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Veröffentlicht am 26.03.2021

Langweilig

Die Liebesbriefe von Abelard und Lily
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Nach dem Klappentext habe ich eine Liebesgeschichte erwartet, die mich absolut mitreißen und emotional berühren wird. Pustekuchen.

Die Geschichte hat enorm verwirrend für mich begonnen. Der Schreibstil ...

Nach dem Klappentext habe ich eine Liebesgeschichte erwartet, die mich absolut mitreißen und emotional berühren wird. Pustekuchen.

Die Geschichte hat enorm verwirrend für mich begonnen. Der Schreibstil hat mich irgendwie ganz kribbelig gemacht und ich konnte mich überhaupt nicht konzentrieren. Dazu kam, dass ich die Beschreibung der Situation oft überhaupt nicht verstand und mir die Szene nicht vorstellen konnte. Ich würde mich nicht als dumm bezeichnen, aber ich habe mich beim Lesen ziemlich oft dumm gefühlt, weil ich nicht verstanden habe, was mir die Autorin überhaupt mitteilen will.

Schon mal nicht der beste Start in ein Buch, aber ich hatte Hoffnung in die Figuren. Und wurde enttäuscht. Nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Nebenfiguren haben mir einfach nichts geben können. Lily fand ich unheimlich naiv und kindisch - und ich möchte bezweifeln, dass das an ihrem ADHS liegt. Aber um ehrlich zu sein, habe ich davon auch nicht allzu viel Ahnung. Ändert leider nichts daran, dass ich sie unheimlich anstrengend fand. Ihre Unruhe wurde sehr gut wiedergegeben - und beim Lesen habe ich mich gefühlt, als wäre sie auf mich über gesprungen, was nicht ganz so angenehm war. Vor allem der ständige Konflikt mit ihrer Mutter hat mich enorm gestört. Da hätte ich mir einfach mal Klartext gewünscht.

Die Mutter wirkt grundsätzlich total überfordert, dementsprechend sehe ich einfach mal davon ab, ihren jämmerlichen Umgang mit Lily zu kritisieren. Obwohl ich es gerade doch tue. Ups. Ich finde ihre Herangehensweise einfach schrecklich. Sie fragt so gut wie nie, wo das Problem liegt. Warum (!) Lily Dinge tut. Sie sieht nur das Chaos und dafür muss Lily sich dann die ewig gleiche Predigt anhören.

Abelard hingegen war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn ich einige Dinge nicht so ganz nachvollziehen konnte. Manchmal wirkte es so, als würde sein Autismus einfach pausieren, damit es besser zur Handlung passt. Das hat mich verwirrt und wirkte auch nicht sonderlich authentisch.

Hier und da hatte das Buch definitiv seine Momente. Die SMS, die sie hin und wieder austauschen - wovon ich viel mehr erwartet hätte - sind süß und vor allem die Zitate aus den "originalen" Liebesbriefen sind wirklich Zucker und sehr schön gewählt. Ich habe eine Schwäche für geschichtlichen Kram und hin und wieder mag ich diese altertümliche Sprache total gerne. Vor allem in Liebesbriefen macht sie sich besonders gut.

Die Handlung an sich war für mich ziemlich langweilig und ich hatte keinerlei Reiz, Abelards und Lilys Liebesgeschichte weiterzuverfolgen, da sie ab einem gewissen Punkt viel zu schnell voranschritt, worunter wieder mal die Authentizität leiden musste. Generell wirkte die Geschichte viel zu oft schwammig und unwichtig. An viele Teile habe ich mich nach dem Lesen auch gar nicht mehr erinnern können, weil sie einfach so schnell wieder weg waren.

So viele Teile der Geschichte wurden reingeworfen und dann nie wieder erwähnt - bspw. Lilys Medikamente. Die sind zu Beginn noch ein Thema, aber dann setzt sie sie erneut ab und keinen interessiert es. Generell wurde ganz viel angeschnitten, aber nicht zu Ende erzählt. Als hätte man Bauteile zusammen geworfen und dann lieblos eine Geschichte daraus gebastelt.

Ich hätte einfach auf die Empfehlung hören sollen: "Wer Eleanor und Park mochte, wird Abelard und Lily lieben". Ich mochte Eleanor & Park überhaupt nicht und ich bin weit entfernt davon, Abelard und Lily zu lieben ...

Abschließend kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen, da ich mich eher durch das Buch gequält habe, als dass ich es genossen habe.

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Veröffentlicht am 21.03.2021

Nicht mein Geschmack

Du kannst kein Zufall sein
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Vorab möchte ich gerne anmerken, dass ich das Buch nach 156 Seiten abgebrochen habe. Dennoch denke ich, dass man auch Bücher rezensieren darf, die man nicht beendet hat, weil meine Meinung bis zu diesen ...

