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Veröffentlicht am 02.08.2018

Das Geheimnis einer Flaschenpost

Flaschenpost
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Auf dieses Buch bin ich durch Zufall gestoßen und habe es als Mängelexemplar erstanden.
Mir gefiel das Cover auf Anhieb und auch die Geschichte sprach mich an.
Nur leider rückte die erwähnte Flaschenpost ...

Auf dieses Buch bin ich durch Zufall gestoßen und habe es als Mängelexemplar erstanden.
Mir gefiel das Cover auf Anhieb und auch die Geschichte sprach mich an.
Nur leider rückte die erwähnte Flaschenpost vom Rückentext - meiner Meinung nach - immer weiter in den Hintergrund und war kein großer Bestandteil mehr dieser Story. Leider. Ich freute mich auf Romantik ala Nicholas Sparks...

Punkten konnte die Geschichte aber durch symphatische Figuren, lustige Dialoge und peinliche Vorfälle.

Aber worum geht es?
Die nach Hamburg gezogene Nele hat momentan kein Glück in ihrem Job als Designerin. Sie hat zu ausgefallene Ideen für den Markt und kündigt daraufhin ihre Arbeit.
Unglücklich fährt sie zurück in ihre alte Heimat. Die Hallig. Dort leben ihre Eltern und ihr bester Freund aus Kindertagen: Enno.
Zurück in ihrer Heimat findet sie am Meer eine Flaschenpost.
Nele's Neugier ist geweckt und sie schickt eine E-Mail zu jener Adresse, die auf dem Brief in der Flasche gekritzelt ist. Aber zunächst antwortet niemand...

Der Schreibstil ist leicht. Die Abschnitte im Buch lesen sich flüssig. Großartig Spannung ist nicht zu erwarten, dafür aber Humor und viele Gefühle.
Wer Lektüre für den Strand sucht, ist hier gut bedient.

Fazit:
Das Buch plätschert daher, ist leicht und schnell zu lesen und enthüllt am Ende ein unerwartetes Geheimnis.
Ein Stern ziehe ich ab, weil ich mehr erwartet habe, als mir geboten wurde.

Veröffentlicht am 08.01.2021

Solide Adaption von Alice im Wunderland

Madness
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Ich bin seit Kindheit an, großer Fan von Alice im Wunderland. Habe mittlerweile etliche Filme gesehen und Adaptionen gelesen. Madness hebt sich von bisher gelesenen Büchern aus der Wunderland Welt ab. ...

Ich bin seit Kindheit an, großer Fan von Alice im Wunderland. Habe mittlerweile etliche Filme gesehen und Adaptionen gelesen. Madness hebt sich von bisher gelesenen Büchern aus der Wunderland Welt ab. Eine Welt voller tickender Uhren und fehlender Herzen, durch die man nur durchs altbekannte Kaninchenloch gelangt. Die Grinsekatze bestehend aus Metall und Zahnrädern und ein junger gutaussehender Hutmacher und mitten drin eine junge blonde Punkröhre namens Alice. Klingt wahnsinnig? - Ist es auch! Aber im positiven Sinne!

Die Grundidee an sich gefiel mir sehr gut und auch der Schreibstil der Autorin (Maja Köllinger) ist ausgesprochen gut. Das Buch liest sich schnell weg und wird von schönen Illustrationen ergänzt. Ich bin mir sicher, noch mehr von ihr lesen zu werden.

Leider fehlte es mir manchmal an Tiefe, bzw an Emotionen, vor allem im Hinblick auf das Finale. Wobei ich im Epilog doch Tränen in den Augen hatte. Solche Szenen wie jene mit Alice‘ Vater hätte ich mir häufiger gewünscht.

Trotzdem wurde die Geschichte gut umgesetzt und die neue Alice würdig ins neue Wunderland losgelassen. Empfehlenswert für Märchenfans, Fans von Adaptionen, verrückten Welten und guten Geschichten.

Das Buch ist in sich abgeschlossen und alleinstehend. Erschienen ist es im Drachenmond Verlag.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.09.2019

Ein ganz anderer Winkelmann, jedoch nicht der beste Thriller von ihm

Deathbook
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Ich bin großer Fan der Bücher von Andreas Winkelmann und Vergleiche seinen Schreibstil gern mit Sebastian Fitzek. Er schafft es in vielen Büchern eine Spannung aufzubauen, die sich bis zum Ende der Geschichte ...

Ich bin großer Fan der Bücher von Andreas Winkelmann und Vergleiche seinen Schreibstil gern mit Sebastian Fitzek. Er schafft es in vielen Büchern eine Spannung aufzubauen, die sich bis zum Ende der Geschichte hält.

