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Veröffentlicht am 06.08.2020

Gelungene Fortsetzung

A single word
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“A single word” ist der zweite Band der L.O.V.E. Reihe von Ivy Andrews. In diesem Band geht es um Oxy und Henri. Oxy hat man im ersten Band schon etwas näher kennengelernt, sie ist die Mitbewohnerin von ...

“A single word” ist der zweite Band der L.O.V.E. Reihe von Ivy Andrews. In diesem Band geht es um Oxy und Henri. Oxy hat man im ersten Band schon etwas näher kennengelernt, sie ist die Mitbewohnerin von Libby, der Protagonistin des ersten Bandes. Henri dagegen ist der Bruder von Ella, einer weiteren Mitbewohnerin, welche im vierten Band die Hauptrolle spielen wird. Die letzte Mitbewohnerin Valerie wird im dritten Band der Reihe die Protagonistin sein. Da Oxy schon in Band 1 meine Favoritin war habe ich mich so sehr auf den zweiten Band gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Bis jetzt ist Band 2 mein liebster Teil der Reihe, aber wer weiß was passiert, wenn die anderen beiden erscheinen.
Da alle Bände der Reihe zeitgleich spielen habe ich vermutet, dass man nach dem ersten Band einen Großteil der Handlung von Band 2 schon kennen wird. Das war aber überhaupt nicht der Fall. Man kennt natürlich einzelne Szenen schon, aber da alle vier Mädels natürlich ihr eigenes Leben leben und auch Sachen alleine machen oder nur zu zweit lernt man Oxy in ihrem Band noch viel besser kennen. Man erlebt mit ihr das Auslandsjahr aus ihrer Sichtweise, mit einer ganz anderen Hervorhebung von Situationen, da für sie natürlich andere Sachen wichtig sind als für Libby.
Die Autorin schafft es auch im zweiten Band sehr gut einen auf die folgenden Protagonistinnen und Protagonisten neugierig zu machen, sodass man die Freundinnen und ihre Geschichten unbedingt weiterverfolgen möchte. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch in diesem Band wieder super gut gefallen. Auch wenn die Kapitel im Gegensatz zu anderen Büchern mit rund 50 Seiten (mal mehr, mal weniger) schon recht lang sind ist mir das durch den super flüssigen Schreibstil gar nicht so richtig aufgefallen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und die Geschichte rund um Oxy und Henri war wieder viel zu schnell vorbei.
Oxy und Henri waren mir so unfassbar sympathisch. Ich fand es für Oxy super schön, dass sie in ihren Mitbewohnerinnen eine “echte Familie” gefunden hat denen sie alles anvertrauen kann. Ihre Vergangenheit war nicht immer leicht für sie und deshalb hat es mich sehr gefreut zu sehen, wie glücklich sie sein kann. Ich liebe Oxys Humor und dass die sich immer erst um alle anderen kümmert, bevor sie sich um sich selbst Gedanken macht. Ihr Start mit Henry war etwas holprig, aber das hat sich relativ schnell wieder gelegt und daraus entstand eine super schöne Liebesgeschichte. Auch Henris Vergangenheit ist mir sehr nahe gegangen und ich fand es sehr schlimm zu sehen, wie er alles in sich hinuntergeschluckt hat und sich keinem anvertraut hat. Auch wenn es etwas gedauert hat fand ich es so schön zu sehen, dass er sich am Ende doch gegenüber Oxy geöffnet hat und ihr erzählt hat, warum er so ist wie er ist. Die beiden haben sich so zauberhaft umeinander gekümmert, das hat mir super gut gefallen.
Generell fand ich es super, dass man das Auslandsjahr nochmal aus anderen Augen gesehen hat und Libby, Val und Ella wiedergesehen hat. Die Freundschaft zwischen den vieren ist was ganz Besonderes und mir sind alle Charaktere so sehr ans Herz gewachsen. Manchmal waren ein paar zeitliche Sprünge eingebaut, die mich haben stutzen lassen. Das ist aber auch schon mein einziger Kritikpunkt. Ich freue mich schon so sehr auf die nächsten beiden Bände und denke lieber nicht daran, dass die Reihe schon zur Hälfte abgeschlossen ist. Das Buch bekommt von mir verdiente 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 03.08.2020

Ein ganz großes Highlight

Royal Blue
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“Royal Blue” ist einer meiner absoluten Favoriten in diesem Monat. Die Autorin hat mit jedem Wort, mit jedem Satz ein Stückchen mehr von meinem Herzen erobert. Ich habe die Protagonisten so sehr in mein ...

