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Veröffentlicht am 19.12.2020

Ich ziehe meinen Hut vor Lena Kiefer

Ophelia Scale - Die Sterne werden fallen
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Wow was ein Abschluss einer wunderbaren Reihe!
Erst war ich ja etwas skeptisch, da ich teilweise gelesen habe das Teil 3 nicht mit den ersten beiden mithalten kann. Doch Lena Kiefer hat mich nicht enttäuscht ...

Wow was ein Abschluss einer wunderbaren Reihe!
Erst war ich ja etwas skeptisch, da ich teilweise gelesen habe das Teil 3 nicht mit den ersten beiden mithalten kann. Doch Lena Kiefer hat mich nicht enttäuscht und auch Teil drei kann sich definitiv sehen lassen. Natürlich ist ein Abschluss immer am schwierigsten, doch ich finde, das es ihr gut gelungen ist, weiterhin einen interessanten Plot zu haben und trotzdem alles vernünftig und nachvollziehbar aufzulösen.
Aber fangen wir mal vorne an...
Das Cover fügt sich sehr schön an den erst der Reihe an und bildet ein schönes Bild in der App. Normalerweise bin ich nicht wirklich ein Fan von Menschen auf dem Cover, doch zu dieser Reihe passt es eindeutig. Schade, das immer Ophelia gezeigt wird und nicht auch mal Lucien oder die anderen beteiligten.
Genau wie vorher hat mich auch in diesem Teil der Erzählstil überzeugt. Er zeugt von einer Leichtigkeit, transportiert trotzdem gleichzeitig auch die Spannungen. Besonders mochte ich, das über Probleme direkt geredet wurde, auch wenn es dies mal manchmal kleinere Aufschübe gab, (!ACHTUNG SPOILER!) gerade nach Ophelias Rückkehr wo Lucien komplett verschlossen ist und sich von ihr vernachlässigt fühlt. (SPOILER ENDE)
Die Sterne werden fallen unterscheidet sich in der Handlungsdichte etwas von den anderen Teilen. Auch wenn gefühlt mehr passiert ist alles noch gut verfolgbar, wobei ich mir gerade am Ende noch ein paar extra Seiten gewünscht hätte, damit der Erzählstil richtig zur Geltung kommen könnte.
Insgesamt war die Handlung gut auf die anderen Bände abgestimmt, barg einige Überraschungen und wurde vor allem nie langweilig. Toll war dabei die Verflechtung der Ereignisse, welche wie Zahnräder ineinander gegriffen haben.
Die Charaktere sind mir ( wenn das überhaupt noch geht ) noch mehr ans Herz gewachsen und besonders den kleinen Lynx mit seiner kindlichen Art mochte ich. Schön zu sehen wie er auch die schlimmsten Nachrichten einfach so weggesteckt hat und sich direkt wie ein kleiner König aufgeführt hat, ich musste echt lachen an der Stelle 😂.
Aber auch Lucien hat mich überzeugen können, das er einer von den guten Kerlen ist. Auch wenn er manchmal abweisend erschien, konnte man ihm das nicht wirklich übel nehmen.
Höchst erfreulich war die Charakterentwicklung von Ophelia. Von einer Rebellin mit kurzer Sicht, hat sie sich zu einer verantwortungsbewussten Frau mit weit Sicht entwickelt, die durchaus in der Lage ist ein Land zu regieren.
Zusammen sind Ophelia und Lucien meiner Meinung nach unschlagbar und somit das perfekte Paar für dieses Buch.
Auch die Nebencharaktere waren mir fast alle sympathisch, schließt man mal ein paar Gegner aus, welche ich aber die gesamte Zeit über nicht mochte.

Insgesamt bin ich wirklich traurig, die Reihe nun endgültig beendet zu haben. Mir hat über die gesamte Zeit die Realitätsnähe gefallen. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, das "Die Sterne werden fallen" einige Seiten mehr vertragen hätte um alles in Gänze aufzuklären. Dennoch ist dieses Buch eins meiner Liebsten und hat mir gezeigt, das Technologie nicht alles ist.
Empfehlen kann ich diese Reihe wirklich jedem, den es beinhaltet sowohl Dystopie-Ansätze als auch Roman Teile und deckt somit eine breite Masse ab. Lesen würde ich die Reihe ab einem Alter von 12 - 14, wobei es auch noch etwas für ältere ist.

