Cover-Bild Sterra
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Talawah Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Dystopische und utopische Literatur
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy & Science Fiction
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 15.07.2020
  • ISBN: 9783947288120
Rebecca M. Humpert

Sterra

Die Naturgeborenen
Eine Welt, in der Mutter Natur nur noch „die Grausame“ genannt werden darf.
Eine Stadt, in der alle Schätze der Erde verboten sind.
Fragen, deren Antworten nur außerhalb der Kuppel liegen.

Das Vertrauen zwischen Mutter Natur und den Menschen ist zerbrochen – in der Kuppelstadt Sterra leben diejenigen, die sich vor dem Zorn der Natur retten konnten. Hier wird die Schuld des Menschen am Klimawandel geleugnet und alles, was sich außerhalb der Kuppel befindet, gilt als tot und unbewohnbar. Die Studentin Ariadne beginnt jedoch zu zweifeln, ob das, was Sterra sie gelehrt hat, nicht vielleicht nur ein Bruchteil der Wahrheit ist. Als ihre Fragen immer drängender werden, willigt sie ein, alles aufs Spiel zu setzen, um jene Antworten zu finden, die Sterra ihr nicht geben will. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und einen unsichtbaren Gegner, der droht, die Beziehung zwischen den Menschen und Mutter Natur ein für alle Mal zu zerstören.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.07.2020

Erschreckend aktuell

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Inhalt:

Ariadne lebt in einer Kuppelstadt weit über der Erdoberfläche. Durch Naturkatastrophen sind die Menschen geflohen und haben in der Kuppelstadt Zuflucht gesucht. Mutter Natur wird nur noch "Die ...

Inhalt:

Ariadne lebt in einer Kuppelstadt weit über der Erdoberfläche. Durch Naturkatastrophen sind die Menschen geflohen und haben in der Kuppelstadt Zuflucht gesucht. Mutter Natur wird nur noch "Die Grausame" genannt. Der Klimawandel wird negiert. Aria stellen sich allerdings Fragen, auf die ihr niemand eine Antwort geben kann und will und plötzlich findet sie sich in einer Situation wieder, die ihr Leben grundlegend ändert...

Meine Meinung:

Die Idee und Umsetzung des Themas Klimawandel und dessen Folgen finde ich wirklich sehr gelungen. Die Menschen in der Kuppelstadt Sterra werden gezwungen, die Ideologie und Denkweise des Senats anzunehmen oder die Konsequenzen zu tragen. 

Aria fällt es anfangs schwer, von ihrem vorgelebten Weltbild abzurücken. Dann lässt sie sich allerdings mehr und mehr drauf ein und entdeckt eine wundervolle, so toll beschriebene Welt. 

Die Autorin erzählt in der Ich-Form und daher kann ich Arias Gedanken von vorn herein sehr gut nachvollziehen. Ich weiss das, was auch Aria weiss, aber nie mehr darüber hinaus. Das fand ich manchmal recht schwierig, da sich gerade mit der Auseinandersetzung einer dystopischen Welt viele Fragen ergeben. Ich baue da aber auf Band 2 und hoffe,  dass dort alle meine noch offenen Fragen beantwortet werden.

Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Ich hatte keine Probleme, mir die Welt, in der Ariadne lebt, vorzustellen. Auch an Spannung fehlte es nie.

Ich bin nun sehr gespannt auf den 2. Teil...

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Veröffentlicht am 22.09.2020

Ein gelungenes Erstlingswerk mit Hauptthema Klimawandel

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Inhalt

Die Menschheit hat die Natur fast zu Grunde gerichtet, weshalb sich die Natur in Form von Naturkatastrophen wehrt. Viele Menschen haben sich nach Sterra zurückgezogen, einer Stadt über den Wolken. ...

Inhalt

Die Menschheit hat die Natur fast zu Grunde gerichtet, weshalb sich die Natur in Form von Naturkatastrophen wehrt. Viele Menschen haben sich nach Sterra zurückgezogen, einer Stadt über den Wolken. Dort wird ihnen gelernt, dass die Natur böse sei, und wird deshalb “die Grausame” genannt. Aria wächst in Sterra auf und muss bald feststellen, dass nicht alles so ist wie es ihr gelernt wurde.

Meinung

Zuerst mal hat mir das Cover extrem gut gefallen, dazu die kleinen Grafiken am Anfang des Kapitels und ebenso die Zwischensequenzen zwischen den Kapiteln. Ebenfalls passend fand ich den Titel es Buches - Sterra.

