Profilbild von head_full_of_stories_and_books

head_full_of_stories_and_books

Lesejury Star
offline

head_full_of_stories_and_books ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit head_full_of_stories_and_books über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.06.2020

Karen M. McManus ist eine Königin!

ONE OF US IS NEXT
0

Zuerst konnte mich der zweite Band von One of us is lying leider nicht wirklich fesseln (auch wenn One of us is lying und One of us is next von der Handlung nicht wirklich zusammenhängen, empfehle ich ...

Zuerst konnte mich der zweite Band von One of us is lying leider nicht wirklich fesseln (auch wenn One of us is lying und One of us is next von der Handlung nicht wirklich zusammenhängen, empfehle ich trotzdem zuerst One of us is lying zu lesen, denn in diesem Band werden die Geschehnisse aus Band eins aufgegriffen, noch einmal wiederholt und die Lösung preisgegeben) Mich hat nämlich Vieles an Band eins erinnert und es gab für mich keine großen Überraschungen mehr, sodass es mir beinahe langatmig vorgekommen ist. Doch Karen M. McManus und ihr Schreibstil und ihre Art einen Plot zu konstruieren haben mich trotzdem dazu gebracht immer weiterzulesen und nicht aufhören zu können. Diesmal gab es drei statt vier Hauptprotagonisten und alle von ihnen haben mein Herz erobert. Ich finde es unglaublich wie die Autorin die Geschichte hochzieht, alles miteinander verwebt, sodass ein komplexes Geflecht entsteht, aber den Leser auch nicht verwirrt. Die Handlung war also sehr gut durchdacht, spannend und man konnte sich sehr gut in die Hauptprotagonisten hineinversetzen. Sehr gut hat mir außerdem gefallen, dass man lesen konnte, wie es mit den Hauptprotagonisten aus Band eins weitergeht, denn so etwas liebe ich!
Am Ende gab es für mich den typischen "Aha" Moment, wenn sich plötzlich alles zusammenfügt und die Hinweise Sinn ergeben (mein Lieblingsmoment bei diesem Genre ; )

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2020

Ein zauberhaftes Buch

Can you help me find you?
0

Ich hasse Mathe. Schon seit der Grundschule, eigentlich schon immer, da ich es gefühlt nie richtig verstehe. Aber dank Can you help me find you habe ich Mathematik auf einander ganz anderen Ebene kennengelernt. ...

Ich hasse Mathe. Schon seit der Grundschule, eigentlich schon immer, da ich es gefühlt nie richtig verstehe. Aber dank Can you help me find you habe ich Mathematik auf einander ganz anderen Ebene kennengelernt. Generell hat es mir sehr gut gefallen wie die Autorin all die physikalischen und mathematischen Probleme in die Geschichte integriert, ohne dass es wie ein Fachbuch gewirkt hat. Die Passagen, in denen näher auf spezielle Anwendungen eingegangen wurde, habe ich dabei sehr gerne gelesen. Aber nicht wegen den Themen, über die die Hauptprotagonisten sprachen, sondern da ich fühlen konnte, wie vielen ihnen das bedeutete -vor allen Evie und ich ihre Sichten auf so viele Dinge geliebt habe.
An manchen Passagen wirkte sie mir ein wenig zu kindlich, an anderen viel reifer. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich schon ewig kein Young Adult Buch mehr in der Hand hatte und daher mir immer eher eine Universität als ein Internat vorgestellt habe. Caleb habe ich dabei wahnsinnig gerne gemocht, vor allen seine Rolle als besten Freund für sie, der ihr immer zur Seite steht und der tiefere Gefühle für sie hegt. Mir hat es unglaublich gut gefallen die Geschichte zu verfolgen, zu lesen, wie alles sich ganz anders entwickelt, als Caleb es sich zu Beginn ausgemalt hat. Da das Buch aus den zwei Sichten von Evie und Caleb jeweils in der persönlichen Perspektive geschrieben war, konnte ich mich sehr gut in beide hineinfühlen und sie in mein Herz schließen. Der Schreibstil von Amy Noelle Parks war unglaublich flüssig, angenehm zu lesen und humorvoll. Viele Passagen habe ich mir sogar ein gemerkt, da wunderschöne Vergleiche gesagt wurden, so viele unglaublich witzig waren und mich die Sicht auf das Universum der Protagonisten mich wirklich mitreißen konnte. Trotzdem gab es -vor allen am Anfang, am Ende überhaupt nicht- Kapitel, die mir ein wenig zu langatmig vorkamen, doch das hat sich immer bald verflüchtigt.
Das Buch besaß durchaus auch thematische Punkte, die mich einerseits durch den Schreibstil und Evie selbst berührt haben und mir teilweise auch die Augen geöffnet haben.
Das Ende fand ich so süß wie den Rest der Geschichte und es ist definitiv ein Buch, das ich öfter aus dem Regal ziehen werde, um einzelne Abschnitte noch ein paar Mal zu lesen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2020

Eine Geschichte voller Liebe, Mut, Verrat, Intrigen, die man nicht mehr so schnell vergessen wird!

