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Veröffentlicht am 22.07.2024

Ein schönes Buch mit wichtigem Thema

Goldmädchen
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Ich war neugierig auf das Buch, hatte aber keine super hohen Erwartungen, da ich nicht wusste, was auf mich zukommt. „Goldmächen“ hat mir aber wirklich gut gefallen und auch wenn es mir an manchen Stellen ...

Ich war neugierig auf das Buch, hatte aber keine super hohen Erwartungen, da ich nicht wusste, was auf mich zukommt. „Goldmächen“ hat mir aber wirklich gut gefallen und auch wenn es mir an manchen Stellen noch zu oberflächlich war, so ist es doch ein tolles Jugendbuch mit einem besonderem Thema.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir relativ leicht gefallen, es entsteht jetzt keine extremer Sog, der einen nicht mehr entkommen lässt, aber bin ich auf jeden Fall gut vorangekommen. Den Schreibstil von Jennifer Iacopelli mochte ich auch sehr gerne, auch wenn er jetzt in stilistischer Hinsicht nicht unbedingt besonders oder herausragend ist, so war er einfach angenehm zu lesen. Dadurch war das Buch auch einfach schon für zwischendurch und um mal abschalten zu können, was mir total gut gefallen hat.

Audrey war eine sympathische Protagonistin, die voller Ehrgeiz nach ihrem Traum, bei den olympischen Spielen teilzunehmen strebt. Es war super schön zu sehen, wie sie das Turnen wirklich mit Leidenschaft macht, sich darin fallen lassen kann und sich auch für ihre Mannschaftskameradinnen genauso freuen kann wie für sich. Doch merkt man auch wie der Druck ihr zu schaffen macht und verliert sie durch ihren Ehrgeiz teils auch den Fokus auf sich sich selbst und ihre Gesundheit. Diese Schwächen und Stärken haben Audrey zu einer authentischen Person werden lassen, die ich auch gerne durch das Buch begleitet habe.
Die anderen Mädchen blieben in meinen Augen alle eher oberflächlich, doch waren sie mir auf jeden Fall sympathisch. Auch wenn sie natürlich noch etwas jünger sind, fand ich ihr Verhalten zwar manchmal dennoch ein wenig zu übertrieben, doch mochte ich, dass sie alle sehr verschieden waren. So war auch die Beziehung und die Gruppendynamik zwischen ihnen echt schön, sie haben nicht nur im Sportlichen sondern auch freundschaftlich super gut zusammen gepasst und sich unterstützt. Die Konflikte und das Drama, das aufkam, aber mich zwar manchmal ein wenig die Augen verdrehen lassen, aber wurde es doch ganz gut umgesetzt und aufgelöst. Die Beziehung der Mädchen hatte so ihre Höhen und Tiefen, doch haben sie auch gemerkt, wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt ist.

In der Story begleiten wir die Truppe zu den olympischen Spielen und erleben noch so einige Konflikte mit. So kam schon eine gewisse Spannung auf und auch wenn die Story insgesamt sehr vorhersehbar war, gab es kleinere Überraschungen. Auch die kleine Liebesgeschichte, die sich besonders gegen Ende hin entwickelt, fand ich echt süß und auch wenn es für mich nicht viele Emotionen gab, hat sie sich schön in die Story eingefügt. Mit dem Kunstturnen stand mal eine etwas andere Sportart im Mittelpunkt und fand ich, dass die Autorin diese auch sehr gut eingebracht hat. Es gab viele Beschreibungen - mir teilweise sogar ein bisschen zu viele - nicht nur von den Übungen und den Wettkämpfen, sondern auch von den Schattenseiten, die der ganze Leistungssport und Druck mit sich bringt. Ein unbeschreibliches Gefühl, Leidenschaft und Teamgeist treffen auf Eifersucht, Verletzungen und Niederlagen und ich denke so hat die Autorin das Ganze sehr gut dargestellt. Genauso werden noch andere Themen angesprochen und gut eingebracht, auch wenn mir an der Stelle dann doch ein wenig die Tiefe und etwas mehr Fokus auf die Dinge gewünscht hätte. Teilweise kamen mir Geschehnisse eher unrealistisch und sehr übertrieben vor und hätte ich mir an manchen Stellen einfach ein wenig mehr erhofft, doch überzeugt das Buch im Großen und Ganzen doch. Es steckt nicht voller Tiefe, ist nicht extrem spannend oder emotional, aber konnte es mich auf jeden Fall einige Zeit lang gut unterhalten.

