Cover-Bild Gwendys Zauberfeder
Band 2 der Reihe "Gwendy-Reihe"
(13)
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Magischer Realismus
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantastische Literatur
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 13.09.2021
  • ISBN: 9783453272958
Richard Chizmar

Gwendys Zauberfeder

Roman - Mit einem Vorwort von Stephen King
Sven-Eric Wehmeyer (Übersetzer)

Das Böse kommt zurück nach Castle Rock

Mit dem Winter hält das Böse wieder Einzug in der kleinen Stadt Castle Rock in Maine. Sheriff Norris Ridgewick und sein Team suchen verzweifelt nach vermissten Mädchen. Die Zeit läuft ihnen davon, sie lebend zu finden. Die 37-jährige Gwendy Peterson ist nun Politikerin in Washington. Vor 25 Jahren wurde sie hier in Castle Rock von einem mysteriösen Mann mit einem seltsamen Wunschkasten betraut – oder verflucht? Damals konnte sie ihn wieder loswerden und hat ihn längst vergessen. Das mysteriöse Wiederauftauchen des Kastens führt Gwendy nun nach Hause ... wo sie vielleicht helfen kann, die vermissten Mädchen zu retten und einen Verrückten zu stoppen, bevor Grässliches passiert.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.09.2021

Eine gelungene und konsequente Fortsetzung des ersten Bandes

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Inhalt: 1999. Seit den beunruhigenden Vorfällen um den mysteriösen Wunschkasten sind Jahre vergangen. Gwendy ist mittlerweile aus Castle Rock weggezogen, eine erfolgreiche Schriftstellerin und seit kurzem ...

Inhalt: 1999. Seit den beunruhigenden Vorfällen um den mysteriösen Wunschkasten sind Jahre vergangen. Gwendy ist mittlerweile aus Castle Rock weggezogen, eine erfolgreiche Schriftstellerin und seit kurzem sogar Kongressabgeordnete. Ihr Leben ist normal und verläuft in geregelten Bahnen. Das ändert sich schlagartig, als der Wunschkasten plötzlich wieder in ihrem Büro auftaucht – obwohl sie ihn eigentlich ein für alle Mal abgegeben hatte. Fast zeitgleich häufen sich Vermisstenfälle in Castle Rock. Hängen beide Ereignisse zusammen?

Persönliche Meinung: „Gwendys Zauberfeder“ ist der zweite Band der Gwendy-Trilogie. Anders als der erste Band „Gwendys Wunschkasten“, der in Mehrautorschaft von Stephen King und Richard Chizmar geschrieben worden ist, hat Chizmar den zweiten Band allein verfasst. King liefert nur ein Vorwort (6 Seiten), in dem er die Anfänge von Gwendy und der Zusammenarbeit mit Chizmar beschreibt. Und dass „Gwendys Zauberfeder“ von einem Autor geschrieben worden ist, merkt man dem Buch auch an. Es wirkt stärker aus einem Guss als der Vorgängerband, der Erzählfluss ist gleichmäßiger, wodurch es sich flüssiger Lesen lässt. Man kann „Gwendys Zauberfeder“ auch ohne Kenntnis des Vorgängerbandes lesen, da die wichtigsten Handlungsteile von „Wunschkasten“ in „Zauberfeder“ kurz zusammengefasst werden. Wie schon „Wunschkasten“ wird auch „Zauberfeder“ von einer allwissenden Erzählinstanz erzählt, die die Leser*innen durch die Handlung navigiert. In Sachen vorausdeutende Kommentare nimmt der Erzähler sich aber – im Vergleich zum „Wunschkasten“ – eher zurück. Generell lässt sich „Zauberfeder“ schwierig in ein Genre einordnen. Es gibt durch die Vermisstenfälle und die Suche nach dem Täter Krimielemente, aber „Zauberfeder“ entfaltet keine typische Krimihandlung. Die Vermisstenfälle spielen in der Handlung gar keine so große Rolle. Auch Horror kommt immer mal wieder durch (in Form des Wunschkastens oder bedrückender Gruselszenerien), aber Horror trifft auch nicht den Kern der Handlung. Zwar geistert der Wunschkasten häufig durch Gwendys Kopf, wird auch mal benutzt, spielt aber nicht eine so prominente Rolle wie noch im ersten Band. Er ist hier eher ein McGuffin. Im Mittelpunkt der Handlung steht weniger der Wunschkasten, auch nicht die titelgebende Zauberfeder, sondern die Protagonistin Gwendy, was eine konsequente Weiterentwicklung des ersten Bandes ist. Wie ging ihr Leben weiter, seitdem sie den Wunschkasten das erste Mal abgegeben hat? Wie geht sie mit dem erneuten Auftauchen des Wunschkastens um? Was tritt dieses Auftauchen in ihr los? Stärker in den Fokus rücken auch die Beziehung Gwendys zu ihren Eltern und ihre Eltern selbst, die im „Wunschkasten“ nur eine periphere Statistenrolle besaßen. „Gwendys Zauberfeder“ drängt dadurch insgesamt in Richtung Charakterstudie, vielleicht auch Sittengemälde des Alltags, ohne allerdings völlig in diesen Gattungen aufzugehen. Besonders an dem Kurzroman ist außerdem der Erzählstil. Er ist nicht effekthascherisch, eher ruhig und hauptsächlich deskriptiv; er rückt Castle Rock in ein diffuses Licht, das mal kalt, mal warm ist, und strahlt dadurch einen merkwürdigen Sog aus, sodass man das Buch schlecht zur Seite legen kann und durch die Seiten fliegt. „Gwendys Zauberfeder“ ist insgesamt ein Kurzroman, dem man kein allzu enges Genre-Korsett anlegen sollte, weil er sich verschiedener Traditionen bedient. Problematisch ist allerdings, dass der Klappentext und der Beginn der Handlung Erwartungen an einen Krimi/Thriller säen, die die Handlung letztlich nicht völlig erfüllt, sodass man leicht enttäuscht werden kann. Versucht man diese Erwartungen aber auszublenden und geht offen an „Gwendys Zauberfeder“ heran, erwartet die LeserInnen eine kurzweilige und interessante Lektüre mit einem besonderen Erzählstil. Mich hat der zweite Band jedenfalls auf Gwendys drittes und letztes Abenteuer, ihre „finale task“, neugierig gemacht.

