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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.09.2020

Eine berührende Geschichte voller Trauer und Verlust

Wie die Ruhe vor dem Sturm
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„I've never read Harry Potter,” he said, and for the first time in my life, I felt bad for Greyson East.

What a sad, sad life he lived.“ ✨

Wie viele andere, habe auch ich monatelang auf dieses Buch ...

„I've never read Harry Potter,” he said, and for the first time in my life, I felt bad for Greyson East.

What a sad, sad life he lived.“ ✨

Wie viele andere, habe auch ich monatelang auf dieses Buch hingefiebert. Die Bücher der Autorin kann man blind kaufen, da jedes einzelne begeistern kann.
Daher ist es auch nichts Neues, wie wundervoll Brittainy C. Cherry mit Worten spielen kann. Ihr Schreibstil ist poetisch und einfach nur einzigartig.

So auch bei der Geschichte von Eleanor und Grey.
Beide Protagonisten waren von Anfang an unheimlich liebenswürdig und interessant. Im ersten Teil sind die beiden jugendlich und lernen sich gerade kennen. Ihre Liebesgeschichte ist einfach nur zuckersüß. Es zeigt deutlich, dass die beiden bereits eine sehr tiefe Bindung zueinander haben. Doch aufgrund eines Schicksalsschlages werden die beiden getrennt und verlieren den Kontakt zueinander.
Es gab für mich in diesem Teil jedoch auch ein kleines Manko: mir persönlich ging alles etwas zu schnell, wodurch ich mich einfach nicht richtig einfühlen konnte.

Aber das wurde im zweiten Teil der Geschichte wieder wettgemacht. Nach 16 Jahren treffen Eleanor und Grey wieder aufeinander und alles zwischen den beiden ist verändert. Grey ist umgeben von tiefer Traurigkeit und behandelt Eleanor wie eine fremde Person. Diese Entwicklung der beiden war einfach nur herzzerreißend. Man konnte nicht anders und musste einfach mit Grey und seiner Familie trauern. Die ganze Atmosphäre, die geschaffen wurde, ist sehr authentisch, sodass man sich sehr gut in die Situation einfühlen kann. Ich bin wirklich davon begeistert, wie sich die Beziehung zwischen den beiden und Greys Familie wieder entwickelt hat.

Besonders die Thematik des Buches mochte ich sehr gern. Jeder Leser kann sich früher oder später - mal mehr, mal weniger - in dieser Situation wiederfinden und muss gegen die gleichen starken Emotionen ankämpfen.

Auch wenn bei diesem Buch emotional noch etwas Luft nach oben war, konnte B.C. Cherry mich erneut von sich überzeugen.

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Veröffentlicht am 05.09.2020

Literarisch und tief bewegend

Never Doubt
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„Zur Grausamkeit zwingt bloße Liebe mich;
schlimm fängt es an, und Schlimmeres nahet sich.“
-Hamlet Akt III, Szene IV

Emma Scott zählt zweifellos zu meinen liebsten Autoren. Ich kann jedes Buch von ...

„Zur Grausamkeit zwingt bloße Liebe mich;
schlimm fängt es an, und Schlimmeres nahet sich.“
-Hamlet Akt III, Szene IV

Emma Scott zählt zweifellos zu meinen liebsten Autoren. Ich kann jedes Buch von ihr blind kaufen, ohne enttäuscht zu werden.
Als ich „Never Doubt“ in der Lyx Vorschau gesehen habe, habe ich mich sofort auf dieses Buch gefreut. Der Klappentext klang einfach nur vielversprechend.

Ich mochte einfach die Geschichte mit dem ganzen Rundherum. Willow und Isaac waren zwei sehr sympathische und gleichzeitige tiefgründige Protagonisten, die gut ausgearbeitet wurden. Willows Geschichte ist sehr interessant. Man erfährt sofort zu Beginn des Buches ihr „Geheimnis“, wodurch ihre Gefühle und Handlungen noch nachvollziehbarer werden. Doch auch Isaac hat eine bewegende Geschichte bzw. ein nicht allzu leichtes Leben. Ihre Liebesgeschichte war einfach nur berauschend und unglaublich schön, was durch das gemeinsame Theaterstück nur verstärkt wurde.
Es gibt noch viele weitere Nebenprotagonisten, die alles noch viel stimmiger und authentischer machen.
Doch was mir am meisten gefallen hat, war das ganze Thema der Geschichte. Der Hintergrund zu #metoo sowie das Theaterstück zu Shakespeares „Hamlet“. Denn das war mal etwas ganz anderes, was ich persönlich so noch nicht gelesen habe.