Fazit: Ein schönes Jugendbuch! Neben einem flüssigen Schreibstil und meist sympathischen, wenn auch eher oberflächlichen Charakteren hält das Buch eine unterhaltsame Story und einen besonderen Sport, der mit all seinen tollen Facetten und seinen Schattenseiten ausgearbeitet war. Zwar hat es für mich an Spannung, Tiefe und auch manchmal Logik gefehlt, doch habe ich das Buch gerne gelesen und konnte es mich gut unterhalten.

Veröffentlicht am 22.07.2024

Nicht so stark wie Band 1!

You're my Fate
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Nachdem ich den ersten Band der Reihe total gut und überraschend fand, habe ich mich extrem auf „You‘re my fate“ gefreut und hatte dementsprechend recht hohe Erwartungen an das Finale von Violets und Ians ...

Nachdem ich den ersten Band der Reihe total gut und überraschend fand, habe ich mich extrem auf „You‘re my fate“ gefreut und hatte dementsprechend recht hohe Erwartungen an das Finale von Violets und Ians Geschichte, die leider nicht komplett erfüllt werden konnten.

Ich bin gut in die Geschichte reingekommen, da sie auch passend an das Ende von Band eins anschließt und ich mich so schnell wieder an alles erinnern konnte. Auch Nicole Fishers Schreibstil konnte mich direkt wieder überzeugen, er ist total einnehmend und flüssig, sodass ich wieder komplett durch die Seiten geflogen bin. Die Atmosphäre war auch wieder fesselnd, zwar nicht so stark und geheimnisvoll wie in Band eins, aber doch so, dass sie mich in den Bann der Geschichte ziehen konnte.

Violet macht über die beiden Bücher eine wirkliche Entwicklung durch, nicht nur durch ihre andere Identität, ihre Vergangenheit und ihr neues Leben, sondern auch durch all die Gefahren und Geheimnisse, mit denen sie konfrontiert wird. Sie steht in einem Zwiespalt zwischen ihrer Familie und ihrer Liebe, doch sind viele Dinge nicht wie sie scheinen und so hat Violet es alles andere als einfach und sicher. Doch ist sie auf jeden Fall eine starke Frau, die sich nicht so leicht etwas sagen und vorschreiben lässt, ihr eigenes Ding durchzieht und mit viel Mut und Selbstbewusstsein in den Tag startet. In den meisten Fällen konnte ich ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen und habe sie auch sehr gerne begleitet.
Abgesehen von ihr sind die anderen Charaktere aber eher blass geblieben, besonders Ian, den ich im Band eins total gern gewonnen habe, ist mir als Protagonist in diesem Band viel zu sehr in den Hintergrund getreten. Lange ist er gar nicht da und dann blieb er für mich auch eher oberflächlich, sodass ich ihn zwar immer noch gerne mochte, mir aber die Bindung zu ihm verloren gegangen ist. Auch sonst hat mir bei den übrigen Charakteren einfach die Tiefe und Lebendigkeit gefehlt, was ich echt schade fand, da dadurch für mich auch die Beziehungen zwischen ihnen nicht wirklich greifbar waren.
So ist mit Ian nämlich auch die Liebesgeschichte für mich etwas untergegangen, da zwar auch viele Gefühle im Spiel sind, diese aber nie so zu 100% bei mir ankamen. Zwar war die Verbundenheit zwischen ihnen schon noch spürbar, auch wenn sie getrennt waren, doch war das ganze für mich in Band eins einfach viel intensiver, weshalb ich hier einfach nicht komplett mitgenommen wurde.

