Cover-Bild Die Liebenden von Nizza
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 09.05.2022
  • ISBN: 9783442206346
Johanna Laurin

Die Liebenden von Nizza

Ein berührender Liebesroman über große Gefühle, Mut, Freundschaft und Gerechtigkeit
Romy ist Kunstexpertin, und ihre ganze Leidenschaft gilt der Suche nach verschwundenen Bildern. Eines Tages bittet der Anwalt Adam Gold sie um Hilfe: Ein berühmtes Gemälde, das ein Liebespaar zeigt, ist in den Wirren des Zweiten Weltkriegs in Südfrankreich verschollen. Nun hat sich sein rechtmäßiger Besitzer bei Adam gemeldet und ihn beauftragt, das Bild ausfindig zu machen. Romys Neugier ist geweckt, und gemeinsam mit Adam begibt sie sich auf Spurensuche an die malerische Côte d'Azur. Dabei stoßen die beiden auf die bewegende Geschichte von Charlotte und Henri, deren große Liebe auf schicksalshafte Weise mit dem verlorenen Bild verwoben ist ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2022

Bewegende Geschichte

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„...Als er das junge Paar den Pier entlangschlendern sah, wusste er gleich, dass diese beiden sein Motiv für den heutigen Abend sein würden...“

Mit diesen Worten beginnt der Prolog zu einem Buch, dass ...

„...Als er das junge Paar den Pier entlangschlendern sah, wusste er gleich, dass diese beiden sein Motiv für den heutigen Abend sein würden...“

Mit diesen Worten beginnt der Prolog zu einem Buch, dass in zwei Erzählsträngen die Entstehung eines Bildes nachzeichnet und gleichzeitig ein dunkles Kapitel der Geschichte aufarbeitet. Wobei die Formulierung nicht exakt ist. Es sind drei Bilder, die der Maler „Die Liebenden von Nizza“ genannt hat. Zwei zeigen jeweils nur eine Person, das dritte das Paar. Die Bilder werden ausführlich beschrieben.

„...Erst auf dem dritten Bild hielten sie sich eng umschlungen, als wollten sie sich nie wieder loslassen...“

Der Prolog spielt 1929 in Villefranche. Dem war aber schon einiges vorausgegangen.
Der Schriftstil lässt sich flott lesen. Er passt sich der jeweiligen Situation an.
Romy, eine Kunstwissenschaftlerin, hat sich nach einem Schicksalsschlag eine Auszeit genommen. Dann aber erhält sie eine Mail mit einem Auftrag. Eigentlich will sie diese negieren. Als der Absender, der Anwalt Adam Gold, vor ihrer Tür steht und ihr erklärt, worum es geht, begleitet sie ihn nach Nizza. Dort machen sich beide auf die Suche nach oben erwähnten Bildern. Zwei davon hängen in Nizza im Museum, zum dritten gibt es keine Spur.
Im Strang der Vergangenheit wird die Geschichte des Paares erzählt. Sie beginnt in einem Kriegslazarett im Jahre 1915 in Nizza und endet 1944. Charlotte arbeitet dort zusammen mit zwei Freundinnen als Krankenschwester, Henri wird mit einer Verletzung eingeliefert. Sehr detailliert erfahre ich, wie sich das Leben von Charlotte und Henri, aber auch das ihrer Freundinnen entwickelt. Der Auftraggeber für die Bildersuche, ein Sohn der beiden, beschreibt seine Eltern so:

„...Meine Eltern hatten eine wunderbare Gabe; sie konnten wahrhaft leben, konnten jede Sekunde ihres Lebens auskosten. Bevor mein Vater einen Raum betrat, zog er alle Menschen in den Bann. Und meine Mutter war so voller Liebe und Güte...“

Während im Ersten Weltkrieg die Arbeit im Lazarett im Mittelpunkt steht, dann der Aufbau eines neuen Lebens folgt, spielt im Zweiten Weltkrieg die gefährliche Arbeit im Widerstand eine entscheidende Rolle. Viele Gespräche zwischen den Frauen zeigen die verschiedenen Einstellungen dazu.
In der Gegenwart darf ich Schritt für Schritt die Suche nach dem einen Bild mitverfolgen. Genauso kompliziert ist es, dem Museum nachzuweisen, dass die ihre beiden Bilder unrechtmäßig erworben haben. Zeitzeugen gibt es kaum, wenn doch, wissen sie nicht mehr viel oder können sich nicht erinnern. Glücklicherweise aber tauchen nach und nach bei den Nachkommen Aufzeichnungen auf, die weiterhelfen. Jedes Puzzle ist wichtig.
Für Romy bewahrheitet sich ein altes Wort:

„...Wenn wir glauben, wir wären am Ende von etwas angekommen, so stehen wir bereits am Anfang von etwas anderen...“