Leider konnte mich das Buch jedoch emotional nicht so sehr abholen, wie ich es von anderen Emma Scott Büchern gewohnt bin. Daher ziehe ich diesem Buch einen halben Stern ab, denn es war trotzdem eine sehr tolle Geschichte, die man als Emma Scott Fan gelesen haben muss.

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Veröffentlicht am 04.08.2020

Eine Geschichte, die anders ist.

Dreams of Yesterday
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Rezension „Dreams of Yesterday“

„Ich glaube, dass wir einen angeborenen Negativitätsbias haben, der dafür sorgt, dass wir uns eher aus das konzentrieren, was schlecht ist, statt das Gute zu würdigen.“

... ...

Rezension „Dreams of Yesterday“

„Ich glaube, dass wir einen angeborenen Negativitätsbias haben, der dafür sorgt, dass wir uns eher aus das konzentrieren, was schlecht ist, statt das Gute zu würdigen.“

... diese und weitere interessante Gedanken findet man in dem Buch „Dreams of Yesterday“ von L.H. Cosway.

In der Geschichte geht es um Evelyn und Dylan, die beide in einer ärmlichen Gegend wohnen und sich dort kennenlernen. Schnell stellen sie fest, dass sie Seelenverwandte sind und doch hat jeder einzeln mit seinen Problemen zu kämpfen. Dylan ist ein Träumer und will sein Leben verändern - Evelyn hingegen steht auf der realistischen Seite und befürchtet, dass diese Träume nicht zu verwirklichen sind.

Mir hat von Anfang an dieses Buch unglaublich gut gefallen. Warum? Einfach weil es so anders ist, als alle anderen New Adult Romane. Denn eigentlich kann man hier auch eher nach von Young Adult sprechen, da beide Protagonisten noch zur Highschool gehen - und genau das ist es, was das Buch meiner Meinung nach so toll macht. Die Protagonisten sind dementsprechend noch relativ jung, unerfahren und kämpfen mit ihren eigenen Problemen. Generell die Thematik des Buches gefällt mir sehr gut: die Geschichte spielt in einem eher unschönen Viertel in Dublin und schildert all die mit sich bringende Situation. Von Schlägereien, über Armut, bis hin zur Apathie der Lehrer. Es ist jedenfalls mal etwas abwechslungsreich, wenn nicht mindestens ein Protagonist sehr privilegiert ist, was ja sehr häufig vorkommt.

Evelyn und Dylan als Protagonisten mochte ich sehr sehr gern. Beide waren einfach so realistisch und unerfahren, was die Beziehung der beiden irgendwie sehr aufregend gestalten hat. Beide Charaktere wurden mit ihren Eigenschaften sehr gut ausgearbeitet, sodass es stimmig war.
Doch nicht nur die Hauptcharaktere mochte ich, sondern auch all die Nebencharaktere, die für Unterhaltung, Zusammenhalt und eine harmonische Stimmung gesorgt haben.

Den Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, sodass man das (relativ kurze) Buch sehr schnell durchlesen kann. Ich war sofort in der Geschichte drin und habe mich einfach wohlgefühlt. Besonders all die Unterhaltungen mochte ich, da die Gedanken der Protagonisten sehr interessant, wissenswert und humorvoll sind. Natürlich enthält es auch die passende Dramatik, sodass auch mal ein paar Tränchen fließen könnten.

Was mir leider nicht so gefallen hat, ist der Klappentext des Buches. Denn dieser erzählt eigentlich schon die Geschichte nach und spoilert meiner Meinung nach viel zu sehr, sodass einem als Leser schon alles vorweggenommen wird.