Die Story hält auf jeden Fall wieder einiges an Spannung bereit, da sie auch in eine andere Richtung geht, als ich es erwartet hätte. Dennoch konnte sie mich nicht so überzeugen wie die Handlung im ersten Teil, da sie doch sehr rasant war und mir dadurch viel Tiefe verloren gegangen ist. Bei vielen Szenen hatte ich das Gefühl, dass sie nicht komplett ausgearbeitet waren, sodass mir oft einfach irgendwas gefehlt hat. Doch gab es natürlich auch einige Momente, die ich super schön, intensiv und spannend fand, sodass die Story mich auch fesseln konnte. Besonders gut fand ich auch, dass alle Stränge gut zusammengelaufen sind, eigentlich alles einen Sinn ergeben hat und nach und nach alle Fragen beantwortet wurden. Insgesamt gab es für mich hier besonders nach dem ersten Teil so viel Potenzial, aber hat mich die Umsetzung einfach nicht von sich überzeugen und begeistern können.
Das Ende fand ich dann echt schön, es war zwar recht vorhersehbar und vielleicht ein bisschen zu viel, aber insgesamt doch echt passend, sodass ich die Reihe auch recht zufrieden beenden konnte.

Fazit: Leider nicht so stark wie Band eins. Zwar mochte ich den Schreibstil, die Atmosphäre und besonders die Protagonistin total gerne, doch blieben die übrigen Charaktere blass, Ian ist für mich zu sehr in den Hintergrund getreten, die Liebesgeschichte war nicht so intensiv und auch bei der Story hat mir an vielen Stellen einfach etwas gefehlt. Doch auch wenn mich die Umsetzung der vielversprechenden Idee der Geschichte im zweiten Band nicht so mitnehmen konnte, so kann ich die Reihe dennoch empfehlen, da sie voller Spannung, Geheimnissen und auch Gefühlen steckt.

Veröffentlicht am 11.01.2022

Ein schöner, aber nicht ganz überzeugender zweiter Teil

What if I fly
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Nach einem schönen ersten Band habe ich mich sehr auf „What if I fly“ gefreut und war gespannt, wie Alices und Ryans Geschichte ihr Ende finden würde. Der zweite Teil der Reihe war für mich ein bisschen ...

Nach einem schönen ersten Band habe ich mich sehr auf „What if I fly“ gefreut und war gespannt, wie Alices und Ryans Geschichte ihr Ende finden würde. Der zweite Teil der Reihe war für mich ein bisschen schwächer, war aber dennoch ein ganz schöner Abschluss für die Reihe und hat auch einiges Schönes zu bieten.

Die Geschichte schließt super gut an das Ende des ersten Bandes an und so hatte ich auch erstmal keine Probleme wieder in die Story hineinzufinden. Louisa Beeles Schreibstil fand ich wie immer sehr schön, sodass ich wieder super angenehm und leicht durch die Seiten geflogen bin. Wie schon im ersten Band bestand eine total schöne Atmosphäre, die zwar nicht komplett einnehmen war, mit der ich mich aber dennoch total wohl gefühlt habe. So war das Buch einfach super entspannt zu lesen und konnte mich auch immer wieder wirklich fesseln.

Ryan und Alice sind beide tolle Protagonisten, die ich gern gewinnen konnte und deren Geschichte ich gerne begleitet habe.
Alice mochte ich mich mit ihrem positiven Auftreten wieder sehr gerne und finde ich super stark, wie sie für ihre Träume einsteht und sich nicht beirren lässt, obwohl sie so wenig Rückhalt von ihrer Familie bekommt und damit auch zu kämpfen hat. Doch weiß sie, was sie will und ist auch bereit super viel dafür zu geben, was total schön war. Manchmal konnte ich ihre Entscheidungen zwar nicht so ganz nachvollziehen und fand auch ihr Verhalten nicht immer so gut, doch war sie insgesamt eine wirklich tolle Protagonistin.
Ryan war mir auch wieder sympathisch und ist er einfach ein herzensguter Typ, der versucht das Richtige zu machen, dabei aber auch oft falsche Entscheidungen trifft. Manchmal hatte ich zwar das Gefühl, dass er Dinge sehr schnell abhakt und waren auch seine Reaktionen in einigen Situationen wieder nicht so ganz verständlich, doch insgesamt fand ich ihn schon echt toll. Besonders wie er Alice bei ihren Zielen unterstützt war wirklich schön, da er sich immer für sie eingesetzt hat.
Insgesamt hat mir aber immer noch bei Boden die Tiefe gefehlt, da sie als Charakter nie so komplett greifbar für mich waren. Ich mochte sie wirklich gerne, aber eine intensive Bindung konnte ich zu ihnen leider nicht aufbauen, genau wie mir bei den Nebencharakteren einfach ein wenig an Lebendigkeit gefehlt hat.

