Cover-Bild Panic Hotel
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17,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Julius Beltz GmbH & Co. KG
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 19.08.2020
  • ISBN: 9783407758293
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Stephan Knösel

Panic Hotel

Letzte Zuflucht
Ein weltweiter Konflikt hat sich hochgeschaukelt und ist in einem Atomkrieg eskaliert. Die Reichen haben sich rechtzeitig in Bunker eingekauft, die wie Luxushotels mit Bediensteten funktionieren. Dort hoffen sie auf ein Überleben, das außerhalb unmöglich ist. Auch für Janja und Wesley ist so ein Bunker die letzte Rettung. Aber sie werden wie moderne Sklaven behandelt und eine Liebesbeziehung zwischen ihnen ist strengstens untersagt. Als Menschen verschwinden und Janjas Freundin Bea ermordet aufgefunden wird, lehnen sich die beiden gegen das System auf.

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Lesejury-Facts

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.08.2020

„Letzte Zuflucht.“ (Buchuntertitel)

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Inhalt, gemäß Buchrückseite:
Liebe in Zeiten des Weltuntergangs.
Ein Konflikt zwischen den Atommächten eskaliert. Reiche Menschen haben sich rechtzeitig in Bunker eingekauft, die wie Luxushotels funktionieren. ...

Inhalt, gemäß Buchrückseite:
Liebe in Zeiten des Weltuntergangs.
Ein Konflikt zwischen den Atommächten eskaliert. Reiche Menschen haben sich rechtzeitig in Bunker eingekauft, die wie Luxushotels funktionieren. Nur hier ist ein Überleben noch möglich. Auch für Janja und Wesley ist so ein Bunker die letzte Rettung. Als Bedienstete werden sie jedoch wie Sklaven behandelt und ihre Liebe birgt lebensbedrohliche Gefahren für sie. Als plötzlich Menschen verschwinden, lehnen sich die beiden gegen das System auf.

Angabe gemäß Verlagshomepage:
Ab 14 Jahre.

Meine Meinung:
Die Story spielt im Jahr 2032.
Es ist zwar Science-Fiction, aber eher realitätsbasiert.
Das Leben nach einem Atomkrieg.

Die beiden Protagonisten sind ca. 16 und 17 Jahre alt.
Ich würde diesen Roman in die Kategorie „Erste Liebe“ / Jugendroman einordnen. [ Wobei das Liebesthema nicht dominierend ist. ]

Tolle Idee!
Spannend aufgebaut und angenehmer Schreibstil.
Insgesamt ist diese Story richtig gut erzählt.

Fazit: Richtig, richtig gut!

Definitiv nicht nur für Jugendliche - super Story und super zu lesen!!

[ Sterne: 4,5 ]

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Veröffentlicht am 12.01.2023

Erschreckendes Szenario mit guter Umsetzung

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Handlung:

Das Jahr 2032: Ein weltweiter Konflikt zwischen den Atommächten ist eskaliert. Die Reichen haben sich rechtzeitig in Bunker eingekauft, die wie Luxushotels funktionieren. Nur hier ist ein Überleben ...

Handlung:

Das Jahr 2032: Ein weltweiter Konflikt zwischen den Atommächten ist eskaliert. Die Reichen haben sich rechtzeitig in Bunker eingekauft, die wie Luxushotels funktionieren. Nur hier ist ein Überleben möglich. Auch für Janja und Wesley ist so ein Bunker die letzte Rettung. Als Bedienstete werden sie jedoch wie Sklaven behandelt und ihre Liebe birgt lebensbedrohliche Gefahren für sie. Als Menschen verschwinden und Janjas Freundin Bea ermordet aufgefunden wird, lehnen sich die beiden gegen das System auf.

Meinung:

Mich konnte „Panic Hotel“ bis auf kleinere Schwächen ziemlich überzeugen, da ich das ganze Szenario total interessant, natürlich aber auch erschreckend fand. So war es natürlich traurig, zu sehen, dass man nur mit viel Geld oder dem richtigen Job diesen Krieg überleben kann, da nur begrenzt Personen in den Bunker können. Auch, dass die reichen Personen sich für bessere Menschen gehalten haben und das Leben anderer ihrer Meinung nach nicht so viel wert ist. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, der einzige Kritikpunkt am Buch ist, dass mir die Liebesgeschichte zwischen Wesley und Janja zu sehr behandelt wurde, was die Spannung etwas rausnahm. Nichtsdestotrotz konnten mich die Geschehnisse im Bunker sehr packen und ich habe ständig mitgefiebert, ob es gut ausgehen wird. Das Ende hat mir wieder sehr gut gefallen, auch wenn ein paar Fragen noch offen bleiben ...