Der Ruf der Rache
0

Der Ruf der Rache ist der zweite und damit abschließende Band der Spinn-off Dilogie der Hauptreihe Die Chroniken der Verbliebenen alias meine Lieblingsfantasyreihe. Band eins habe ich schon abgöttisch ...

Der Ruf der Rache ist der zweite und damit abschließende Band der Spinn-off Dilogie der Hauptreihe Die Chroniken der Verbliebenen alias meine Lieblingsfantasyreihe. Band eins habe ich schon abgöttisch geliebt, Jase und Kazi sind mir genauso wie Lia und Rafe ans Herz gewachsen und der Cliffhanger hat mich voller Spannung und Aufregung, gleichzeitig aber auch Angst vor Band 2 zurück gelassen.
Ich kam sehr gut und sehr schnell wieder in die Geschichte hinein und konnte es schon nach den ersten Seiten nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil von Mary E. Pearson ist wunderschön und angenehm zu lesen, als würde sie mit purer Magie ihrer Worte die Geschichte weben. Dadurch verspürt man am eigenen Körper die sonderbare Magie, die in dieser Welt ansässig ist. Zunächst hatte ich noch ein paar Schwierigkeiten all die gewohnten Namen aus Band eins wieder Personen zuzuordenen, aber je länger ich das Buch gelesen habe, umso klarer wurden mir alle Ereignisse aus Band eins wieder, auch wenn ich mir mehr Erinnerungen daran gewünscht hätte, denn bei mir lagen viele Monate zwischen Band eins und zwei.
Die Geschichte nahm sehr schnell an Fahrt auf und ehe ich mich versah versank ich förmlich in der Geschichte, die in diesem Band vermehrt durch Intrigen, Geheimnisse und verborgene Absichten gespinnt wurde. Es war unglaublich gut alles miteinander verknüpft, durchdacht. In Kazi kam eine noch viel stärkere Kämpferin durch, die mehr und mehr mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wurde. Jase hingegen stellt ein weiteres Mal die Eigenschaften der Bellengers unter Beweis, sodass ich gar nicht anders konnte, mich ein weiteres Mal in ihn zu verlieben.
Ein weiterer Pluspunkt und noch ein Grund, warum mir das Spinn-off so gut gefällt ist, da man auch viele Aspekte der Zukunft von Kaden, Lia, Rafe und allen anderen Protagonisten aus der Hauptreihe erfährt. (ein ganz besonders Highlight für mich)
Das Ende war wunderschön, auch wenn ich mir einen noch größeren Schritt für Kazi und Jase in Richtung Zukunft gewunschen hätte. Dennoch konnte ich das Buch mit einem weinenen Augen, da die Reihe nun endgültig beendet ist und mit einem lachenden Auge, weil jeder soweit sein Glück gefunden hat, schließen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2020

Viel gelacht, geweint und einfach geliebt!

Feeling Close to You
0

Feeling close to you ist der zweite Band der Was auch immer geschieht- Reihe (Finding back to us, die Rezension dazu findest du hier, ist der erste Band, denn er spielt ein klein wenig vorher, es ist aber ...