Der Auftrag lässt sie ihre eigne Verletzung überwinden. Er wird für sie zu einem Neuanfang. Sie ist auch bereit, wieder Gefühle zuzulassen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich möchte meine Rezension mit einem Zitat beenden, das aus dem Munde von Henri im Jahre 1915 stammt und an Aktualität nichts verloren hat:

„...Sich gegenseitig zu erschießen, mit Granaten zu bewerfen oder Bajonetten zu erstechen, nur weil Politiker dies so wollen – es wird einfach befolgt. Dieser Gehorsam ist ein großes Übel...“

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Veröffentlicht am 17.05.2022

Emotional und spannend

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Nach ihrem Debüt „Die Bucht der Lupinen“ legt die Autorin mit „Die Liebenden von Nizza“ erneut einen bewegenden Roman vor, der von einer ganz großen Liebe erzählt.

Romy ist Kunstexpertin und wird von ...


Nach ihrem Debüt „Die Bucht der Lupinen“ legt die Autorin mit „Die Liebenden von Nizza“ erneut einen bewegenden Roman vor, der von einer ganz großen Liebe erzählt.

Romy ist Kunstexpertin und wird von dem Anwalt Adam Gold beauftragt, ein berühmtes Gemälde aufzuspüren. Wir tauchen tief ein in die Kriegswirren, es geht um Beutekunst der Nazizeit und die unrühmliche Rolle, die viele Museen dabei gespielt haben.
In einem zweiten Erzählstrang wird die Geschichte des Liebespaares zur Zeit des zweiten Weltkrieges in Nizza geschildert, welches auf dem verschollenen Gemälde abgebildet sind.

Der Schreibstil ist lebendig und mitreißend, ich fühle mich als Teil der Geschichte. Der Mut der Widerstandskämpfer, die unter Einsatz ihres eigenen Lebens, viele Menschenleben gerettet haben und trotz Überwachung und Denunziantentum nicht aufgegeben haben, hat mich beeindruckt.

Dazwischen konnte ich mich bei den Beschreibungen der südfranzösischen Landschaften immer etwas von den Grauen des Krieges erholen und habe Lust auf einen Besuch von Nizza bekommen.

Wieder eine gelungene Kombination aus Liebesroman und Historie, die ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 19.06.2022

Ein Bild der Liebe

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Der Debütroman der Autorin "Die Bucht der Lupinen" hat mich letztes Jahr mega überrascht! Es wurde auf Anhieb ein fünf Sterne Buch!
"Die Liebenden von Nizza" können dies leider nicht wiederholen, obwohl ...

Der Debütroman der Autorin "Die Bucht der Lupinen" hat mich letztes Jahr mega überrascht! Es wurde auf Anhieb ein fünf Sterne Buch!
"Die Liebenden von Nizza" können dies leider nicht wiederholen, obwohl mich die Geschichte im Vergangenheitstrang sehr beeindruckt hat. Die Gegenwart konnte mich hingegen diesmal nicht so mitnehmen, was vorallem an Romy lag, die für mich irgendwie zu blass blieb.

Johanna Laurin hat auch diesmal wieder einen packenden Roman geschrieben. Im Vergangenheitsstrang lernen wir Charlotte, Francine und Aimée kennen, die im Ersten Weltkrieg als Krankenschwestern in einem Lazarett verwundete Soldaten versorgen. Charlotte lernt dort Henri kennen und lieben. Sie sind das Paar, welches Jahre später auf dem Triptychon "Die Liebenden von Nizza" festgehalten wird, das vom damaligen noch unbekannten Maler Jean Paul Girard gemalt wurde. Seit dem Zweiten Weltkrieg gilt eines der drei Bilder verschollen. Edouard, der Sohn von Charlotte und Henri, versucht dieses Bild wieder in seinen Besitz zu bekommen und engagiert den Anwalt Adam Gold. Dieser wendet sich an die Kunstexpertin Dr. Romy Hauser, die sich nach einem schweren Schicksalsschlag eine Auszeit genommen hat. Doch der Fall beginnt sie zu interessieren und als Adam Gold auch noch vor ihrer Tür steht, sagt sie zu. In Südfrankreich machen sich beide auf die Suche nach dem verschwundenen dritten Bild aus dem Triptychon.

