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Veröffentlicht am 20.06.2021

Düster und toll, aber etwas langatmig dieses Mal

Die Grimm-Chroniken (Band 7): Das Aschemädchen
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Der siebte Band und noch einige habe ich vor mir. Ich freue mich darauf.

Cover:

Wieder passt es perfekt zur Reihe, ist schön düster und hat einen Wiedererkennungseffekt.

Schreibstil:

Wie gewohnt flüssig ...

Der siebte Band und noch einige habe ich vor mir. Ich freue mich darauf.

Cover:

Wieder passt es perfekt zur Reihe, ist schön düster und hat einen Wiedererkennungseffekt.

Schreibstil:

Wie gewohnt flüssig und leicht, sodass man die Geschichte angenehmen verfolgen kann.

Charaktere:

Ich mag die Stammcharaktere noch immer sehr und finde es toll, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Hier hat mir vor allem Jo gefallen, weil seine Entwicklung einen großen Sprung gemacht hat.

Mein Fazit:

Mir gefallen die vielen Storylines und Zeiten, das oft düstere Setting. Auch vereinzelte Charaktere konnte ich in diesem Band noch mehr ins Herz schließen. Allerdings hatte ich dieses Mal das Gefühl, dass nicht soo viel passiert ist und bei mir wollte die Spannung nicht so recht aufkommen. Wer Märchen mag, ist hier genau richtig und sollte sich diese Serie auf keinen Fall entgehen lassen. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 09.06.2021

Eine gelungene Geschichte

Tochter des Ozeans - Nereus Prophezeiung
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Hier haben wir eine Fantasy-Unterwasserwelt für Jugendliche. Ich lese selten Geschichten, die mit dem Meer zu tun haben, obwohl ich einen absoluten Faible dafür habe. Als ich dieses Buch entdeckt habe, ...

Hier haben wir eine Fantasy-Unterwasserwelt für Jugendliche. Ich lese selten Geschichten, die mit dem Meer zu tun haben, obwohl ich einen absoluten Faible dafür habe. Als ich dieses Buch entdeckt habe, wollte ich es unbedingt lesen. Mir hat vor allem die Mythologie gefallen,

Cover:

Ansprechend, passt zur Geschichte, BLAU ♥

Schreibstil:

Leicht. Zu leicht für mich. An vielen Stellen hätte ich mir mehr Ausschmückungen gewünscht, um das richtige Kopfkino zu aktivieren. Aber ich kam schnell in die Geschichte und hatte sie auch zügig fertiggelesen.

Charaktere:

Es ist schwierig, eine Geschichte zu mögen, wenn einem die Protagonistin nicht zusagt. Clara hat schon einiges erlebt. Und obwohl ich versucht habe, sie als starke Persönlichkeit zu sehen ... Ich fand sie leider eher hilflos, naiv und unsympathisch, weshalb ich mir ihr leider gar nicht warm werden konnte. Die anderen Figuren hingegen, vor allem Jenna, mochte ich. Clara hat also tolle Charaktere an ihrer Seite, die sie selbst ein wenig in den Schatten stellen können. Zum Glück für mich ;)

Mein Fazit:

Achtung Cliffhanger. Und ich bin froh, dass ich sagen kann, dass er mich berührt hat, obwohl Clara mir nicht gut gefallen hat. Ich konnte keine Nähe zu ihr aufbauen. Insgesamt hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Die Grundidee und die allgemeine Umsetzung haben mir aber gut gefallen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 24.05.2021

Pure Emotion

Wenn ich nicht genug bin
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Handlung:

Johannas Familie ist arm. Die fünfzehnjährige leidet sehr darunter, vor allem wenn ihre beste Freundin z.B. mit ihr shoppen gehen möchte. Das Mädchen schämt sich für ihre Familie, weshalb sie ...

Handlung:

Johannas Familie ist arm. Die fünfzehnjährige leidet sehr darunter, vor allem wenn ihre beste Freundin z.B. mit ihr shoppen gehen möchte. Das Mädchen schämt sich für ihre Familie, weshalb sie niemandem von ihren ärmlichen Verhältnissen berichtet. Hinzu kommt die Pubertät, in der einen solche Umstände noch mal mehr belasten, weil man doch nur so sein möchte wie all die anderen.

Cover:

Ich bin ja immer hin- und hergerissen. Eigentlich finde ich diese Art von Cover so unglaublich nichtssagend, aber andererseits sprechen sie mich total an. Auch dieses hier finde ich sehr hübsch.

Charaktere:

Weil Johanna so sehr mit ihrer Situation zu kämpfen hat, begeht sie Dummheiten und verstrickt sich immer mehr. Mir fiel es schwer, ihre Handlungen nachzuvollziehen. Vielleicht, weil meine Prinzipien da anders sind, vermutlich aber am meisten, weil ich das Glück hatte, nie in derselben Situation zu sein. Abgesehen von ihren "Fehlern" habe ich sehr mit ihr mitgefühlt, obwohl ich als Gewissen auf ihrer Schulter vermutlicht ständig gegen ihren Kopf geschlagen hätte^^ Die Familie, ihre Verbundenheit ... Das hat mich sehr berührt.

Schreibstil:

Ich konnte dank des angenehmen Stils sehr leicht in die Geschichte abtauchen.