Feeling close to you ist der zweite Band der Was auch immer geschieht- Reihe (Finding back to us, die Rezension dazu findest du hier, ist der erste Band, denn er spielt ein klein wenig vorher, es ist aber nicht schlimm, wenn du dieses Buch zuerst gelesen hast)
Parker war mir schon in Band eins wahnsinnig sympathisch, deshalb habe ich mich riesig auf dieses Buch gefreut! Er ist ein Hauptprotagonist mit einer Vergangenheit, die seine Zukunft trübt und mit der er immer noch zu kämpfen hat. Gerade habe ich schon versucht etwas über die Thematik von ihm zu schreiben, aber es würden einfach zu viele Spoiler darin auftauchen, die sich einfach nicht vermeiden lassen und das will ich absolut nicht. Deshalb so: Ich hätte mir einfach gewunschen, dass sein persönliches Problem stärker aufgegriffen wird, denn viele können sich darin bestimmt in hoffentlich abgeschwächter Form wiederfinden.
Teagan war eine Hauptprotagonistin, die ich sofort gemocht habe, denn sie war anders, als die anderen. Ich habe ihren Humor geliebt und auch ihren Ehrgeiz, sowie ihre Liebe zum Zocken, sodass ich während des Lesens richtig Lust bekommen habe selbst zu zocken ; ) Generell hat es mir sehr gut gefallen wie Bianca Iosivoni ihre Erfahrungen eingewoben hat und man deutlich spüren konnte, wie viel realer Spaß dahinter steckt.
Auch gab es im Buch keine Stellen wo es mir zu langatmig wurde, denn ich war immerzu von der heimischen Atmosphäre von Bianca Iosivonis Schreibstil eingehüllt und oft musste ich auch lachen, schmunzeln und teilweise sogar Tränen wegblinzeln. Es war also alles dabei und zudem las es sich unglaublich flüssig.
Ein einzigartiges Highlight waren dabei die Chats zwischen Teagan und Parker, der Hauptgrund, warum ich so oft lachen musste ; )
Bei dem Schluss hat mir jedoch ein wenig das Ende gefehlt, so merkwürdig es sich auch anhören mag. Ich hatte auf Neuigkeiten gehofft, sodass man in etwa weiß, wie die Geschichte der zwei weiter gehen wird, das habe ich ein wenig vermisst.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.03.2020

Ein spannendes Debüt

Four Dead Queens
0

Allein schon der Titel hat mich dazu bewegt, dieses Buch zu lesen! Es klang nach einem düsteren Fantasy Abenteuer in dem fiktiven Quadara und einem spannendem Buch. Obwohl ich sagen muss, trotz der dunklen ...

Allein schon der Titel hat mich dazu bewegt, dieses Buch zu lesen! Es klang nach einem düsteren Fantasy Abenteuer in dem fiktiven Quadara und einem spannendem Buch. Obwohl ich sagen muss, trotz der dunklen Aufmachung und des Titels es war nicht wirklich düster, sondern ich habe mich eher wie in einer Dystopie gefühlt. Denn Quadara ist ein in Vier geteiltes Land und jede Königin herrscht über ihren Quadranten, sprich ihren Teil des Landes. Diese Idee fand ich wahnsinnig spannend und ich fand es wunderbar wie viel Mühe sich die Autorin dabei gegeben hat, dem Leser alles detailgetreu zu erzählen. Ein zweiter Punkt, der mir von Anfang an sehr gut gefallen hat war der Schreibstil von Astrid Scholte. Er wirkte lebhaft und war mit vielen wunderbaren Details gefühlt, die mir sehr gut gefallen haben und außerdem war er sehr flüssig zu lesen. Die Seiten habe ich schnell hinter mich gebracht, während die Spannung mich immer mehr und mehr an das Buch gefesselt hat. Zu Beginn fand ich es ein wenig langatmig, denn ich hatte das Gefühl, das Buch entfernt sich ein bisschen von der eigentlichen Story, aber dadurch hat man Einblicke in die Quadranten bekommen, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass er weitreichender, da ich vermute, dass es ein Einzelband ist. Keralie, die Hauptprotagonistin war mir sofort sympathisch. Sie war jemand, der vor sich und seinen Fehlern weglief, denn diese verfolgten sie. Auch war sie jemand, der Fehler an sich hatte und so wirkte sie lebendig wie auch durch ihre Vergangenheit. Ich habe ihre Fähigkeiten, ihr Gemüt bewundert und ihre Kapitel wahnsinnig gerne gelesen. Dazu kamen die Kapitel aus der Sicht der vier Königinnen von Quadara; Corra, Stessa, Marguerite, Iris.(von denen auch wunderschöne Illustrationen am Äußeren des Buches sind sowie von der Karte von Quadara) Aufgrund des Titels kann man schon sehr gut erkennen, in welche Richtung die Geschichte mit ihnen verlaufen wird, trotzdem hat man ihnen eine eigene Stimme innerhalb ihrer Kapitel in der dritten Person gegeben -die Kapitel aus der Sicht von Keralie waren in der 1. Person-. So hat man sie kennengelernt, sie verstanden und auch hinter die funkelnden Kulissen geblickt, hinter denen erschreckende Geheimnisse lagen. Der Schluss -ich hatte ihn überhaupt nicht so kommen sehen- war wirklich nervenaufreibend. Plötzlich ergab so vieles einen Sinn, selbst wenn man davor nicht einmal einen Hauch von dem allen wahrgenommen hatte. Der Schluss war kurz, praktisch wie ein Strich unter der Geschichte, aber ich fand, passender hätte er nicht sein können.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere