Cover-Bild Ich bin keine Super-Mom und will auch keine werden
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Eulenspiegel Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Humor
  • Genre: Weitere Themen / Humor, Satire, Kabarett
  • Seitenzahl: 176
  • Ersterscheinung: 10.03.2020
  • ISBN: 9783359011866
Susi Groth

Ich bin keine Super-Mom und will auch keine werden

Überall begegnet die Mutter zweier Jungs den perfekten Mamas, die alles wissen, alles richtig machen, sich selbst und die Kindererziehung dauernd »optimieren« und ständig von »gesund-alternativ-nachhaltig« reden. Auf dem Spielplatz »beschützen« Helikoptermütter ihren Nachwuchs, im Kindergarten übertreffen sich die Mamas im »Styling« der Kleinen, und wer am Nachmittag mit seinem Sprössling schlicht spielt und keinen Yoga-, Taekwondo- oder Musikkurs aufsucht, verbaut seinem Kind die Zukunft. Da kann und will Susi nicht mithalten. Sie weiß, dass sie nicht perfekt ist – und sie will es auch nicht werden. Statt jedem Hype hinterherzuhecheln, fühlt sie sich in ihrer stinknormalen Durchschnittlichkeit gut. Sie macht Fehler, sie schwindelt, sie hat kein nennenswertes Talent – ihre Söhne lieben sie trotzdem. Auch wenn’s ihnen bei Oma deutlich besser schmeckt! Wenn Susi Groth, als Autorin der wöchentlichen »Mami«-Kolumne in der Superillu bekannt, nun aus ihrem eigenen Alltag als Mama erzählt, ist eines gewiss: Als Selbstoptimierungs-Ratgeber taugt dieses Buch nicht die Bohne. Stattdessen feiert es die unaufgeregte Normalität einer Mutter, die auch ohne Superlative wunderbar auskommt, und ist ein Plädoyer für mehr Authentizität, Bodenständigkeit und Ehrlichkeit. Nach dem Motto: Muttis dieser Welt, nehmt doch einfach mal den Druck raus!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2020

So ist es im wahren Leben

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MEINE MEINUNG
Dieses Buch strahlt sofort den Humor der Autorin aus. Die Autorin lässt uns hier teilhaben an ihren Erfahrungen mit der Kindererziehung und vieles mehr.

Wir lesen auch über die sehr intensive, ...

MEINE MEINUNG
Dieses Buch strahlt sofort den Humor der Autorin aus. Die Autorin lässt uns hier teilhaben an ihren Erfahrungen mit der Kindererziehung und vieles mehr.

Wir lesen auch über die sehr intensive, gewaltige und emotionale Geburt ihres zweiten Sohnes. Da musste ich doch an die Entbindung meines Sohnes denken und ich musste lachen. Meine Entbindung war auch sehr aufregend und stellenweise auch sehr amüsant.
Auch die Zeit des Stillens und die Gedanken und Ideen die man dabei hat. Die Kritik, der man gegenüber steht, all diese Dinge teilt die Autorin hier mit uns. Mein Sohn ist jetzt 35 Jahre und auch ich habe gestillt. Das wäre damals in der Öffentlichkeit undenkbar gewesen.

Die Bespiele, die Vergleiche und die Meinungsäußerungen fand ich sehr amüsant. Es ist doch beruhigend zu lesen, das es mehr Mamis gibt, die ihre Kinder noch völlig normal erziehen und nicht so überdreht, überzogen und überkandidelt.

Es ist doch schön, auch noch auf eine normal Mutti trifft und das fand ich an diesem Buch sehr sympathisch. Es hat mir doch sehr gefallen, weil ich bei vielen Abschnitten viel an die Zeit mit meine Sohn denken musste, als er noch klein war. Da habe ich doch sehr viele Parallelen entdeckt.
Es ist sehr amüsant zu lesen und der Schreibstil war sehr flott und sehr amüsant zu lesen. Es macht Spaß in diese Erzählung abzutauchen und die Erlebnisse im alltäglichen Leben mitzuerleben.

