Cover-Bild Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
Band 1 der Reihe "Das Reich der sieben Höfe-Reihe"
(209)
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 10.02.2017
  • ISBN: 9783423761635
Sarah J. Maas

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Roman | Romantische Fantasy der Bestsellerautorin
Alexandra Ernst (Übersetzer)

Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.

Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.

 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2017

Fantasievoll, märchenhaft, romantisch, aber auch brutal und grausam.

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Ich muss ja gestehen, dass ich von Sarah J. Maas bisher nur den ersten Band der „Throne of Glass“-Reihe gelesen hatte und den ganzen Hype nicht vollständig nachvollziehen konnte. Allerdings war ich sofort ...

Ich muss ja gestehen, dass ich von Sarah J. Maas bisher nur den ersten Band der „Throne of Glass“-Reihe gelesen hatte und den ganzen Hype nicht vollständig nachvollziehen konnte. Allerdings war ich sofort Feuer und Flamme, als ich von der neuen Reihe der Autorin gehört hatte. „Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen“ ist eine Märchenadaption von Die Schöne und das Biest - Was will das Leserherz mehr? Aber ich kann vorweg schon sagen, mit dem Märchen hat das Buch relativ wenig gemeinsam. Was auch gut so ist.

Natürlich gibt es eine paar Parallelen zu dem Märchen, aber diese sind sehr gering. Sarah J. Maas hat auf jeden Fall ihr eigenes Ding daraus gemacht und das ziemlich gut. Die Welt, die sie erschaffen hat, ist fantasievoll, märchenhaft und übt einen sehr großen Reiz beim Lesen aus. Sobald man anfängt zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin immer wieder nochmals eine Schippe drauf gelegt hat, sodass es gar nicht langweilig werden konnte.

Zudem haben mir die vielen verschiedenen Charaktere sehr gut gefallen. Feyre natürlich - ich glaube, dass die Autorin ein Händchen für diese Kick Ass Figuren hat. Ihren inneren Konflikt, besonders zu Anfang, fand ich sehr gut dargestellt. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, warum sie so gekämpft und nach Hause wollte. Den Umschwung von Feind zu Freund hätte meiner Meinung nach aber ein wenig explizierte sein könnten. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass von von einer Seite auf die andere geschehen ist, ohne wirklich nennenswerten Grund. Aber das miteinander von Feyre und „dem Biest“ fand ich sehr unterhaltsam. Für mich hätte da vielleicht ein bisschen mehr Tempo rein gekonnt, aber vielleicht hat die Autorin noch viele Pläne für die Beiden.

Lange Zeit wusste man nicht, warum das Biest und das Reich so ist, wie es ist. Man bekam genauso wie Feyre nur kleine Hinweise und Andeutungen, aber das große Ganze konnte man nie so richtig durchschauen. Es war nach ungefähr der Hälfte des Buches klar, worum es genau ging. Ich meine im Grunde, weiß man ja, worum es geht. Es ist schließlich eine Märchenadaption, aber es war trotzdem unterhaltsam.

Der Showdown am Ende war sehr spannungsgeladen und mit viel Action. Und teilweise wirklich brutal und grausam. Mir persönlich hatte es nicht gefallen, was in den Schlussszenen vor sich ging. Ich hätte es mir irgendwie anders gewünscht. Zudem kann man das Ende als abgeschlossen betrachten. Aber auch hier gibt es ein Aber. Ein paar Worte von einem vermutlichen Gegenspieler, lassen die Neugier auf den Folgeband doch wieder steigen, denn man ist sich sicher, dass da noch was Spannendes auf uns zukommen wird.

Fazit
Mit „Das Reich der sieben Höfe- - Dornen und Rosen“ präsentiert Sarah J. Maas eine Märchenadaption zu „Die Schöne und das Biest“, die für mich allerdings nur an das Märchen angelehnt ist. Die Geschichte ist fantasievoll, märchenhaft, romantisch und gleichzeitig auch irgendwie dunkel und teilweise brutal und grausam. Eine spannende und unterhaltsame Mischung, die mir einige Lesestunden versüßt hat. Ich bin schon sehr neugierig auf den zweiten Teil und spreche eine klar Empfehlung aus!