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Veröffentlicht am 19.12.2021

Ich bin gespannt, wie es weiter geht

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Gwendy´s Zauberfeder – Richard Chiszmar
Band 2 – Gwendy Reihe
Verlag: Heyne
Gebundene Ausgabe: 12,00 €
eBook: 9,99 €
ISBN: 9783453272958
Erscheinungsdatum: 13. September 2021
Genre: Fantasy
Seiten: 272
Inhalt:
Das ...

Gwendy´s Zauberfeder – Richard Chiszmar
Band 2 – Gwendy Reihe
Verlag: Heyne
Gebundene Ausgabe: 12,00 €
eBook: 9,99 €
ISBN: 9783453272958
Erscheinungsdatum: 13. September 2021
Genre: Fantasy
Seiten: 272
Inhalt:
Das Böse kommt zurück nach Castle Rock
Mit dem Winter hält das Böse wieder Einzug in der kleinen Stadt Castle Rock in Maine. Sheriff Norris Ridgewick und sein Team suchen verzweifelt nach vermissten Mädchen. Die Zeit läuft ihnen davon, sie lebend zu finden. Die 37-jährige Gwendy Peterson ist nun Politikerin in Washington. Vor 25 Jahren wurde sie hier in Castle Rock von einem mysteriösen Mann mit einem seltsamen Wunschkasten betraut – oder verflucht? Damals konnte sie ihn wieder loswerden und hat ihn längst vergessen. Das mysteriöse Wiederauftauchen des Kastens führt Gwendy nun nach Hause ... wo sie vielleicht helfen kann, die vermissten Mädchen zu retten und einen Verrückten zu stoppen, bevor Grässliches passiert.
Mein Fazit:
Zum Cover:
Das Cover passt ganz wunderbar zu Band 1 es hat die gleiche Aufmachung und sieht einfach schön aus.
Darauf zu sehen, eine weißte Feder umrahmt ist das Ganze von bunten Lichtern.
Zum Buch:
Mit einem Vorwort von Stephen King! Das sollte man unbedingt auch lesen.
Eines Tages ist plötzlich der Wunschkasten wieder da und Gwendy überkommt dabei ein sehr mulmiges Gefühl. Als sie dann zu Weihnachten noch in ihre Heimatstadt fährt und dort grausige Verbrechen geschehen, denkt sie anfangs, es liegt am Wunschkasten. Sie versucht der örtlichen Polizei zu helfen.
Die Geschichte gefiel mir gut, sie ist spannend geschrieben und man fiebert schon irgendwie mit. Hier haben wir immer wieder mal Rückblicke zu Band 1, was mir sehr gut gefiel, so ist man wieder komplett in der Geschichte drin.
Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und es macht Spaß sie zu begleiten. Gwendy gefiel mir besonders gut, mit ihrer Art die Dinge am Schopf zu packen und mysteriöses so zu verpacken, dass man ihr glaubt.
Ihre Eltern sind total niedlich und ich mochte sie sehr.
Die Handlung fand ich gut, wenn auch nicht sehr in die tiefe gehend, trotzdem konnte mich das Buch unterhalten. Hier hätte ich mir hin und wieder etwas mehr gewünscht. Die Szenen sind gut dargestellt.
Die Kapitellänge empfand ich als sehr angenehm, sie sind recht kurz und somit fliegt man eigentlich durch die Geschichte.
Ich bin gespannt, wie es im dritten Band weitergeht, denn das Ende ist hier noch nicht erreicht.
Ich gebe hier 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 24.10.2021