Bei Deathbook ist ihm das irgendwie nicht gelungen. Das Buch hatte spannende Momente und viele Momente, in denen ich mich sehr gruselte. Jedoch hatte ich den Eindruck, als hätte Andreas Winkelmann sich in diesem Buch als Autoren noch nicht gefunden. Es gibt Dinge an seinem Schreibstil, die er bis heute beibehalten hat und die mir sehr gefallen, wie zum Beispiel das Wechseln der Szenen und das Wechseln zwischen den verschiedenen Figuren. Auf der anderen Seite jedoch störten mich viele andere Dinge an diesem Roman. Ich kam schwer in die Geschichte hinein, weil mich tatsächlich sehr störte, dass Andreas Winkelmann der Protagonist war. Das machte die Story für mich anfangs sehr unglaubwürdig. Dieser Punkt, dass der Autor der Ich-Erzähler in seiner Geschichte ist, störte mich ungemein. Desweiteren mochte ich die Bilder am Anfang eines neuen Kapitels einfach nicht. Manchmal wirkten sie auf mich wie Amateur-Aufnahmen (gewollt?) und zum anderen waren mir manche Fotos wie der von Kathi mit der Katze und das Foto der Ann-Kathrin zu eindringlich. Ich konnte damit nicht umgehen. Die Fotos wären zwar sehr treffend und Bestandteil des Buches, jedoch für mich nicht gut umgesetzt.

Gut gefiel mir, das Moderne in der Geschichte. Ich fand die Idee der Chats und SMS im Buch sehr gelungen. Diese lockerten die Geschichte auf und hoben das Buch von anderen Geschichten, die im digitalen Zeitalter spielen, sehr ab. Dafür Daumen hoch. Es war auch die richtige Menge an Chats und die Geschichte davon nicht zu überladen. 

Trotz vielen Kriterien meinerseits konnte ich das Buch nur schwer zur Seite legen. Ich wollte wissen wie es weitergeht und die spannenden Momente behielten mich am Buch.

Das Cover finde ich leider überhaupt nicht schön. Ich mag das Design einfach nicht, wobei Thriller in diesem Sinne auch nicht "schön" sein müssen. Zum Inhalt passt das Cover natürlich perfekt, aber optisch spricht es mich überhaupt nicht an. Zu dem Buch gegriffen habe ich, weil ich andere Bücher des Autoren kannte.

Das Ende war dann wieder sehr gelungen. Die Geschichte war Winkelmann-typisch verworren und der Täter bis zum letzten Moment im Unklaren. Der Epilog und das Nachwort verwirren dann aber noch mal herrlich und lassen gewollt am Geschehen und dem Menschen zweifeln ;)

Das Buch regt auch zum Nachdenken an im Bezug auf die Sorglosigkeit der Menschen mit dem Umgang der Medien. Man gibt zuviel preis in den sozialen Medien und geht zu naiv mit dem Scannen zum Beispiel von QR-Codes um. Insofern bleibt das Buch vermutlich lange im Gedächtnis.

Ich bin sehr hin und her gerissen bei diesem Titel, aber der Überzeugung, dass dieses ungewöhnliche Werk von Herrn Winkelmann nicht zu seinen besten Büchern gehört und vergebe 3 1/2 Sterne.

Veröffentlicht am 13.04.2019

Kann man lesen, muss man aber nicht

Gossip Girl - Alte Liebe, neue Lügen
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Neues aus der Welt von "Gossip Girl". Wer kennt die Bücher rund um Serena, Blair und Nate (usw) nicht. Mittlerweile haben sie (für mich) Kultstatus erreicht. "Alte Liebe, neue Lügen" ist ein Buch NACH ...

Neues aus der Welt von "Gossip Girl". Wer kennt die Bücher rund um Serena, Blair und Nate (usw) nicht. Mittlerweile haben sie (für mich) Kultstatus erreicht. "Alte Liebe, neue Lügen" ist ein Buch NACH der regulären Reihe von Gossip Girl. Die Figuren sind älter geworden und gehen bereits zur Uni. An Silvester treffen unsere Lieblinge wieder aufeinander und irgendwie ist alles wie zuvor. Alles.


Wie immer wenn die drei anwesend sind (Nate, Blair und Serena) gibt es Chaos und viel Herzschmerz. Nate will Blair, Nate will Serena und beide wollen Nate. Dabei hat Blair während der Unizeit einen Partner gefunden...

Wir erfahren neues aus dem Leben von Dan, Jenny, Chuck und Vanessa.