Veröffentlicht am 11.03.2017

Spannender Auftakt, der Lust auf mehr macht!

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Als Feyre auf der Jagd einen Wolf tötet, erscheint wenige Tage später ein Fae vor ihrer Tür und verlangt Vergeltung. Tamlin nimmt Feyre mit nach Prythian an den Frühlingshof, wo sie von nun an leben soll. ...

Als Feyre auf der Jagd einen Wolf tötet, erscheint wenige Tage später ein Fae vor ihrer Tür und verlangt Vergeltung. Tamlin nimmt Feyre mit nach Prythian an den Frühlingshof, wo sie von nun an leben soll. Sie kommt in eine Welt voller Schönheit, die gleichzeitig aber auch voller Gefahren ist...

"Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen" von Sarah J. Maas ist der Auftakt einer Trilogie, die aus der Ich-Perspektive der neunzehn Jahre alten Feyre erzählt wird.
An dem Sterbebett ihrer Mutter gab Feyre ihr das Versprechen, auf ihre älteren Schwestern und ihren Vater aufzupassen. Die Familie war früher einmal reich, lebt nun jedoch ein Leben in Armut und hat kaum genug zu essen. Feyre ist zwar die jüngste in der Familie, doch sie hat die Verantwortung übernommen und sorgt so gut wie sie kann für ihre Familie.
Feyre hat mir als Protagonistin echt gut gefallen und ich wurde schnell warm mit ihr. Ich habe sie dafür bewundert, wie sie sich für ihre Familie aufopfert und schon in jungen Jahren so viel Verantwortung übernimmt. Sie ist eine richtige Kämpferin und kann sich auch gegen die mächtigen Fae durchsetzen! Aber auch die anderen Charaktere, allen voran Tamlin und Lucien haben mir sehr gut gefallen.

Das Buch spielt auf einer großen Insel, in deren Süden das Land der Sterblichen liegt, während sich im Norden Prythian, das Land der Fae erstreckt, das unter sieben High Lords in Höfe aufgeteilt ist. Feyre soll Tamlin nach Prythian begleiten, um so ihr Leben für das des Wolfes zu geben und so gelangen wir mit ihr an den Frühlingshof.

Die Throne of Glass Reihe von Sarah J. Maas ist die beste High Fantasy Reihe, die ich in letzter Zeit gelesen habe und so war ich schon sehr gespannt, wie mir der Auftakt ihrer neuen Trilogie gefallen würde. Die Geschichte hat zwar ein wenig Zeit gebraucht, um mich komplett gefangen zu nehmen, weil ich besonders am Anfang noch nicht wusste, wo sie einmal hinführen würde. Aber nach und nach konnte mich die Geschichte immer mehr fesseln und ich konnte kaum noch aufhören zu lesen!
Die Welt der Fae, in die uns Sarah J. Maas entführt, hat mir immer besser gefallen, je mehr ich von dieser erfahren habe! Unter der offen zu erkennenden Schönheit von Prythian und der Fae liegen einige Geheimnisse und Gefahren, die Feyre im Laufe der Handlung entdeckt und sich diesen stellen muss. In der Welt der Fae ist nichts, wie es scheint und Sarah J. Maas konnte mich mit vielen Wendungen wirklich überraschen.

Fazit:
Je mehr ich von der Welt der Fae erfahren habe, desto mehr konnte mich "Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen" von Sarah J. Maas packen! Aber nicht nur die Welt hat mir richtig gut gefallen, auch die Charaktere mochte ich richtig gerne und ich freue mich wirklich sehr darauf zu erfahren, wie es mit Feyre weitergehen wird! Sehr gute vier Kleeblätter für einen spannenden Auftakt, der Lust auf mehr macht!

Veröffentlicht am 08.03.2017

Sehr gelungen!

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Meine Meinung: Nachdem ich so viel Gutes über die Autorin gehört habe, wollte ich unbedingt Mal etwas von ihr lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht: "Das Reich der Sieben Höfe" ist eine echt tolle und ...