Vorab möchte ich gerne anmerken, dass ich das Buch nach 156 Seiten abgebrochen habe. Dennoch denke ich, dass man auch Bücher rezensieren darf, die man nicht beendet hat, weil meine Meinung bis zu diesen 156 Seiten nicht weniger Gewicht hat, nur weil ich den Rest nicht kenne. Ich breche Bücher mal mehr, mal weniger leichtfertig ab, aber hier habe ich mich echt versucht, tagelang durchzuquälen. Solche Bücher teile ich mir für gewöhnlich in kleine Abschnitte ein. Hier waren es 20 Seiten täglich. Aber selbst auf diese 20 Seiten habe ich keine Lust mehr.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen, was schon mal ein Pluspunkt ist. Immerhin kam ich so relativ fix durch meine Abschnitte. Allerdings gab mir die Geschichte an keinem Punkt den Anreiz, weiterlesen zu wollen. Es fühlte sich eher an wie eine Serie, mit der ich mich berieseln lasse, wenn ich sonst nichts zu tun habe. Außerdem fand ich gerade am Anfang die Beschreibungen viel zu ausschweifend.

Ein Kritikpunkt, der das Ganze noch schlimmer macht: Im Klappentext wird man damit angelockt, dass Josh auf eine Frau trifft, die er gerne näher kennenlernen will. Besagte Frau tritt aber nicht vor Seite 100 auf, sondern erst deutlich später. Ich für meinen Teil mag sowas überhaupt nicht. Ich lese Bücher, weil mich der Klappentext angelockt hat. Dann möchte ich auch bitte diese Story geliefert bekommen und mich nicht durch ewig viele Kapitel quälen müssen, die fernab von dem sind, was für mich der Grund war, es lesen zu wollen. Bücher, die vom Klappentext abweichen, oder das Versprochene erst nach 100 Seiten + liefern, sind für mich ein No-Go. Ach ja. Jeremy ist bisher sage und schreibe 3 Mal vorgekommen. Und dabei 2 Mal nur flüchtig nebenbei. Wow.

Des Weiteren bin ich auch mit den Figuren nicht warm geworden. Die Storykrise wäre vielleicht erträglich gewesen, wenn ich wenigstens das gemocht hätte, was ich bis dato bekommen habe, aber dies war leider nicht der Fall. Josh fand ich am Anfang noch ganz nett und süß, aber mittlerweile nervt er mich einfach nur. Ja, er hat kein Geld und ist arbeitslos. Aber wieso muss er dann daten? Wieso lädt er Frauen ein, die zuvor klar und deutlich gesagt haben, dass es kein Problem ist, wenn sie selbst bezahlen? Das passiert häufiger und ich kann es einfach nicht verstehen. Er beklagt sich ständig darüber, wie klamm er ist, aber 'ne Frau selbst bezahlen lassen? Unding!

Die Kapitel sind so aufgebaut, dass man meist eine Fettnäpfchenstory erzählt bekommt und nach dem Kapitel geht es dann in die nächste, oder zu einem Gespräch mit Jake und Jessie - seinen Freunden. Der Aufbau an sich gefällt mir, da die Kapitel somit auch nicht zu lang werden. Jake ist leider von Minute 1 nervtötend. Ich mag einfach keine Menschen, die sich dermaßen aufgeblasen in die Angelegenheiten anderer einmischen und sich im Nachhinein darüber beschweren, was für ein Reinfall die Aktion war. Jessie war da deutlich sympathischer. Auch wenn ich deren ganzes Geschiss um die Münze nicht nachvollziehen kann, denn die sind ja überhaupt nicht begeistert davon und Josh soll das bloß niemandem und schon gar keiner Frau erzählen, weil das ja so kirre ist. Ja..nö. Uff.

Dazu kommen dann auch noch Joshs Eltern, bei denen er momentan wohnt. Die sind einer schrecklich als der andere. Seine Mutter ist Jake 2.0 und mischt sich in ALLES ein. Soweit, dass sie ihm eine Valentinstagskarte schickt, die ja von seiner "heimlichen Verehrerin" ist. Finde nur ich das peinlich?

Ja, es ist eine romantische Komödie. Aber bisher ist das Buch weder romantisch, noch sonderlich lustig, unterhaltsam oder amüsant. Lediglich seinen Paps, seinen Großvater, finde ich freundlich und liebenswürdig. Der Rest der Figuren ist mir einfach unsympathisch. Das ist einfach too much, zu viel Klischee, zu wenig Tiefe, zu wenig Dimension. Solche Figuren finde ich in jedem 08/15 Roman, der auf Krampf lustig sein möchte und das übermalte und klischeehafte, was durchaus der lustig und gut sein kann, ist hier einfach zu viel und nicht mehr witzig.

Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich es tatsächlich abbrechen, oder mich durchkämpfen soll, aber ich habe überhaupt kein Spaß beim Lesen. Das Buch unterhält mich nicht und ich möchte es eher am liebsten in die Ecke donnern, weil mich Josh mit seinem Gejammer in den Wahnsinn treibt.