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Veröffentlicht am 27.09.2020

Die Liebesgeschichte war nicht meins, aber Setting und Idee des Buches sind gut

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Klappentext
„Ein weltweiter Konflikt hat sich hochgeschaukelt und ist in einem Atomkrieg eskaliert. Die Reichen haben sich rechtzeitig in Bunker eingekauft, die wie Luxushotels mit Bediensteten funktionieren. ...

Klappentext
„Ein weltweiter Konflikt hat sich hochgeschaukelt und ist in einem Atomkrieg eskaliert. Die Reichen haben sich rechtzeitig in Bunker eingekauft, die wie Luxushotels mit Bediensteten funktionieren. Dort hoffen sie auf ein Überleben, das außerhalb unmöglich ist. Auch für Janja und Wesley ist so ein Bunker die letzte Rettung. Aber sie werden wie moderne Sklaven behandelt und eine Liebesbeziehung zwischen ihnen ist strengstens untersagt. Als Menschen verschwinden und Janjas Freundin Bea ermordet aufgefunden wird, lehnen sich die beiden gegen das System auf.“

Gestaltung
Mit dem knalligen Gelb, das von dunkleren Schatten durchzogen ist, fällt das Cover sofort auf. Auch der schwarze Vogel darauf ist auffällig. Dabei erinnert diese Aufmachung und vor allem die Darstellung des Vogels mit einem Punkt als Bauch an das Symbol für Giftfässer oder Atommüll. Dies passt hervorragend zur Geschichte. Auch die Details wie der kleine Zweig im Schnabel des Vogels sind passend durchdacht, was mir gut gefällt.

Meine Meinung
Da ich total auf Geschichten mit dystopischen Elementen stehe, war ich sehr gespannt auf „Panic Hotel“. In dem Buch geht es darum, dass nach einem Atomkrieg die Welt nicht mehr bewohnbar ist. Die Menschen leben in Bunkern, die für die Reichen wie Luxushotels sind und für die unteren Schichten wie nie enden wollende Arbeit. Janja und Wesley leben in eben dieser Welt. Als Menschen verschwinden und ermordet werden, regt sich in beiden der Widerstand…

Besonders beeindruckend fand ich den Anfang des Buches, denn die Geschichte startet mittendrin. Mitten in einer gewissen Hektik und Panik, denn es gab einen Atomangriff und die Menschen wollen in den Bunker, das sogenannte „Hotel“ fliehen. Allerdings ist dieses nur für die Elite und deren Angestellte gedacht, sodass direkt zu Beginn eine aufgeregte Stimmung herrscht, die den Leser sofort abholt und mit sich nimmt.

Nicht ganz so gut gefallen hat mir die Liebesbeziehung zwischen den beiden Protagonisten, da mir diese etwas zu rapide von statten ging. So wurde schon nach kurzer Zeit von der großen Liebe geredet. Aber auch so gefiel mir die Beziehung zwischen Janja und Wesley nicht so wirklich, weil die Gefühle zwischen ihnen für mich leider nicht spürbar waren und sie eher so gewollt wirkten. Auch das Ende des Buches war für meinen Geschmack etwas zu offen angesichts dessen, dass es sich hier meinem Wissen nach um einen Einzelband handelt.

Dafür gefiel mir die Idee und das Setting von „Panic Hotel“ echt gut, da ich die Zukunftsvision, die übrigens in sehr greifbarer Nähe zu unserer Zeit spielt, ziemlich realistisch fand. Daher konnte ich mir eine solche Entwicklung der Welt sehr gut vorstellen. Auch der Aufbau solcher Bunker und der Zugang bestimmter Bevölkerungsgruppen zu diesem war in meinen Augen sehr authentisch und gleichzeitig auch unheimlich, wodurch die Buchidee meine volle Aufmerksamkeit hatte.