Meine Meinung: Nachdem ich so viel Gutes über die Autorin gehört habe, wollte ich unbedingt Mal etwas von ihr lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht: "Das Reich der Sieben Höfe" ist eine echt tolle und spannende Geschichte!
Leider lässt besagte Spannung zwischendurch etwas nach beziehungsweise baut sich erst spät auf.
Die Charaktere: Feyre ist ein Mädchen, das ich meistens gut verstehen konnte. Trotzdem gab es Momente, in denen sie meiner Meinung nach unnachvollziehbar handelte.
Auch die anderen Charaktere - sowohl Menschen als auch Fae - gefielen mir sehr gut - manche besser als Feyre selbst.
Das Cover: Das tolle Cover ist einer der Gründe, weshalb ich mich überhaupt für "Das Reich der Sieben Höfe" interessiert hab. Es ist echt wunderschön und passt auch gut zur Geschichte, wie ich finde.
Auch der Umschlag, der das Cover ergänzt, ist eine super Idee - Pluspunkt an dieser Stelle!
Der Schreibstil: Der flüssige Schreibstil hat es wirklich leichter gemacht, die langsamen Stellen trotzdem zu lesen. Was ich von der Autorin hörte, war nicht übertrieben: Ihre Erzählweise kann einen wirklich fesseln!

Fazit: Ein überaus gelungenes Buch, wenn auch mit einigen langsamen Stellen, das ich auf jeden Fall empfehlen kann!

Veröffentlicht am 21.02.2017

Eine märchenhafte Geschichte mit einem schwachen letzten Drittel...

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Inhalt
Damit ihre Familie den harten Winter überleben kann, muss die junge Feyre einiges auf sich nehmen. Als sie eines Tages im Wald einen grossen Wolf erledigt, weiss sie noch nicht, was sie damit angerichtet ...

Inhalt
Damit ihre Familie den harten Winter überleben kann, muss die junge Feyre einiges auf sich nehmen. Als sie eines Tages im Wald einen grossen Wolf erledigt, weiss sie noch nicht, was sie damit angerichtet hat. Denn der Wolf war ein Fae, eines jener mächtigen und grausamen Wesen von der anderen Seite der Mauer. Die Fae fordern Wiedergutmachung für diesen Mord; ein Leben für ein Leben. Und so kommt es, dass Feyre ihre Vergangenheit hinter sich lassen und ihre Zukunft in Prythian, dem Reich der Fae, verbringen muss. Trotz ihrer Abneigung gegen die magiebegabten Wesen muss Feyre bald feststellen, dass die Fae nicht nur die blutrünstigen Monster sind, die sie aus den Geschichten kennt. Besonders Tamlin, auf dessen Anwesen im Frühlingshof sie fortan leben muss, ist ganz anders, als sie erwartet hat...

Meine Meinung
Ich habe recht schnell in die Geschichte hinein gefunden. Der Schreibstil ist wirklich sehr schön, teilweise fast schon poetisch, was mir persönlich grosse Freude bereitet hat. Ein wenig mehr Informationen wären zu Beginn doch angenehm gewesen, da man mit Begriffen wie Fae und High Lord konfrontiert wird und sich noch nicht wirklich einen Reim darauf machen kann.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Feyre geschrieben, einem jungen Menschenmädchen, das ein hartes Schicksal erlitten hat; sie ist Halbwaise, ihre Familie bettelarm und doch ist sie die einzige, die den Willen hat, ums Überleben zu kämpfen. Ihre beiden Schwestern sind ihr keine grosse Hilfe, die eine schwach, die andere grausam, und auch der Vater hat längst den Lebenssinn verloren. So kommt es, dass Feyre all das erlernt hat, was sie zum Überleben braucht: Kämpfen, Jagen, Töten. Als sie aus Versehen einen Fae erledigt, nimmt ihr Schicksal eine krasse Wendung; um Wiedergutmachung zu leisten, soll sie bis zum Lebensende im Land der Fae bleiben. Da sie die Fae nur als Monster aus uralten Geschichten kennt, fürchtet sie sich und plant ihre Flucht, sucht nach einem Ausweg. Doch schnell stellt sie fest, dass die Fae anders sind, als die Mythen und Legenden sagen. Tamlin, Herr des Hauses, in dem sie fortan leben soll, ist ein zuvorkommendes Wesen und auch sein Berater, Lucien, ist zwar den Menschen gegenüber eher abgeneigt und doch lässt er sie in Ruhe und Frieden leben.