Das Buch ist ein Erstlingswerk und dafür vom Schreibstil her hervorragend! Vor allem Aria und ihre Gedanken und Gefühle wurden gekonnt beschrieben. Was mich gestört hat waren inhaltliche Wiedersprüche bzw. zu unklare Beschreibungen welche zu viele Fragezeichen aufkommen lassen. Zum Beispiel kommen Brillen oder Getränkedosen vor - ich denke nicht, dass diese über 30 Jahre überlebt haben, aber dass sie noch hergestellt werden wurde auch nicht beschrieben. Ein anderes Beispiel ist die Kleidung der Naturgeborenen, es ist mir ein Rätsel woher die Menschen diese haben. Meiner Meinung nach wurde einfach generell zu viel weggelassen was meinem Verständnis der erschaffenen Welt geholfen hätte.

Fazit

Ein Erstlingswerk mit kleineren inhaltlichen Mängeln von einer sehr vielversprechenden Autorin. Der Schreibstil und die Beschreibungen von Menschen und deren Gefühlswelt war sehr überzeugend und ich kann das Buch deswegen sehr weiterempfehlen. Es ist für Leser geeignet, die Dystopien mögen und damit leben können, dass nach dem ersten Band noch viele Fragen offen bleiben, welche dann hoffentlich im zweiten Band beantwortet werden. 3.5 / 5 Sterne

Bewertung mit Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 06.06.2021

Zerstörung der Natur

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Der Schreibstil war angenehm und das Buch flüssig zu lesen. Die Idee fand ich erstmal spannend und war neugierig, wie dieses doch sehr wichtige Thema in der Geschichte rübergebracht wird.

Ariadne lebt ...

Der Schreibstil war angenehm und das Buch flüssig zu lesen. Die Idee fand ich erstmal spannend und war neugierig, wie dieses doch sehr wichtige Thema in der Geschichte rübergebracht wird.

Ariadne lebt in Sterra und anfangs denkt man, dass diese künstliche Welt alle gerettet hat, allerdings erfährt man nach und nach so einiges, was einen alles nochmal überdenken lässt

Aria mochte ich am Anfang recht gerne, allerdings ging sie mir im Vortlauf der Geschichte immer mehr auf die Nerven und ihre weinerliche und hilflose Art fand ich dann einfach nicht mehr schön.

Es gibt noch viele andere Charaktere, manche davon mochte ich mehr, manche weniger, aber es würde spoilern jetzt zu viel zu verraten.

Insgesamt wird das Thema Umweltschutz und wie wir die Natur zerstören recht gut erklärt und ich konnte auch die vielen Spannungen verstehen, aber die Geschichte rund um Ariadne konnte mich leider nicht so mitreißen wie erhofft.

Zudem ist das Ende auch ziemlich offen. Ich weiß nicht ob es noch einen weiteren Teil geben soll, wenn ja, dann ist das Ende völlig in Ordnung, aber ansonsten ist eher vage und lässt viele Fragen bestehen.

Veröffentlicht am 02.10.2020

Ein Setting, das erschreckend realistisch scheint

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Inhalt

Aria ist eine Sterranerin. Das bedeutet, sie lebt in einer Kuppel Kilometer über der Erde. Nur so kann sich die Menschheit vor Katastrophen und der Natur schützen - diese wird allerdings nur noch ...

Inhalt

Aria ist eine Sterranerin. Das bedeutet, sie lebt in einer Kuppel Kilometer über der Erde. Nur so kann sich die Menschheit vor Katastrophen und der Natur schützen - diese wird allerdings nur noch die Grausame genannt.

Handlung

Das Buch beginnt sehr spannend und schildert das Leben von Aria und ihrem Vater in Sterra. Die ersten Kapitel haben mir sehr gut gefallen und ließen sich voller Spannung und schnell lesen. Als ein Wechsel der Szenerie eintritt, hat sich meiner Meinung nach die Spannung etwas verloren und es wurde eher zäh. Gegen Ende nimmt die Story aber wieder an Fahrt auf, sodass die letzten Kapitel nur so dahin fliegen und Lust auf Band 2 machen.

Die Welt

Dadurch, dass der Klimawandel und Naturkatastrophen im Vordergrund stehen, beschreibt das Buch ein Szenario, das sich jeder leider gut vorstellen kann. Allerdings hätte ich mir mehr Informationen gewünscht, um das Setting wirklich in meinem Kopf entstehen zu lassen. Es sind einige Fragen offen geblieben, die jetzt nicht unbedingt für die Handlung nötig wären, mir aber bei der Vorstellung sehr geholfen hätten.

Die Charaktere

Alle Figuren konnte man sich gut vorstellen und waren auch so voneinander abgegrenzt, dass es nie unklar war, um wen es gerade ging. Allerdings hätte ich mir auch hier - wie bei der Beschreibung des Settings - mehr Hintergrund gewünscht.

Fazit

Insgesamt hat mir das Buch gefallen, die Idee finde ich wirklich spannend. Gerne hätte ich noch mehr über die Welt und die Charaktere erfahren. Das mitreißende Ende konnte die Längen im Mittelteil wieder gut machen.

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