Die Beziehung der beiden in diesem Band war wirklich schön und manchmal auch wirklich ein Auf und Ab der Gefühle. Zwar konnte sie mich emotional nicht immer 100% mitnehmen, aber gab es auf jeden Fall wieder viele schöne und auch gefühlvolle Momente zwischen den beiden. Sie müssen sich gemeinsam Vielem stellen und bilden sie auch eine gute Einheit. Manchmal konnte ich ihr Verhalten gegenüber dem anderen nicht wirklich verstehen und war das Drama teilweise auch ein wenig nervig, doch fand ich die Lovestory soweit echt ganz schön.
Nicht so ganz überzeugen konnte mich leider der Plot, was auch mein größter Kritikpunkt an dem Buch ist. Vieles wirkte auf mich extrem gestellt und kreiert, wodurch auch keine Spannung aufgekommen ist. So konnte ich einfach nicht so richtig mitfiebern und war teilweise auch ein bisschen genervt von manchen Szenen. Natürlich gab es auch schöne Momente, aber insgesamt konnte mich die Umsetzung der Idee hier einfach nicht überzeugen, da es für mich nicht ganz ausgereift und auch komplett vorhersehbar war.
Das Ende fand ich ganz okay, so ganz umhauen konnte ich mich nicht, aber es war ganz schön und habe ich das Buch so auch zufrieden beendet.

Fazit: Ein schöner zweiter Teil, der mich zwar nicht so überzeugen konnte wie der erste, der aber dennoch sympathische Charaktere, eine angenehmen Schreibstil, eine schöne Atmosphäre und eine süße Liebesgeschichte bereithält. Leider hat mir immer noch die Tiefe gefehlt und konnte mich auch der Plot nicht richtig überzeugen, da einiges für mich wirklich unnötig oder unausgereift war. Dennoch fand ich es einen guten zweiten Teil und kann die Reihe auch empfehlen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.05.2021

Faszinierend und außergewöhnlich, aber auch distanziert und verwirrend

Das Lied der Nacht
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Von C. E. Bernhard habe ich vorher noch nichts gelesen, weshalb ich extrem gespannt war, was mich in „Das Lied der Nacht“ erwarten würde. Hinter dem wunderschönen Cover steckt eine wirklich magische, poetische ...

Von C. E. Bernhard habe ich vorher noch nichts gelesen, weshalb ich extrem gespannt war, was mich in „Das Lied der Nacht“ erwarten würde. Hinter dem wunderschönen Cover steckt eine wirklich magische, poetische und besondere Geschichte, die mich zwar nicht komplett begeistern, aber dennoch auf ihre einzigartige, eigene Weise überzeugen konnte.

Eine Sache, die das Buch von Anfang an einfach außergewöhnlich gemacht hat, ist eindeutig der Schreibstil. C. E. Bernhard schreibt hier unfassbar poetisch, spielt mit den Worten und einfach einer enormen Wortgewalt, sodass der Schreibstil echt gewöhnungsbedürftig sein kann. Dennoch konnte er mich wirklich sehr fesseln und bin ich immer schnell vorangekommen, da sich auch eine starke Spannung aufbaut.
Auch die ganze Welt war wirklich faszinierend und extrem spannend zu entdecken, nach und nach baut sich immer mehr zusammen und bildet so ein beeindruckendes Setting. In vielen Momenten war ich wirklich begeistert von den vielen Ideen und bietet die Welt auch eine wirklich epische Grundlage für die Geschichte. Dennoch haben mir hier ein paar Erklärungen, Hintergründe und Beschreibungen gefehlt, sodass vieles für mich oft nicht gut vorstellbar war und noch sehr viele Fragen zum Setting selbst offen bleiben.