Nicht so, wie erwartet – vielleicht macht der dritte Band ja alles „rund“

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In ihrer Kindheit bekam Gwendy von einem seltsamen Mann den Wunschkasten und sie trug schwer an der Verantwortung. Sie konnte das Schlimmste verhindern und ihn „loswerden“. Inzwischen ist sie erwachsen, ...

In ihrer Kindheit bekam Gwendy von einem seltsamen Mann den Wunschkasten und sie trug schwer an der Verantwortung. Sie konnte das Schlimmste verhindern und ihn „loswerden“. Inzwischen ist sie erwachsen, in der Politik tätig und nur noch selten in ihrer Heimat. Doch dann steht der Kasten plötzlich auf ihrem Schreibtisch und keiner weiß, wie er da hin kam. Zeitgleich sucht Sheriff Ridgewick nach verschwundenen Mädchen und Gwendy ahnt, dass da ein Zusammenhang besteht. Sie macht sich auf die Reise nach Castle Rock und kämpft gegen ihre inneren Dämonen und die Zeit …

Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, denn „Gwendys Wunschkasten“ in Zusammenarbeit mit Stephen King war sehr gelungen. Als Team arbeiten die beiden so gut zusammen, dass ich davon überzeugt war, auch im Alleingang klappt das bestens, zumal sich King von diesem Buch begeistert zeigt. Ich konnte leider weder mit der erwachsenen Gwendy noch mit der Geschichte wirklich warm werden. Es entstand keine Sogwirkung, wie ich das gewohnt bin. Auch funktioniert das „Geplänkel“ rund um die eigentliche Story hier einfach nicht. Die einzelnen Ereignisse sind schon einschneidend und bewegend, aber nichts will so wirklich unter die Haut und ans Herz gehen, selbst die Gruselelemente plätschern nur leicht und versanden dann im Nichts.

Die Zusammenhänge werden nicht gut ausgearbeitet, sodass man immer irgendwie auf Aufklärung wartet. Das mystische Element, der Horrorfaktor, die Überraschung – alles bleibt nur ganz weit am Rande, außerhalb der Reichweite. Es ist, als würden Teile der Geschichte fehlen und man bekäme nur Fragmente des Ganzen. Chizmar redet viel, sagt aber nichts.

Die Idee ist zauberhaft, um im Wortspiel beim Titel zu bleiben. Aber die Ausführung hat mir einfach nicht genug zugesagt, mich nicht überzeugt. Für mich ist es eine mittelmäßige Geschichte, die mit dem Ursprung und der kleinen Wendy „von damals“ nicht viel zu tun hat. Wieso die Story rund um Silvester 1999/2000 angesiedelt ist und das eine oder andere Element von damals anschneidet (vorneweg die „Computerpanik“), aber auch diese nicht zu Ende ausführt, bleibt mir auch unverständlich. Vielleicht als Vorbereitung für den finalen dritten Teil? Wer weiß, ich werde sehen. Schade – drei Sterne, mehr geht für diesen Band leider nicht.

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Veröffentlicht am 08.10.2021

Der Zauber ist leider schnell verflogen

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Die Umschlaggestaltung ist zauberhaft schön und gefällt mir sogar noch besser als das Cover vom ersten Band. Der Schreibstil von Richard Chizmar ist sehr detailverliebt, etwas komplex und stellenweise ...

