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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2022

Harte Kriegsjahre

Ein Kind namens Hoffnung
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Die Autorin Marie Sand schreibt in ihrem Buch "Ein Kind namens Hoffnung" über die Geschichte einer starken Frau, die als Köchin bei der jüdischen Familie Sternberger arbeitet. Als die Familie denunziert ...

Die Autorin Marie Sand schreibt in ihrem Buch "Ein Kind namens Hoffnung" über die Geschichte einer starken Frau, die als Köchin bei der jüdischen Familie Sternberger arbeitet. Als die Familie denunziert wird gibt sie den kleinen Sohn Leon als ihr Kind aus. Bei einem Bauern kommt sie mit ihm unter, aber eine schwere Zeit ist zu überwinden.
Die Geschichte beruht auf Erzählungen der Großmutter der Autorin. Sie spielt in den Jahren des 2. Weltkriegs und den Nachkriegsjahren.
Die Protagonisten Elly und Leon stehen im Vordergrund. Elly ist eine starke Frau, sowie viele in dieser schweren Zeit. Leider finde ich sie oft emotionslos, was ihre Tochter betrifft. Es kommt für mich rüber das sie Leon mehr liebt als ihre eigene Tochter.
Die Zeitsprünge haben mich etwas irritiert, das hätte ich mir fortlaufender gewünscht. Der Schreibstil ist, wie man es von einem Roman erwartet, flüssig und leicht verständlich.
Ich habe das Buch trotz kleiner Mäkel meinerseits gerne gelesen.

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Veröffentlicht am 13.01.2021

Durchaus möglich

Sterbewohl
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Olivia Monti beschreibt in ihrem Kriminalroman "Sterbewohl" eine Situation die gar nicht mal so unreal sein könnte.

Es gibt keine Demokratie mehr in Deutschlan. Der Staat hat kein Geld mehr und Menschen ...

Olivia Monti beschreibt in ihrem Kriminalroman "Sterbewohl" eine Situation die gar nicht mal so unreal sein könnte.

Es gibt keine Demokratie mehr in Deutschlan. Der Staat hat kein Geld mehr und Menschen die dazu nichts mehr beitragen können, die Lage zu verbessern möchte man auf eine saubere weise derManipulation loswerden.

Anna, Max, Fred und Nagja werden in das Luxushotel Paradies auf der Insel Fehmarn eingeladen, um dort an einem Seminar teilzunehmen, wie ich den Staat entlasten kann und die Pille Sterbewohl aus Überzeugung nehme. Die Einnahme der Pille ist freiwillig, die vier Rentner sind skeptisch.

Ein außergewöhnliches Cover, das schon erahnen läßt, hier kommt Spannung auf.

Der fließende, schnörkellose Schreibstil erzeugt einen Lesefluß, bei dem man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte.*

Wenn mn hinter den Zeilen liest, könnte so etwas durchaus möglich werden. Natürlich mag man daran gar nicht denken, aber wie beeinflußbar ist doch die Menschheit. Da werden Vergleiche mit Hitler gezogen und wenn man an so manche Diktatur auf dieser Welt denk, könnte das durchaus möglich werden.

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Veröffentlicht am 24.10.2019

Nicht immer alles Gold was glänzt

Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre
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"Die Schokoladenvilla" von Maria Nikolai ist der zweite Band einer Triologie um ein Schokoladenimperium.

Mit zwanzig Jahren verläßt Serafina nach dem Tod ihres Vaters Berlin und zieht nach Stiuttgart ...

"Die Schokoladenvilla" von Maria Nikolai ist der zweite Band einer Triologie um ein Schokoladenimperium.

Mit zwanzig Jahren verläßt Serafina nach dem Tod ihres Vaters Berlin und zieht nach Stiuttgart zu ihrem Halbbruder. Er besitz ein stattliches Anwesen und ist mit seinem Imperium weit gekommen. Beeindrucken von der Pracht versucht Serafina Fuß zu fassen. Mit vollem Einsatz stürzt sie sich in die verlockende neue Welt, würde sie nicht von einem Geheimnis begleitet. Gleichzeizig wird das Imperium von Intrigen und Sabotagen bedroht.