Abschließend kann ich nur sagen: Danke Lena Kiefer für diese wunderbare Reihe und dieses tolle letzte Buch. Und wer weiß vielleicht erzählst du uns ja irgendwann mal die Geschichte von Lynx oder wie es mit Lucien und Ophelia weiterging😊

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Veröffentlicht am 15.12.2020

Ein absolutes Jahreshighlight, genau so gut wie Teil eins!

Ophelia Scale - Der Himmel wird beben
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Nachdem ich den ersten Teil verschlungen habe, hatte ich sehr hohe Ansprüche an den zweiten Teil. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht.

Direkt am Anfang ging es rasant los und einige Handlungen kamen ...

Nachdem ich den ersten Teil verschlungen habe, hatte ich sehr hohe Ansprüche an den zweiten Teil. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht.

Direkt am Anfang ging es rasant los und einige Handlungen kamen ziemlich überraschend, dennoch hat sich Teil zwei nahtlos an den ersten angeschlossen und es somit dem Leser einfach gemacht den Wechsel zu schaffen.
Über das gesamte Buch hat mir sowohl die Plotentwicklung als auch die Charakterentwicklung sehr gut gefallen. Durch die ständige Weiterentwicklung ihrer selbst, bleiben die Charaktere nie auf einer Stelle stehen, sondern bewegen sich frei durch die Geschichte und gestalten diese mit.
Positiv aufgefallen ist mir auch die offene Art der Charaktere und der Erzählstil von Lena Kiefer. Beziehungsprobleme zwischen Ophelia und ihrem Freund werden direkt offen angesprochen und gelöst, was dem Leser unnötiges drum herum erspart. Genau aus dem Grund hat mich die Verbindung zu einer anderen Person gewundert zu dieser die Beziehung nicht so offen und ehrlich gestaltet war (Namen gekürzt, um Spoiler vorzubeugen).
Ich finde es klasse in welcher Weise dieses Buch auch zeigt, das man mal auf sein Herz hören sollte und nicht immer nur auf den Verstand, zumindest in Sachen Liebe.
Technologisch bin ich immer wieder überrascht, wie real Lena Kiefer diese gestaltet hat. Dadurch wird die Geschichte nochmal realer und bekommt einen richtigen Wirklichkeitsbezug. Gerade dadurch wirken die Handlungen manchmal fast schon beängstigend, machen dadurch das Lesen allerdings auch zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Toll war auch die dichte der Wendungen und unvorhersehbaren Aktionen, mir war zu keiner Zeit langweilig und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Mit „Der Himmel wird beben“ ist Lena Kiefer ein wunderbarer zweiter Teil gelungen, der mich von Seite eins an gefesselt hat. Es gab Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, was das Leseerlebnis aufregend gemacht hat. Besonders Ophelia und Lucien sind mir über die Zeit ans Herz gewachsen, genau wie einige andere die eine tolle Entwicklung hinter sich haben. Insgesamt kann ich auch hier nicht anders als 5 von 5 Sternen zu geben, da diese Reihe bisher zu meinen Jahreshighlights gehört.

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Veröffentlicht am 29.11.2020

Noch besser als Silver Crown

Golden Throne - Forbidden Royals
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Rezension zu Golden Throne – Forbidden Royals von Julie Johnson

Inhalt:
Sie ist die Kronprinzessin - keine Marionette
Noch vor zwei Monaten war Emilia Lancaster eine ganz normale junge Frau mit ganz ...

