen haben. Nicht zu vergessen, dass andere Stämme nach ihrem Stammesgebiet dürsten. Werden Aria und Roar die Lösung nach der blauen Stille beim Häuptling der Hörner, Sable, finden? Was ist mit Liv, die Sable als Frau versprochen wurde und für die Roars Herz nach all der Zeit noch schlägt? Wird Perry es schaffen den Tiden Sicherheit zu gewährleisten? Und werden Aria und Perry ihr Glück finden?

Meinung:

Auch Band 2 wird abwechselnd aus der Sicht von Perry und Aria erzählt. Das erste Kapitel, ist das letzte Kapitel aus Band 1 aus Perrys Sicht, was mir richtig gut gefallen hat, da ich es dringend aus Perrys Sicht erleben wollte. Der Schreibstil ist genauso großartig und einnehmend wie in Band 1 und hat mich einfach gefesselt, sodass ich das Buch kaum weglegen konnte.

Das Cover passt super zu Band 1. Es ist genauso gestaltet nur diesmal in einem dunklen, angenehmen blau.

Aria und Perry mochte ich genauso wie in Band 1 sehr gerne. Beide haben im Laufe des Buches eine Wandlung hingelegt. Aria hat sich komplett vom Leben der Siedler abgewandt und kommt in der Welt immer besser klar. Der Verlust ihrer Mutter hat sie zwar bestürzt aber sie lebt weiter. Ihre Liebe zu Perry hilft ihr dabei. Perry muss sich als Anführer eines Stammes behaupten, der nicht gerade begeistert von seinen Plänen ist. Beide werden stärker an ihren Aufgaben, vergessen aber gleichzeitig nie die Liebe zueinander. Perry macht sich große Vorwürfe, dass Aria fast gestorben ist und man merkt seine Unsicherheit, als sie einfach so verschwindet. Aber er schiebt sein eigenes Wohl hintenan und kümmert sich um seine Leute. Mir kam es manchmal so vor, als stehe das Allgemeinwohl vor ihren eigenen Interessen. Anders als in Band 1 waren die beiden den Großteil des Buches allein unterwegs. So hat man beide Leben ohne den jeweils anderen erlebt. Mit Aria konnte ich auf die große Suche nach der blauen Stille gehen und bei Perry hab ich den Alltag und die Probleme eines Anführers mitbekommen.

Natürlich gibt es auch ein paar neue Bekanntschaften. Sable, der Anführer der Hörner ist mir einfach so unsympathisch. Jeder der ihn im Laufe des Buches kennenlernt wird mir zustimmen. Perrys Schwester Liv mochte ich bei der ersten Begegnung überhaupt nicht. Ich konnte Roar nicht verstehen warum er in sie verliebt ist, aber nach einiger Zeit (und einem ernsten Gespräch) mochte ich sie doch ganz gerne. Roar wird mir immer sympathischer. Er ist lustig, flirty und locker und bringt ein bisschen Pfiff in die Story. In Perrys Stamm mochte ich irgendwie niemanden besonders gerne (lassen wir Molly und Willow weg, denn mit denen konnte ich mich anfreunden). Alle hatten Vorurteile gegenüber Aria. Keiner hat versucht sie kennenzulernen oder sie zu verstehen. Und dann kam der wohl überraschendste Charakter in Band 2. Soren, derjenige wegen dem Aria überhaupt in der Außenwelt ist, hat sich zu einem Charakter entwickelt, den man vielleicht gern haben kann. Ich war erstmal überrascht von ihm und bin jetzt schon gespannt, was noch mit ihm passiert. Natürlich ist auch Cinder mit dabei, der eine immer wichtigere Rolle spielt. Was für eine müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Und wer hätte das gedacht hab ich neben Sable auch noch eine andere verhasste Person gefunden: Kirra. (Ich sage jetzt nicht den genauen Grund, aber Perry, das geht an dich: Ich hätte dir gerne eine verpasst!)

Die ersten 100 Seiten waren im Gegensatz zu Band 1 fast schon etwas langweilig. 2. Teile sind ja immer etwas schwächer und ich hatte ein bisschen „Angst“ davor, dass es hier genauso wird. In den ersten 100 Seiten passiert also so gut wie nichts. Als dann aber der Giftanschlag passiert, dreht sich die Story um 180 Grad. Es kommt etwas Schwung rein. Aria verlässt die Tiden ohne Perry Lebewohl zu sagen. Perry ist erschüttert muss aber gleichzeitig an sein Volk denken. Die Trennung hat mir zwar aus Fan der Liebe zwischen den beiden nicht gefallen, aber so kam Abwechslung rein, die der ganzen Geschichte gut getan hat.
Die Reise von Roar und Aria war nicht so ausführlich beschrieben, was ich aber gut fand. Denn so musste man keine 200 Seiten Weg bestritten. Das Augenmerk lag eher auf dem Aufenthalt bei den Hörnern und die Suche nach der „blauen Stille“. Aria hat es ja nicht nur Perry versprochen sie zu finden, sondern auch Konsul Hess aus ihrer alten Biosphäre um Talon zu schützen. Sie hatte also großen Druck, der mich gleichzeitig hat mitfiebern lassen.