Die Liebesgeschichte um Charlotte und Henri Fauberge, die Eltern des Auftraggebers, und die damit verbundene Entstehung des Gemäldes, wird wunderbar erzählt. Ich konnte den Zauber, der dieses Gemälde verbreitet, richtig spüren.
Als Leser begleiten wir nicht nur Charlotte und Henri von 1915 bis 1944, sondern auch Charlottes Freundinnen Francine und Aimée auf ihren weiteren Lebenswegen, die miteinander verwoben bleiben.
Der Schwerpunkt des Romans liegt bei der französischen Résistance und jeder Form von Kunstraub während des Nazi-Regimes. Dabei lernen wir viele Facetten der Figuren kennen, die in vielen Situationen über sich hinauswachsen. Überleben und Freiheit stehen dabei an erster Stelle.
Im Gegenwartsstrang behandelt die Autorin die mühsame Aufgabe der Rückforderung dieser Kunstwerke, um die Hinterbliebenen zu entschädigen.

Der Vergangenheitsstrang konnte mich richtig fesseln. Charlotte ist ein wahnsinnig starker Charaktert voller Mut, Engagement und Leidenschaft. Ich habe mit ihr mitgefühlt und mitgelitten. Aber auch die anderen Charaktere sind starke Figuren, die in Erinnerung bleiben.
In der Gegenwart konnten mich hingegen Romy und Adam nicht richtig überzeugen. Ich fand kaum Zugang zu ihnen und hätte den Roman auch ohne den Gegenwartsstrang genossen...vielleicht sogar noch mehr.

Schreibstil:
Schon in "Die Buch der Lupinen" hat mich die Autorin mit ihrem einfühlsamen und bildhaften Schreibstil überzeugt. Die Erzählweise der Autorin ist fesselnd und zeigt von exakter Recherche rund um das Thema Raubkunst. Auch die malerischen Landschaftsbeschreibungen der Côte d'Azur sind neben dem schweren Thema rund um die beiden Weltkriege gelungen.

Fazit:
Ein Roman auf zwei Zeitebenen, der mich in der Vergangenheit absolut überzeugen und fesseln konnte. Der Gegenwartsstrang war mir hingegen etwas zu unaufgeregt und blass. Trotzdem eine wunderbare Geschichte mit vielen Facetten und einem interessanten Thema rund um Raubkunst.

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Veröffentlicht am 09.06.2022

Französisches Flair und sehr viel bedrückte Stimmung

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Die Liebenden von Nizza

von Johanna Laurin

erschienen im Goldmann Verlag am 09.05.2022

Taschenbuch 480 Seiten

Klappentext

Romy ist Kunstexpertin, und ihre ganze Leidenschaft gilt der Suche nach verschwundenen ...

Die Liebenden von Nizza

von Johanna Laurin

erschienen im Goldmann Verlag am 09.05.2022

Taschenbuch 480 Seiten

Klappentext

Romy ist Kunstexpertin, und ihre ganze Leidenschaft gilt der Suche nach verschwundenen Bildern. Eines Tages bittet der Anwalt Adam Gold sie um Hilfe: Ein berühmtes Gemälde das ein Liebespaar zeigt, ist in den Wirren des Zweiten Weltkriegs in Südfrankreich verschollen. Nun hat sich sein rechtmäßiger Besitzer bei Adam gemeldet und ihn beauftragt, das Bild ausfindig zu machen. Romys Neugier ist geweckt, und gemeinsam mit Adam begibt sie sich auf Spurensuche an die malerische Côte d'Azur. Dabei stoßen die beiden auf die bewegende Geschichte von Charlotte und Henri, deren große Liebe auf schicksalshafte Weise mit dem verlorenen Bild verwoben ist ...

Meine Meinung

Der Roman lässt uns an zwei Geschichten teilhaben. Er entführt uns direkt nach Nizza ins Jahr 1929, dort lernen wir Charlotte und Henri kennen in der Zeit des Ersten Weltkrieg. Und wir begleiten die beiden auch weiter zwischen den Kriegen und dann im Zweiten Weltkrieg. Dieser Teil ist sehr ausführlich beschrieben und dadurch erfahren wir auch viel über das Liebespaar auf dem verschwundenen Bild. Mit Romy und Adam erleben wir eine turbulente Zeit in der Gegenwart. Sie versuchen auf vielen Wegen legal und auch illegal, an Informationen über das Bild zu kommen. Ein Triptychon ist ein besonderes Werk aus drei Teilen und ist sehr begehrt.

Im Zweiten Weltkrieg wurden viele Wertgegenstände, Schmuck, Möbel und Bilder von Juden und auch von den Menschen, die gegen die damalige Regierung sich aufgelehnt haben, konfisziert. Es wurden Listen geführt darüber aber nirgendwo wurde der rechtmäßige Besitzer genannt.