Rezension zu Golden Throne – Forbidden Royals von Julie Johnson

Inhalt:
Sie ist die Kronprinzessin - keine Marionette
Noch vor zwei Monaten war Emilia Lancaster eine ganz normale junge Frau mit ganz normalen Problemen. Nun ist sie die Kronprinzessin von Caerleon und muss sich Herausforderungen stellen, auf die sie kaum vorbereitet wurde. Neben ihren neuen Verpflichtungen und der öffentlichen Aufmerksamkeit machen ihr vor allem die Intrigen und Machtspielchen im Königshaus zu schaffen. Eine Situation, die nicht einfacher wird, als plötzlich eine ganze Handvoll Verehrer darum kämpft, ihr Interesse zu gewinnen. Und außerdem ist da ja noch Carter Thorne, ihr Stiefbruder, der einzige Mann, für den sie nichts empfinden darf - und dessen Anwesenheit im Palast sie trotzdem überall spüren kann ...

Meine Meinung:

- Das Cover: Wie schon bei Silver Crown ist auch hier das Cover wieder wunderschön. Er spoilert zwar zum Teil, was passieren wird, doch das merkt man erst nach beenden des Buches. Somit behindert es das Leseerlebnis nicht. Zusammen mit Teil eins bildet Golden Throne ein schönes Bild im Regal und auch in der E-Book Bibliothek sieht es super schön aus. Besonders gut gefällt mir in diesem Fall der Blushton der verwendet wurde, auch wenn ich persönlich bei dem Titel mit gelb oder Gold gerechnet hätte, da schon bei Teil eins, Silber beziehungsweise grau einen Großteil ausgemacht hat.
- Der Schreibstil: Julie Johnsons Schreibstil hat mich wieder einmal gefesselt. Durchweg hatte die Geschichte einen roten Faden. Mir hat gefallen wie sie Elemente aus dem ersten Band wieder mit eingebracht hat und auch kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es um die Hauptthemen des Buches geht. Dadurch schriebt Sie genau im richtigen Maße detailgenau, sodass der Leser genug weiß, um folgen zu können, aber trotzdem nicht alles weiß was vor geht. Dennoch muss ich sagen, dass es mir persönlich teilweise zu weit ging, in wie weit einzelne Ereignisse beschrieben wurden. Da war die Trigger Warnung tatsächlich angebracht.
- Die Handlung: Zusätzlich zu dem temporeichen Schreibstil ging auch die Handlung fortlaufend schnell von einem zu dem anderen Geschehnis. Dadurch wurde es auf der Handlungsseite auch nie langweilig. Die gesamten 225 Seiten lang habe ich mich kein einziges Mal gelangweilt, eher im Gegenteil die Handlung ist schnell vorangeschritten und es hat Spaß gemacht Emilia auf ihrem Weg zu begleiten. Besonders schön war es dabei verschiedene Aspekte zu haben und nicht immer dieselben Handlungsstränge zu haben.
- Die Charaktere: Emilia entwickelt sich immer mehr zu einer Königin. Am Anfang merkt man noch das sie etwas unsicher ist und ihre Gefühle unterdrückt, was ich persönlich teilweise schade finde. Zum Ende hin konnte ich manche ihrer Entscheidungen nicht mehr so wirklich nachvollziehen, was auch daran liegen kann, dass ich selber nicht in einer solchen Situation war.
Carter tat mir die die meiste Zeit einfach nur leid, weil Emilia in ignoriert hat und seine Gefühle verletzt hat.
Am Ende fand ich es etwas schade, dass man nicht erfahren hat, was mit der Stiefmutter passiert ist, denn eigentlich hat sie ja sowieso schon alle Geschäfte geführt.
- Die Emotionen: Golden Throne hat mich auf eine Achterbahn der Gefühle mitgenommen. Ich habe gelacht, fast geweint und war erschrocken. Ich habe mit Carter und Emilia mitgefiebert, gehofft dass sie es schaffen und mich gefreut, wenn etwas gut gelaufen ist.
Insgesamt kann ich sagen, dass ich den zweiten Teil nochmal besser fand als Teil eins, obwohl es an manchen Stellen viel krasser war. Die Trigger Warnung sollte man auf jeden Fall ernst nehmen. Dennoch hat mich das Buch so in den Bann gezogen, dass ich es innerhalb eines Tages durchgelesen habe und enttäuscht war, als es vorbei war. Einzig die etwas unnachvollziehbaren Entscheidungen am Ende haben mich genervt, wobei ich denke, dass diese im dritten Teil Sinn ergeben werden.