Die Geschichte nimmt ihre Wendungen, Feyre entdeckt nach und nach, was hinter den Fae steckt, entdeckt Geheimnisse und erforscht die Umgebung ihres neuen Zuhauses. Ihre Zuneigung zu den Fae, insbesondere zu Tamlin wächst und wächst. Die Entwicklung in dem Buch hat mir sehr gut gefallen - Feyre wird von der notgedrungenen Jägerin zu einer selbstbewussten jungen Frau, eine zarte Liebe bahnt sich an und doch hat es genügend Überraschungen und Wendungen, dass einem der Lesespass erhalten bleibt. Dass die Geschichte eine Adaption von "Die Schöne und das Biest" ist, hat mir natürlich ganz besonders gefallen.

Etwas negativ aufgefallen ist mir, dass sich Logikfehler eingeschlichen haben. So weiss Feyre nicht, wo sie sich genau im Land der Fae befindet und kann es trotzdem benennen. Sie hat noch nie ein bestimmtes Wesen gesehen, schafft es aber, es fast haargenau zu malen. Personen haben mal rotblondes, mal schwarzes Haar. Eine Fae wird später immer als "Sterbliche" bezeichnet... Ich weiss nicht, ob sich die Fehler in der Übersetzung eingeschlichen haben, oder woran das lag, mich hat es aber ein wenig gestört.

Gefallen hat mir dafür sehr, wie sich die Beziehung zwischen Feyre und Tamlin aufgebaut hat, wie die einzelnen Stränge der Geschichte zusammengelaufen sind, die Tiefe der Story an sich und hach ... lest es am besten selbst, es ist wirklich schwer, die richtigen Worte zu finden.

Was mich dann aber richtig gestört hat, war das letzte Drittel der Geschichte... Es ist schwer, dieses zu beschreiben, ohne gross zu spoilern, deshalb hier eine kleine Spoilerwarnung. Sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt...

SPOILER
Konkret rede ich hier von der Szene an, als sich Feyre unter dem Berg befindet. Ich rede vom Rätsel, dessen Lösung so offensichtlich ist, ich rede vom Labyrinth, von komischen Aufgaben, die unnötig brutal gestaltet sind, und deren Ausgang doch schon von vornherein klar sind und ich rede auch von unnötigen Szenen, in denen Ekelpaket Rhysand Feyre unter Drogen setzt und sie tagtäglich dazu zwingt, vor hunderten Fae halbnackt zu tanzen.

Vorneweg muss ich sagen, ich habe eine grosse Abneigung gegen Labyrinthe in Büchern. Für mich ist das ein Zeichen, dass ein Autor nicht weiss, wie er seine Geschichte spannend halten soll. Dies ist lediglich meine Meinung, ich erkläre das hier nur, damit ihr meine Bewertung versteht.
Feyre kriegt drei Aufgaben gestellt. Auch das war mir ein Dorn im Auge. Ganz ehrlich? Die Aufgaben sind zwar brutal, dennoch waren sie für mich unglaubhaft. Eine furchtbare Herrscherin, die sich solche Spiele ausdenkt. Für mich einfach nicht glaubhaft. Bis Feyre in den Berg geht habe ich "Dornen und Rosen" als Jugend- und Erwachsenenbuch empfunden. Mit dem Labyrinth, den Rätseln, den Aufgaben ist es aber zu einem (zugegebenermassen recht brutalen) Kinderbuch mutiert. Für mich ging es von da an einfach nur noch bergab.
Auch dass Rhysand auftaucht, der in den Social Media regelrecht vergöttert wird, hat hier nichts retten können. Mich hat er leider nicht überzeugen können und seine Handlungen - wenn auch später erklärt - sind für mich unverzeihbar.
SPOILER ENDE

Viele Punkte in der Geschichte empfand ich als vorhersehbar, so leider auch das Ende. Für das obgenannte und das Ende muss ich leider einen fetten Punkt Abzug geben.