“Royal Blue” ist einer meiner absoluten Favoriten in diesem Monat. Die Autorin hat mit jedem Wort, mit jedem Satz ein Stückchen mehr von meinem Herzen erobert. Ich habe die Protagonisten so sehr in mein Herz geschlossen, sodass ich das Buch am liebsten gar nicht beendet hätte. Das Buch wird aus Alex Perspektive erzählt. Ich habe schon öfter gehört, dass einige der Schreibstil gestört hätte (3. Person), mir ist es allerdings gar nicht so richtig aufgefallen. Die Protagonisten habe ich richtig in mein Herz geschlossen. Alex auf der einen Seite ist super facettenreich. Er ist nicht nur super humorvoll, liebenswürdig und kümmert sich um seine Freunde und Familie mehr als um sich selbst. Auf der anderen Seite ist er aber auch ein kleiner Workaholic und gibt für seinen Job 200%. Henry ist auch sehr humorvoll und baut im Laufe der Geschichte immer mehr an Selbstvertrauen auf. Henrys Schwester hat es mit der Aussage, dass er einer der liebenswürdigsten, hilfsbereitesten und selbstlosesten Menschen sei auf den Kopf getroffen. Die Liebesgeschichte zwischen Alex und Henry hat mich restlos begeistert, da sie einfach fesselnd und mitreißend ist und doch sehr realistisch. Die Beziehung der beiden hat sich sehr natürlich entwickelt und die Mails der beiden waren einfach zuckersüß. Auch die Nebencharaktere haben es mir angetan. June und Nora sind einfach nur der Hammer. Zusammen mit Alex bilden sie das “Trio Infernale” der Amerikanischen Präsidentschaftsfamilie. Henrys bester Freund Pez ist so ein bunter Vogel, aber mega cool. Henrys Schwester Bea ist super ehrlich und macht nur das, was sie für richtig erachtet und nicht das was man ihr vorschreibt. Außerdem fand ich die Geschwisterliebe zwischen Henry und Bea wahnsinnig schön. Zwei weitere wahnsinnig gute Charaktere waren die beiden Mütter. Alex Mutter Ellen (die Präsidentin der USA) hatte für mich von Anfang an eine super Mischung aus Liebe zur Familie und Liebe zum Job. Henrys Mutter Catherine habe ich besonders am Ende richtig gefeiert. Ich fand es toll wie sie ihrer Mutter, der Queen, den Kopf hingehalten hat und sich für ihren Sohn eingesetzt hat. Ich habe lange nicht mehr ein Buch mit so authentischen Personen gelesen. Die Geschichte rund um Henry und Alex war berührend, humorvoll und voller wichtiger Themen. Es werden beispielsweise Homosexualität, Rassismus und das Leben in der Öffentlichkeit sehr realistisch dargestellt. Dieses Buch macht nicht nur die Liebesgeschichte aus, sondern auch, dass die Autorin wichtige Themen auf eine tolle Art und Weise verpackt und darauf aufmerksam macht. Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 24.07.2020

Das Buch muss man gelesen haben

After the Fire - Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2021
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Ein Buch wie "After The Fire" habe ich noch nicht gelesen. Es geht einem nicht so schnell wieder aus dem Kopf. After the Fire erzählt die Geschichte von Moonbeam, welche auf der Ranch der sogenannten Gotteslegion ...