In Kategorien aufgeteilt schlägt sich meine Meinung wie folgt in Sternen nieder:

Cover: 4,5 von 5 Sterne
Schreibstil: 4,5 von 5 Sterne
Handlung: 5 von 5 Sterne
Charaktere: 5 von 5 Sterne
Emotionen: 5 von 5 Sterne

Insgesamt: 5 von 5 Sterne

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Veröffentlicht am 24.11.2020

Definitiv eine Reihe mit Suchtpotenzial!

Ophelia Scale - Die Welt wird brennen
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Ophelia Scale steht schon sehr lange auf meiner Wunschliste und hat mich immer wieder interessiert. Doch erst nach dem lesen von Don´t Love Me habe ich mich entschieden auch der Reihe eine Chance zu geben. ...

Ophelia Scale steht schon sehr lange auf meiner Wunschliste und hat mich immer wieder interessiert. Doch erst nach dem lesen von Don´t Love Me habe ich mich entschieden auch der Reihe eine Chance zu geben.
Und ich muss sagen ich habe es nicht bereut.
Schon der Klappentext hat auf eine wunderbare Geschichte hingedeutet und spätestens die Leseprobe hat mich begeistert. Der Schreibstil von Lena Kiefer lässt einen von Seite eins an in das Geschehen eintauchen und ich war die gesamte Zeit begeistert von dem Tempo der Ereignisse. Besonders gut hat mir die Mischung aus Dystopie und Liebesroman gefallen, dadurch wurde es nie langweilig und man konnte sich nie lang auf etwas verlassen. Ein Bonuspunkt ist, dass sich das ganze genau so zutragen könnte, spinnt man unsere Gegenwart erstmal weiter.
Die Charaktere sind alle verschlossen, machen den Plot dadurch allerdings nur noch spannender, da man niemanden trauen kann.
Durch den Schreibstil der Autorin war es auch für den Leser ein auf und ab der Gefühle.
Definitiv freue ich mich auf Band 2 dieser Serie und hoffe es wird genauso gut wie das erste, welches mit einem echt fiesen Cliffhänger endet.

Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der Dystopie mag und hin und wieder auch mal gerne Verschwörungen mit in Liebesromanen hat.

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Veröffentlicht am 16.10.2020

Ein Buch das mich total überrascht hat.

Der Duft der weiten Welt
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Klappentext: Hamburg, 1912: Mina Deharde liegt der Kaffeehandel im Blut. Kein Wunder, verbringt sie doch jede freie Minute im Kaffeekontor ihres Vaters, mitten in der Hamburger Speicherstadt. Doch beide ...

Klappentext: Hamburg, 1912: Mina Deharde liegt der Kaffeehandel im Blut. Kein Wunder, verbringt sie doch jede freie Minute im Kaffeekontor ihres Vaters, mitten in der Hamburger Speicherstadt. Doch beide wissen, dass sie als Frau das Geschäft nicht übernehmen kann, und einen männlichen Erben gibt es nicht. Während Mina davon träumt, mit ihrem Jugendfreund Edo nach New York auszuwandern, hat ihr Vater andere Pläne für sie. Mina muss sich entscheiden: zwischen Pflicht und Freiheit, Liebe und Familie ... Auftakt der großen Familiensaga vor der farbenprächtigen Kulisse der Hamburger Speicherstadt