Fazit
Die Liebesbeziehung in „Panic Hotel“ war leider nicht so wirklich nach meinem Geschmack, aber die Buchidee mit dem realistischen Zukunftsszenario und dem Bunker fand ich authentisch und spannend. Der Anfang des Buches ist auch stark, da der Leser hier direkt mitgerissen wird und sich dem Sog der Geschichte nicht entziehen kann. Das Ende empfand ich als etwas zu offen, aber ich denke auch, dass dies Geschmackssache ist und manchen Lesern gut gefallen könnte.
Knappe 4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Veröffentlicht am 09.09.2020

Endzeit im Hotelbunker

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April 2032: nach einem weltweiten Konflikt ist das passiert, was man sich vorstellen kann. Jemand hat die Knöpfchen gedrückt und überall auf der Welt explodieren die Atombomen. Bereits vor vielen Jahren ...

April 2032: nach einem weltweiten Konflikt ist das passiert, was man sich vorstellen kann. Jemand hat die Knöpfchen gedrückt und überall auf der Welt explodieren die Atombomen. Bereits vor vielen Jahren haben sich die Superreichen jedoch eine Zuflucht erbauen lassen, in dem sie nun mitsamt ihren Bediensteten und einigen Männern des Militärs flüchten. Dabei handelt es sich mehr um ein Luxushotel als um einen Bunker. Unter den Bediensteten befindet sich Janja und beim Militär hat sich Wesley eingeschlichen. Für die Reichen sind sie nur Personal, doch füreinander sind sie viel mehr. Als plötzlich Menschen im Hotel verschwinden und ausgerechnet Janjas Freundin Bea ermordet wird, beginnen die beiden sich gegen das System zu wehren.
Meine Meinung
Das Cover machte mich unheimlich neugierig und als ich dann las, worum es hier ging, musste ich diese Geschichte unbedingt lesen.
Das Geschehen spielt in nicht allzu ferner Zukunft, was mir schon gleich beim Lesebeginn eine gewisse Gänsehaut bereitete. Denn ein Atomkrieg ist für mich eine der beängstigsten Vorstellungen von allen möglichen Zukunftsvorstellungen. Liest man dann noch das Nachwort, dann könnte man sich durchaus vorstellen, dass Stephan Knösels Grundidee gar nicht so unwahrscheinlich scheint. Genau das ist es auch, was für mich eine gelungene Dystopie ausmacht und diese Darstellung ist Knösel gut gelungen.
Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und durch kleine Beschreibungen, ohne abzuschweifen, wird das gesamte Szenario vorstellbar. Insgesamt eine Geschichte, die man in einem Rutsch verschlingen kann.
Der Einstieg beginnt gleich mit dem Ende, nämlich mit dem Ende der Welt, so wie wir sie kannten. Es wird spannend und actionreich, was dann aber erstmal wieder ein wenig abflacht, sobald man sich in dem “Hotelbunker” befindet. Es gibt hier und da Wendungen, die man nicht vorausahnen kann und insgesamt bekommt man hier eine Mischung aus Endzeitgeschichte, Liebesroman und Krimi. Eine Mischung, die mir gut gefallen hat und mir spannende Lesestunden bereitete.
Das Setting ist richtig gut dargestellt, denn auch wenn nicht alles bis ins kleinste Detail beschrieben wird, konnte ich mir das Hotel mit all seinem Prunk und Protz vorstellen. Manches war so absurd, dass es wiederum glaubhaft erschien, wie z. B. kein Telefon zu erlauben, um Strom zu sparen und im Gegenzug dazu einen Raum zu schaffen, in dem man eine Art Realityspiel spielen kann.
Genauso passend sind hier die Menschen beschrieben, die dort Zuflucht finden. Kaum ist die Welt untergegangen, versuchen schon die ersten wieder Macht zu erlangen. Typisch Mensch!
Ein Erzähler in dritter Person erzählt aus wechselnden Perspektiven der beiden Protagonisten Wesley und Janja. Man erlebt die kleine Welt ganz nah mit und kann sich recht gut in sie hineindenken. Beide gehören nicht zur Luxusklientel, sondern müssen diesen dienen.
Man erlebt beide Protagonisten sehr nah, allerdings fand ich in anbetracht ihrer Situation, ihren Umgang damit, recht “locker”. Ich könnte mir hier vorstellen, dass man doch auf eine gewisse Art kurz vorm durchdrehen ist, wenn man plötzlich vor dem Aus der gesamten Welt steht. Dieses ging mir hier ein wenig unter und es fühlte sich so an, als kämen diese noch so jungen Menschen ein wenig “zu gut” mit dem ganzen klar.
Mein Fazit
Insgesamt eine spannende Geschichte, die mir gute Unterhaltung brachte. Ich hätte gerne noch ein wenig mehr über das Setting, aber auch um die gesamte Dynamik unter den im Hotel lebenden Personen gewünscht. Gerade da, wo sich die Hierarchie beginnt zu wandeln, könnte man noch viel mehr aus der Handlung holen. Da nahm die Liebesgeschichte ein wenig zu viel Raum für meinen Geschmack ein. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch gut gefallen und es bietet gute Unterhaltung.