Die Charaktere sind genau wie die ganze Geschichte wirklich außergewöhnlich, doch sehr liebenswert und sehr vielfältig. Durch den Schreibstil und die Erzählweise baut sich eine gewisse Distanz zu ihnen auf, weshalb ich die meiste Zeit keine richtige Verbindung zu ihnen hatte und auch das Gefühl hatte, sie nicht richtig zu kennen. So konnte ich sie alle super schwer einschätzen und hat mir bei ihnen allen einfach die Tiefe im Charakter gefehlt, doch habe ich Weyd, Caer, Bahr, Ealdre und den weißen Fuchs Belle gern gewinnen können. Sie werden gemeinsam mit vielen Gefahren konfrontiert und müssen sich durch vieles kämpfen, doch sind sie alle auf ihre Art sehr mutig und bereit für die anderen alles zu geben. Dadurch baut sich zwischen ihnen ein super starkes und tiefes Band auf, das auch in einigen Momenten trotz der Distanz wirklich spürbar war. Schön fand ich auch die zarte Verbindung, die zwischen Weyd und Caer besteht, da sie obwohl die Gefühle nicht immer stark bei mir ankam, doch irgendwie besonders war. So war es trotz meiner fehlenden Verbindung zu ihnen schön, sie auf ihrer gefährlichen Reise zu begleiten und bin ich sehr gespannt, in welche Richtung sie sich alle entwickeln werden.

Die Story war überraschend und spannend, aber gleichzeitig auch oft ein wenig wirr und sprunghaft, was es manchmal schwer gemacht hat, allem zu folgen. Doch mochte ich vor allem die Idee dahinter unglaublich gerne, die Ausgangslage selbst bietet schon eine starke Spannung und wird diese durch die Entwicklung der Geschichte nur immer weiter in die Höhe getrieben. Durch die verschiedenen Handlungsstränge, die immer wieder aufeinander treffen und sich ergänzen, war die Story sehr abwechslungsreich. Auch wenn die plötzlichen Sicht- und Ortwechsel manchmal etwas verwirrend waren, mochte ich sie doch echt gerne, da C. E. Bernhard sie einfach immer sehr besonders und elegant gestaltet hat. Es gab einige Überraschungen und wirklich super spannende Szenen, das Buch ist auch um einiges brutaler, als gedacht, da das meiste auch sehr detailliert und bildhaft beschrieben wird. Dennoch konnte mich die Story die ganze Zeit nicht so ganz mitreißen und teilweise war es auch echt anstrengend allem zu folgen, da oft einfach Erklärungen gefehlt haben, alles sehr sprunghaft war und schnell ging und das Geschehen einfach oft sehr weit weg war. Das Ende fand ich echt gut, es macht auf jeden Fall super neugierig auf die Folgebände und ich werde die Reihe und ihre Charaktere auf jeden Fall weiter verfolgen.

Fazit: In „Das Lied der Nacht“ treffen ein wortgewaltiger, außergewöhnlicher Schreibstil, eine besondere, magische Atmosphäre und eine faszinierende Welt auf vielfältige, mutige Charaktere und einer spannenden, aber auch sehr wirren und sprunghaften Story. Zum ganzen Geschehen und zu den Charakteren besteht eine gewisse Distanz und konnte ich so auch nie komplett in die Geschichte eintauchen, doch bin ich nach diesem Auftakt dennoch sehr gespannt auf die Folgebände und glaube, dass diese noch richtig episch werden können.

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Veröffentlicht am 17.04.2021

Ich hatte mehr erwartet...

Catch the Best Man
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Nachdem ich „Kiss the right bride“ extrem gerne mochte und vor allem Cleo und Demon sehr ins Herz geschlossen habe, war meine Vorfreude auf ihre Geschichte wirklich riesig. Auch „Catch the best man“ war ...

Nachdem ich „Kiss the right bride“ extrem gerne mochte und vor allem Cleo und Demon sehr ins Herz geschlossen habe, war meine Vorfreude auf ihre Geschichte wirklich riesig. Auch „Catch the best man“ war wieder eine schöne Story, doch konnte sie mich leider nicht so sehr mitreißen und überzeugen wie erhofft.