Von mir bekommt dieses kleine und doch sehr amüsante Werk die vollen 5 Sterne. Wer so schonungslos ehrlich über sein eigenes Leben berichtet, der hat hier die volle Punktezahl verdient.

Bluesky_13
Rosi

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Veröffentlicht am 23.05.2020

Amüsante Unterhaltung für Normalo-Muttis!

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"Ich bin keine Super-Mom und will auch keine werden"von Susi Groth und dem Verlag Eulenspiegel ist eine unterhaltsame,humorvolle und sehr realistische Lektüre,bei der ich oft lauthals und herzhaft lachen ...

"Ich bin keine Super-Mom und will auch keine werden"von Susi Groth und dem Verlag Eulenspiegel ist eine unterhaltsame,humorvolle und sehr realistische Lektüre,bei der ich oft lauthals und herzhaft lachen musste.
Denn die Autorin und Mutter zweier Rabauken beschreibt ihren Alltag und ihre Erfahrungen im Kindergarten,auf dem Spielplatz und mit anderen Müttern auf eine herrlich humorvolle,aber auch wahre Art.
Ihr Schreibstil ist schön locker und detailiert ,oft hatte ich das Gefühl das Susi Groth vor mir sitzt .
Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und redet ihren Familienalltag nicht nur schön,es wird nicht nur von den Höhen einer Mutter geschrieben,auch nervenaufreibende Momente mit Kindern werden hier schonungslos offen und ehrlich zugegeben.
Ihre Welt ist nicht nur rosa,was viele Mütter in der Realität behaupten.
Kein Kind ist perfekt,deswegen muss es eine Mutter auch nicht sein.
Sie schreibt von ihren "normalen" Stärken und Schwächen im Umgang mit ihren Kindern,worin ich mich unheimlich oft selbst gesehen habe.
Sie kann keine drei stöckige Glitzer-Einhorn-Torte backen,sie gibt ihren Kids Süssigkeiten und zieht manchmal den IPad -Joker(darauf guckt ihr Nachwuchs am liebsten Paw Patrol),sie flucht ,sieht klamottentechnisch nicht perfekt gestylt aus und benutzt das Wort "Nein"öfter als fünf mal am Tag.
Doch ihre Stärke ist ihre Liebe zu ihren Jungs,sie kann sehr ausdauernd mit ihnen kuscheln und erzieht sie ohne Druck.
Sie erfindet kein Talent bei ihnen um sich bei Helikopter-Müttern und in PEKIP-Gruppen beliebt zu machen.
Ihre Selbstironie macht sie sehr symphatisch,ihre Beschreibungen und Kritik der selbsternannten "Super-Moms"teile ich,denn auch ich kenne bei drei Kindern so eine Art Mütter zu genüge.
Ich habe so viele Situationen von ihr selbst erlebt,gerade aus der Kindergartenzeit,die ich erfolgreich verdrängen konnte,die beim Lesen aber wieder in Erinnerung gerufen worden sind.
Susi Groth ist keine "Gesunde-Nachhaltige-Perfekte-Supermom "die toll dazu steht und ich ihr vollkommen recht gebe.
Ein sehr zu empfehlendes und humorvolles Buch,mein Mann hat es direkt nach mir gelesen .
Ich habe ihn noch nie so oft während des lesens lachen gehört!

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Veröffentlicht am 21.05.2020

Aus dem Leben gegriffen

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Da meine Schwester bald Mama wird und ich zwei Patenkinder habe, deren Mütter ich sehr schätze, war ich neugierig auf dieses Buch. Und ich muss sagen, das Buch hat mir gut gefallen und es ist sicherlich ...