Setting
Die Geschichte um Feyre spielt in einer fiktiven Welt. Vorne im Buch befindet sich eine wunderschöne Karte, der man entnehmen kann, welche Orte wie heissen und welches Territorium das der Fae und der Menschen ist. Das World-Building hat mich vollkommen überzeugen können. Auch wenn erst etwas Ratlosigkeit geherrscht hat, was denn nun Fae und High Lords und all die anderen Wesen sind.

Die Fae sind ein faszinierendes Volk mit einer Menge Artenvielfalt. Je nach dem, woher die Fae stammen, sehen sie vollkommen anders aus, als ihre Artgenossen. So gibt es auch blauhäutige Fae, solche die wie Schatten sind und solche mit borkenähnlicher Haut. Bei gewissen Arten hatte ich meine Mühe, sie mir vorzustellen, und doch war ich sehr begeistert von der Welt der Fae.

Ein Grossteil der Geschichte spielt im Frühlingshof, der Heimat von Tamlin und Lucien. Der Frühlingshof hat mir persönlich sehr gut gefallen, da ich blühende Blumen, frische Windböen und zarte Regentropfen einfach mag. Die Beschreibung der Orte war wirklich meisterhaft und ich habe mich direkt vor Ort gefühlt.

Charaktere
Feyre ist eine junge Menschenfrau, die es im Leben nicht einfach hat. Im Gegenteil, ihre Familie ist ihr gegenüber unfair und undankbar. Ich hatte schon von Beginn an Mitleid mit ihr, auch wenn sie alles tut, dass sie eben dieses Mitleid nicht braucht. Feyre ist ein starker Charakter, hat Eigenwille und Mut, ist aber auch ein wenig naiv. Ihr grösste Schwäche ist ihre Unwissenheit. Teilweise hatte ich zwar etwas Mühe mit ihr, weil sie nicht gesehen hat, was um sie herum passiert ist und dass Tam eigentlich nichts böses will, trotzdem war sie mir von Anfang an sehr sympathisch und ich habe richtig mit ihr gefiebert.

Tamlin ist ein Fae, der die Gestalt wandeln kann. Er hat ein grosses Geheimnis und eine schreckliche Bürde, die auf ihm lastet. Seine Geheimnisse werden nur nach und nach aufgedeckt. Spätestens aber nach dem ersten Drittel hat er mein Herz für sich gewonnen. Er ist ein zarter Fae, sanftmütig im Herzen, wenn auch manchmal hart gegen aussen. Ganz ehrlich, ich bin total verknallt in ihn!

Die Charaktere in "Dornen und Rosen" haben mir sehr gut gefallen. Sie waren alle durchdacht und hatten ihre Tiefe, ihre Schwächen. Besonders mochte ich auch Lucien, den Berater von Tamlin. Seine Art war sehr erfrischend und unterhaltsam und hat mich immer mal wieder zum Schmunzeln gebracht. Wen ich hingegen nicht richtig liebgewinnen konnte, ist Rhysand. Ich weiss, dass praktisch alle dem Typen verfallen sind und auch wenn gegen Schluss seine Beweggründe klarer werden - ich mag den Kerl nicht.

Fazit
"Dornen und Rosen" ist ein wunderbarer, fantastischer, märchenhafter Auftakt, der mit tiefgründigen Charakteren, tollen Plottwists und einer zauberhaften Welt trumpft. Leider wurde mir der letzte Drittel zu "wild" und unlogisch und hat für mich einiges kaputt gemacht. Dennoch wurde ich sehr gut unterhalten und besonders Tamlin wird für immer einen Platz in meinem Herzen haben.

Veröffentlicht am 21.02.2017

Eine echt tolle Geschichte

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Titel: Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen
Reihe: Das Reich der sieben Höfe; Band 1
Autorin: Sarah J. Maas
Verlag: dtv
Preis: 18,95 € Hardcover
Erscheinungsdatum: 10.02.2017
Seitenzahl: 480


Inhalt:

Sie ...