Der Schreibstil von Johanna Laurin ist angenehm zu lesen, die Beschreibungen von Nizza in der Gegenwart sind traumhaft. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Ihre Beschreibungen von der Côte d'Azur im Ersten und Zweiten Weltkrieg sind sehr authentisch. Das Kriegsgeschehen und die Angst waren auf allen Seiten spürbar. Charlotte und Henri habe ich beide sehr gemocht, sie haben so viel Positives bewirkt und sie haben nie aufgegeben. Romy und Adam haben es mir schwerer gemacht, sie in mein Herz zu lassen. Ihre Uneinigkeit und Missverständnisse, die nicht hätten sein müssen, haben einiges verkompliziert. Für mich war recht schnell klar, wo das Bild zu finden ist. Letztendlich hat mich dann das Ende doch noch etwas überrascht. Es klärte sich einiges auf, nur leider hat das die betreffenden Personen nicht mehr erreicht.

Fazit

Die Liebenden von Nizza ist ein spannender Roman mit einer großen Liebe im Zweiten Weltkrieg. Da sprang der Funke auch über und ich wollte wissen, wie es endet. Die Suche nach dem Bild in der heutigen Zeit hat ein paar Kleinigkeiten, die mir nicht ganz schlüssig sind. Auch konnte ich hier nicht so einen Bezug zu Romy und Adam aufbauen. Mir ist als zusätzlicher Handlungsstrang die Geschichte von Romy und Lara auch zu viel, das hätte es nicht mehr gebraucht. Ich vergebe gerne 4 🐥🐥🐥🐥 und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 09.06.2022

Mitreißende und bewegende Bildersuche

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Die Liebenden von Nizza erzählt auf zwei Zeitebenen die Geschichte über das verschwundene Mittelbild eines Triptychons. Im Zentrum der Vergangenheit stehen Charlotte und Henri, deren Liebe die Irrungen ...

Die Liebenden von Nizza erzählt auf zwei Zeitebenen die Geschichte über das verschwundene Mittelbild eines Triptychons. Im Zentrum der Vergangenheit stehen Charlotte und Henri, deren Liebe die Irrungen und Wirrungen von zwei Weltkriegen trotzt und in der Gegenwart Romy und Adam zueinander führt.

Der Vergangenheitsstrang besticht durch starke Figuren, die in vielen Situationen über sich hinaus wachsen und in der wohl schwersten Zeit der Geschichte einfach überleben wollten. Dennoch werden auch Zweifel dargestellt, z.B. bei Charlotte als es um die Unterstützung der Resistance ging, aber auch bei Francine und Etienne, die zwar immer helfend zur Seite stehen, aber dennoch am liebsten ganz für sich leben würden, zurückgezogen und in Sicherheit.

Ich habe die Freundschaft zwischen den Frauen während des Ersten Weltkrieges sehr gemocht, wie sie füreinander da waren und sich gegenseitig gestützt und unterstützt haben, auch über den bzw die Kriege hinaus. Ich habe die Zerrissenheit Edouards gespürt, der wie sein Vater sein wollte und dennoch bis in die Gegenwart mit sich haderte.

Der Gegenwartsstrang mit Romy und Adam hat mich wieder einiges gelehrt, über das Thema Raubkunst/Nazikunst wusste ich bisher sehr wenig, aber nun bin ich um einiges schlauer. Ich finde die Thematik als solches sehr interessant und auch die Steine, die einem von öffentlichen Stellen in den Weg gelegt werden, sind glaubhaft dargestellt. Dafür waren mir die Offenbarungen der Privatleute fast etwas schnell, als würden diese nur drauf warten, dass sie auf dieses Thema angesprochen werden.

Ich fand beide Zeitstränge sehr interessant und unterhaltsam, wobei mir der Vergangenheitsstrang etwas besser gefallen hat. Auch wenn mir die Rahmenhandlung im ersten Weltkrieg etwas unglücklich gewählt wirkt, denn so wirkliche Schlachten in der Nähe von Nizza sind mir nicht bekannt, welche ein Lazarett mit den geschilderten Verletzungen und Behandlungen erklären würden. Dennoch war dieser Strang atmosphärisch und erzählerisch sehr dicht und konnte mich überzeugen.

Die Gegenwart hat mir ein paar Probleme bereitet, denn sowohl Romy als auch Adam bekam ich nicht wirklich zu greifen. Bei Romy war mir die Geschichte mit ihrer Schwester etwas zu viel bzw wirkte sie wie Füllmaterial, Adam hingegen kam so gut wie gar nicht zur Wirkung, denn über seine Vergangenheit und die Beweggründe warum er sich so in diese Suche eingebracht hat, waren mir etwas zu flach dargestellt.

Dennoch hat mir dieser zweite Roman der Autorin ein kleines bisschen besser gefallen als Die Bucht der Lupinen, auch wenn es hier gewisse Parallelen gibt. Es wirkt bei beiden Büchern so, als hätte Johanna Laurin ein absolutes Händchen für die Geschichten der Vergangenheit, was mir außerordentlich gut gefällt.

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