Veröffentlicht am 24.08.2020

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Panic Hotel klang nach einer richtig interessanten Dystopie und so war ich sehr gespannt auf dieses Jugendbuch.

Der Anfang hat mir dann auch echt gut gefallen. Die Stimmung ist bedrückend. Es ist Frankfurt ...

Panic Hotel klang nach einer richtig interessanten Dystopie und so war ich sehr gespannt auf dieses Jugendbuch.

Der Anfang hat mir dann auch echt gut gefallen. Die Stimmung ist bedrückend. Es ist Frankfurt 2035 und die Welt ist im Krieg, es gab einen atomaren Einschlag und weitere werden folgen. Doch die Elite hat sich zusammengetan und einen unterirdischen Bunker gebaut, doch ist Bunker nicht der richtige Name, eher Hotel.

Dorthin haben sich die super Reichen zurückgezogen und natürlich bedarf es auch Personal aus den verschiedensten Bereichen. So findet unsere Protagonistin Janja ihren Weg in das Hotel. Für Wesley war der Weg schwieriger.

Die ersten ca. 130 Seiten mochte ich total, es war spannend und ich war sehr gefesselt von der Geschichte. Das Zukunftsszenario ist alles andere als weltfremd, da der Klimawandel die ganzen Entwicklungen ausgelöst hat. Und ich finde es gut, dass der Autor diese Elemente miteingebracht hat.

Aber dann kam die Lovestory und die Geschichte ging für mich bergab. Ich muss dazu sagen, ich bin im Moment kein Fan von Liebesgeschichte und ich hatte gehofft, dass diese hier eher dezent ist. Aber in meinen Augen überlagert sie die Handlung, da die beiden nur noch aufgrund ihrer Liebe agieren. Ohne den anderen ist das Leben wertlos. Und es wird alles riskiert, nur, um sich zu sehen. Dass geliebte Menschen ihr Leben gelassen haben, damit die beiden in Sicherheit sind und auch die Leben von Freunden auf dem Spiel stehen ist wohl egal, nur die Befriedung der eigenen Bedürfnisse stehen im Vordergrund, da man sich unbedingt sehen muss.

Ich war leider sehr genervt davon. Auch von dem zuteil kindischen Verhalten, zunächst wird nach kurzer Zeit mit Ich Liebe dich um sich geworfen und wenn der andere nicht macht, was man wünscht, heißt es Ich hasse dich. Und Frauen die Männer schlagen, weil diese nicht machen was sie wollen, finde ich genauso daneben wie wenn es andersrum ist. Okay, die beiden sind erst 17 Jahre alt, aber trotzdem erwarte ich doch im Kontext dieser Ereignisse eine höhere geistige Reife. Zumal sie die Ex Soldaten die fast alle auch sehr jung sind, durchaus auch an den Tag legen.


Ich glaube durchaus, dass wenn jemand kein Problem mit solchen Teenager Lovestorys hat, die durch Drama und kindisches Verhalten glänzen, man auch mehr Spaß an der Geschichte haben wird. Das Setting so wie die Idee mochte ich sehr. Deswegen hätte ich da auch einfach viel lieber mehr darüber gelesen. Und eine eher dezente Liebesgeschichte bevorzugt.