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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.06.2020

Lesenswert, tiefgründig, aber mit Schwachstellen

Wildflower Summer – In deinen Armen
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Wie habe ich mich auf das neue Buch von Kelly Moran gefreut! Allein das Cover verspricht einen Ort zum Wohlfühlen, genau wie Redwood es für mich war!
Das trifft für mich zu einhundert Prozent auf dieses ...

Wie habe ich mich auf das neue Buch von Kelly Moran gefreut! Allein das Cover verspricht einen Ort zum Wohlfühlen, genau wie Redwood es für mich war!
Das trifft für mich zu einhundert Prozent auf dieses Buch zu! Ich habe mich kopfüber in das Setting, die Ranch, verliebt und mir im selben Atemzug gewunschen, dorthin zu reisen! Erneut hat es Kelly Moran mit ihrem flüssigen und angenehmen Schreibstil geschafft mich in die Geschichte zu entführen und mir eine Decke um die Schultern zu legen und eine Tasse warmen Kakau in die Hände zu drücken, während ich das Buch lese, denn so hat es sich angefühlt in diese Geschichte einzutauchen. So sehr habe ich mich in der Geschichte wohlgefühlt.
Denn schon zu Beginn war ich gefesselt. Zwar lebt die Geschichte von mehreren Klischees, von denen die meisten auf den Hauptprotagonisten Nat zutreffen, trotzdem habe ich es geliebt das Buch zu lesen! Olivia war mir auf Anhieb sympathisch, denn ihre offene, herzliche und natürliche Art waren einfach perfekt für diese Geschichte geschaffen. Mit Nat habe ich leider ein wenig Zeit gebraucht, um ihn ins Herz zu schließen. Manchmal war es ein wenig seine Art, sein ausgeprägter Beschützerinstinkt, der für mich anhand seiner Statur ein absolutes Klischee war. Etwa ab der Hälfte habe ich auch ihn dann in mein Leserherz geschlossen!
In ihre Liebesgeschichte habe ich mich verliebt, auch wenn es im Rahmen nichts Neues ist. Die Thematik fand ich sehr gut und tiefgründig, denn sie wird selten in diesem Genre angesprochen, obwohl es definitiv ein Thema ist, über das man viel mehr lesen sollte, denn es ist sehr wichtig. Sonst war mir die Geschichte an manchen Stellen ein wenig zu übertrieben, auch wenn die Stellen relativ spannend waren. Sonst hätte ich mir noch mehr andere Momente, nicht nur zwischen ihnen gewunschen, denn seitenweise ging es nur um sie beide und um nichts anderes mehr. Klar, es ist eine Liebesgeschichte, aber es wird auch sehr schnell langatmig, wenn es nichts anderes mehr gibt. Trotzdem gab es viele Stellen, in die ich mich wirklich verliebt habe, auch wenn man das noch ein wenig hätte ausweiten können.

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Veröffentlicht am 20.03.2020

Eine

Cherish Hope
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Schon in Band eins habe ich mich sehr auf diesen Band gefreut, da mich die Story dahinter sehr interessiert hat und Nayna war mir von Anfang an in dem vorherigen Band schon sympathisch. (Außerdem lieeebe ...