Meine Meinung:
Ich bin eher durch einen Zufall auf dieses Buch gekommen. Das Cover ist total schön gestaltet und zeigt direkt, in welcher Stadt sich die Geschichte abspielen wird.
An sich wäre es eigentlich kein Buch, welches von mir viel Beachtung bekommen hätte, doch da es dann nun mal da war, habe ich es gelesen und war einfach nur begeistert.
Doch zunächst zurück zum Cover. Ich mochte die cremigen Farben und die Hommage an die 20er, welche es enthält. Es zeigt in einer subtilen Art und Weise, worauf man sich einstellen kann, wenn man dieses Buch liest.
Der Schreibstil von Fenja Lüders konnte mich voll und ganz überzeugen. Da ich die Autorin vorher nicht kannte, hatte ich zunächst keine großen Erwartungen und habe alles auf mich zukommen lassen. Sie hat mich schon mit den ersten Seiten in ihren Bann gezogen, sodass ich mich irgendwann gefühlt habe wie im Hamburg der 20er-Jahre. Über das gesamte Buch hat ihr Schreibstil einen roten Faden gehabt und die Charaktere zum Leben erweckt.
Die Handlung konnte mich auch in seinen Bann ziehen. Es war die gesamte Zeit über sehr abwechslungsreich und niemals vorherzusehen. Von meiner anfänglichen Skepsis war schon nach der Hälfte des Buches nichts mehr über, da ich komplett in dieser Geschichte drin war und unbedingt wissen wollte, wie es nun mit Mina weitergeht. Das Setting der Speicherstadt passte perfekt zu der erzählten Geschichte. Es ist die perfekte Mischung von Liebesroman, historischem Setting und Firmengeschichte. Alles hing irgendwie miteinander zusammen, hat das andere beeinflusst und war wichtig für weitere Geschehnisse. Am Ende saß ich da und konnte nicht fassen, dass ich fast ein ganzes Jahr auf Band 2 warten muss.
Auch die Charaktere sind mir über die Zeit sehr sympathisch geworden. Mina ist eine starke junge Frau, die in doch sehr konservativen Zeiten schon sehr moderne Auffassungen hat. Unterstützt wird sie dabei durch ihren Vater, der sie trotz diesen Ansichten immer unterstützt und mit ins Kontor nimmt. Besonders zum Ende hin wurde meine Meinung zu ihm allerdings gespalten, denn einige Entscheidungen seinerseits konnte ich nicht wirklich verstehen. Agnes und Irma bilden das perfekte Umfeld für die liebenswürdige Mina. Beide sind teilweise zwar das komplette Gegenteil von ihr, helfen ihr aber über eine schwere Zeit hinwegzukommen.
Auch Heiko und Edo sind mir ans Herz gewachsen. Zwar ist ihre Freundschaft nicht ganz so erwünscht, wir zum Beispiel die Verbindung zwischen Irma und Mina, aber trotzdem sind die beiden der perfekte Ausgleich zu Minas Großmutter. Schade, das sich die Dinge so entwickelt mussten, wie sie es getan haben.
Frederick ist für mich eine Art rotes Tuch. Bisher kann ich ihn nicht so richtig einordnen und so wirklich sympathisch erscheint er mir auch nicht.
Im Gegensatz zu ihm, finde ich die Angestellten supersympathisch und vor allem Fräulein Brinkmann erweckt das Gefühl einer Mutter. Ich kann gut verstehen, das sowohl Mina als auch Agnes ein gutes Verhältnis zu ihr haben.
Insgesamt hätte ich nie gedacht, dass mich dieses Buch so begeistern würde und ich sehnsüchtig auf den zweiten Teil warten würde. Fenja Lüders hat mich eindeutig mit dieser Geschichte abgeholt und ich hoffe, dass der zweite Teil genauso gut wird wie der erste.
Es war ziemlich schwer, diese Rezension zu schreiben, ohne Inhalte zu spoilern, da es teilweise rasante Änderungen im Plot gibt, die man einfach beschreiben müsste. Ich wünsche allen, die dieses Buch noch lesen dürfen, viel Spaß mit Mina auf ihrem Weg durchs Leben.
Alles in allem kann ich nicht anders als 5 von 5 Sternen zu geben, wenn ich könnte, würde ich mehr geben. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Romane mag und mal eine etwas andere Geschichte lesen möchte.

Cover: 5 von 5 Sternen
Schreibstil: 5 von 5 Sternen
Handlung: 5 von 5 Sternen
Emotionen: 5 von 5 Sternen
Charaktere: 5 von 5 Sternen

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