Ein Buch wie "After The Fire" habe ich noch nicht gelesen. Es geht einem nicht so schnell wieder aus dem Kopf. After the Fire erzählt die Geschichte von Moonbeam, welche auf der Ranch der sogenannten Gotteslegion aufwächst. Die Gotteslegion ist angelehnt an die kleine amerikanische Religionsgemeinschaft Branch Davidians oder auch Davidianischer Zweig. Die Gemeinschaft glaubt an eine Variante des Glaubens aller Siebenten-Tags-Adventisten, nachdem die Erde seit der Schöpfung erst etwa 6000 Jahre alt wäre. 1000 Jahre sind vor Gott allerdings ein Tag, daher bricht jetzt der siebte Tag an und es kommt zum letzten Kampf gegen die “Schlange” (damit werden vor allem staatliche Institutionen wie die Polizei bezeichnet). Das Oberhaupt der Gotteslegion hat sich selbst, nach einer Offenbarung durch Gott, als deren Anführer erwählt. Er ist das Lamm Gottes.
Will Hill beschreibt seine Variante der Branch Davidians ausgesprochen gut. Er schafft eine Gruppe Erwachsener und Kinder, die völlig von Father John (dem Anführer) eingenommen werden und ihm alles glauben was er sagt. Sie hinterfragen auch nicht, dass er von den männlichen Mitgliedern seiner Gruppe sexuelle Enthaltsamkeit verlangte, die aber für ihn als das Lamm Gottes nicht galt. Er selbst hatte mehrere Frauen gleichzeitig mit denen er Kinder zeugte. Auch Moonbeam ist ihm versprochen. Bevor es aber zu einer Heirat zwischen Moonbeam und Father John kommen konnte schritt das örtliche Sheriffbüro ein und es kam zum Kampf mit einem entsetzlichen Feuer, welches die Gruppe als den letzten Kampf gegen die Schlange sah.
Die 17-jährige Moonbeam ist die Protagonistin des Buches. Man erlebt ihre Geschichte aus zwei unterschiedlichen Perspektiven. Entweder als Gesprächsform zwischen ihr, einem Psychologen und einem Polizisten oder als Rückblick in ihr Leben auf der Ranch. Mir hat es besonders gut gefallen, dass man merkt wie sehr sich Moonbeam im Laufe der Handlung verändert. Zunächst traut sie sich nicht der “Schlange” etwas zu verraten, so sehr sind die Predigten des Oberhauptes in ihr verankert. Da sie aber schon vor dem Brand nicht mehr wirklich an die Predigten glaubte, taut sie relativ schnell auf und kann immer mehr von ihrer Geschichte und den Geschehnissen aufdecken. Man erfährt nach und nach immer mehr und kann sich dadurch sehr gut vorstellen, wie das Leben innerhalb der Sekte abgelaufen ist und wie die Mitglieder manipuliert wurden.
Der Schreibstil des Autors war sehr angenehm, ich bin durch das Buch geflogen. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen da ich so gespannt war, wie Moonbeams Geschichte endet. Vieles hat mich schockiert zurückgelassen.
Das Buch ist definitiv eine große Leseempfehlung von mir und bekommt verdiente 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.07.2020

Buch für Entdecker

HOLIDAY Reisebuch: Die schönsten Wochenendtrips – 52 überraschende Städte für Entdecker
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"Die schönsten Wochenendtrips - 52 überraschende Städte für Entdecker" trägt seinen Namen nicht umsonst. Auch wenn das Bereisen und Entdecken von neuen Städten in anderen Ländern etwas schwierig ist, konnte ...

"Die schönsten Wochenendtrips - 52 überraschende Städte für Entdecker" trägt seinen Namen nicht umsonst. Auch wenn das Bereisen und Entdecken von neuen Städten in anderen Ländern etwas schwierig ist, konnte das Buch einem doch einen tollen Einblick geben. Viele der Städte standen vorher nicht auf meiner Liste von potenziellen Städten für Städtetrips, aber durch das Buch habe ich echt viele schöne neue Städte entdecken können. Aber nicht nur im Ausland gibt es schöne Städte zu entdecken, sondern auch innerhalb Deutschlands. Die meisten der aufgelisteten deutschen Städte waren mir bekannt, aber durch die schöne Aufmachung des Buches konnte man neue Ausflugsziele innerhalb der Städte entdecken und hat nützliche Informationen für den nächsten Städtetrip erhalten.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich werde bestimmt, sobald es wieder erlaubt ist, einen Städtetrips in eine der in diesem Buch aufgelisteten Städte unternehmen und werde mir Inspirationen für Sehenswürdigkeiten aus diesem Buch holen. Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 04.07.2020

Ein weiteres Meisterwerk von Beth O´Leary

Time to Love – Tausche altes Leben gegen neue Liebe
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Ich habe im Februar Beth O´Learys ersten Roman “Love to Share” gelesen und war einfach nur begeistert. Auch mit ihrem zweiten Buch “Time to Love” konnte mich die Autorin wieder einmal überzeugen. Ich liebe ...

Ich habe im Februar Beth O´Learys ersten Roman “Love to Share” gelesen und war einfach nur begeistert. Auch mit ihrem zweiten Buch “Time to Love” konnte mich die Autorin wieder einmal überzeugen. Ich liebe den flüssigen und lockeren Schreibstil und auch der Humor ist wahnsinnig amüsant, ich musste an vielen Stellen schmunzeln und auch manchmal einfach laut lachen. Auch in diesem Buch erlebt man die Geschichte aus der Sichtweise beider Protagonisten. Im ersten Buch waren es Tiffy und Leon, jetzt Leena und ihre Großmutter Eileen. Es war nicht nur sehr spannend Eileen dabei zu beobachten, wie sie sich neu erfindet, aber auch mal ein Buch zu lesen, wo die Großeltern nicht nur als alt und zerbrechlich dargestellt werden, sondern als mindestens genauso lebensfroh wie ihre Enkel. Man konnte feststellen, dass Leena viel von ihrer Großmutter lernen konnte und genau wie Eileen sich selbst wiederfinden konnte, aber auch Eileen konnte vieles von Leena und ihren Freunden lernen. Das Buch ist ein wahres Wohlfühlbuch, allerdings kein Buch, bei dem man weinen muss. Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen ⭐

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