Schon in Band eins habe ich mich sehr auf diesen Band gefreut, da mich die Story dahinter sehr interessiert hat und Nayna war mir von Anfang an in dem vorherigen Band schon sympathisch. (Außerdem lieeebe ich diese Cover ; )
Wie schon gesagt, habe ich mich auf dieses Buch sehr gefreut. Doch leider nahm diese Vorfreude vielmehr mit jedem Kapitel ein kleines bisschen ab. Zunächst störte mich die Erzählperspektive, denn dieses Buch wurde aus der 3. geschrieben und irgendwie viel es mir in diesem Band deutlich schwerer, mich in die Geschichte hineinzuversetzen und zu fühlen, wenn alles so "kalt" beschrieben wurde, als wäre ich ein Vogel, der über dem Geschehen kreist und nicht ein Leser, der mitten in der Geschichte steht. Ein zweiter Punkt, bei dem ich leider sehr oft die Augen verdreht habe, war die Unreife. Gefühlt konnten sie nie die Finger voneinander lassen und auch wenn man sagt, dass das eigentlich zu einem New Adult Buch gehört, war es mir dennoch too much. Denn mir persönlich sagen Geschichten mit einem tiefen Kern, einer Thematik verpackt in einer wunderbaren Liebesgeschichte mehr zu. Ebenfalls war ich ein wenig davon verwirrt, dass in diesem Band die Geschehnisse von dem vorherigen Teil noch einmal aufgegriffen wurde. Vielmehr hätte ich erwartet, dass der zweite Teil nach dem ersten spielt und man somit noch weitere Einblicke in das Pärchen vom ersten Band und ihrer Zukunft, erhält. So weit zur ersten, nicht so überzeugenden Hälfte. Doch ungefähr bei Anfang der zweiten Hälfte des Buches hat sich alles gedreht, denn Nalini Singh hat die indischen Traditionen und Bräue wirklich wahnsinnig gut beschrieben, sodass man gleichzeitig eine neue, faszinierende Kultur kennen gelernt hat! Während ich die erste Hälfte nicht so gerne gelesen habe, machte die zweite Hälfte das auf alle Fälle wieder wett! Hier bin ich förmlich über die Seiten geflogen, während ich es nicht erwarten konnte, wie die Geschichte weiter geht. Es gab wunderbare romantische Momente zwischen ihnen, aber auch Konflikte, die ich gut verstehen konnte.
Wie schon oben erwähnt war mir Nayna sofort sympathisch. Ihr größter Wunsch war es ihre Familie endlich wieder zu vereinen, die nach einem großen Skandal innerhalb der Familie zersplittert war. Deshalb willigt sie für eine arrangierte Ehe ein, auch wenn sie insgeheim selbstständig und unabhängig bleiben will, wie sie es aktuell ist. Und hier kommt Raj ins Spiel. Ihn empfand ich ebenfalls als einen greifbaren Hauptprotagonist, der praktisch das Oberhaupt seiner Familie ist und dem Unternehmen, während seine Eltern auf Reisen sind. Dafür fand ich Naynas Schwester Maddie mit der Zeit wahnsinnig unsympathisch und leider hat sie mich auch oft genervt, da es in manchen Stellen vermehrt um sie ging und ihr "Drama"
Das Ende habe ich wahnsinnig gerne gemocht, es bot einen sehr guten Überblick über ihre Zukunft und wie sie diese meisten - oder nicht ; )

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Veröffentlicht am 20.03.2020

Anna Todd entdeckt neue Ufer!

Spring Girls
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Wenn ihr den Namen Anna Todd hört, denkt ihr sicherlich sofort an die After Reihe. Deshalb hat es mich umso mehr überrascht, als ich gehört habe, dass sie ein Buch dieser Art schreibt, denn es fällt sehr ...

Wenn ihr den Namen Anna Todd hört, denkt ihr sicherlich sofort an die After Reihe. Deshalb hat es mich umso mehr überrascht, als ich gehört habe, dass sie ein Buch dieser Art schreibt, denn es fällt sehr aus dem Rahmen ihres üblichen Genres heraus. Deshalb war ich aber umso gespannter auf das Buch!
Schon zu beginn hat man einen lebhaften Eindruck über die vier Schwestern und ihre Mutter erhalten. Sie leben in einer Militärbasis, denn ihr Vater ist als Soldat in einem Kriegsgebiet stationiert. Anna Todd gelingt es die Eindrücke und die Lebensumstände sehr gut zu schildern. Ich konnte mich gut in ihre Situation hineinversetzen, denn die Kapitel waren auch aus der persönlichen Erzählperspektive geschrieben. Was man mit Anna Todd wahrscheinlich genauso sehr wie mit After mit ihr verbindet, ist ihr flüssiger Schreibstil. Aber diesmal war es ein anderes Detail, wodurch ich nicht ganz so schnell über die Seiten geflogen bin. Denn Passagenweise fand ich das Buch sehr langatmig und es gab Szenen, die für mich einfach wirklich "langweilig" waren, deshalb habe ich ein paar Seiten "hust" übersprungen, auch wenn ich das sonst wirklich ungern mache, denn sonst wäre ich niemals mit dem Buch fertig geworden.
Relativ schnell haben sich meine zwei Lieblingsschwestern herauskristallisiert, nämlich Jo und Meg. Natürlich kann es auch an ihren Romanzen liegen (ich liebe Liebesgeschichten eben ; ) Von Beth habe ich gar nicht so wirklich viel mitbekommen, da ihre Kapitel größtenteils sehr schleppend für mich waren und aus Amys Sicht gab es leider keine Kapitel, obwohl ich das gut finde, denn sonst wären es zu viele Sichten geworden und ein Chaos wäre ausgebrochen.
Ein Punkt, der mir wahnsinnig gut gefallen hat, war wie Anna Todd das Familienleben beschrieben hat. Die Neckereien, die "Dramen", die Geschwisterliebe, sodass ich mir während des Lesens auch mehrere Schwestern dazu gewünscht habe ; ) Ebenfalls ein Punkt, der mich wirklich positiv überrascht hat war, wie gut sie es geschafft hat Probleme von Teenagern anzusprechen, auch wenn ich mir für manche Themen vielleicht noch mehr Raum gewünscht hätte.
Das Ende war kurz und knapp, beinahe hat es mich an ein "Standart-Ende" erinnert, mit einem positiven Blick in die Zukunft. Ich kann nicht sagen, dass ich nicht damit zufrieden war, aber wirklich gut gefallen hat es mir leider auch nicht.