Da meine Schwester bald Mama wird und ich zwei Patenkinder habe, deren Mütter ich sehr schätze, war ich neugierig auf dieses Buch. Und ich muss sagen, das Buch hat mir gut gefallen und es ist sicherlich auch ein gutes Geschenk für Mamas. Die Autorin schreibt wie eine Freundin, die aus ihrem Leben plaudert und dabei auch Themen anschneidet, die persönlich und intim sind. Und genau das ist hier auch der Fall. Das hat mir besonders gut gefallen – dadurch wirkt alles sehr authentisch und aus dem Leben gegriffen.
Gut gefallen hat mir auch die Unaufgeregtheit der Autorin, die keine Vorzeigemutter ist und es auch gar nicht sein will. Ich fand es wunderbar, wie normal sie ist und worüber sie lachen kann. Highlight war für mich die Diskussion um die völlig überdrehten Geburtstagskuchen, die Kinder heute im Kindergarten brauchen. Ich selbst mache gerne Torten, auch mit Verzierungen, denke aber, dass es für Kinder oft auch ein einfacher, mit viel Liebe gemachter Kuchen tut. Vor allem dann, wenn die Mama dafür dann vielleicht noch ein bisschen Zeit mehr hat, um sich mit dem Kind zu beschäftigen.
Schade, dass Frauen immer noch glauben, sich gegeneinander stellen zu müssen und gegenseitig übertrumpfen zu müssen. Statt einfach normal zu sein, das Beste für ihre Kinder zu wollen und miteinander ans Ziel zu gelangen.
Ein herrliches Buch für alle, die nicht abgehoben haben und Geschichten mögen, die aus dem Leben gegriffen sind und den Alltag darstellen. Ein schönes Buch, das sicherlich auch perfekt als Geschenk geeignet ist.

Veröffentlicht am 05.05.2020

Es geht nichts über die Liebe einer Mama

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Mama zu sein ist heutzutage schon eine Herausforderung. Nicht nur, wenn man alles besser machen will als die Anderen.

Susi Groth hat mich mit ihrem Buch „Ich bin keine Super-Mom und will auch keine werden“ ...

Mama zu sein ist heutzutage schon eine Herausforderung. Nicht nur, wenn man alles besser machen will als die Anderen.

Susi Groth hat mich mit ihrem Buch „Ich bin keine Super-Mom und will auch keine werden“ von der ersten Seite an angesprochen. Sie schreibt mir, auch wenn ich 24 Jahre älter bin, aus der Seele. Ich war sofort an ihrer Seite und kann sie in ihren Ansichten so gut verstehen. Auch wenn die Super-Moms zu der Zeit, als meine beiden Kinder noch in den Kindergarten gingen, noch nicht so anstrengend waren wie heute, gab es doch einige, die ich hier im Buch wiederfinde. Gut, dass Susi nicht dazu gehört und auch nicht dazu gehören will.

21 Kapitel über Alles, mit was sich eine Mama so herum schlagen muss – oder auch nicht.
Susi beherrscht die typische leicht angenervte Sing-Sang-Sprache ihre Großen perfekt.
Eine überambitionierte, übereifrige, oberschlaue Super-Mom will sie gar nicht sein. Sie ist eher eine ganz normale Mama, die nur das Beste für ihre Kinder will, ohne sie und auch sich selbst zu überfordern.
Ihr Kleiner mag das Essen aus den Gläschen oder der Tiefkühltruhe lieber als das Selbstgekochte – na und. Sie macht nicht mit bei diesem größer, toller, schöner, besser, höher, aufwendiger, gesünder und glitzernder Challenge, die immer abstrusere Formen annimmt. Ihre beiden Buben lieben sie trotzdem. Und Susi, sie macht so gut wie sie kann Papierflieger z.B. oder Geburtstagskuchen ohne „Fondong.“ Sie hat ihre Zunge nicht immer im Griff, ist um eine Ausrede nie verlegen und tut sich schwer beim „Nein“ vermeiden. Aber für ihren Kurzen und den Großen ist sie die Größte.
Sie erzählt vom Urlaub bzw. von der Heimfahrt, von Krankheiten und von Schnäppchen, die man auf dem Flohmarkt machen kann. Ich lerne ihre Sicht auf Influencer und deren Follower kennen. Sie resümiert über die verschiedensten Sportarten bis sie eine Vibrationsplatte bekommt. Die entscheidende Erkenntnis für mich aber ist: Nehmt euch auch mal eine Auszeit – ohne die Kinder.