Schon alleine das passende Cover macht Lust auf den Roman. Schlägt man das Buch dann auf, wird man mit einem himmlischen Pralinenrezept überrascht und freut sich auf den Einstieg.

Ich habe den ersten Band der Triologie nicht gelesen, hatte aber keine Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Die Autorin Maria Nikolai arbeitet immer wieder kleine Handlungsstränge aus der Vergangenheit mit ein, sodaß man einen guten Durchblick erhält. Ihre flüssige, warme Schreibweise läßt den Leser in die 20er Jahre eintauchen als wäre er mitten drin. Die glaubhaften Protagonisten kann man sich gut vorstellen, wie sie sich dem bunten Leben stellen. Allerdings ist nicht immer alles Gold was glänzt, denn durch die Intrigen und Sabotagen wird ein langsamer Spannungsbogen aufgebaut.

Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und gebe gerne 4 Sterne.

Veröffentlicht am 12.01.2024

Schwere Zeit für Frauen

Die Hexen von Cleftwater
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In dem kleinen Dorf Cleftwater lebt Martha, eine stumme Dienerin und Hebamme, die ihrer Arbeit in Ruhe nachgehen konnte. Bis eines Tages der zielstrebige und überzeugte Hexenjäger Silas Makepeace auftaucht ...

In dem kleinen Dorf Cleftwater lebt Martha, eine stumme Dienerin und Hebamme, die ihrer Arbeit in Ruhe nachgehen konnte. Bis eines Tages der zielstrebige und überzeugte Hexenjäger Silas Makepeace auftaucht und die Magd Prissy mit nimmt und der Hexerei beschuldigt. Sie sollte nicht die einzige Angeklagte bleiben und Martha soll helfen die Schuld der Frauen zu beweisen.

Ich habe schon viele Bücher dieses Genres gelesen. Diese Zeit fasziniert und schockiert mich immer wieder. Es wird deutlich wie unterdrückt die Frauen in dieser Zeit wurde und höllisch aufpassen musste um nicht aufzufallen.
Leider aber muss ich sagen das ich zu der Protagonistin so gar keine Emotionen aufbauen konnte. Es lag vielleicht auch daran das sie stumm ist und mir der Wortwechsel fehlte- Ich fand den Schreibstil dadurch etwas trocken. Wer allerdings noch nichts über diese Zeit gelesen hat, wird über die gnadenlosen Folterungen entsetzt sein.
Ich kann leider nur 3 Sterne vergeben da mich diese Geschichte nicht gepackt hat.

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Veröffentlicht am 11.06.2023

Familiensaga der Greiffenbergs

Das Erbe der Greiffenbergs - Gegen den Wind
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Die Autorin Isabell Schönhoff beginnt mit dem ersten Band der Familiensaga "Das Erbe der Greiffenbergs" über die Geschichte des Feinkostunternehmens zu berichten. Nachdem Familienoberhaupt Ludwig von ...

Die Autorin Isabell Schönhoff beginnt mit dem ersten Band der Familiensaga "Das Erbe der Greiffenbergs" über die Geschichte des Feinkostunternehmens zu berichten. Nachdem Familienoberhaupt Ludwig von Greiffenberg von einer Segeltour nicht mehr zurück kehrt, wird Pauline und ihr Bruder dazu benannt die Firma zu übernehmen. Pauline macht sich zur Aufgabe das Unternehmen zu retten und stößt dabei fast an ihre Grenzen, aber sie gibt nicht auf.

Ich fand mich gleich gut in der Geschichte zurecht und konnte mich in die Charaktere der Protagonisten gut hinein versetzen. Es gibt Gute und Böse, sowie man es von einer Geschichte erwartet. Allerdings war es mir dann doch zu sehr Klischeehaftig. Trotz versuchter Dramatik konnte ich für mich keinen Spannungsbogen aufbauen. Der Schreibstil ist leicht verständlich und durch die kleinen Kapitel kommt man im Buch schnell voran.Vieles war vorhersehbar, dennoch ist es eine leichte Unterhaltungslektüre, wenn auch mit Chliffhanger zum Schluß. Das gefällt mir nicht, ich habe lieber eine für sich abgeschlossene Geschichte.

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