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Veröffentlicht am 27.12.2019

Eine schöne Geschichte mit viel Humor und einer interesannten Frage

Happy End für zwei
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Happy End für zwei ist relativ klischeehaft - also perfekt für die Weihnachtszeit. Irgendwie stellt sich doch jeder, wenn er das Wort Weihnachten hört oder an diese Zeit denkt, eine von Schnee gezuckerte ...

Happy End für zwei ist relativ klischeehaft - also perfekt für die Weihnachtszeit. Irgendwie stellt sich doch jeder, wenn er das Wort Weihnachten hört oder an diese Zeit denkt, eine von Schnee gezuckerte Welt, das Lied Last Christmas überall zu hören und einen funkelnden Weihnachtsbaum vor, oder? Deshalb kann man sich, besonders als Bücherwurm, eine Liebesgeschichte ohne bestimmte Klischees, doch gar nicht vorstellen. Und so ist es auch in diesem Buch hier. Die Hauptprotagonistin Evie ist ein junge Frau, die mitten in ihrem Leben steht, eine große Zukunft vor sich haben möchte- aber irgendwie geht es in ihrem Leben nicht gerade damit vorwärts. Eher ist es, als würde sie in einem Bahnhof stehen und auf einen Zug warten, der scheinbar eine ziemlich heftige Verspätung erlitten hat. Zu Beginn konnte ich mich sehr gut in die Geschichte hinein versetzen und was mir hierbei auch gut gefallen hat, waren die kleinen szenischen Einstiege, wie man sie in einem Drehbuch findet. Das hat der Geschichte sozusagen die Kirsche aufgesetzt. Was mir aber dabei weniger gefallen hat, war die teilweise Länge des Buches. Oft hatte ich das Gefühl beim Lesen, es passiert nichts, die Geschichte hat keine Bewegung inne und so habe ich verhältnismäßig lange eigentlich sogar für dieses Buch gebraucht. Jedenfalls war es dennoch ein kleines Abenteuer Evie zu begleiten und ihre inszenierten "Magischen Momente" zu erleben. Sehr oft habe ich bei der ein oder anderen Stelle gelacht, mir hat auch die Dreiecksbeziehung darin gefallen, selbst wenn sie eher von leichter Natur vertreten war. Aber hier gibt es ebenfalls einen Punkt, der mir einfach gefehlt hat: Die Romantik. Zwar gab es schon Momente, in denen ich gespürt habe, dass ich mich in einem typischen Weihnachtsfilm befinde, aber vor allen am Schluss habe ich davon leider wenig gespürt. Irgendwie hätte ich erwartet, dass die Liebesgeschichte einen viel zentraleren Punkt ein nimmt und nicht eher neben dem allen steht, denn im Vordergrund stand für mich persönlich eher die Karriere von Evie. Nichtsdestotrotz war es eine unterhaltsame Geschichte, doch die Idee dahinter und der generelle Verlauf waren nicht wirklich neu, was mich aber absolut nicht gestört hat.

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Veröffentlicht am 20.10.2019

Etwas zu schwach für ein Finale

Ein Augenblick für immer. Das dritte Buch der Lügenwahrheit, Band 3
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Von den vorherigen Teilen war ich absolut begeistert! Der Schreibstil von Rose Snow ist wunderbar flüssig und wunderschön, ebenso wie das Cover. Die Hauptprotagonisten haben mir in diesem Teil auch wieder ...

Von den vorherigen Teilen war ich absolut begeistert! Der Schreibstil von Rose Snow ist wunderbar flüssig und wunderschön, ebenso wie das Cover. Die Hauptprotagonisten haben mir in diesem Teil auch wieder sehr gut gefallen, ihre Konversationen waren lustig und unterhaltsam. Dennoch war mir dieser finale Band aber zu "einfach" gehalten. Es gab zwar nie den Punkt, wo ich mir dachte, ich breche dieses Buch nun ab, da es für mich zu langatmig wurde, trotzdem hätte ich mir mehr Abwechslung, mehr Spannung gewünscht, um diese Reihe gebührend abzuschließen. Häufig habe ich die Handlung durchschaut, an manchen Stellen wurde es mir dann doch irgendwie zu "geisterhaft" und gespenstisch und irgendwie hat es sich immer weiter von dem entfernt, was die Magie in diesem Buch eigentlich war. Durchscheinend, eigentlich wie eine Wolke, die über allem schwebt und Blitze, die auf diese Erde einschlagen, das einzige sind, was damit in Berührung kommt. Kurz gesagt, vieles war mir dann doch zu überdreht. Das Epilog fand ich auch schwach, ich hätte mir etwas anderes erhofft. Sonst war es eine fantastische Reihe!