1 Stern gibt es für den gelungenen Schreibstil. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das Buch anderen Lesern gefällt, die mehr auf diesen Stil stehen, aber mein Geschmack ist es absolut nicht.

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Veröffentlicht am 21.02.2021

Langweilig

Gänsehaut - Die Puppe mit dem starren Blick
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Leider überhaupt nicht mein Fall.

Die Puppe ist absolut nervig und die Zickereien zwischen Kris und Lindy sind es ebenfalls. Ich konnte zwar beide Figuren verstehen und war immer wieder hin- und hergerissen, ...

Leider überhaupt nicht mein Fall.

Die Puppe ist absolut nervig und die Zickereien zwischen Kris und Lindy sind es ebenfalls. Ich konnte zwar beide Figuren verstehen und war immer wieder hin- und hergerissen, aber am Ende nehmen sie sich wirklich nicht viel.

Während des gesamten Romans passiert unheimlich wenig interessantes. Die meiste Zeit streiten sich Kris und Lindy, oder die Mädels schlafen. Mir hat da die Entwicklung gefehlt. Es gibt ja noch vier weitere Bände über Slappy, aber so als alleinstehendes Buch ist es wirklich langatmig.

Außerdem frage ich mich, wieso Eltern in Stines Romanen immer so unendlich dämlich sein müssen?! Und..hat er was gegen Tiere? Ständig kommen die zu Schaden.

Ich weiß echt nicht, was in den restlichen 4 Bänden über Slappy erzählt werden soll... aber mal schauen, vielleicht wird es ja doch noch interessant, was ich mir leider nicht wirklich vorstellen kann, weil wenig Spielraum für Neues vorhanden ist.

Den ersten Band über ihn fand ich leider total nervig und langweilig.

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Veröffentlicht am 09.01.2021

Leider nicht mein Fall

Kissing Chloe Brown (Brown Sisters 1)
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Leider konnte mich "Kissing Chloe Brown" nicht überzeugen.

Der Schreibstil ist zwar flüssig, aber irgendwie wirkte er auf mich sehr distanziert. Ich konnte keinen Draht zur Geschichte aufbauen.

Genauso ...

Leider konnte mich "Kissing Chloe Brown" nicht überzeugen.

Der Schreibstil ist zwar flüssig, aber irgendwie wirkte er auf mich sehr distanziert. Ich konnte keinen Draht zur Geschichte aufbauen.

Genauso erging es mir mit den Figuren. Sie wirkten irgendwie nicht ganz rund.

Redford machte auf mich nicht den Eindruck, als wäre er tatsächlich der absolut selbstlose Kerl, der immer zu allen lieb und freundlich ist, so wie er zu Beginn dargestellt wurde. Beziehungsweise passte dieses Verhalten irgendwie nicht zu ihm.

Genauso wenig mochte ich leider auch Chloe. Ich weiß leider nicht genau, woran es lag, aber eine Verbindung zur Geschichte konnte ich überhaupt nicht aufbauen. Alles wirkte so distanziert und blass.

Ich hatte mich auf eine lustige und lockere Geschichte eingestellt. Mit Flirts und Charme. Leider haben mich die beiden Protagonisten gleich am Anfang abgeschreckt, weil ich die Art überhapt nicht mochte. Auch ihre Schwestern fand ich teilweise ein wenig zu aufdringlich, auch wenn ich Eves "Versprecher" bei bestimmten Worten witzig fand.

Insgesamt hat mich die Geschichte leider gelangweilt und war nichts für mich.

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Veröffentlicht am 16.11.2020

Zäh und wirr

Wir müssen über Rassismus sprechen
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Ich kam schon schwer in das Buch rein. Ich lese selten Sachbücher, aber selbst die zwei Sachbücher über Borderline, die ich mal zwischen die Finger bekam, lasen sich deutlich einfacher als dieses hier.

Natürlich ...

Ich kam schon schwer in das Buch rein. Ich lese selten Sachbücher, aber selbst die zwei Sachbücher über Borderline, die ich mal zwischen die Finger bekam, lasen sich deutlich einfacher als dieses hier.

Natürlich ist es ein schwieriges Thema und sollte nicht wie ein unterhaltsamer Roman gestaltet sein, aber zäh wie Kaugummi muss auch ein Sachbuch nicht sein.

Mit dem Kapitel über mixed-race children konnte ich mich sehr gut identifizieren, weil sie meine Schwierigkeiten ziemlich genau auf den Punkt bringt. Aber das war es dann auch schon. Durchweg hatte ich irgendwie das Gefühl, dass die Autorin nicht auf den Punkt kommt, was das Lesen nicht gerade angenehm(er) gestaltete.

Viele Aspekte konnte ich nachvollziehen, einige aber auch nicht. Dennoch bringt sie Denkanstöße auf den Tisch, die ich als sinnvoll erachte.

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