Bei Perry ist das ganze doch etwas langweiliger, aber ich hab trotzdem mitgefiebert. Ich hatte während der letzten 150 Seiten eigentlich ständig Panik was passiert. Und das hat mich zum Lesen animiert. Das Ende hat mich freudig gestimmt. Aber das Abenteuer ist noch nicht vorbei und ich denke es wird noch den ein oder anderen Knall geben. Schauen wir mal ob sein die „blaue Stille“ erreichen werden.

Fazit:

Das Lesen hat mir mal wieder super viel Spaß bereitet. Nach den ersten 100 Seiten, also nachdem etwas Schwung in die Geschichte kam hab ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe einfach so mitgefiebert und freue mich schon auf Band 3, der jetzt auf meinem Nachttisch auf mich wartet.

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Veröffentlicht am 09.03.2020

Spannung, Drama, Romantik, Erotik: alles vorhanden

Rebel Soul
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Klappentext:


Rush war anders als andere Männer.

Und das war gefährlich!

Raus aus New York, den Sommer in den Hamptons verbringen und endlich Zeit zum Schreiben – so lautet Gias Plan. Doch als ihr Blick ...

Klappentext:


Rush war anders als andere Männer.

Und das war gefährlich!

Raus aus New York, den Sommer in den Hamptons verbringen und endlich Zeit zum Schreiben – so lautet Gias Plan. Doch als ihr Blick auf den tätowierten Mann an der Bar fällt, ändert sich alles. Ihr Herz beginnt schneller zu schlagen, und ihre Welt wird auf dem Kopf

gestellt. Rush ist anders als die Männer, die die junge Frau kennt: Er ist reich, gefährlich und verschlossen. Gia ist die Einzige, die hinter seiner Fassade schaut und auch seine verletzliche Seite sieht. Schnell kochen die Gefühle zwischen ihnen hoch. Doch eine falsche Entscheidung in Gias Vergangenheit holt sie ein und droht ihr Glück mit Rush zu zerstören…

Meinung:

Gia verbringt ihren Sommer in den Hamptons. Einen Buchvertrag in der Taschen und in der Hoffnung einen Liebesroman zu schreiben, der alle Herzen schmelzen lässt. Aber eine heftige Schreibblockade lässt sie kein einziges Wort niederschreiben. So langsam verzweifelt sie. Und dann überredet sie auch noch ihre Urlaubfreundin Riley, sie als Barkeeperin im Hotspot, dem Heights, zu vertreten. Um ihr einen Gefallen zu tun, springt sie ein. Keine Ahnung vom Cocktails mixen wird der Abend schon nach wenigen Momenten stressig. Und dann beobachtet sie auch noch ein heißer, sexy Kerl mit mürrischer Miene. Und der ist auch noch der Geschäftsführer. Rush ist nicht gerade begeistert, dass eine Barkeeperin ohne Erfahrung und mit lausigen Fähigkeiten hinter der Bar steht. Aber irgendetwas hat Gia an sich, das ihn reizt. Vielleicht ist es die Art wie sie ihm widerspricht und zum Lachen bringt. Er fühlt sich gleich zu ihr hingezogen und gibt ihr einen Job als Hostess, damit er sie in seiner Nähe haben kann. Aber sooft Gia ihn reizt, lebt er nach der Devise „Leben und Arbeit getrennt. Ich fange nichts mit Angestellten an“. Bei Gia fällt ihm das besonders schwer, denn alles was sie zu tun scheint, macht ihn an. Und dann wirft er seine Regel weg. Und beginnt eine Beziehung mit einer Frau, die ihm mehr bedeuten könnte, als alle anderen bisher.

Vi Keeland und Penelope Ward haben das Buch zusammen als Duo geschrieben. Davon merkt man aber wirklich gar nichts. Ich habe mich schon davor gefürchtet, dass der Schreibstil vielleicht nicht harmonisch wirkt, aber davon ist nichts zu sehen. Es war super angenehm zu lesen. Ein wirkliches Buch zum Verschlingen und der Schreibstil hat dazu einfach auf die beste Weise beigetragen. Es war leicht und locker zu lesen und man fliegt wirklich nur so durch die Seiten. Die Kapitel werden abwechselnd von Gia und Rush erzählt.