Ich bin gut in die Geschichte reingekommen, der Schreibstil von Carrie Brighton mag ich echt super gerne. Er liest sich sehr flüssig und angenehm und auch wenn ich an ein paar Formulierungen hängen geblieben bin, bin ich immer sehr schnell vorangekommen. Genauso war auch die Atmosphäre wieder sehr schön und vor allem der Humor und Witz der im Buch steckt war einfach toll.

Cleo und Demon habe ich im ersten Teil schon sehr gern gewonnen und mochte sie auch jetzt wieder sehr gerne.
Cleo ist eine selbstständige, schlagfertige und auch mal aufbrausende Frau, doch zeigt sie auch ihre Schwächen und Gefühle, was sie sehr authentisch gemacht hat. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und weiß ihre Meinung durchzusetzen, doch ist sie auch sehr unterstützend. Manchmal konnte ich ihre Handlungen nicht so gut nachvollziehen, da mir auch eine wirkliche Bindung zu ihr gefehlt hat, die ich mir eigentlich erhofft hatte.
Demon überzeugt wieder mit seiner direkten, humorvollen und sarkastischen Art und hat auch einen ganz besonderen Charme. Er hat mich öfter zum Lachen gebracht, war er in vielen Momenten auch total süß und auch wenn er manchmal etwas unbedacht gehandelt hat, konnte ich ihn in den meisten Momenten sehr gut verstehen.
Insgesamt muss ich aber sagen, dass mit bei beiden die Tiefe gefehlt hat und ich nicht wirklich das Gefühl hatte, sie nochmal besser kennenzulernen, was ich sehr schade fand.
Dafür fand ich es echt schön, noch einiges von June und Ryder mitzubekommen und über ihre Entwicklung nach „Kiss the right bride“ zu erfahren.

Mit der Liebesgeschichte habe ich mir auch ein wenig schwer getan. Es war zwar eine Bindung zwischen den beiden zu spüren, doch wirklich tiefe Gefühle haben sich zwischen ihnen für mich nicht entwickelt. In ihrer Beziehung steckt viel Leidenschaft und Humor und es gab auch einige schöne und süße Momente zwischen ihnen, doch entsteht genauso auch einiges an Drama, das manchmal auch ein wenig übertrieben war, und ihre Streitereien wurden nach einiger Zeit ziemlich nervenaufreibend. Ihr Verhalten war in vielen Momenten total kindisch und auch wenn es anfangs sehr lustig war, wurde es dann irgendwann einfach anstrengend.
Auch die Story selbst konnte mich leider nicht zu 100% überzeugen, es hat mir einfach die meiste Zeit an Spannung gefehlt und war sie auch in großen Teilen sehr vorhersehbar. Gegen Ende wurde es dann noch ein wenig spannender, da dann nochmal einiges passiert ist, doch wurde es mir dann zu schnell abgehandelt und war sehr gedrängt. Zudem ist einiges passiert, dass für mich einfach etwas unrealistisch war, und die Klischees, die eingebaut wurden, waren zwar an sich passend, aber dann doch oft sehr übertrieben. Trotzdem hatte die Story auch viele schöne Momente, coole und wunderschöne Szenen, einzigartige Ideen und viele humorvolle und unterhaltsame Gespräche, die für eine tolle Abwechslung gesorgt haben. Das Ende fand ich auch echt nochmal schön, es ging zwar alles recht schnell, doch hat es die Geschichte schön abgerundet.

Fazit: In Cleos und Demons Geschichte finden sich ein toller Schreibstil, sympathische und coole Charaktere, eine süße Liebesgeschichte, der es aber an Tiefe fehlt, ganz viel Witz und Humor und eine schöne Atmosphäre. Die Story hat sich super schnell gelesen, war aber an vielen Stellen ein wenig unrealistisch oder übertrieben und das Verhalten der Charaktere oft kindisch, gegen Ende kam nochmal ein wenig mehr Spannung auf und wenn auch alles sehr schnell ging, so war das Ende sehr passend. Insgesamt bin ich schon ein wenig enttäuscht von der Geschichte, da ich einfach mehr erwartet habe, aber hält sie dennoch viel Schönes bereit.

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