Die Umschlaggestaltung ist zauberhaft schön und gefällt mir sogar noch besser als das Cover vom ersten Band. Der Schreibstil von Richard Chizmar ist sehr detailverliebt, etwas komplex und stellenweise langatmig. Er entschleunigt den Text auf so umfangreiche Weise, sodass die Handlung leider eine gefühlte Ewigkeit braucht, um in die Gänge zu kommen.
Da ich den ersten Band nicht gelesen habe, kann ich beide Bücher nicht miteinander vergleichen, allerdings war die Geschichte im ersten Teil - den anderen Rezensionen nach zu urteilen - wohl deutlich spannender und auch magischer.
Der Einstieg in das Buch ist mir ehrlich gesagt etwas schwergefallen, da ich ihn eher schleppend und langweilig fand. Zu Gwendy konnte ich auch bis zum Schluss keine wirkliche Bindung aufbauen, da ihr Charakter einfach viel zu reserviert wirkte und mir ihr Leben zu perfekt dargestellt wurde. Auch die restlichen Charaktere waren seltsam blass, sodass mir ihr Schicksal relativ egal war.
Spätestens nachdem besagter Zauberkasten auf der Bildfläche erschienen ist und wir als Leser*innen den Bezug zur Zauberfeder erfahren, hatte ich die große Hoffnung, dass die Handlung endlich an Fahrt aufnimmt. Doch zu meiner Enttäuschung spielte die magische Komponente in diesem Buch eine doch sehr untergeordnete Rolle. Stattdessen dümpelte die Geschichte größtenteils nur vor sich hin und entwickelte sich in eine Richtung, die mir weniger gut gefallen hat. Ich hatte das Gefühl, dass das Verschwinden der Mädchen und der Wunschkasten total in den Hintergrund gerückt sind und vielmehr Gwendys Leben im Mittelpunkt stand.
Spannungstechnisch passiert hier wirklich nicht viel. Lediglich die Begegnung, die im letzten Teil der Story stattfand und die meiner Meinung nach toll inszeniert wurde, hat mir einen Hauch von Magie vermittelt, den ich so schmerzlich vermisst habe.

Fazit:
"Gwendys Zauberfeder" ist für mich ein Buch, das meine Erwartungen leider nicht erfüllen konnte. Ich habe die Geschichte ganz gerne gelesen, aber aus meiner Sicht ist es definitiv kein Must-Read.
3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 23.09.2021

schwache Fortsetzung

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Meinung
Hierbei handelt es sich um eine Fortsetzung und zu Beginn entführt einen das Vorwort von Stephen King in diese Geschichte rund um Gwendy. In den ersten Zeilen wird von der Zusammenarbeit und dem ...


Meinung
Hierbei handelt es sich um eine Fortsetzung und zu Beginn entführt einen das Vorwort von Stephen King in diese Geschichte rund um Gwendy. In den ersten Zeilen wird von der Zusammenarbeit und dem Stil von Richard Chizmar geschwärmt, sodass hier meine Erwartungen entsprechend hoch angesiedelt wurden.

Leider konnte mich die Story nicht für sich begeistern. Während die ersten Passagen Spannung versprachen, verlor sich das unheimliche Setting und auch das Adrenalin von Seite zu Seite immer mehr. Aber auch Gwendy, war hier nicht nur Erwachsen, sondern blieb für meinen Geschmack ein wenig zu blass. Ich wurde mit ihr als Mensch nicht warm, konnte mich nicht in sie hinein versetzten und verfolgte ihre Monologe eher sporadisch, als amüsiert. Es ist ein Buch, bei dem man gewisse Hoffnungen hegt, da es zwar von Richard Chizmar allein geschrieben wurde, aber er dennoch in gewisser Art und Weise als Literaturgröße gefeiert wird.

Hier hatte ich jedoch das Gefühl eine unnötige Fortsetzung zu lesen, welche an den Erfolg des Auftaktes anknüpfen wollte und dabei das Wesentliche aus dem Fokus ließ - die Handlung. Es wurden Parallelen geschaffen zum ersten Buch, diese aber nur zwischendurch erwähnt ohne, dass näher darauf eingegangen wurde. Die Entführung und vieles mehr war fast schon unterschwellig, als wären diese Ereignisse nicht von Relevanz geprägt.

Fazit
Ich hatte mir eindeutig mehr erhofft und mir fällt die Bewertung auch nicht leicht. Aber alles, was für mich ein gutes Buch ausmacht - vielseitige Charaktere, Spannung, Emotionen, ausdrucksstarkes Setting und vieles mehr, fand ich hier leider nicht vor. Aus diesem Grund 2.5 von 5 Sternen

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