Das Cover finde ich auch ganz nett. Mir gefallen die verschiedenen Lila-Töne, die glänzen, schimmern und funkeln. Es ist wirklich sehr stimmig und hat etwas an sich, das gleich ins Auge fällt.

Gia mochte ich am Anfang des Buches richtig gerne. Sie war witzig und total liebenswürdig. Aber sie wusste was sie will. Dass sie perverse Wörter nicht aussprechen wollte fand ich echt ganz süß und das hat dem ganzen Buch Witz gegeben. Zu Rush fühlt sie sich sofort hingezogen, was sie anfangs nicht möchte, denn sie hat Männern abgeschworen seitdem sie von einem One-Night-Stand verascht wurde. Trotzdem versucht sie zu Rush erst einmal eine Freundschaft zu pflegen, die durch das Prickeln und die Anziehung der Beiden schwerer wird als gedacht. Von ihm bekommt sie wichtige Tipps für ihr Buch. Denn in dem kommt sie gar nicht mehr voran. Ich bin etwas traurig, dass man von dem Buch noch nicht viel erfahren hat, aber ich denke, das wird sich in Band 2 ändern. Nachdem irgendwann ein großer Boom geschieht (ich werde nicht spoilern was, das müsst ihr selbst herausfinden), finde ich sie ein kleines bisschen anstrengend. Ich hatte das Gefühl sie musste ständig weinen. Das hat mich etwas gestört.

Rush hat eine super Wandlung innerhalb des Buches hingelegt. Er war zwar nie wirklich schlimm, aber er hatte die ein oder andere Frauengeschichte. Er ist super fürsorglich, liebevoll und niedlich, dass er für mich das Potential eines Bookboyfriends hat. Er hat einen eigenen Charme, ist witzig und hat eine pervers/schlüpfrige Art an sich, die mich zum Lachen gebracht hat. Durch die Geschichte seiner Eltern und die schlechte Beziehung zu seinem Vater hat er ein paar Beziehungsängste, die durch Gia aufgehoben werde. Die Anziehung zwischen den Beiden ist deutlich spürbar auch wenn Rush durch seine Regel gar nichts mit Gia anfangen möcht

Auch Oak, den Türsteher fand ich super. Er ist sowas wie der beste Freund von Rush und gibt ihm immer wieder Tipps zum Leben und zu Liebe.

Auch Rush Mom hat einen Platz in meinem Herzen erhalten. Die ist einfach herzensgut und liebevoll und ist Gia doch ganz schön ähnlich. Ich hoffe in Band 2 kommt sie öfter vor.

Ich habe mich richtig gefreut das Buch zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht was die Handlung angeht. Die Story ist kein 0815 Klischee, sondern hat Witz, Spannung und eine geballte Power an Gefühlen und Erotik. Ich musste das ein oder andere Mal doch kurz auflachen, weil Rush so witzig war. Habe mit Gia gefühlt und konnte mich super hineinversetzen.

Jedenfalls bis nach dem Boom. Etwa ab der Hälfte des Buches wird es erotischer und prickelnder. Und dann kommt ein großer Boom-Moment. Nach dem passiert gefühlt gar nicht mehr. Es kamen nicht mehr wirklich viele Infos, nur ein paar Szenen, die zwar ganz nett waren, aber nichts zu Story beigetragen haben. Ich hatte das Gefühl die Autoren wollten nur noch ein bisschen auf den phänomenalen Cliffhanger hinarbeiten.

Der allerdings war echt gut. Ich habe schon im Laufe des Buches eine Vermutung angestellt und dachte, wenn das stimmt, dann ist das wirklich problematisch und vor allem DRAMATISCH. Und dann hat es sich bestätigt. Das Ende ist wirklich gemein. Es gibt so viele Fragen, die ich mir gestellt habe. Vor allem welche Reaktionen darauf sind. Fragen, die hoffentlich in Band 2 gelöst werden. Ich bin schon wahnsinnig gespannt.

Fazit


Ein Buch mit wirklich miesem Cliffhanger, der sofort auf Band 2 warten lässt. Das Buch lohnt sich wirklich. Durch die letzten 50 Seiten ist die Freude jedoch ein kleines bisschen geschwunden, aber die restliche Story und die Charakterentwicklung haben das ganze wieder rausgeholt. Wer Cliffhanger aber gar nicht mag sollte meiner Meinung nach warten, bis Band 2 erscheint. Ich geh dann mal warten (lach).


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