Eingefleischte Fans freuen sich sicherlich über ein neues Buch aus der Reihe. Ich freute mich auch, aber im Prinzip bräuchte es keinen weiteren Teil. Es sind immer die gleichen Themen und Dramen. Wie immer reizvoll zu lesen, aber nichts neues. Und das Gossip Girl hält uns noch immer auf dem Laufenden und gibt regelmäßig Newsticker raus. Also alles beim Alten. ;)


Das Cover ist wirklich gelungen und sehr schön. Damit fügt es sich problemlos in die bestehende Reihe ein. Der Schutzumschlag schimmert luxuriös golden und präsentiert uns drei Menschen, die in ihrer Erscheinung Blair, Serena und Nate ähneln (wer die Serie kennt, wird sehen was ich meine ;)).

Auch am Schreibstil hat sich nichts geändert. Auch dieses Buch liest sich flüssig, ist mit viel Humor und Herzschmerz versehen und wartet natürlich mit viel Drama auf.


Letztendlich kann ich nur sagen, dass das Buch nicht besser oder schlechter ist als alles bisher gegebene. Es ist aber auch nichts neues und gefühlt wiederholen sich so einige Szenarien, sodass ihr selbst entscheiden müsst, ob ihr das Buch für notwendig erachtet, oder eben nicht. Ich muss zugeben, dass ich viele Passagen überfliegen konnte und nichts verpasst habe ;).

Veröffentlicht am 03.11.2018

Ein sehr ernstes Thema

Das Joshua-Profil
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Das Joshua Profil gibt schon mit seinem Cover einen kleinen Ausblick auf den ernsten Inhalt.

Worum geht es?
Der Protagonist ist Max Rhode. Er ist Thriller-Autor, hat eine Tochter (Jola) und eine Frau ...

Das Joshua Profil gibt schon mit seinem Cover einen kleinen Ausblick auf den ernsten Inhalt.

Worum geht es?
Der Protagonist ist Max Rhode. Er ist Thriller-Autor, hat eine Tochter (Jola) und eine Frau in Berlin.
Nach seinem Debüt ,,Die Blutschule'' bliebt weiterer Erfolg aus. Seine Ehe kriselt und sein pädophiler Bruder bekommt Freigang.
Als Max mit seiner Tochter im Auto sitzt, bekommt er einen Anruf. Er soll ins Krankenhaus kommen - es sei wichtig. Er fährt hin und bekommt von einem stark verbrannten Mann, der offensichtlich einen Selbstmord begehen wollte, eine merkwürdige Nachricht. Er dürfe sich nicht - auf gar keinen Fall - strafbar machen! Joshua weiß und sieht alles. Danach verstirbt der Patient.
Mit diesen kryptischen Worten beginnt für Max die Hölle. Niemand glaubt ihm, dass er seiner Tochter nichts angetan hat! Denn Jola ist verschwunden.

Max hat augenscheinlich die Fäden seines Lebens nicht mehr in der Hand.
Das drückt sich das Cover aus. Es zeigt ein paar Hände, umwickelt mit Fäden, hinter diesen der rot geschriebene Titel.

Spoiler

Das Thema dahinter ist ernst. Neben Pädophile handelt es von einem internen System, welches die Menschen überwacht. Es errechnet Algorithmen und gibt damit eine Wahrscheinlichkeit an, ob und wer sich strafbar machen wird. Dieses System soll Verbrechen verhindern, ehe sie entstehen. Aber solche Systeme sind nicht zu hundert Prozent sicher und außerdem gibt es Menschen, die aus solchen Systemen das große Geld machen wollen.

In seinem Nachwort geht er auf die Themen Misshandlungen, Missbrauch und die Gefahr der Überwachung noch einmal genauer ein und intensiviert das Niedergeschriebene.
Das gefiel mir sehr gut.

Trotzdem war das Buch für mich nicht so spannungsgeladen wie andere Bücher von ihm. Ich denke, es war einfach nicht mein Thema. Am Ende, als der Leser denkt alles wendet sich zum Guten, spitzt sich die Lage noch einmal extrem zu und ergab für mich den spannendsten Teil.
Zudem schafft es Fitzek, dass man zu Menschen, die man eigentlich verabscheut (Cosmo hier) Symphatie aufbaut. Das dieser Mensch doch gar nicht so ,,eklig'' ist.

Fazit
Das Thema war ernst, jedoch war es nicht so spannend wie andere Bücher. Eventuell lag es für mich am Thema. Trotzdem würde ich es empfehlen und auf gar keinen Fall schlecht reden.