Titel: Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen
Reihe: Das Reich der sieben Höfe; Band 1
Autorin: Sarah J. Maas
Verlag: dtv
Preis: 18,95 € Hardcover
Erscheinungsdatum: 10.02.2017
Seitenzahl: 480


Inhalt:

Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.

Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.[Quelle: dtv Verlag]


Über die Autorin:

Sarah J. Maas wuchs in Manhattan auf und lebt seit einiger Zeit mit Mann und Hund in Pennsylvania. Bereits mit dem ersten Entwurf zu ›Throne of Glass‹ sorgte sie für Furore: Mit 16 veröffentlichte sie ›Queen of Glass‹ (so der damalige Titel) auf einem Online-Forum für Autoren und initiierte damit eines der frühesten Online-Phänomene weltweit. [Quelle: dtv Verlag]


Erster Satz:

Der Wald war ein Irrgarten aus Schnee und Eis.



Meine Meinung:

Cover:
Das Cover finde ich total schön. Dieser durchsichtige Schutzumschlag ist einfach nur total cool.

Schreibstil:
Das Buch ist in einem wunderschön flüssigen Schreibstil aus der Sicht von Feyre geschrieben. Es ist alles super schön bildlich beschrieben, sodass ich mir die Welt gut vorstellen konnte.

Charaktere:
Die Charaktere waren alle sehr schön detailreich ausgearbeitet und hatten eigentlich alle ihre Daseinsberechtigung. Ich hatte aber erstmal mit vielen auch so meine Schwierigkeiten. Am Anfang fand ich irgendwie keinen so richtig sympathisch. Mit der Zeit wuchsen mir dann aber doch einige Charaktere sehr ans Herz, wie z.B. die Protagonistin Feyre. Am Anfang war sie mir irgendwie zu kühl, aber dann mochte ich sie von Seite zu Seite mehr. Dann waren da noch Tamlin und Lucien. Auch die beiden haben sich nach und nach einen Platz in meinem Herzen erkämpft. Sehr sympathisch fand ich aber auch Alis, eine super nette und hilfsbereite Fae. Dann gab es noch Rhysand. Erst habe ich ihn gehasst, dann mochte ich ihn, dann habe ich ihn wieder gehasst. Es war ein ständiges hin und her.


Story:
Eine wundervolle Geschichte voller Gefühl, Magie und Spannung. Den Anfang fand ich noch ein wenig langatmig und ich hatte ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Für mich hat es sich aber definitiv gelohnt weiterzulesen. Die Geschichte wurde echt noch richtig gut. Denn nachdem ich mit Feyre das Reich der Fae erkunden durfte und Tamlin und Lucien kennenlernte, wurde die Geschichte viel besser. Die Autorin erschafft mit „Prythian“ wirklich eine einzigartig magische Welt. Nicht nur eine wundervolle Liebesgeschichte ist Teil des Buches, auch ein großes Geheimnis galt es zu lüften. Immer mal wieder bekam ich Hinweise und deckte mit Feyre zusammen Dinge auf. Dennoch waren meiner Meinung nach die ersten zwei Drittel doch eher der Liebesgeschichte gewidmet, die aber unglaublich schön war. Leider gab es dennoch zwischendrin immer mal wieder kurzzeitig ein paar langatmige Stellen. Doch dann im letzten Drittel wurde es auf einmal richtig spannend. Nachdem das große Geheimnis erst einmal gelüftet war, folgten eine Überraschung und ein Schock dem Nächsten. Mit dem was dann passierte, habe ich eigentlich nicht gerechnet. Neben der unglaublichen Spannung war das Ende aber auch sehr schön. Für mich war es ein ganz schönes Wechselbad der Gefühle. Ich habe sehr mit Feyre mitgelitten und gehofft. Ich bin sehr gespannt, wie es in Band 2 weitergeht.

Fazit:

Eine echt tolles Buch mit einer wundervollen Liebesgeschichte, einer einzigartigen magischen Welt und geballter Spannung am Schluss. Trotz ein paar Längen zwischendurch wirklich ein gelungener Reihenauftakt. Hier vergebe ich 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.