Mein Fazit:

Ich hatte Schwierigkeiten mit Johannas Entscheidungen und muss sagen, dass sie mir - obwohl ich so viel Mitleid für sie empfunden habe - oft unsympathisch war mit ihrer Einstellung. Der Punkt, an dem sie sich entwickelt, hat mir persönlich etwas zu lange auf sich warten lassen. Auch war mir für das schwere Thema und die anhaltende dunkle emotionale Stimmung das Ende dann doch etwas zu "heiter". Dafür ziehe ich einen Stern ab. Da mich Johannas Geschichte aber unglaublich berührt hat, vergebe ich eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 24.05.2021

Witzige Geister und eine scheinbar unmögliche Liebe

Behind the salt line
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Hope kann mit Geistern sprechen, zählt sogar zwei davon zu ihren engen Freunden. Dann taucht Liam bei ihr auf und schlägt einen Deal vor: Er hilft ihr bei der Suche nach einem Geist, sie bringt ihm bei, ...

Hope kann mit Geistern sprechen, zählt sogar zwei davon zu ihren engen Freunden. Dann taucht Liam bei ihr auf und schlägt einen Deal vor: Er hilft ihr bei der Suche nach einem Geist, sie bringt ihm bei, wie man feste Gegenstände berührt.
Bei ihrem Ausflug springt bei beiden ein Funke über und bringt sie in eine schwierige Situation, denn eine gemeinsame Zukunft sehen die Gegebenheiten nicht vor.

Cover:
Ein wahrer Eyecather. Ich mag die Mischung von hell und dunkel, die Farbgebung, die Schrift. Für mich perfekt.

Handlung:
Ein durchaus tolles Setting. Hope arbeitet bei ihren Großeltern im Bestattungsunternehmen, wo sie regelmäßig von den Geistern der Toten mit Anliegen konfrontiert wird. Da ihre Gabe sie zum Stubenhocker macht, holt Liam sie aus "raus". Für mich ging jedoch alles etwas zu flott. Zu schnell waren da Gefühle, zu schnell sprach man von Liebe. Das Ende war dann etwas sehr unrealistisch (sogar für eine Geschichte mit Geistern), aber man wird mit einem Happy End und einem zufriedenen Gefühl zurückgelassen.

Charaktere:
Ich LIEBE Trudy und Jim. Zwischen den Geistern fliegen die Fetzen, sie sind humorvoll, durchgedreht und absolut liebenswert. Liams Veränderung ging mir anfangs zu schnell, doch ich mochte ihn durchweg. Hope war mir direkt zu Anfang sympathisch, das ließ etwas nach mit der Zeit, weil ich ihre Gedankengänge nicht mehr nachvollziehen konnte. Gegen Ende war es dann wieder gut. Die zwischenmenschliche(-geisterliche?^^) Beziehung war irgendwie süß, konnte mich aber nicht zu 100% erreichen, weil ich nicht nah genug an die Charaktere herankam (was vermutlich daran lag, wie schnell sich alles entwickelte).

Schreibstil:
Kurze Kapitel, einfache Sätze, bildliche Worte. Kurzum: Perfekt zum lesen.

Mein Fazit:
Eine wirklich schöne Geschichte, die für mich gerne noch länger hätte sein können, um der Liebesgeschichte mehr Raum zu geben. Für die Schnelllebigkeit und das etwas merkwürdige - aber trotzdem zufriedenstellendes - Ende ziehe ich einen Stern ab. Ich vergebe daher eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 18.04.2021

Engel: Was alt ist, wird endlich wieder gut

Tavith (Band 1): Wenn Himmel und Hölle sich lieben
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Ich muss sagen, ich war zunächst skeptisch. Das Buch stach mir immer wieder ins Auge, obwohl ich beim ersten Mal jeden Gedanken daran verwerfen wollte, weil: ENGEL.

Ein Thema, für das ich mich lange und ...

Ich muss sagen, ich war zunächst skeptisch. Das Buch stach mir immer wieder ins Auge, obwohl ich beim ersten Mal jeden Gedanken daran verwerfen wollte, weil: ENGEL.

Ein Thema, für das ich mich lange und viel interessiert habe, bis man - wie es so oft ist - dem Thema überdrüssig wird. Doch Band 1 dieser Reihe war sehr hartnäckig, schlüpfte immer wieder in meine Timeline. Begeisterte Stimmen drangen zu mir durch, die Farben des Covers verzauberten mich immer wieder.

Schlussendlich wanderte das Buch auf meine Wunschliste und jetzt bin ich froh, den Engeln eine neue Chance gegeben zu haben.



Cover:

Ähm, ihr habt ja Augen, was soll ich euch zu diesen wunderschönen Farben noch sagen?^^

Charaktere:

Jiyan und Amaleya, die Protagonisten, waren toll ausgearbeitet. Sie hatten Tiefe, waren authentisch und ich mochte sie beide. Auch die Randfiguren haben tolle Züge bekommen, und ich habe mich in der Gesellschaft von ihnen allen sehr wohl gefühlt.

Schreibstil:

Es war mein erstes Buch der Autorin, da bin ich natürlich besonders gespannt auf ihren Schreibstil gewesen. Und was soll ich sagen? Der hat mich umgehauen. Ich steckte so fest in der Geschichte drin, dass ich es fast an einem Tag weggesuchtet habe. Immer mit diesem "Nur noch ein Kapitel, jetzt aber wirklich" ;D Sehr lebhaft, bildlich, packend.



Mein Fazit:

Trotz meiner Schwierigkeiten auf den ersten Seiten konnte ich das Buch schon bald nicht mehr aus der Hand legen. Somit ist es für mich ein absolut gelungener Auftakt einer langen Reihe, die ich auf dem heutigen Stand sicherlich komplett lesen werde (Band 2 ist bereits vorbestellt ;D). Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!

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