An dieser Bodenständigkeit und Normalität könnten sich manche Mamas ein Beispiel nehmen. Ich habe diesen Einblick in Susis Leben sehr genossen.

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Veröffentlicht am 03.05.2020

Der Besser-Gesünder-Teurer-Wahn im Elternkosmos

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Mutter zu sein ist ja an sich bereits eine tägliche Herausforderung. Wer jedoch eine richtige Challenge daraus macht, sind die anderen Mütter. Es wird verglichen, bewertet, posiert und dazu noch das eigene ...

Mutter zu sein ist ja an sich bereits eine tägliche Herausforderung. Wer jedoch eine richtige Challenge daraus macht, sind die anderen Mütter. Es wird verglichen, bewertet, posiert und dazu noch das eigene Kind in höchsten Tönen gelobt. Susi Groth will uns mit ihrem Buch jedoch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückführen und ein authentisches Bild des Mutter-Alltags liefern. Genau das gelingt ihr ungemein gut und zeigte auch mir als Mama äußerst bildlich, wie sich auch andere im Besser-Gesünder-Teurer-Toller-Wahn des Elternkosmos tagein tagaus behaupten.

Als zweifach Mama hat die Autorin bereits einiges über den Alltag mit Kids zu erzählen, jedoch trifft sie auch des öfteren mal auf die eher unangenehme Art Frau, genannt Super-Mom. Die Kinder der Super-Mom kann natürlich bereits alles viel früher und auch natürlich besser als andere Kinder, zudem engagiert sie sich in den Vereinen, die die Kinder besuchen, natürlich in Schule oder Kindergarten und macht zudem noch Karriere. Wer nun auf die Idee kommt, es handle sich beim genannten Buch um ein Ablästern über überengagierte Mütter, der hat sich getäuscht, denn Frau Groth zeigt überaus humorvoll, wie ihr eigener Alltag abläuft und was für Herausforderungen auf die Eltern einströmen. Hierbei begegnet man nunmal anderen Müttern, die einiges besser hinbekommen. Ich empfand es als sehr interessant, wie die Autorin den Lesern ganz schamfrei einen Einblick in ihr Leben gibt. Sie beschreibt ihre eigenen Lernphasen, Rückschritte, Fortschritte und auch Einsichten. Mal klappt es gut, mal eher weniger. Sie ist authentisch und genau das macht dieses Buch so wunderbar!Natürlich kann man sich bei so einem Thema einige lustige Kommentare zu den "Übermüttern" nicht sparen, jedoch hatte ich nie das Gefühl, dass die Autorin an diesen Stellen böswillig attackieren möchte. Meiner Meinung nach macht sich jede/r Leser/in eher selbst seine Gedanken hierzu.Frau Groth zeigt in Bezug auf ihr eigenes Handeln unendlich viel Humor und wirkt dadurch auf mich äußerst charmant. Auch sprachlich gesehen möchte ich der Autorin gratulieren, denn in diesem Genre driften einige Autorin eher ins untere Niveau ab, was ihr, meiner Meinung nach, nicht vorgeworfen werden kann. 

Ich persönlich verstehe das Buch als Bitte um mehr Normalität und Authentizität. Jeder macht so gut er kann, dem einen gelingt das eine besser, dem anderen eben eine andere Sache. Trotzdem muss nicht gewertet und verhöhnt werden, denn eigentlich sitzen wir ja alle im "Eltern-Boot", das immer mal wieder Wetterschwankungen trotzen muss. Auch man selbst sollte gelassener in Bezug auf seine Defizite reagieren. Natürlich ist Besserung und Dazulernen nicht schlecht, doch manches lässt sich einfach nicht ändern.

Liebt eure Kinder, gebt euer Bestes! Man muss einem 3jährigen keinen Kuchen wie vom Meister-Konditor selbst backen und auch eine voll durchgeplante Freizeit muss nicht sein. Unsere eigenen Ansichten zählen, nicht die der anderen.

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