Fazit:
„Dreams of Yesterday“ ist eine Geschichte, die alles hat, was eine gute Geschichte braucht. Mich konnte es packen, weil es einfach so „anders“ ist. Ich freue mich schon unheimlich auf Band zwei, der im September schon erscheint.
Auch wenn diese Geschichte kein klares Highlight war, gebe ich es trotzdem wohl verdient 4,5 / 5 ⭐️.

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Veröffentlicht am 27.06.2020

Eine sehr gefühlvolle Fortsetzung

Wir sind der Sturm
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"Sein Geheimnis könnte sie zerstören. Doch ihre Sehnsucht nach ihm ist stärker."

Und zurück geht es nach Redstone zu Louisa und Paul.
Nachdem Band eins "Wir sind das Feuer" so abrupt und so spannend geendet ...

"Sein Geheimnis könnte sie zerstören. Doch ihre Sehnsucht nach ihm ist stärker."

Und zurück geht es nach Redstone zu Louisa und Paul.
Nachdem Band eins "Wir sind das Feuer" so abrupt und so spannend geendet hat, sehnt man nur so diesen Teil herbei.

Der Leser wird direkt mit ganz viel Gefühl in die Geschichte wieder hereingeworfen. Louisa und Paul stehen gerade mitten in einer Krise. Paul will nichts mehr mit ihr zu tun haben und Louisa weiß beim besten Willen, was so plötzlich mit ihm los ist. Ist es wegen dem Unfall zu Weihnachten? War seine Liebe nur vorgetäuscht? Oder ist es doch etwas vollkommen anderes?
Die Gefühle der beiden sind so stark, sodass man sich auch als Leser sofort einfühlen kann und einfach nicht mehr das Buch aus der Hand legen möchte, weil mein nur noch wissen möchte, wann die beiden endlich wieder zusammenfinden.

Mit beiden Protagonisten wurde ich Anhieb wieder warm, denn ich mochte sie ja bereits in "Wir sind das Feuer" sehr gern. Ihre Handlungen waren für mich sehr nachvollziehbar, realistisch und doch so herzzerreißend.

Eine ganz große Besonderheit ist hier wieder dieser unheimlich tolle und einzigartige Schreibstil von Sophie Bichon. So etwas tolles und poetisches bekommt man selten zu lesen. Allein durch diesen Schreibstil bekommt dieses Buch einen ganz großen Pluspunkt.

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Veröffentlicht am 25.04.2020

Locker leichtes für Zwischendurch

Rebel Soul
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„Wenn man Angst hat, sich in jemanden zu verlieben, kommt es meistens daher, dass man sich schon verliebt hat.“

Was soll man sagen - ein Autoren Duo, das nicht besser zusammen passen könnte als Vi ...






„Wenn man Angst hat, sich in jemanden zu verlieben, kommt es meistens daher, dass man sich schon verliebt hat.“

Was soll man sagen - ein Autoren Duo, das nicht besser zusammen passen könnte als Vi Keeland und Penelope Ward.

Diese Geschichte schreit einfach nur noch einer perfekten Lovestory voller knisternder Momente zum lockeren Lesen für Zwischendurch.

Gia verbringt in den Hamptons, möchte an ihren ersten Roman weiterschreiben und sich nur voll und ganz auf diese Arbeit konzentrieren.

Bis sie auf Rush trifft...
Rush macht jedem Klischee Bad Boy alle Ehre und lässt natürlich das Leserherz mit der Zeit höher schlagen.
Beide Protagonisten mochte ich so gern! Gia war einfach nur sowas von tough und humorvoll und Rush hat sich perfekt ergänzt.
Beide Protagonisten haben ihre Vergangenheit bzw Geschichte, die den Buch nicht nur Spannung sondern auch einiges an Tiefe gibt.

Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist sehr flüssig guns vor allem sehr humorvoll. Kein einziges Mal kam ich auch nur ansatzweise beim Lesen ins Stocken, sodass die Geschichte in einem Rutsch gelesen werden konnte. Leider endet das Buch mit einen ganz gemeinen Cliffhanger, sodass die Vorfreude auf Band zwei der Dilogie nochmal um einiges steigt.

Dieses Buch ist eine Empfehlung für alle, die nach etwas locker leichten für Zwischendurch suchen!

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